| Produktbeschreibung | Das DRG-System ist den Krankenhäusern mittlerweile ein sehr vertrauter Begleiter geworden. Dennoch muss es immer wieder evaluiert, verbessert, erweitert oder verschlankt werden. Das Management Handbuch DRGplus begleitet den Prozess der DRG Umsetzung und Fortentwicklung im Krankenhaus anhand von praxisorientierten Beiträgen. Nachdem zu Beginn der DRG-Einführung vor allem strategische Fragestellungen eine Rolle gespielt haben, die vornehmlich bei der Krankenhausleitung angesiedelt waren, sind es nun eher Umsetzungsfragen auf den weiteren Managementebenen und bei den Stabstellen, die im Bezug auf die DRGs zu klären sind. Diese Umsetzungsthemen werden im MH DRG plus berücksichtigt, so dass sich das Handbuch neben der Krankenhausleitung auch an Controller, DRG-beauftragte Ärzte, Chefärzte und Führungskräfte im Pflegebereich wendet, die mit der DRG-Thematik befasst sind. Neben grundlegenden Beiträgen zu den verschiedenen Themenfeldern, enthält das Handbuch Beiträge aus der Praxis, die konkrete Lösungsansätze zu den verschiedenen Umsetzungsfragen darstellen und beschreiben. In der neuen Rubrik aktuell & kommentiert werden aktuelle Entwicklungen begleitet und kommentiert. Die wesentlichen Rechtsvorschriften und eine Auswahl an Verträgen der Selbstverwaltungspartner mit DRG Bezug runden das Informationsangebot ab. Das Handbuch gliedert sich um diesem Anspruch gerecht zu werden in 3 Bereiche: - Teil A: Rahmenbedingungen - Teil B: Krankenhaus intern - Teil C: Krankenhausumfeld Was Sie in den verschiedenen Rubriken des Handbuchs erwartet: Rubrik: aktuell & kommentiert zuständiger Herausgeber: Dr. Uwe K. Preusker Aktuelle Entwicklungen und Diskussionen zum existierenden DRG-System selbst, zur Weiterentwicklung des Systems und zu möglichen Ausweitungen auf andere Bereiche des Gesundheitssystems werden in Kurzbeiträgen zeitnah dargestellt und bei Bedarf kommentiert. Dazu gehören auch aktuelle gesundheits- bzw. krankenhauspolitische Vorhaben, die mit dem DRG-System in Zusammenhang stehen. Teil A - Rubrik: 1000 Rahmenbedingungen zuständiger Herausgeber : Ferdinand Rau DRGs finden „nur“ im Bereich der akutstationären Krankenhausversorgung Anwendung. Der Rahmen für die Anwendung des jeweils aktuellen DRG-Systems wird bestimmt durch die bundesgesetzlichen Vorgaben der Krankenhausfinanzierung sowie die Krankenhausplanung und die Investitionsfinanzierung der Länder. Die Rubrik beinhaltet Beiträge zu diesen Themenfeldern. Teil B Krankenhausintern Rubrik: 100 Medizincontrolling zuständiger Herausgeber: Andreas Greulich Die Rubrik Medizincontrolling beschäftigt sich mit den Auswirkungen aus Codierung, medizinischer und pflegerischer Dokumentation, mit Kennzahlen zur Produktivität in zentralen Leistungsbereichen wie dem OP, dem Notfall oder der Intensivstation und mit der Optimierung von Liegezeiten (Patientenprozess). Weiterhin gehören die DRG-Abrechnung, die Kalkulationsgrundlagen und die damit verbundene Korrespondenz mit dem MDK zu dem breiten Aufgabengebiet eines Medizincontrollers und damit in dieses Handbuch. Rubrik: 2400 Informations- und Kommunikationstechnologien zuständiger Herausgeber: Prof. Dr. Andreas J. W. Goldschmidt Das Thema DRGs betrifft den unmittelbaren Kernbereich für das finanzielle Überleben einer Gesundheitseinrichtung. Für diesen Bereich ist Datenverarbeitung und Kommunikation essentiell. Wie können die vollständige, richtige und zeitnahe Kodierung, Abrechnung und Mahnung durch Informations- und Kommunikationstechnologie unterstützt werden? Hierzu gehören vor allem erprobte praktische Beispiele zur Unterstützung der medizinischen und pflegerischen Dokumentation. Rubrik: 2500 Fachpersonal und -förderung zuständiger Herausgeber: Prof. Dr. Andreas J. W. Goldschmidt Wer macht und kann etwas am besten? Bei der Auswahl des richtigen Personals ist dies ein Kernelement mit dem optimalen Wunschergebnis „es soll machen, wer‘s kann“. Was so einfach klingt, ist in der Praxis und im Umgang mit DRGs eine erhebliche Herausforderung: Weil viele Gesundheitseinrichtungen es entweder nicht mit eigenem Personal richtig hinbekommen, weil man sich die Spezialisten sparen will oder sie am Markt nicht bekommt, werden Fachkräfte aus dem Bereich Medizincontrolling, Qualitätsmanagement und IT zunehmend über Dienstleistungsaufträge bei darauf spezialisierten Unternehmen eingekauft. Wie finde, fördere und binde ich Fachpersonal? Hierzu gehören vor allem Beiträge für vorbildhafte Qualifikationen und für deren Erwerb. Rubrik 2700: Qualitätsmanagement/Qualitätssicherung zuständiger Herausgeber: Peter Doelfs Die Themen des Querschnittfachs Qualitätsmanagement überschneiden sich mit den anderen Themenbereichen, betrachten das Versorgungsgeschehen aber vorwiegend unter dem Aspekt der Qualität als Übereinstimmung mit den Anforderungen und der Steuerung von Qualität. In der Rubrik werden Beiträge zu den originären Bereiche von Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung erscheinen: QM-Systeme, Zertifizierung und Zertifizierungssysteme, Qualitätssicherung/Mindestmengenregelungen und Vorgaben zur Strukturqualität, Qualitätsindikatoren und Benchmark, Prozesssteuerung, Patientensicherheit und klinisches Risikomanagement sowie die Befragungen von Patienten, Mitarbeitern und anderen Kunden. Teil C: Krankenhausumfeld Rubrik: 3100 Unternehmensstrukturelle Voraussetzungen zuständiger Herausgeber: Prof Dr. Rudolf Schmid Die Umsetzung der DRGs setzt voraus, dass Strukturen, Prozesse und Organisation der Krankenhäuser den damit gegebenen Herausforderungen und Aufgabenstellungen angepasst werden. Die hierfür erforderlichen Handlungsmöglichkeiten, eine entsprechende Flexibilität und Anpassungsfähigkeit hängen dabei nicht nur von der internen Steuerung der Häuser ab, sondern gründen wesentlich auch auf externen, planerisch und trägerseitig gegebenen, strukturellen, organisatorischen und finanziellen Voraus- und Rahmensetzungen. Folglich hat die Rubrik zum Ziel, über diesbezüglich wirksame und in Betracht zu ziehende Einflussfaktoren zu informieren. Rubrik: 3500 Neue Versorgungsformen zuständiger Herausgeber: Andreas Greulich Zur Rubrik Neue Versorgungsformen gehören Themen, wie die Integrierte Versorgung, Medizinische Versorgungszentren, die Homecare-Versorgung oder auch Disease Management-Programme. Dabei ist der Blick auf den konkreten Praxisbezug gerichtet, also Anwendungsbeispiele, die die Möglichkeiten und Grenzen dieser Initiativen aufzeigen. Rubrik: 3700 Auswirkungen auf Leistungserbringer und Kooperationspartner zuständiger Herausgeber: Dr. Uwe K. Preusker Die Rubrik „Auswirkungen auf Leistungserbringer und Kooperationspartner“ wird insbesondere die breiten Auswirkungen der Einführung des DRG-Systems als Regelfinanzierungssystem für Akutkrankenhäuser auf den Krankenhausbereich insgesamt, auf das Management und die mittel- und langfristigen Strategien von Krankenhäusern ebenso wie auf andere Leistungsbereiche (ambulante Versorgung, Rehabilitation) und die Krankenkassen darstellen, kommentieren und diskutieren. Rubrik : 3800 „Blick über den Tellerrand“ zuständiger Herausgeber: Dr. Uwe K. Preusker Mit der neuen Rubrik „Blick über den Tellerrand“ werden exemplarisch vor allem europäische bzw. internationale Erfahrungen mit dem DRG-System zugänglich gemacht. Dabei geht es sowohl um die Darstellung von Erfahrungen in solchen Systemen, in denen das DRG-System bereits seit längerer Zeit implementiert ist, als auch um Systeme, in denen das DRG-System derzeit eingeführt wird (Beispiel Schweiz) oder zukünftig eingeführt werden soll. |
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| Verlagsmarke | medhochzwei |
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| ISBN | 978-3-86216-015-0 |
| Stand | 44. Aktualisierung, März 2012 |
| Kurzbeschreibung | in 2 Ordnern |
| Biographie | Die Herausgeber: Peter Doelfs leitet den Bereich Patientenangelegenheiten und Qualitätsmanagement am Universitätsklinikum Freiburg. Prof. Dr. Andreas J. W. Goldschmidt leitet das Internationale HealthCare Mangement Institut in Trier. Andreas Greulich leitet den Medizinbereich Herz - Gefäss - Thorax am Unispital Zürich. Dr. Uwe K. Preusker ist Vorstand der Preusker Health Care Ltd OY in Vantaa (Finnland). Ferdinand Rau leitet das Referat „Wirtschaftliche Fragen der Krankenhäuser“ im Bundesministerium für Gesundheit. Prof. Dr. Rudolf Schmid ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Kreiskliniken Reutlingen. |
Interview mit Prof. Dr. Rudolf Schmid zu ambulanten Strategien für Krankenhäuser am 6.5.2010. Prof. Schmid ist Mitherausgeber des Management Handbuchs DRGplus sowie des Management Handbuchs für die psychotherapeutische Praxis.