Krankenhaus 2020: Podiumsdiskussion mit Irmtraut Gürkan, Thomas Jendges, Boris Augurzky, Bernd Halbe und Christian Schmidt

29.03.2017, medhochzwei Redaktion
Köpfe

Der demographische Wandel und die zunehmende Urbanisierung führen zu einer immer schwierigeren Versorgungssituation im ländlichen Raum. Hier müssen Maximalversorger zunehmend Aufgaben in der ambulanten Versorgung wahrnehmen und schließlich auch in die Koordination von Gesundheitsdienstleistungen einsteigen. Im Prinzip eine wünschenswerte Vorgehensweise, die jedoch die ein oder andere Frage aufwirft, denn diese Übermacht eines Versorgers könnte kartellrechtlich bedenklich oder sogar marktverzerrend wirken. Darüber hinaus sind Fragen der Abstimmung mit der KV und den Kostenträgern für ambulante Behandlungen im oder am Krankenhaus zu klären. Schließlich stellt sich die Frage, wer denn genau was koordiniert. So sind beispielsweise in Spanien oder Skandinavien regionale Call-Center vorhanden, welche die Patienten in die geeignete Versorgungsstufe steuern. Ist das auch schon Wettbewerbsverzerrung, oder bloß eine sinnvolle Dienstleistung für den Patienten? Diese Fragen diskutieren Irmtraud Gürkan, Dr. Thomas Jendges, Prof. Dr. Bernd Halbe und Prof. Dr. Boris Augurzky mit Moderator Prof. Dr. Christian Schmidt und Ihnen gemeinsam im KMI-Talk am 21.06.2017 (14:30 Uhr bis 16:00 Uhr) im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit. 
Teilnehmer der Podiumsdiskussion: 
  • Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin Universitätsklinikum Heidelberg 
  • Dr. Thomas Jendges, Geschäftsführer der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH
  • Prof. Dr. Boris Augurzky, Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheit am RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e. V., Essen
  • Prof. Dr. Bernd Halbe, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht, Partner der Kanzlei Dr. Halbe Rechtsanwälte Köln, Hamburg, Berlin
  • Moderation: Prof. Dr. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender, Universitätsmedizin Rostock

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