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Jeder vierte Hausarzt in Deutschland plant einer Umfrage zufolge, seine Tätigkeit in den kommenden fünf Jahren aufzugeben. Zudem wollen viele Hausärztinnen und Hausärzte ihre Wochenarbeitszeit bis 2030 im Schnitt um zweieinhalb Stunden verringern, wie die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh mitteilte. Schon heute seien mehr als 5.000 Hausarztstellen unbesetzt. Die Zahl könnte sich den Angaben zufolge binnen fünf Jahren verdoppeln. Als Gründe werden bürokratischer Aufwand und hohe Arbeitsbelastung genannt. Laut Bertelsmann Stiftung müsse dies aber nicht automatisch zu Einbußen in der Versorgung führen, wenn durch Entbürokratisierung, Digitalisierung und Abgabe von Aufgaben gegengesteuert würde. Dies ist auch deswegen schon erforderlich, um überhaupt die von der Gesundheitspolitik erwünschte Primärarztversorgung eine Chance zu geben.
Dieser Beitrag stammt aus dem Welt der Gesundheitsversorgung Newsletter 04-2025. Abonnieren Sie hier kostenlos, um keine News aus der Branche mehr zu verpassen!