Spezialfachärztliche Mitbehandlung durch Telemedizinische Visiten bei Covid-19 Patienten

21.03.2020, Dr. Monika Sinha, Welt der Krankenversicherung
Krankenversicherung, Heilberufe, Digital Health

Telemedizinische Intensivstationen mit spezialfachärztlicher Expertise von Maximalversorgern können Intensivstationen der Grund- und Regelversorgung bei der Behandlung von Covid-19 Patienten unterstützen. Bei Covid-19 Patienten kann es in schweren Verlaufsformen zu einem akuten  Lungenversagen, sARDS , kommen. In diesen Fällen können Kliniken der Grund- und Regelversorgung mit Hilfe telemedizinischer Visiten auf spezialfachärztliche Expertise über ein gesichertes Audio-Video-Konferenzsystem zurückgreifen. Dadurch kann in den Kliniken, wo die eigentliche intensivmedizinische Behandlung stattfinden muss, der zu erwartende Mangel an intensivmedizinischen Experten kompensiert werden. Die technischen Verfahren sind bereits in der Mayo Clinic, an der Harvard Medical School im Einsatz und auch an der Charité Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Anästhesiologie unter Leitung von Prof. Dr. med. C. Spies wurden sie im Rahmen des Innovationsfondsprojektes ERIC „Enhanced Recovery after Intensiv Care“ https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/neue-versorgungsformen/eric-enhanced-recovery-after-intensive-care.66 bereits erprobt.

 

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