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10.02.2016

Krankenversicherung, Politik & Wirtschaft

Vdek wirbt für mehr Teilnahme am Endoprothesenregister

Die Krankenhäuser mögen sich doch stärker am Deutschen Endoprothesenregister (EPRD) beteiligen. Dafür wirbt derzeit der vdek. Rund 100 Krankenhäuser lieferten derzeit entsprechende Daten und setzten damit ein Zeichen für mehr Sicherheit in der Versorgung. Die übrigen rund 584 Krankenhäuser, die sich am EPRD angemeldet haben, liefern dagegen noch zu selten die nötigen Daten für die wissenschaftliche Auswertung an das EPRD, womit sie sich nach Auffassung der Vorstandsvorsitzenden Ulrike Elsner dem notwendigen Qualitätswettbewerb in der Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken entziehen würden, denn EPRD stehe für einen zusätzlichen Qualitätscheck von neutraler, fachkompetenter Stelle. Auch die Sicherheit der betroffenen Patienten würde damit erhöht. Die entsprechenden Krankenhäuser könnten Patienten schneller informieren, falls mangelhafte Implantate Rückrufe nötig machen. An die Adresse der Politik richtet Elsner die Forderung nach einer zügigen Einrichtung eines verpflichtenden Implantateregisters. Diese Forderung wurde damals auch von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe in deren Eckpunkten erhoben und müsste nun in einem separaten Gesetz umgesetzt werden. Bislang ist die Teilnahme am EPRD für Krankenhäuser freiwillig.

Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung

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