Nachrichten

Mehr als ein Viertel der Rentnerinnen und Rentner haben ein monatliches Nettoeinkommen von unter 1.000 €

03.11.2022, Dr. Stefan Arend
Politik & Wirtschaft, Versorgung

Das dritte Entlastungspaket der Bundesregierung soll Rentnerinnen und Rentner mit einer einmaligen Energiepreispauschale unterstützen. Im Fokus sind vor allem diejenigen mit geringeren Einkommen. Im Jahr 2021 hatten 4,9 Millionen Rentnerinnen und Rentner ein persönliches monatliches Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) Ende September 2022 auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mit. Das entspricht einem Anteil von 27,8 % der Rentenbeziehenden.

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Neue Bildwelt der Demenz

02.11.2022, Dr. Stefan Arend
Demenz, Wissenschaft & Forschung

Desideria Care Preis für Fotografie 2022 – Demenz neu sehen


Ohne Zweifel: Sie sind außergewöhnlich, sehr persönlich und machen Mut. Aus mehr als 450 Fotografien von 57 Bewerberinnen und Bewerbern wählte die Jury vier Arbeiten aus, erstmals mit dem „Desideria Care Preis für Fotografie 2022 – Demenz neu sehen“ in München prämiert wurden. Mit dem neuen Fotopreis will der gemeinnützige Verein Desideria Care e.V. das Bild von Demenz in der öffentlichen Wahrnehmung verändern.

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Höheres Renteneintrittsalter hat psychische und teilweise auch physische Gesundheit betroffener Frauen verschlechtert

01.11.2022, Dr. Stefan Arend
Wissenschaft & Forschung

Aktuelle Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)


Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters ist regelmäßig Gegenstand politischer Diskussionen. Meist stehen dabei die finanzielle Stabilität des Rentensystems und der Fachkräftemangel im Vordergrund. Die gesundheitlichen Folgen bleiben häufig im Dunkeln. Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) weist nun anhand einer Rentenreform aus dem Jahr 1999 nach, dass sich der gesundheitliche Zustand verschlechtert, wenn die Betroffenen erst später in den Ruhestand gehen können. Das gilt vor allem mit Blick auf psychische Krankheiten wie Stimmungsstörungen, aber auch mit Blick auf körperliche Erkrankungen, beispielsweise Übergewicht und Arthrose.

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Hohe Unzufriedenheit bei Auszubildenden in der Pflege

01.11.2022, Dr. Stefan Arend
Pflege

Die Überlastung und Personalnot in den Gesundheitseinrichtungen hat offensichtlich auch deutliche Auswirkungen auf die Qualität der Pflegeausbildung. Das legt der aktuelle „Ausbildungsreport Pflegeberufe 2021“ der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nahe, an dem sich über 3.000 Auszubildende und Studierende beteiligt haben. Von diesen sind nicht einmal 43 Prozent mit ihrer Ausbildung zufrieden – weit weniger als in klassischen dualen Ausbildungsberufen. „Die hohe Unzufriedenheit von Auszubildenden in der Pflege ist ein Alarmsignal, das Arbeitgeber und politisch Verantwortliche nicht ignorierten dürfen“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. „Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen. Ziel muss es sein, dass sie ihre Ausbildung abschließen und langfristig im Beruf bleiben. Dafür braucht es gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen.“

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Zertifizierte onkologische Zentren behandeln besser

26.10.2022, medhochzwei
Heilberufe, Politik & Wirtschaft, Versorgung

Eine Behandlung in zertifizierten onkologischen Zentren kann die Überlebenschancen für Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen deutlich erhöhen. Dies konnte das Versorgungsforschungsprojekt „WiZen – Wirksamkeit der Versorgung in onkologischen Zentren“ anhand umfangreicher Datenauswertung belegen und überzeugte damit den Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

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