Heerdt neuer wissenschaftlicher Leiter des KDA

11.03.2026, Sven C. Preusker
Wissenschaft & Forschung, Demenz

Bei der jüngsten Aufsichtsratssitzung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) wurde dem bisherigen Bereichsleiter Alter, Pflege, Demenz und Wohnen des KDA, Christian Heerdt, die wissenschaftliche Gesamtleitung des KDA übertragen. Als Fachbereichsleiter für die Themen Wohnen und Quartiersgestaltung, Entwicklung und Förderung Alter, Pflege und Demenz war Heerdt schon bisher bundesweit für das KDA unterwegs. Er wird nun als wissenschaftlicher Leiter die Handlungsfelder des KDA mitverantworten und die strategische Weiterentwicklung der Organisation voranbringen. Christian Heerdt ist seit 2012 im KDA tätig. 

Heerdt ist Sozialwissenschaftler, M.Sc., und studierte empirische Sozialforschung, Sozialpolitik und Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. Nach Forschungstätigkeiten für das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und das Institut für Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität zu Köln ist er seit 2012 beim KDA beschäftigt. Als Fachbereichsleiter verantwortet und steuert er die inhaltliche Arbeit sowie die Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu den Themenkomplexen Pflege und Gesundheit, Wohnen, Demenz, Sozialraumentwicklung und Caring Communities im KDA. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Gestaltung sorgender Gemeinschaften sowie der Integration sozialraumorientierter Versorgungsstrukturen. Zuletzt veröffentlichte er im Nomos Verlag das Buch „Sozialraumagenturen in der Langzeitpflege“ (2022). Er ist Mitherausgeber des Fachmagazins ProAlter und publiziert regelmäßig zu sozialpolitischen und versorgungsstrategischen Zukunftsfragen.

 

Dieser Beitrag stammt aus dem medhochzwei Newsletter 04/2026. Abonnieren Sie hier kostenlos, um keine News aus der Branche mehr zu verpassen!

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