Logo   Newsletter August 2018
 
 
 
   
 


 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

das Gesundheitswesen ist Wachstumsmarkt, aber Schlusslicht in Sachen Digitalisierung. Das Klinikum Braunschweig hat jetzt mit der skbs.digital GmbH eine neue Unternehmenstochter gegründet. Gesundheits-Apps, Online Coachings, Wearables, Gesundheitsplattformen und BGM-Komplettsystem: etwas weiter scheint man mit der Digitalisierung beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu sein.


Notaufnahme-Experten der Universität Witten/Herdecke, des Pflege e.V. und anderer Einrichtungen haben jetzt ein Memorandum veröffentlicht, in dem sie Verbesserungen der oft überlasteten zentralen Notaufnahmen in den Krankenhäusern fordern.

Diese und weitere Themen finden Sie in unserem Newsletter - wir wünschen Ihnen interessante Lektüre.
 

Herzliche Grüße aus Heidelberg
 

Annette Xandry

 
   
 
   
 

 
   
 
 
 
 
 

Veranstaltungen, Pflege
Fachkräftemangel in der Pflege


 
 
 

Aktuelles aus dem Verlag, Demenz, Politik & Wirtschaft

Pflege und Wohnen – Entwicklungen auf dem richtigen Weg?

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Demenz, Politik & Wirtschaft
Bayerischer Demenzfonds eingerichtet
 
 
   
 


 

Das Thema Gesundheit & Arbeit ist kein neues Thema und hat in den letzten Jahren sogar einen eher schwierigen Stellenwert gehabt, da es teilweise als „verbrannt“ galt. Zu viele nicht messbare und wenig erfolgreiche BGM-Berater hatten das Thema ausgereizt. Was fehlte war häufig eine Quantifizierung des Nutzens in Form einer Effektmessung. Die Unternehmen haben das Thema auch eher kurzfristig betrachtet: Wenn kein Geld da ist, war BGM eines der ersten Dinge, die gestrichen wurden und wenn alles gut lief, dann gab es keinen Handlungsbedarf. 


© Tom Schulte/FOM


Durch den demografischen Wandel gekoppelt mit dem Fachkräftemangel und den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung erlebt das BGM hingegen ein Revival. Plötzlich können BGM-Maßnahmen an verschiedenen Orten gleichzeitig und ohne besonders großen Personalaufwand durchgeführt werden. Das ist auch und vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen interessant. Nach unserer Systematisierung existieren im digitalen BGM heute folgende Instrumente: Gesundheits-Apps, Online Coachings, Wearables, Gesundheitsplattformen und BGM-Komplettsysteme. Unternehmen können hier mit geringen Investitionskosten den Mitarbeitern Lösungen anbieten, die  vom User Experience immer ansprechbarer werden und individuelle Lösungen spielerisch präsentieren. Die gamescom 2018 hat gezeigt, dass auch Themen wie Health Games und Serious Games eine wesentliche Rolle spielen und  auch für das BGM neue Möglichkeiten bieten. Ein weiterer Hebel ist allerdings, dass wir heute weg von Pen-on-Paper hin zu Sensorik kommen und so Langzeitdaten automatisiert erhoben werden können und damit auch der Nutzen der Maßnahmen besser evaluierbar wird. Dies wird das BGM auf ein neues Level heben.

Dr. David Matusiewicz ist Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Gesundheitsmanagement an der FOM Hochschule, Dekan für den Hochschulbereich Gesundheit & Soziales, Direktor des Forschungsinstituts für Gesundheit & Soziales (ifgs) und Gründungsgesellschafter des Essener Forschungsinstituts für Medizinmanagement (EsFoMed GmbH). In diesen Tagen erscheint das Buch „Gesundheit und Arbeit 4.0 - Wenn Digitalisierung auf Mitarbeitergesundheit trifft“, das er gemeinsam mit Prof. Dr. Volker Nürnberg und Dr. Stephanie Nobis herausgeben hat.

 

 
   
 
   
 

 
   
 
 
 
 
 
 
 
   
 


Braunschweig: Klinikum gründet Digital-Tochter skbs.digital

© Shutterstock/Andrey_Popov

Das Klinikum Braunschweig hat mit der skbs.digital GmbH eine neue Unternehmenstochter gegründet. Mit ihrer Hilfe plant das Klinikum zum führenden Anbieter digital unterstützter Gesundheitsangebote in Deutschland aufzusteigen. Denn digitale Innovationen für den Gesundheitssektor würden aktuell ungeahnte Perspektiven verheißen, gelte doch das Gesundheitswesen, trotz Wachstums der Branche, als Schlusslicht in Sachen Digitalisierung, so eine Mitteilung des Klinikums. Das Unternehmen solle neue Geschäftsfelder generieren und Trendsetter in der Digitalisierung werden. Es werde seine Leistungen auch Dritten anbieten.

 

„Es geht nicht nur um die Verbesserung von IT-Unterstützung im Betrieb des Klinikums, sondern um die zukunftsfähige Positionierung des Klinikums in der Versorgungslandschaft“, verdeutlichte Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert die Lage. Während Patienten, Mitarbeiter und Partner des Klinikums zeitgemäße Technologien und Services erwarten würden, stockten insbesondere private und freigemeinnützige Krankenhauskonzerne ihre Investitionen in die Digitalisierung erheblich auf. Auf Dauer sei dieser Zustand auch eine wirtschaftliche Bedrohung für das Klinikum Braunschweig, so Goepfert weiter.
Mehr.

 
   
 
   
 

 
   
 
 


Gerade erschienen:

DAK Kinder und Jugendreport

 
 
 




Gerade erschienen:
Lüdke/Lembke/Pfohlmann:
AusZeit… einfach mal abschalten! Cartoonkalender 2019

 
 
 

 

Gerade erschienen:
Gaymann:
Cartoons von der Couch. Postkartenkalender 2019

 
 
 



Erscheint in Kürze: 
Hildebrandt:
Demenz verstehen in Farbe

 
 
 


Erscheint in Kürze:

Klie/Gaymann:
Demensch.
Postkartenkalender 2019

 
 
 


Erscheint in Kürze:

Matusiewicz/Nürnberg/ Nobis:
Gesundheit und Arbeit 4.0. Wenn Digitalisierung auf Mitarbeitergesundheit trifft

 

 
 
   
 


Notaufnahmen: Experten veröffentlichen Verbesserungsvorschläge

© Shutterstock/Sopotnicki

 

Notaufnahme-Experten der Universität Witten/Herdecke, des Pflege e.V. und anderer Einrichtungen haben jetzt ein Memorandum veröffentlicht, in dem sie Verbesserungen der oft überlasteten zentralen Notaufnahmen in den Krankenhäusern fordern. Die Autoren sehen Ärzte wie Pflegende mit dem Rücken zur Wand stehen: Unterbesetzung und Unterfinanzierung ließen kaum Spielraum für zufriedenstellende Arbeit. Andererseits führten Unkenntnis oder Unsicherheit zu einem großen Ansturm auf die Notaufnahmen durch Patienten, die eigentlich auch ambulant versorgt werden könnten. Angesichts dieser strukturellen, nicht schnell lösbaren Probleme schlagen die Experten kleine Schritte der Verbesserung vor, die schnell umzusetzen wären. Ziel sei es zu erreichen, dass die Hilfesuchenden freundlich und persönlich angesprochen werden, begründete Informationen über die aktuellen Wartezeiten erhalten, Angebote zur Überbrückung finden (Getränke, Lesematerial, WLAN) und verletzliche und gebrechliche Menschen, Kinder usw. besonders empfangen werden.
Mehr.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

 

Augurzgy/Krolop/Wuckel/Heger/Kolodziej:

Pflegeheim Rating Report 2017
 

 

Die Pflegebranche befindet sich im Wandel. So brachten die letzten Jahre mit den Pflegestärkungsgesetzen umfassende Neuerungen, wie die Umstellung auf fünf Pflegegrade und die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Zudem stellen der fortschreitende demografische Wandel, Fachkräftemangel und die Finanzierung von Pflegeleistungen – trotz wiederholter Anhebung der Beiträge zu der Sozialen Pflegeversicherung – weiterhin große Herausforderungen dar.

Welche Konsequenzen ergeben sich durch diese Herausforderungen und die gesetzlichen Neuerungen? Wie entwickeln sich die Wettbewerbssituation und die finanzielle Situation der Pflegeheime? Der Pflegeheim Rating Report widmet sich diesen Fragen. Dazu werden die amtlichen Daten des Statistischen Bundesamts aller rund 13 600 Pflegeheime und 13 300 ambulanter Dienste untersucht. Neben einer Übersicht über die derzeitige Situation liefert der Pflegeheim Rating Report Prognosen zur zukünftigen Entwicklung der Zahl der Pflegebedürftigen nach Versorgungsart, der wirtschaftlichen Situation der Pflegeheime, sowie zum Kapital- und Personalbedarf. Es wird diskutiert inwieweit die Pflegebranche auf die Herausforderungen der kommenden Jahre eingestellt ist, und Handlungsempfehlungen werden abgeleitet.

Mehr Infos

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 


 

Stichwort des Monats: Zentrale (Notfall-)Aufnahme


© Fotolia/spotmatikphoto

Die zentrale (Notfall-)Aufnahme ist die interdisziplinäre Leitstelle eines Krankenhauses, die insbesondere die interdisziplinärer Erstbetreuung, aber auch die Abstimmung der Organisation auf die Patienten- und Behandlungsbedürfnisse, besonders bei Akuterkrankungen, übernimmt. Sie folgt dem Vorbild des amerikanischen „Emergency Room“ und kümmert sich um alle Patienten, die angemeldet oder als Notfall in ein Krankenhaus kommen. Zum zentralen Aufnahmebereich gehören standardmäßig die Aufnahmestation, die Zentralambulanz, die Notfallaufnahme und Untersuchungsbereiche. Die zentrale (Notfall-)Aufnahme ersetzt das frühere Konzept der getrennten Aufnahmestationen und Ambulanzen für jede einzelne Abteilung.
Durch die interdisziplinäre Besetzung mit Ärzten und Pflegekräften verschiedener Abteilungen sowie die systematische – auch räumliche – Bündelung diverser Funktionsbereiche wie der Röntgendiagnostik im direkten Zusammenhang mit dem zentralen Aufnahmebereich kann die Diagnose schneller gestellt und können Doppeluntersuchungen vermieden werden. Speziell für die Behandlung von Notfällen wird auch angestrebt, geeignete Behandlungs- und Operationsräumlichkeiten sowie eine Intensivstation in räumlicher Nähe der Notfallaufnahme anzusiedeln.
Neben einer besseren Erstversorgung von Notfällen und einer schnelleren Diagnostik kann mit Hilfe des Konzeptes der zentralen (Notfall-)Aufnahme auch Personal wirtschaftlicher eingesetzt und eine schnelle Zuweisung der Patienten zur Weiterbehandlung in die richtige Abteilung besser gewährleistet werden. Damit unterstützt das Konzept der zentralen Aufnahmestation mit zentraler Notfallaufnahme auch die Gestaltung optimierter Prozesse und die Realisierung von Patientenpfaden.

 
   
 
   
 

 
   
 
 

INNOlab 2018
Experimentierraum für Gesundheit und Gesellschaft

5.-6.09.2018, Bochum
Weitere Informationen

 
 
 


14. REHAFORUM
17. - 18.09.2018, Bonn

Weitere Informationen

 
 
 


Healthcare live!
26. - 27.09.2018

Weitere Informationen

 
 
 




REHACARE Kongress "Wir fürs Quartier" 2018
28.09.2018, Düsseldorf

Weitere Informationen

 
 
 



6. MCC-Kongress Betriebliches GesundheitsManagement

16. - 17.10.2018, Bonn
 
Weitere Informationen

 
 
 



10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft:
„Demenz – Gemeinsam Zukunft gestalten“
18.-20.10.2018, Weimar

Weitere Informationen

 
 
 



23. Handelsblatt Jahrestagung Health 2018
22. - 23.10.2018, Berlin

Weitere Informationen
 
 
 


17. Europäischer Gesundheitskongress 2018
25. - 26.10.2018, München

Weitere Informationen
 
 
 


19. Berliner Gespräche zum Gesundheitswesen

9.11.2018, Berlin

Weitere Informationen
 
 
 



Gesundheitsversorgung ohne Ländergrenzen? Kongress der Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V.
17.10.2018, Mannheim

Weitere Informatioinen

 
 
 


PEG-Fachtagung

11.10.2018, München

 

Weitere Informationen

 
 
   
 



medhochzwei Verlag GmbH

Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

Fax: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 20

E-Mail: info@medhochzwei-verlag.de

 

Steueridentifikationsnummer

USt-IdNr.: DE267309671

Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

Abmelden