Kommunikation mit Menschen mit Demenz – Worte, Gesten und Blicke, die berühren

31.08.2020, medhochzwei
Demenz, Pflege, Aktuelles aus dem Verlag

Demenz ist eine Einschränkung, die den Alltag in all seinen Facetten bestimmt. Bei einer Demenz leidet auch und besonders das gegenseitige Verständnis, sei es zwischen Partnern, Freunden oder Enkelkindern und Großeltern. Denn auf einmal funktionieren gewohnte Abläufe nicht mehr, es kommt immer häufiger zu Missverständnissen und dadurch zu Eskalationen.

Die AutorInnen des neu erschienen Buches „Kommunikation mit Menschen mit Demenz – Worte, Gesten und Blicke, die berühren“ erläutern praxisnah und lösungsorientiert, wie das veränderte Verhalten zu erklären ist, und wie man damit am besten umgehen kann.

Das Buch ist in drei große Teile untergliedert. Im ersten und im zweiten Teil wird anhand von Beispielen lebendig und zugänglich beschrieben, wie sich Sprachprobleme bei einer Demenz äußern. Die neurologischen Hintergründe werden gut verständlich erläutert. Interviews mit ExpertInnen beleuchten weitere Aspekte, die damit einhergehen, und geben neue Impulse für den Umgang. Der dritte Teil stellt andere Möglichkeiten der Kommunikation vor – wie integrative Validation, assoziativer Dialog, Einsatz von Radio, Berührung und Emotion – und öffnet die Augen für indirekte Weisen des Umgangs, die zu einem Umdenken auffordern sollen.

Unterfüttert wird das Buch mit konkreten Hinweisen und Ratschlägen. Auch Illustrationen leiten durch den Inhalt und zeigen Menschen mit Demenz aus ungewohnten Perspektiven, die zum Nachdenken und Schmunzeln anregen. Das Buch dient so als wertvolle Hilfe im Alltag der begleitenden An- und Zugehörigen.

++ Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. Helfen Sie mit, einander offen zu begegnen. ++

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