Datengestütztes einrichtungsübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren zu Nierenersatztherapien beschlossen

07.07.2019, Dr. Monika Sinha, Welt der Krankenversicherung
Krankenversicherung

Die bislang getrennten Qualitätssicherungsverfahren bei chronischem Nierenversagen „Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse“ für den ambulanten Bereich und die externe stationäre „Qualitätssicherung für Nieren- und Pankreastransplantationen“ werden jetzt in dem neuen datengestützten Qualitätssicherungsverfahren zu Nierenersatztherapien bei chronischem Nierenversagen einschließlich Pankreastransplantationen (QS NET) zusammengeführt. Die Bündelung dieser getrennten Verfahren wurde in der neuen Rahmenrichtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) durch den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss möglich. Der Beschluss ermöglicht, unterschiedliche Behandlungspfade bei chronischem Nierenversagen zu beobachten, einschließlich der Behandlung einer Nierentransplantation. Frau Prof. Dr. med. E. Pott, Unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung erklärte, dass man nun Patientinnen und Patienten sektorenübergreifend über einen längeren Zeitraum hinweg qualitätssichernd begleiten könne. Damit sei man einen großen Schritt weitergekommen.

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