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18.02.2016

Krankenversicherung, Politik & Wirtschaft

Bayern: Krankenhäuser und Krankenkassen einigen sich auf Vergütung

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) und die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern (ARGE) haben sich über die Vergütung der Krankenhausbehandlungen im Jahr 2016 geeinigt. Danach steigt der landesweite Basisfallwert – nach dem in Bayern rund 330 Kliniken abrechnen - von bislang 3.255,50 Euro auf 3.312,00 Euro. Damit stehen für die stationäre Behandlung von rund drei Millionen Patienten in den Kliniken Bayerns über zehn Milliarden Euro zur Verfügung. Vorangegangen waren schwierige Verhandlungen, die im November 2015 begannen und zwei Schiedsstellentermine umfassten. Den Kompromiss bezeichnen beide Seiten als „problematisch, aber gerade noch annehmbar“. Dass trotz unterschiedlicher Interessenlage sowie komplexer und oft strittiger Regelungen eine Einigung erzielt werden konnte, werten BKG und Krankenkassen als Beleg für eine funktionierende Selbstverwaltung. Die Kliniken müssen nun mit den Krankenkassen vor Ort vereinbaren, welche und wie viele stationäre Behandlungen sie im kommenden Jahr voraussichtlich erbringen und mit dem landesweiten Basisfallwert abrechnen werden.

Dr. Angelika Kiewel, Welt der Krankenversicherung

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