Nachrichten

Mediclin steigert Umsatz und Ergebnis

22.02.2017, Sven C. Preusker
Politik & Wirtschaft
KMi (scp) - Die Mediclin Aktiengesellschaft (MediClin) hat im Geschäftsjahr 2016 einen Konzernumsatz in Höhe von 580,3 Millionen Euro (Vorjahr: 555,3 Millionen Euro) erzielt. Der Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr beträgt 25,0 Millionen Euro oder 4,5 Prozent. Den größten Anteil am Umsatzplus mit 20,1 Millionen Euro steuerte das Segment Postakut bei. Weiterlesen

WOKwissen-Fachkonferenz „Zukunft der Notfallversorgung“ am 4. April 2017 in Berlin

22.02.2017,
Verärgert, das ist wohl die richtige Beschreibung vieler Notaufnahmeleiter in diesen Tagen. Die zum 1. April 2017 neu eingeführte Abklärungspauschale in Höhe von 4,74 Euro führt zu heftigen Diskussionen. Dabei handelt es sich um ein zweiminütiges Arztgespräch mit dem Ziel, die Weiterversorgung dem ambulanten Sektor zuzuordnen. Krankenhäuser werden derzeit ökonomisch dafür bestraft, wenn sich nach einer Abklärung lediglich ein ambulanter Behandlungsbedarf herausstellt. Auch problematisch dabei – die Haftung liegt beim Krankenhaus, wenn der Arzt nach zwei Minuten reiner Inaugenscheinnahme und (Kurz-)Anamnese eine Fehleinschätzung vornimmt, durch die ein Patient Schaden nimmt. Weiterlesen

Videosprechstunde: Beschlussentwurf des Bewertungsausschusses provoziert scharfe Kritik

22.02.2017, Sven C. Preusker
Politik & Wirtschaft
Der Bewertungsausschuss der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen hat einen Beschlussentwurf für die Vergütung der Videosprechstunde, die ab Juli 2017 in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen werden soll, vorgelegt. Voraussetzung für die Durchführung der Behandlung per Video ist laut Entwurf immer ein vorausgehender persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt – die ausschließliche Fernbehandlung per Video würde also ausgeschlossen bleiben. Demnach soll die Videosprechstunde mit 137 Punkten bewertet werden und so zu einem Erlös von 14,43 Euro führen. Gleichzeitig soll ein Punktwertvolumen je Arztpraxis von 2393 Punkten im Quartal gebildet werden, unabhängig von der Zahl der in der Praxis tätigen Ärzte. Das würde bedeuten, das eine Praxis im Quartal 17,5 Videosprechstunden abrechnen könnte. Weiterlesen

Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz beschlossen

22.02.2017, Sven C. Preusker
Politik & Wirtschaft
Der Deutsche Bundestag hat am 16.02. das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz – HHVG) in 2./3. Lesung beraten und beschlossen. Ein Großteil der Regelungen des HHVG soll bereits im März 2017 in Kraft treten. Dem Beschluss vorausgegangen war eine Anhörung zum Entwurf, nach der noch zahlreiche Änderungen in das Gesetz eingebracht wurden. So wird von Seiten des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) betont, die Bundesregierung habe nun auch wesentliche Forderungen der Ersatzkassen zu den Morbi-RSA-relevanten Regelungen aufgegriffen. Dies betreffe vor allem die zeitnahe Bereitstellung von sogenannten Regionalkennzeichen ab dem 1. Juli 2017, um mit dieser Erhebung für das Jahr 2016 die unterschiedlichen Versorgungs- und Kostenstrukturen der Krankenkassen auf dem Land und in den Städten analysieren zu können. Diese Daten seien erforderlich, um im nächsten Schritt den Morbi-RSA um eine sogenannte Versorgungsstrukturkomponente zu erweitern. Weiterlesen

Interview: Neues Korruptionsstrafrecht sorgt für Verunsicherung

22.02.2017, medhochzwei
Politik & Wirtschaft
Interview zum Thema Korruption und Kooperation im Gesundheitswesen mit Prof. Dr. Henrik Schneider. Er ist Vorsitzender der Schiedsstelle des AKG e.V., Arzneimittel und Kooperation im Gesundheitswesen e.V. und Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzugsrecht an der Universität Leipzig. Auf dem Gesundheitskongress des Westens, der vom 07.-08.03.2017 in Köln stattfindet, wird er zum Thema „Kooperation 3.0. Fehlerquellen beim Neuabschluss der Verträge nach dem 04.06.2016“ sprechen. Weiterlesen
Anzeige