Gut gerüstet für die Versorgung von morgen: Zusammenarbeit von versorgung.plus und BFS finance health

29.07.2020, Dr. Monika Sinha, Welt der Krankenversicherung
Krankenversicherung, Politik & Wirtschaft

Mit selektivvertraglichen Lösungen werden im GKV System bekanntlich bewährte Interventionen – häufig zur Überwindung fragmentierter Versorgungsprozesse oder zur Integration effizienz-, prozessqualitätssteigernder oder sozialmedizinischer Versorgungskomponenten- umgesetzt. Das Vertragsinstrument ist im Wesentlichen auf eine wettbewerbliche Differenzierung von Versorgungsangeboten ausgerichtet. Denkbar wäre auch eine noch stärkere Orientierung an gemeinsamen Wirtschaftlichkeits- und Qualitätszielen im Kooperationsverbund von Krankenkassen und Leistungserbringern. Als einer der wenigen unabhängigen Anbieter von Selektivverträgen bereitet das Unternehmen versorgung.plus diese besonderen Versorgungsverträge  für medizinische Versorgungszentren, Krankenhäuser vor und übernimmt das Management solcher Verträge und Versorgungsprozesse zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern. Nun haben sich zwei starke Partner für die Ausweitung dieses Geschäftsbereichs zusammengefunden: Die BFS health finance hat nach eigenen Angaben einen starken Partner für ihr Verständnis von Gesundheit und für eine Versorgung ohne Grenzen gesucht. In versorgung.plus hat sie diesen starken Partner gefunden, einem Unternehmen mit Kombination aus ehemaligem Krankenkassenvorstand und eigener Managementgesellschaft. BFS health finance, die zur Unternehmensgruppe Arvato Financial Solutions gehört, hält nun die Anteilsmehrheit an versorgung.plus . Sie fungiert als Backbone für versorgung.plus. Sie leistet Unterstützung bei der Abrechnung von Selektivverträgen zwischen den Leistungserbringern und den Krankenkassen und bei der datenschutzkonformen Anlieferung der Daten. Übereinstimmend freuen sich CEO von Arvato Financial Solutions, Rolf Hellermann,  Geschäftsführer BFS health finance, Jörg Schnelle und  Geschäftsführer Thorsten Bröske bei versorgung.plus, gemeinsam die Optimierung der Patientenversorgung vorantreiben zu können: Es entstehen Win-Win-Win Situationen für Patienten, Krankenkassen und Leistungserbringer: Die Krankenkassen können ihre Versorgungsangebote weiter ausbauen und Wirtschaftlichkeitsreserven mobilisieren, um letztlich Mehrwerte für Versicherte schaffen und an Attraktivität zu gewinnen. Kliniken und medizinische Versorgungszentren können die Patientenversorgung verbessern und sich von administrativen Prozessen entlasten. Dies trifft auch auf andere medizinische Leistungserbringer zu, die sich auf ihr Kerngeschäft – die Patientenbehandlung – mit Unterstützung von versorgung.plus konzentrieren, administrative Prozesse abgeben und Mehreinnahmen generieren können.

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