Drängen auf Reform der Unabhängigen Patientenberatung

07.04.2021, Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung
Krankenversicherung, Politik & Wirtschaft

Nachdem die DAK einen Vorstoß zur Reform der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) zur Diskussion gestellt hatte, wonach diese der Patientenbeauftragten zugeteilt werden sollte und diese wiederum als Beauftragte des Parlaments (wie z. B. ein Wehrbeauftragter) und nicht eingegliedert im BMG fungieren sollte, haben nun auch Volker Hansen, der Verwaltungsratsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes und Verbraucherschützer eine zeitnahe politische Entscheidung über die Reform der UPD noch vor der Bundestagswahl plädiert. Ansonsten würde eine neue Ausschreibung vorprogrammiert, die niemand mehr wolle. Wenn es der Koalition nicht mehr vor den Bundestagswahlen gelingen sollte, sei das Mindeste ein Stopp der Neuausschreibung der UPD durch den GKV-Spitzenverband im Herbst.

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