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Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung. 25. Band "Regionale Pflegekompetenzzentren" erschienen!

28.11.2018, medhochzwei
Aktuelles aus dem Verlag, Case Management, Pflege, Politik & Wirtschaft

Die Versorgung älterer auf Pflege angewiesener Menschen ist eine der großen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Der Anteil von älteren Menschen in der Gesamtbevölkerung Deutschlands ist hoch und steigt tendenziell weiter an. Um den absehbaren Versorgungsproblemen angemessen zu begegnen und die Vernetzung vor Ort zu optimieren bringt die DAK-Gesundheit ein neues Konzept der Regionalen Pflegekompetenzzentren in die aktuelle Diskussion um bessere Pflege mit ein.

Der neu erschienene 25. Band der Reihe „Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung“ zeigt, dass durch regionale Pflegekompetenzzentren die Zusammenarbeit aller Akteure unterstützt werden kann und damit vorhandene Ressourcen besser nutzbar gemacht werden.
Gerade in ländlichen Regionen ist es wichtig, dass die vielen Akteure der Pflege, von der Beratung über Pflegedienste bis hin zur stationären Versorgung, reibungslos ineinandergreifen. Oftmals konkurrieren die Pflegeangebote miteinander, anstatt sich aufeinander abzustimmen. Dadurch, dass die Leistungssysteme nicht miteinander agieren, bewirkt die starre Trennung der stationären und ambulanten Angebote Effizienz- und Qualitätsverluste.
Das Ziel des Konzeptes eines Pflegekompetenzzentrums ist es, einen wesentlichen Beitrag zu einer integrierten und bedarfsgerechten Infrastruktur zu leisten und somit die Situation von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen unter Einbezug der besonderen Situation des Einzelnen zu verbessern.

 

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