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11.03.2016

Pflege, Politik & Wirtschaft

Gröhe zeigt Unverständnis für Kritik an Generalistik

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe beim Deutschen Pflegetag<br />&copy; Foto: medhochzweiBundesgesundheitsminister Hermann Gröhe beim Deutschen Pflegetag
© Foto: medhochzwei

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin betont, wie wichtig das Pflegeberufsgesetz für die Modernisierung der Pflegeausbildung ist. Kritiker der geplanten generalistischen Ausbildung verwies er auf die vor wenigen Tagen veröffentlichten Eckpunkte zur Ausbildungsverordnung: „Da sieht auch die Kinderkrankenpflege, dass wer diese Vertiefung wählt, in gleicher Tiefe ausgebildet wird." Auch an den Gewerkschaften übte Gröhe Kritik – von deren Seite waren Befürchtungen geäußert worden, die Generalistik könnte aufgrund der besseren Bezahlung in der Krankenpflege zu einem Personalmangel in der Altenpflege führen. 

Der Präsident des Deutschen Pflegerates, Andreas Westerfellhaus, lobte Gröhes Engagement für das Pflegeberufsgesetz. „Herr Minister, wir diskutieren hierüber seit zehn Jahren. Danke, dass Sie das jetzt angepackt haben,“ so Westerfellhaus wörtlich. Kritik übte er an der mangelnden Beteiligung der Pflegeprofession in vielen anderen Bereichen, beispielsweise beim E-Health-Gesetz oder im Gemeinsamen Bundesausschuss.

medhochzwei Redaktion

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