Logo   Newsletter Dezember 2019
 
 
 
   
 


Liebe Leserinnen und Leser,

das einzig Beständige ist der Wandel – dies galt auch in diesem Jahr für die Gesundheitswirtschaft. Im Monatstakt wurden neue Gesetze verabschiedet wie das Terminservice- und Versorgungsgesetz, das Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung, das MDK-Reformgesetz und ganz aktuell das Digitale-Versorgung-Gesetz.

Ob es mithilfe der neuen Gesetze gelingt, unsere Gesundheitsversorgung zu verbessern, die Digitalisierung voranzutreiben und Lösungen für den Fachkräftemangel in der Branche zu finden, wird sich zeigen. Im Beitrag „Viel hilft viel?“ lässt KMi-Chefredakteur Sven C. Preusker das Jahr noch einmal Revue passieren und zeigt auf, was in 2020 an weiteren Reformen auf uns zukommt.




Die Vorweihnachtszeit lädt dazu ein, innezuhalten und sich an die schönen Momente des Jahres zu erinnern. Für uns war 2019 ein ganz besonderes Jahr: Wir konnten unser zehnjähriges Jubiläum feiern und blicken auf spannende und erfolgreiche Jahre zurück, in denen wir unser Verlagsprogramm vielfältig entwickelt haben. Für die Unterstützung und die zahlreichen Ideen unserer HerausgeberInnen, AutorInnen und PartnerInnen möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.

Auch bei Ihnen, unseren LeserInnen, bedanken wir uns für Ihr Interesse und Ihre Treue und wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.

Julia Rondot & Annette Xandry

 
   
 
   
 

 
   
 
 

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Einhalt und Zeit für Zwischenbilanzen im gesundheitspolitischen Reformzirkus
 

Wer in diesen Wochen mit denjenigen spricht, die wegen ihrer Umsetzungs- und Anwendungsverantwortung die gesundheitspolitische Gesetzesmaschinerie begleiten (müssen), so trifft er oder sie auf eine eher seltene, angespannte Gemütslage, die mit der anstehenden weihnachtlichen Stimmung nicht im Einklang steht.
So wird atemlos ein Ausbügeln und Stricken mit heißer Nadel beklagt, zuweilen bis kurz vor oder noch auf der parlamentarischen Ziellinie.


Und tatsächlich mehren sich die Stimmen, die mit Blick auf Reforminhalte und -ziele eine deutliche Unausgewogenheit von Quantität und Qualität postulieren. 37 oder 38 Gesetzesvorhaben in einer dreivierteljährigen Legislatur durchzuziehen, geht halt nur im Schweinsgalopp und der ist dem im ländlich strukturierten Münsterland sozialisierten Gesundheitsminister nun mal nicht fremd. Ein konsequenter Macher, der auch vor schnellen Schüssen nicht zurückschreckt. Dass man in den alle Bereiche berührenden Reformvorhaben nicht unbedingt den großen Konzeptwurf erkennt, sei geschenkt. Bei den vielen Defiziten und Löchern ist halt Beseitigung und Stopfen angesagt. Dass so manches Mal im Auswringen der politischen und ökonomischen Interessen die Stringenz der eigentlichen Reformgestaltungsidee ein Stück weit verloren geht – wie z. B. beim „Faire-Kassenwahl-Gesetz“, das dann zum „Faire-Kassenwettbewerb-Gesetz“ mutierte –, macht es nicht gerade einfacher.

Die Zeit der Wünsche ist gekommen und so wünsche ich mir ein wenig Einhalt, resümierende Zeit für Zwischenwertungen der frisch eingezogenen Reformwege. Kommt das alles einer guten Versorgung zugute, einem Leistungsversprechen, das der Gesetzgeber seit Bestehen des SGB den größtenteils Zwangsversicherten, den Patientinnen und Patienten gegeben hat? Ist das alles aus- und abgewogen genug? Wie werden sich die Innovationswege ins System z. B. angesichts des ohne Zweifel wichtigen DVG verändern? Wird es den PatientInnen nutzen? Ich z. B. habe ein Problem damit, wenn meine Beitragsgelder für App-Anwendungsschulungen verausgabt werden, die möglicherweise nach der ersten Speicher- und Beschäftigungseuphorie in den Untiefen der Speicherwelt dümpeln, während gleichzeitig für eine einfache, aber notwendige Brückenversorgung beim Zahnarzt auf die alleinerziehende Mutter locker mal 1.000 Euro Zuzahlungen zukommen. All diese Fragen wollen wir am 14. Februar 2020 beim 3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung in ein Zwischenbilanz-Licht rücken. Es freut mich, dass wir wichtige Persönlichkeiten des Gesundheitssystems für diesen notwendigen Diskurs gewinnen konnten wie z. B. auch den grünen Gesundheitsminister Manne Lucha aus Baden-Württemberg. Da ich in meiner Moderation darauf achten werde, dass auch das Publikum zu Wort kommt, würde ich mich über großen Zuspruch freuen.

Rolf Stuppardt
Herausgeber WELT DER KRANKENVERSICHERUNG

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 

 
   
 
 
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BVMed legt Positionspapier zum Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen vor

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat ein Positionspapier zur Aufnahme von digitalen Gesundheitsanwendungen in die Krankenkassen-Erstattung vorgelegt.



Darin schlägt der Verband sieben Maßnahmen zur Umsetzung des Digitale Versorgung-Gesetzes (DVG) durch das Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen („DiGA-Verzeichnis nach § 139e SGB V“) vor, das vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt werden soll. Man spreche sich unter anderem für eine transparente und verständliche Information von Patienten und Ärzten sowie für realistische Anforderungen an die Evaluationskonzepte der digitalen Lösungen aus, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Mit dem DVG führt der Gesetzgeber ein „Fast-Track-Verfahren“ ein, damit digitale Gesundheitsanwendungen schneller ihren Weg in die Gesundheitsversorgung finden. Der BVMed unterstützt dieses Konzept. Für die aktuell anstehende Ausarbeitung der Rechtsverordnung zum Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen nennt der BVMed verschiedene Punkte.

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Gerade erschienen:
KDA (Hrsg.)
ProAlter 04/2019
Einsamkeit im Alter

 
 
 



Gerade erschienen:
Greiner/Batram/Witte
Kinder- und Jugendreport 2019

 
 
 



Gerade erschienen:
Case Management 04|2019
Schwerpunkt: Informelles Sorgen

 
 
 



Gerade erschienen:

KDA (Hrsg.)
Apfelsinen in Omas Kleiderschrank
Filme zum Thema Demenz mit didaktischem Begleitmaterial

 
 
 



Gerade erschienen:

Lembke/Lademann/
Hagmann (Hrsg.)
Digital (über)leben
Erkenntnisse aus der digitalen Welt

 

 
 
 



Erscheinen in Kürze:

Kodierleitfäden 2020 (für die Bereiche Psychiatrie und Psychosomatik, Viszeralchirurgie, Angiologie, Intensivmedizin, Kardiologie, Pneumologie und Hämatologie/Onkologie)

 
 
   
 


Gesundheitspolitik 2019: Viel hilft viel?

Nachdem schon 2018, trotz der langen Regierungsbildung, ein Jahr mit vielen neuen Gesetzesvorhaben für das Gesundheitswesen war, ist es dieses Jahr im gleichen Tempo weitergegangen. Aus dem Ministerium von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kamen neue Gesetze und Verordnungen fast im Monatsrhythmus. Schwerpunkte der Gesundheitspolitischen Diskussion waren – mal wieder – Pflege und Digitalisierung.



Eine Menge Vorhaben wurden 2019 abgeschlossen, darunter einige bereits 2018 angestoßene wie das Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende (GZSO), das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) und das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV). Auch die Elektronische Arzneimittelinformations-Verordnung (EAMIV), das Gesetz für bessere Löhne in der Pflege (Pflegelöhneverbesserungsgesetz), das Gesetz zur Errichtung eines Deutschen Implantateregisters (EIRD), das Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung und zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (Hebammenreformgesetz, HebRefG), das Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung, das Gesetz für bessere und unabhängigere Prüfungen (MDK-Reformgesetz) und das Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (Digitale-Versorgung-Gesetz, DVG) wurden 2019 verabschiedet.

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Drauschke/Drauschke


Führen im Wandel
(Hörbuch CD)

Die besten Kolumnen
 


In Zeiten des Umbruchs benötigt ein Unternehmen eine starke und zugleich agile Führung. Sie hält die Mitarbeiter zusammen, gibt ihnen eine Vorstellung von dem, wofür sie sich einsetzen, welche Ziele sie verfolgen und schafft den notwendigen Raum für Entfaltung.

Ebenso wie das Gehirn trainiert werden muss, damit es flexibel bleibt, benötigen Organisationen eine Führung, die dazu einlädt, neue Erfahrungen zu machen, schreibt der Göttinger Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther. Wir lernen durch Versuch und Irrtum, durch neue Erfahrungen, durch die Entwicklung flacher, stark vernetzter Strukturen und die Anpassung der inneren Organisation an stetig sich verändernde Rahmenbedingungen. Die Entwicklung von Innovationsgeist benötigt allerdings das richtige Umfeld und auch die Bereitschaft zum Verlernen von Vorgehensweisen, die bisher für richtig gehaltenen worden sind.

Wer Veränderung will, muss mit Widerstand rechnen – und sich darauf vorbereiten! Veränderungen können anstrengend, unwägbar, unangenehm, sogar gefährlich sein und sind dennoch notwendig und das Wesen von Führung.

Die prägnanten Texte, die hier versammelt sind, beschreiben, wie dieses Unterfangen anzugehen ist und liefern Anleitung, Ideen und Vorschläge zu verschiedenen Bereichen rund um das Thema Führung und Kommunikation.

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Investitionsbewertungsrelationen


Aus dem „Lexikon des deutschen Gesundheitssystems“, herausgegeben von Dr. Uwe K. Preusker.

Das Gesetz zum ordnungspolitischen Rahmen der Krankenhausfinanzierung ab dem Jahr 2009 (Krankenhausfinanzierungsreformgesetz; Abkürzung KHRG) enthielt auch Regelungen zur Umstellung der bisherigen Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser auf Investitionspauschalen.

Die bisherige, auf Einzelzuweisungen und Pauschalzuweisungen beruhende Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser sollte nach den Regelungen des KHRG ab 2012 grundsätzlich auf Investitionspauschalen umgestellt werden, wenn sich die Länder hierzu entscheiden würden. Dazu enthielt das KHRG einen gesetzlichen Auftrag zur Entwicklung einer Reform der Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser durch leistungsorientierte Investitionspauschalen bis Ende 2009. Die näheren Einzelheiten des Verfahrens hierzu sollten Länder und Bund festlegen. Die Selbstverwaltungspartner auf der Bundesebene und das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) sollten mit der Kalkulation von Investitionsbewertungsrelationen beauftragt werden.
 

Die Grundstrukturen für Investitionsbewertungsrelationen wurden im Februar 2010 durch die Selbstverwaltungspartner auf Bundesebene (Deutsche Krankenhausgesellschaft, Verband der Privaten Krankenversicherung und GKV-Spitzenverband) vereinbart. Auf dieser Basis wurde das InEK von den Selbstverwaltungspartnern auf Bundesebene gemäß § 10 Abs. 2 KHG beauftragt, bundeseinheitliche Investitionsbewertungsrelationen zu entwickeln und zu kalkulieren. Das InEK kalkuliert mittlerweile seit 2013 jährlich die Investitionsbewertungsrelationen.

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 

 
   
 
 



BMC-Kongress

21.–22.01.2020, Berlin

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Transfertagung
22.01.2020, Düsseldorf

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Gesundheitswirtschaft managen
22.–23.01.2020, Münster

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Kongress Pflege
25.–26.01.2020, Berlin

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18. KWA-Symposium
06.02.2020, München

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Betriebliches Gesundheits-management
06.–07.02.2020, München

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KDA-Kongress 2020
13.02.2020, Berlin

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3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung
14.02.2020, Heidelberg

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Deutscher Pflegetag
12.–14.03.2020, Berlin

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Informationen zu Teilnahme und Datenschutz im Rahmen des "Lama-Gewinnspiels"

Im Rahmen der oben genannten Gewinnspielaktion verlosen wir, die medhochzwei Verlag GmbH, Alte Eppelheimer Straße 42/1, D-69115 Heidelberg, info@medhochzwei-verlag.de, fünf Bücher „Der Daily Lama“ von Saskia Gaymann, Sarah Rondot und Barbara Steinhilber sowie fünf Baumwolltaschen mit einem Motiv aus dem Buch. An der Verlosung dürfen alle teilnehmen, die nicht für die medhochzwei Verlag GmbH tätig sind. Um an der Verlosung teilzunehmen, müssen Sie lediglich bis 31.01.2020 um 23:59 Uhr eine E-Mail mit einem Lama-Bild an info@medhochzwei-verlag.de schicken. Es gilt der protokollierte Zeitpunkt des E-Mail-Eingangs. Verlost wird der Gewinn am 03.02.2020. Die Gewinner werden durch die zufällige Ziehung unter allen Teilnehmern, die rechtzeitig eine E-Mail schicken, ermittelt und von uns per E-Mail über den Gewinn informiert. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel willigen Sie in die Erhebung und Verwendung Ihrer E-Mail-Adresse ein. Wir erheben, speichern und verarbeiten diese personenbezogenen Daten zur Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels und um Sie im Falle eines Gewinns zu benachrichtigen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt.
 
   
 
   
 



medhochzwei Verlag GmbH

Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

Fax: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 20

E-Mail: info@medhochzwei-verlag.de

 

Steueridentifikationsnummer

USt-IdNr.: DE267309671

Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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