1. FORUM Sektorengrenzen in der medizinischen Versorgung – Ist eine gemeinsame Planung der Versorgungsbereiche möglich?

27.09.2017,
Veranstaltungen

Freitag, den 10. November 2017, von 14.00 bis 18.00 Uhr in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Robert-Schimrigk-Str. 4-6, 44141 Dortmund  Für das deutsche Gesundheitswesen ist die Unterscheidung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung nach wie vor kennzeichnend. Das vertragsärztliche Versorgungsystem regelt nur die ambulante Behandlung; die stationäre Versorgung folgt grundlegend anderen Regeln. Der Gesetzgeber bemüht sich zwar bei jeder Gesundheitsreform um eine bessere Verzahnung der beiden Sektoren. Es handelt sich bisher jedoch um keine grundlegenden Maßnahmen zur Zusammenführung der Bereiche. 
Aktuell diskutiert werden eine sektorenübergreifende Versorgungsplanung und Vergütungssystematik. Der Innovationsfonds sieht eine finanzielle Unterstützung von Projekten durch den G-BA vor, um „neue Versorgungsformen, die eine Verbesserung der sektorenübergrei-fenden Versorgung zum Ziel haben und hinreichendes Potential aufweisen, dauerhaft in die Versorgung aufgenommen zu werden“. Auf dieser Grundlage werden in den Regionen be-reits Projekte gefördert, die langfristig in die Regelversorgung überführt werden können. Ebenso kann der durch das E-Health-Gesetz vorgesehene Aufbau einer Telematikinfrastruk-tur zur Verbesserung der sektorenübergreifenden Patientenversorgung beitragen. 
Die Veranstaltung wird sich daher u.a. den nachstehenden Fragen widmen: 
  • Wie kann eine Koordinierung einer gemeinsamen Versorgungsplanung aus der Sicht der Krankenkassen, der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Krankenhäuser erfolgen? 
  • Welches Verhältnis besteht seitens der Landeskrankenhausplanung zur ambulanten Ver-sorgung? 
  • Kann durch intersektorale Facharztzentren eine koordinierte Versorgung von ambulanten und stationären Patienten erfolgen? 
  • Wie kann durch regionale sektorenübergreifende Versorgungsprojekte die Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt werden? 
  • Wie kann die elektronische Fallakte die einrichtungs- und sektorenübergreifende Patien-tenversorgung verbessern? 
tagungsleitung: 
Prof. Dr. Peter Wigge, Vorstandsvorsitzender des BMC Regional NRW, Rechtsanwälte Wigge, Münster  Johannes Technau, Geschäftsführer des Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münster-land e.V. und Vorstandsmitglied des BMC Regional NRW, Münster
Weitere Informationen finden Sie auf dem Veranstaltungsflyer.
Weitere Informationen unter: http://www.bmcev.de/regional-nrw/event/bmc-regional-forum-sektorengrenzen-in-der-medizinischen-versorgung/

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