#Corona – Am 27. Mai mit Prof. Friedrich Heinemann zu den ökonomischen Folgen der Corona-Krise

26.05.2020, medhochzwei
KMi Nachrichten, Veranstaltungen, Coronavirus, Politik & Wirtschaft

KMi (red)  – Am 27. Mai von 15.30 bis 16.30 Uhr widmet sich im sechsten Teil der interdisziplinären Ringvorlesung „#Corona – Facetten, Implikationen und Auswirkungen einer Pandemie“ Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW – Leibniz-Zentrum, den ökonomischen Folgen der Pandemie. Es geht unter anderem um die wirtschaftlichen Folgen der „Spanischen-Grippe“, die Merkmale des ökonomischen COVID-19-Schocks und eine Szenarienabschätzung zum Ausmaß dieses Schocks.

Wie immer gibt es eine Podcast-Folge, die gratis zur Verfügung steht, vorab. Prof. Heinemann spricht im Interview über seine persönliche und wissenschaftliche Bewertung der Pandemie. Weiterhin geht es um den Unterschied zu anderen Wirtschaftskrisen und Heinemann prognostiziert die weiteren Entwicklungen in dieser Krise. „Plötzlich haben wir eine Thematik, eine Zäsur, die mehr ist als nur ein einfacher ökonomischer Schock“, so Heinemann – man wisse ja, was ein Konjunktureinbruch ist, auf den dann wieder die Erholung folge – „aber Corona ist ökonomisch etwas anderes: es ist nämlich eine Zäsur insofern, als Dinge, die der engen menschlichen Interaktion bedürfen, auf kurze und mittlere Frist so nicht mehr möglich sind.“ Zudem erläutert Heinemann seine Einschätzung zu den wirtschaftspolitischen Maßnahmen und deren Konsequenzen in der Corona-Krise. „In der Lockdown-Phase war es richtig, Strukturen zu konservieren, danach muss man aber auch zulassen – und das ist politisch schwierig – tatsächlich auch den Strukturwandel zulassen“, so Heineman im Interview zu den Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft in der Corona-Krise. Den Podcast finden Sie hier.

Die Online-Vorlesung kostet 39 Euro, der Zugang kann hier erworben werden. Eine Übersicht über alle zehn Vorlesungen finden Sie hier.

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