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Selbstverwaltungsstärkungsgesetz nach scharfer Kritik vom Gesundheitsausschuss gebilligt – Änderungen vereinbart

25.01.2017, Sven C. Preusker
Politik & Wirtschaft
Der „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung der Spitzenorganisationen in der gesetzlichen Krankenversicherung sowie zur Stärkung der über sie geführten Aufsicht“ (GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz, GKV-SVSG) der Bundesregierung wird von vielen Akteuren des Gesundheitssystems sehr kritisch gesehen. Fachleute sprachen sich anlässlich einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses über den Entwurf am 16. Januar 2017 im Bundestag dafür aus, einige Regelungen der geplanten Reform zu überdenken oder auf das Vorhaben ganz zu verzichten, weil es nicht eine Stärkung, sondern eine Schwächung der gesundheitlichen Selbstverwaltung zur Folge hätte.Der „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung der Spitzenorganisationen in der gesetzlichen Krankenversicherung sowie zur Stärkung der über sie geführten Aufsicht“ (GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz, GKV-SVSG) der Bundesregierung hat den Gesundheitsausschuss des Bundestages passiert. Für die Vorlage votierten am Mittwoch (25.01.) die Fraktionen von Union und SPD, die Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich bei der Abstimmung. Zuvor hatte der Ausschuss noch elf Änderungsanträge angenommen, mit denen die Koalitionsfraktionen auf Kritik in der Expertenanhörung reagierten. Laut „Deutschem Ärzteblatt“ wird noch über einen zwölften Änderungsvertrag verhandelt, der sich auf die Prüfung der Haushalte von Kassenärztlicher Bundesvereinigung, GKV-Spitzenverband und anderen Organisationen durch den Bundesrechnungshof bezieht. Die Selbstverwaltung hatte sich klar gegen eine Überprüfung der Haushalte durch den Bundesrech­nungshof gestellt, da man mit Geldern von Mitgliedern oder Versicherten und nur in sehr kleinem Ausmaß mit Steuermitteln agiere. Weiterlesen

Niedergelassene Ärzte zeigen sich offen für digitale Möglichkeiten

25.01.2017, Sven C. Preusker
Rund die Hälfte aller Ärzte kann sich vorstellen, Videosprechstunden mit Patienten abzuhalten: Während im Vorjahr rund ein Drittel der Ärzte dieser Option gegenüber aufgeschlossen war, ist es mittlerweile fast die Hälfte (2015: 38,7 Prozent, 2016: 47 Prozent). Der Anteil der Gegner sank von 61,3 Prozent auf 53 Prozent. Das ist eines der Ergebnisse der Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2016: Digitalisierung des Arztberufs“ der Stiftung Gesundheit. Weiterlesen

Weniger zuzahlungsfreie Medikamente

23.01.2017, Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung
Politik & Wirtschaft

Bayerns Kassen und Kliniken einigen sich über die Vergütung 2017

23.01.2017, Rolf Stuppardt, Welt der Krankenkassen
Politik & Wirtschaft
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