KDA veröffentlicht Strategiepapier zu Pflege und Teilhabe

16.03.2021, medhochzwei
Politik & Wirtschaft, Alternsforschung, Pflege

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat im Rahmen seiner Diskursreihe „radikal (neu) denken“ einen Text zum pflegepolitischen Reformdiskurs  veröffentlicht – „Strukturreform Pflege und Teilhabe II – Pflegepolitik als Gesellschaftspolitik“.

Das Strategiepapier stellt die Bedingungen guten Lebens für auf Pflege angewiesene Menschen in den Mittelpunkt und betont die Bedeutung der Kommunen: ‚Pflege geschieht vor Ort!‘ so das Autorenteam aus Prof. Dr. habil. Thomas Klie, Staatssekretär Michael Ranft und Diplom-Volkswirtin Nadine-Michèle Szepan. Die Autorin und die Autoren legen ein umfassendes und differenziertes Strategiepapier zum aktuellen pflegepolitischen Reformdiskurs vor. Das Papier  entfaltet – rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf – in neun Reformbausteinen den Weg zu gleichwertigen Lebensbedingungen für auf Pflege angewiesene Menschen in Deutschland.

Man wolle mit dieser Publikation aus dem Kreis seiner Kuratorinnen und Kuratoren einen erneuten Beitrag zur Pflegereformdebatte leisten, so das KDA. Der Text knüpfe an die Forderungen des KDA an, Pflegepolitik gesellschaftspolitisch radikal neu zu denken. ‚Das KDA wird den Ansatz des „radikalen Denkens“ weiterführen. Wir sind davon überzeugt, dass nur so die Diskussionen zu einer echten Reform führen können‘ betonte der Vorstandsvorsitzende des KDA, Helmut Kneppe.

Das Strategiepapier wurde im Rahmen des KDA-Dialogs „Pflegereform als Gesellschaftsreform?!“ erarbeitet. Es knüpft sowohl an den entsprechenden Text von Frank Schulz-Nieswandt aus dem Februar 2020 an als auch an die Veröffentlichung „Strukturreform Pflege und Teilhabe“ von Rolf Hoberg, Thomas Klie und Gerd KünzeI aus dem Jahr 2013.

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