Ergebnisse der Sozialwahlen 2017: Wahlbeteiligung gestiegen

17.11.2017, Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung
Politik & Wirtschaft, Krankenversicherung

Mehr als 50 Millionen Versicherte der Ersatzkassen und der Rentenversicherung waren 2017 aufgerufen, ihre Parlamente der Selbstverwaltung neu zu wählen – bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Saarland sowie den Ersatzkassen TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH und hkk. Nach den offiziellen Endergebnissen beteiligten sich 15,3 Millionen Versicherte der Ersatzkassen und der Rentenversicherung an der Briefwahl. Ein Plus von mehr als einer Million gegenüber der letzten Sozialwahl im Jahr 2011. Die Wahlbeteiligung stieg gegenüber dem letzten Mal ebenfalls an und lag bei über 30 Prozent. Die Sozialwahl ist nach der Bundestags- und Europawahl die drittgrößte Wahl in Deutschland. 2017 fand sie zum zwölften Mal statt. Die neu gewählten Vertreterversammlungen und Verwaltungsräte nehmen in diesen Wochen ihre Arbeit auf. Die Arbeit der Gremien hat großes Gewicht: Ihre ehrenamtlichen Mitglieder verabschieden die milliardenschweren Haushalte der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Saarland und der Ersatzkassen und entscheiden in wichtigen Fragen mit, wenn es um den Kurs der Sozialversicherungsträger geht. Die gewählten Vertreter sind allein den Versicherten und Rentenempfängern verpflichtet und bringen deren Interessen in die wichtigsten Entscheidungsprozesse ein.

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