SBK nutzt die Digitalplattform Recare zur schnellen Vermittlung von Pflegeleistungen

24.03.2020, Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung
Krankenversicherung, Digital Health, Pflege

Als Ergänzung zum Entlassmanagement der Kliniken und um Versicherte bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst zu unterstützen, arbeitet die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ab sofort als erste gesetzliche Krankenversicherung mit Recare zusammen. Die Entlassmanager und Pflegeberater der SBK nutzen die Plattform des Start-ups aus Berlin, um für Versicherte schneller einen passenden Pflegeanbieter zu finden – nicht nur nach einem Klinikaufenthalt. So können unnötig lange Wartezeiten und Krankenhausaufenthalte für Betroffene vermieden werden. Mithilfe der Plattform von Recare können pseudonomysierte Patientenprofile mit den Leistungsprofilen und Kapazitäten von Pflegediensten abgeglichen werden. Kriterien sind unter anderem die räumliche Nähe zum Patienten und dessen tatsächlicher Bedarf. Passende Anbieter werden durch einen eigens entwickelten Algorithmus hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Eignung sortiert und anschließend nacheinander automatisch kontaktiert. Die kontaktierten Leistungserbringer können jeweils zu- oder absagen. Die SBK und Recare arbeiten zunächst für ein Jahr zusammen, in dem eine dauerhafte Zusammenarbeit geprüft wird. Zukünftig wäre auch eine Integration in die Online-Geschäftsstelle Meine SBK denkbar, sodass Versicherte oder ihre Angehörigen auch selber über Recare einen Pflegedienst suchen könnten.

 

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