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Richtig abschalten mit dem Handybett: Steffen Heil spricht im Interview mit der Schwäbischen Zeitung über gesunde Medienerziehung

11.09.2018, medhochzwei
Digital Health, Aktuelles aus dem Verlag

„Papa, wann schläft dein Handy?“, das fragte die Tochter von Steffen Heil eines Abends – und so war eine Idee entstanden: das Handybett. Steffen Heil ist Vorstand der Auerbach Stiftung. Die Stiftung spezialisiert sich unter anderem darauf, wie Familien den maßvollen Umgang mit dem Smartphone lernen können. Im Interview mit der Schwäbischen Zeitung spricht Heil über die Konsumkompetenz von Kindern, Eltern als Vorbild und präventiven Lösungen. Kinder können sich durch das Smartphone ihrer Eltern zurückgesetzt fühlen und lernen schnell: Das Smartphone ist für die Eltern ein wichtiges Gerät.
Die Minibuchreihe „Paula und Max“ der Auerbach Stiftung bietet mit einfachen Handyregeln wie „Kein Handy auf dem Esstisch“ Orientierung für den Alltag. „Wir versuchen niederschwellige Lösungen anzubieten, die wirklich jeder umsetzten kann“, so der Vorstand. Auch das Handybett lässt sich als Ritual integrieren. Vor dem gemeinsamen Abendessen legen die Eltern zusammen mit ihren Kindern das Handy schlafen. Steffen Heil erklärt: „So lernen sie ganz praktisch: Die Geräte müssen nicht dauerhaft angeschaltet und online sein.“ Als Alternative oder zusätzlich können sich Eltern die Handybett-App herunterladen. So können handyfreie Zeiten in den Alltag integriert werden. „Wir kriegen Rückmeldungen von Erwachsenen, die sagen, nach dem sie das Handybett als Ritual eingeführt haben, nutzen sie auch selbst das Smartphone abends weniger“, berichtet Steffen Heil. Ziel der Stiftung ist es, dass die Eltern den Kindern in Sachen Smartphone und Co. ein gutes Vorbild sind.

 

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