Logo   Newsletter Januar 2019
 
 
 
   
 


 

Liebe Leserinnen und Leser,


lange erwartet und nun endlich da: Der Gesetzentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung. Der neue Ausbildungsweg sieht ein fünfjähriges Hochschulstudium der Psychotherapie vor, das gezielt auf die Ausübung der heilkundlichen Psychotherapie zugeschnitten sein soll und mit einer staatlichen Prüfung abschließt. Im Hintergrund-Beitrag von Sven Preusker erfahren Sie mehr über die Hintergründe und die Reaktionen auf den Gesetzentwurf.



 


Erstmals seit mehreren Jahren ist die Zahl von Organspenden in Deutschland gestiegen – und zwar deutlich um knapp 20 Prozent auf 955 Spender. Laut DSO-Vorstand Axel Rahmel (Deutsche Stiftung Organtransplantation) bedeutet das einen ersten Hoffnungsschimmer für die Patienten auf den Wartelisten. Doch die Zahlen sind nach wie vor viel zu gering. In unserer Neuerscheinung „Leben hoch zwei“ (erscheint im Februar) greift Heiko Burrack drängende Fragen zu Organspende und Transplantation auf und gibt fundierte Antworten. Auch Axel Rahmel kommt als Interviewpartner zum Thema „Hirntod“ zu Wort.

Wir wünschen gute Lektüre.

Herzliche Grüße

Julia Rondot

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

 

Das Tischgespräch am Vorabend des 2. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung am 7.2.2019

Mit der Möglichkeit, Krankheiten molekular profilieren und immer besser verstehen zu können, steht die Medizin gleich inmitten zweier Paradigmen-Wechsel: dem Hinzutreten der molekularen Medizin, verbunden mit neuartigen Computing- und KI-Systemen.

Melden Sie sich jetzt zum vorabendlichen Tischgespräch am 7. Februar im Rahmen eines Abendessens im Gasthaus Backmulde an, erfahren Sie einen Ausblick zum Thema von Dr. Friedrich von Bohlen und Halbach, Geschäftsführer der Molecular Health GmbH, Heidelberg, und treffen Sie die Referenten und Teilnehmer des 2. Heidelberger Forums Gesundheitsversorgung zum persönlichen und fachlichen Austausch.

Seien Sie uns herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Sie.
Weitere Informationen zu den Referenten, zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

Das Interview mit Dr. Friedrich von Bohlen und Halbach können Sie hier lesen.

 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
Weitere Nachrichten finden Sie hier.
 
   
 
   
 


Der Blick über den Tellerrand – Pflege in anderen Ländern
und was wir davon lernen können

Wer vor dem Hintergrund der aktuellen Pflegekrise in Wer vor dem Hintergrund der aktuellen Pflegekrise in Deutschland in andere Länder reist, wird überrascht sein, wie vielfältig  Pflegende andernorts qualifiziert sind, wo sie einem überall begegnen können und welche anspruchsvollen und verantwortlichen Aufgaben sie allein oder in Kooperation mit anderen wahrnehmen, welche Karriere- und Entwicklungschancen sich ihnen bieten, wie kompetent und organisiert sie auftreten und wie ihre Leistungen öffentlich gewürdigt werden.

Einige dieser Beobachtungen können vielleicht dazu dienen, sich bei der Suche nach innovativen Wegen aus der hiesigen Pflegekrise inspirieren zu lassen. Eben das war das Anliegen des Projekts „Pflege in anderen Ländern“, das im Auftrag der Stiftung Münch von einem Team des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin umgesetzt wurde. Betrachtet wurde die Situation der Pflege in Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und Kanada.

 



Die Ergebnisse dieses Blicks über den sprichwörtlichen Tellerrand sind inzwischen in einem Buch niedergelegt. Ohne den Anspruch eines vollständig systematischen Vergleichs werden darin Strukturinformationen über die Systeme der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung sowie die Bildungssysteme der ausgewählten Länder präsentiert. In einzelnen Länderportraits werden Qualifizierungs- und Karrierewege von Pflegenden beschrieben, Herausforderungen in der Pflege aufgezeigt und beispielhaft innovative Ansätze zur Förderung der Attraktivität des Pflegeberufs wie auch zur Beantwortung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen vorgestellt, die in diesen Ländern bereits umgesetzt werden.

Den Vorbildern anderer Länder zu folgen, die Selbstorganisation und Autonomie der Pflege zu stärken, deren Bildungswege und Aufgabenprofile zu modernisieren sowie deren Funktionen im Gesundheits- und Sozialsystem zu erweitern, könnte auch zur Lösung der Pflegekrise in Deutschland beitragen.

Univ.-Prof. Dr. PH Michael Ewers MPH ist Direktor des Instituts für Gesundheits- und Pfle-gewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin; Dr. rer. medic. Yvonne Lehmann ist Krankenschwester, Diplom Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGPW. Die Ergebnisse der Studie „Pflege in anderen Ländern: Vom Ausland lernen“ erscheint am 29. Januar im medhochzwei Verlag.

 
   
 
   
 

 
   
 
 
Dr. Christian Lüdke zu seinem Buch "Wer hat Stella und Tom die Angst gemopst?"
Therapeut und TV-Experte Dr. Christian Lüdke spricht im medhochzwei-Interview über sein kürzlich ers...
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Deutsche fürchten Nebenwirkungen digitaler Medizin



Die Deutschen fürchten Risiken und Nebenwirkungen der modernen, stärker digitalisierten Medizin: Drei von zehn Befragten einer aktuellen Umfrage haben Angst vor dem Ausfall der Computersysteme bei einem Krankenhausaufenthalt. 51 Prozent befürchten, dass gerade kleinere kommunale Krankenhäuser in ländlichen Gegenden schlecht auf einen Hacker-Angriff vorbereitet sind. Auch bei konfessionellen Krankenhäusern (46 Prozent) und Hausarztpraxen (45 Prozent) sehen die Bürger Nachholbedarf in puncto Datensicherheit. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 1.000 Bundesbürgern. Mehr als ein Drittel der Befragten fürchten übrigens Fehler bei der Behandlung aufgrund von Verwechslungen oder falscher Unterlagen – ein Problem, dem die Digitalisierung der Abläufe und Prozesse ja entgegenwirken könnte. Und der Vollständigkeit halber sei auch erwähnt, dass die größten Ängste der potentiellen Patienten die Gefahr einer Ansteckung durch mangelnde Krankenhaushygiene (70 Prozent) und Behandlungsfehler (49 Prozent) sind.

Vergleichsweise gut gewappnet für eine Cyberattacke sind aus Sicht der Studienteilnehmer Universitätskliniken, Gesundheitszentren oder große Gemeinschaftspraxen und Kliniken in privater Trägerschaft mit mehreren Häusern. „Die Angriffe auf Krankenhäuser in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass die Befürchtungen der Bürger durchaus realistisch sind“, sagte Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft bei PwC. „In besonders schweren Fällen müssen die betroffenen Krankenhäuser ihre gesamte IT abschalten und sind in das analoge Zeitalter zurückgeworfen. Hackerangriffe haben sich zum zentralen Geschäftsrisiko in der Gesundheitswirtschaft entwickelt. Krankenhäuser und Arztpraxen können sich nur absichern, indem sie weit mehr als bisher in ihre Datensicherheit investieren und ihr IT-Personal aufstocken.“

Mehr.

 
   
 
   
 

 
   
 
 


 

Gerade erschienen:

Klie/Storm (Hrsg.)
Pflegereport 2018
 

 
 
 



Gerade erschienen:
Lüdke/Lüdke
Wenn die Seele brennt
 

 
 
 


Gerade erschienen:
Igl
Gesetz über die Pflegeberufe

 
 
 


Erscheinen in Kürze:
Die Kodierleitfäden 2019

 
 
 
 
 
 


Erscheint in Kürze:
Stiftung Münch (Hrsg.) Lehmann/Schaepe/
Wulff/Ewers:
Pflege in anderen Ländern: Vom Ausland lernen?

 
 
   
 


Gesetzentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung vorgelegt – gemischte Reaktionen



Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat Anfang Januar einen Gesetzentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung (Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz) vorgelegt – und damit gemischte Reaktionen auf Seiten der Verbände ausgelöst. Mit dem Gesetz soll, so steht es im Entwurf, „der Zugang zum Beruf der Psychotherapeutin und des Psychotherapeuten einheitlicher, gerechter und noch attraktiver gestaltet werden. Dabei sollen die veränderten Strukturen in der Hochschulausbildung und ihre Auswirkungen auf die Zugangsvoraussetzungen sowie die steigenden Anforderungen an die psychotherapeutische Tätigkeit berücksichtigt und Verbesserungspotenziale, die sich im Zuge der langjährigen Diskussionen über eine Änderung der derzeitigen Rahmenbedingungen gezeigt haben, genutzt werden.“ Dabei komme der Entwurf der Forderung „nach einer Neuregelung der Psychotherapeutenausbildung in Form eines wissenschaftlichen Masterstudiums, das zur Approbation führt, nach.“ Das Ergebnis sei „eine umfassend inhaltlich aktualisierte Ausbildung, die sich strukturell von dem bisherigen Ausbildungsweg zu den Berufen der Psychologischen Psychotherapeutin und des Psychologischen Psychotherapeuten sowie der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten unterscheidet.“ Das hohe Ausbildungsniveau werde über die gesamte Ausbildung, an die sich eine Weiterbildung anschließen solle, sichergestellt, so das BMG.

Der neue Ausbildungsweg sieht ein fünfjähriges Hochschulstudium der Psychotherapie vor, das laut BMG gezielt auf die Ausübung der heilkundlichen Psychotherapie zugeschnitten sei. Es führe zur Approbation, mit der der Zugang zum Beruf eröffnet werde. Inhaltliche Überschneidungen des Psychologiestudiums mit der psychotherapeutischen Ausbildung werden laut BMG reduziert. Das schaffe Platz für die Integration weiterer Bezugswissenschaften in das Studium und ermögliche eine verfahrensbreite und altersspannenübergreifende psychotherapeutische Qualifikation.

Mehr.

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 

 

Rebscher/Kaufmann (Hrsg.)

Digitalisierungsmanagement in Gesundheitssystemen

Digitalisierung, Medizin 4.0, Big Data, Wearables, Internet der Dinge – hinter diesen Schlagworten verbirgt sich ein gewaltiges Potential zur Veränderung aller Prozesse, die unser Leben bestimmen. Alle Akteure sind gefordert, ihre Prozesse, Routinen und Strukturen neu zu ordnen und die Kommunikationsbeziehungen miteinander zu vernetzen. Es geht dabei nicht mehr um das 'Ob', oder um das 'Wann', sondern ausschließlich um das 'Wie' und 'Jetzt'.


Unsere Gesellschaft ist deshalb gut beraten, über die Grenzen hinaus zu denken, auch über nationale Grenzen. Im medizinischen Umfeld und in unseren Gesundheitssystemen geht es um die Grenzen der Sektoren, der Markt(gegen)seiten, und die Überwindung der tradierten Rollenerwartungen.

Band 9 der Schriftenreihe der Deutsch-Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspolitik leistet dazu einen systematisierenden Beitrag. In sieben Themenblöcken befassen sich namhafte Experten aus Deutschland und der Schweiz aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen.


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Schmidtke wird neue Patientenbeauftragte


Prof. Dr. Claudia Schmidtke

 
 
   
 
 
   
 
   
 


 

Selbstverwaltung

 

Aus dem „Lexikon des deutschen Gesundheitssystems“, herausgegeben von Dr. Uwe K. Preusker.
 

Die gesamte deutsche Sozialversicherung ist nach dem Prinzip der Selbstverwaltung organisiert. Kennzeichen dieser Selbstverwaltung ist die Pflicht zur Mitgliedschaft, der Status der Selbstverwaltungseinrichtungen als Körperschaften des öffentlichen Rechts und die Aufsicht des Staates über diese Körperschaften. Die Selbstverwaltung nimmt dabei typischer Weise im öffentlichen Interesse liegende Aufgaben wahr, die anderenfalls der Staat selbst erfüllen müsste.


Im Rahmen der Selbstverwaltung muss unterschieden werden zwischen der ärztlichen, psychotherapeutischen und zahnärztlichen Selbstverwaltung, der Selbstverwaltung der Krankenkassen und der gemeinsamen Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenversicherung (insbesondere Krankenkassen, Kassenärztliche Bundesvereinigungen, Deutsche Krankenhausgesellschaft), deren zentrales Gremium seit Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist.

Die ärztliche, psychotherapeutischen und zahnärztliche Selbstverwaltung erfolgt durch die Ärzte- und Zahnärztekammern sowie die Psychotherapeutenkammern, außerdem für die zugelassenen Vertragsärzte, -psychotherapeuten und -zahnärzte auch durch die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen und die Kassen(zahn)ärztliche Bundesvereinigung.

Die Selbstverwaltung der Krankenkassen wird durch gewählte Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber (bei den Ersatzkassen: nur Vertreter der Arbeitnehmer) ehrenamtlich ausgeübt, die Vertreter werden durch die Sozialwahlen bestimmt. Der so entstandene Verwaltungsrat hat zum Beispiel die Aufgabe, den von ihm bestellten Vorstand zu kontrollieren und Entscheidungen zu treffen, die für die Krankenkasse von grundsätzlicher Bedeutung sind. So entscheidet der Verwaltungsrat zum Beispiel über die Höhe des Zusatzbeitrags.

 
   
 
   
 

 
   
 
 



7. MANAGEMENT-KONGRESS Gesundheitswirtschaft managen
23. - 24.01.2019, Münster

Weitere Informationen

 
 
 


17. KWA Symposium
07.02.2019, Berlin

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8. MCC-Fachkonferenz Health Aktuell: Geriatrie
07.02.2019, Köln

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2. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung
08.02.2019, Heidelberg

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7. EVR Forum
14.02.2019, Bochum

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6. Jahresforum „Betriebliches Gesundheits-management 2019“
14. - 15.02.2019, München

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11. Österreichischer Gesundheitswirtschafts-kongress
03.03.2019, Wien

Weitere Informationen

 
 
 


Deutscher Pflegetag 2019
14. - 16.03.2019, Berlin

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medhochzwei auf der Leipziger Buchmesse
21. - 24.03.2019, Leipzig


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Gesundheitskongress des Westens
26. - 27.03 2019, Köln

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14. Kongress für Gesundheitsnetzwerker

02. - 03.04.2019, Berlin


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Gesundheitskongress Salut!
10. - 12.04.2019, Saarbrücken

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medhochzwei Verlag GmbH

Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

Fax: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 20

E-Mail: info@medhochzwei-verlag.de

 

Steueridentifikationsnummer

USt-IdNr.: DE267309671

Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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