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Dies teilte die DAK-Gesundheit auf Basis einer neuen IGES-Projektion am 26.1. mit. Danach könnte im kommenden Jahr auf Versicherte und Arbeitgeber ein erneuter Beitragssatzanstieg von 0,6 Punkten zukommen. Bis zum Jahr 2035 könnte ferner die Abgabenlast aller Sozialzweige insgesamt die Marke von 50 Prozent erreichen.
DAK-Vorstandschef Andreas Storm schlägt einen 3-stufigen GKV-Stabilitätspakt vor, um die Beiträge der Krankenkassen bereits kurzfristig zu stabilisieren. Konkret gefordert wird eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik durch eine konzertierte Aktion für alle Leistungsbereiche, die Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel sowie umfassende Struktur- und Versorgungsreformen.
Grundlage der IGES-Projektion für alle Zweige der Sozialversicherung sind die Eckpunkte zum Bundesetat und aktuell verfügbare Daten der zuständigen Bundesministerien sowie der beteiligten Sozialversicherungsträger. Im Fazit der IGES-Projektion erklärt Studienleiter Dr. Richard Ochmann: "Mit den Finanzierungsmaßnahmen, die die Bundesregierung zuletzt als kurzfristige Unterstützung der Finanzsituation von Kranken- und Pflegeversicherung beschlossen hat, wird man allein keine mittel- bis langfristige Beitragsdämpfung erreichen. Mit dem ´kleinen Sparpaket´ und einem einmaligen Bundesdarlehen kann die Beitragsentwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung im laufenden Jahr höchstens gedämpft werden, so Dr. Richard Ochmann, Studienleiter der IGES-Projektion.
Weitere Informationen und Grafiken über die IGES-Projektion zur Beitragsentwicklung in der Sozialversicherung bis 2035 gibt es unter diesem Link. Und hier der IGES Kurzbericht.
Dieser Beitrag stammt aus dem Welt der Gesundheitsversorgung Newsletter 01-2026. Abonnieren Sie hier kostenlos, um keine News aus der Branche mehr zu verpassen!