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Liebe Leserinnen und Leser,

In zwei Tagen findet zum dritten Mal unser Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung statt. Über den Dächern von Heidelberg diskutieren wir mit namhaften Experten aus der Gesundheitsbranche zum Thema „Gesundheit und Pflege im Spiegel der Reformen – alles auf einem guten Weg?“.
 

Die Stimmen mehren sich, dass die zahlreichen Einzelreformen der jetzigen Legislaturperiode nicht ausreichend und zielführend sind. Dr. Uwe Preusker, langjähriger Kenner des Gesundheitsmarktes, mahnt in der aktuellen Ausgabe von Klinik Markt inside an, dass es einer grundlegenden Strukturreform der Krankenhausversorgung bedarf und endlich die Sektorierung unseres Systems überwunden werden muss. Wir sind gespannt, wie sich die Referenten des Heidelberger Forums zu dieser Frage positionieren und welche Vorschläge sie mitbringen. Es diskutieren u. a. der Präsident der DKG, Dr. Gerald Gaß, Dr. Dietrich Munz, Präsident der BPTK, Prof. Dr. med. Elisabeth Pott, unparteiisches Mitglied im G-BA, Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit und der Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung Andreas Westerfellhaus. Für Kurzentschlossene gibt es noch die Möglichkeit, sich anzumelden und am Freitag, den 14.2. mitzudiskutieren.

Wir wünschen ihnen spannende Lektüre mit Beiträgen zu einer neuen Digitalisierungsstudie, dem Pflegeausbildungsindex, interessanten Interviews und aktuellen Nachrichten aus der Gesundheitspolitik und unserem Verlag.

Herzliche Grüße

Julia Rondot

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 

 
   
 
 
 
 
 

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Digitalisierung in der Pflege: auch Japan noch am Anfang

Japan gilt gemeinhin als Technologie-Vorzeigeland. Der Bereich roboterunterstützte Pflege ist in dem asiatischen Land allerdings weit weniger entwickelt als erwartet. Das geht aus einer Studie des IGES Instituts für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hervor, die in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Gerhard Naegele von der Universität Dortmund sowie mit Prof. Dr. Franz Waldenberger vom Deutschen Institut für Japanstudien Tokyo entstand.



Der Technikeinsatz im Pflegealltag in Japan sei ähnlich wie in Deutschland eher noch Wunsch als Realität, so die Autoren. In der Studie vergleichen die Autoren den Einsatz von Technik in der Pflege in Japan und Deutschland und leiten daraus Handlungsempfehlungen ab, um hierzulande die digitale Transformation der Pflege voranzubringen. Beide Länder weisen die weltweit am schnellsten alternden Gesellschaften auf und haben mit Fachkräftemangel in der Pflege zu kämpfen.

Überraschenderweise zeigte sich, dass robotische Systeme in der Pflege in Japan bisher nur sporadisch zum Einsatz kommen. Auch gebe es nur wenige Produkte, die Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit wirksam unterstützen würden, so die Autoren. Das Angebot beschränke sich auf Mobilitäts- und Transferhilfen, Telepräsenzrobotik und Emotionsroboter. Im pflegerischen Alltag seien derartige Anwendungen – wie auch in Deutschland – dennoch aus unterschiedlichen Gründen kaum angekommen. Und dies, obwohl die japanische Regierung eine klare IT-Strategie verfolge und zahlreiche Förderprogramme für die Entwicklung digitaler Assistenzsysteme gestartet habe. Auch seien bereits eine Reihe von technischen Produkten durch die japanische Pflegeversicherung erstattungsfähig.

Wie Interviews mit japanischen Pflegeexperten für die Studie zeigten, hindern vor allem Informations- und Kommunikationsbarrieren eine Verbreitung innovativer Produkte zur Unterstützung in der Pflege. So scheitere es oft, Erkenntnisse der Grundlagenforschung in den Versorgungsalltag zu implementieren. Zudem hemmten mangelnde Kenntnis über aktuelle Produkte, fehlende Nutzerfreundlichkeit, zu hohe Preise sowie ausbleibende Schulungen von Pflegekräften die Verbreitung. Dies gelte in Japan, ähnlich aber auch in Deutschland, beurteilen die Autoren die Situation.

Mehr.

 
   
 
   
 

 
   
 
 



Gerade erschienen:

Lembke/Lademann/
Hagmann (Hrsg.)
Digital (über)leben
Erkenntnisse aus der digitalen Welt

auch als eBook verfügbar

 
 
 



Gerade erschienen:
Heger/Augurzky/
Kolodziej/Krolop/Wuckel
Pflegeheim Rating Report 2020
Zwischen Nachfragewachstum und Kostendruck

auch als eBook verfügbar

 
 
 



Erscheinen in Kürze:

Kodierleitfäden 2020 (für die Bereiche Psychiatrie und Psychosomatik, Viszeralchirurgie, Angiologie, Intensivmedizin, Kardiologie, Pneumologie und Hämatologie/
Onkologie)

 
 
 



Erscheint in Kürze:
Augurzky/Berbuir/Halbe/
Preusker/Rebscher (Hrsg.)
MDK-Reform und Krankenhausabrech-nung – Auswirkungen auf die Praxis

 
 
 



Erscheint in Kürze:
Preusker (Hrsg.)
Lexikon des deutschen Gesundheitssystems
6., neu bearbeitete und erweiterte Auflage

auch online verfügbar

 
 
 



Erscheint in Kürze:
Stiftung Münch (Hrsg.)
Prospektive regionale Gesundheitsbudgets

Internationale Erfahrungen und Implikationen für Deutschland

 
 
   
 


Pflegeausbildungsindex: Deutliche Unterschiede in den Bundesländern

Die KWA Akademie hat jetzt den Pflegeausbildungsindex PIX vorgestellt. Der Index diene dazu, die Entwicklung der Ausbildung in den Pflegeberufen künftig objektiv und transparent beurteilen zu können, so die Akademie. Er werde sichtbar machen, wie sich die Werte der deutschen Pflegeausbildung in den kommenden Jahren entwickeln. Auch Tendenzen, für die das Pflegeberufegesetz und die mit ihm angestoßene generalistisch ausgerichtete Pflegeausbildung maßgeblich mit verantwortlich sein würden, würden erkennbar werden, hieß es.



Im Schuljahr 2018/2019 absolvierten laut der Ergebnisse insgesamt 142.446 Personen in einer dreijährigen Ausbildung in einem Pflegeberuf: 70.153 im Bereich Altenpflege, 64.511 im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege und 7.782 im Fachgebiet Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.

Von den insgesamt 142.446 Personen, die im Schuljahr 2018/2019 in der dreijährigen Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft standen, kamen allein 35.428 aus NRW. Das sind rund 25 Prozent der Gesamtheit. Baden-Württemberg zählte 19.032 (13,4 Prozent) und Bayern 18.647 (13,1 Prozent) Schüler im benannten Jahrgang. Das heißt zunächst, dass über die Hälfte (51,3 Prozent) des deutschen Pflegefachkraftnachwuchses in diesen drei Bundesländern ihre Ausbildung erfahren. Betrachtet man nur die Werte der Altenpflege, dann sind auch diese drei Bundesländer quantitativ führend: NRW 18.697, Baden-Württemberg 9.837 und Bayern 7.046 Altenpflegeschüler, machen auch in diesem Sektor gut die Hälfte (50,7 Prozent) aller Auszubildenden aus.

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Terkatz


Börsengang für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens
Eine Möglichkeit zur Eigenkapitalbeschaffung, um Wachstum zu finanzieren?

Die Finanzierung von Wachstum und das Bestehen im sich massiv verschärfenden Wettbewerb konfrontieren Einrichtungen des Gesundheitssystems mit neuen Herausforderungen.


Ein Börsengang stellt eine Möglichkeit der benötigten (Eigen-)Kapitalbeschaffung dar, die in der schwierigen Situation, in der sich vor allem kleinere und mittlere Krankenhäuser häufig befinden, von großer Hilfe sein kann. Inwieweit dieser für Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen sinnvoll und durchführbar ist, wird im vorliegenden Band analysiert. Das Buch ist ein praxisorientierter Leitfaden mit wertvollen Tipps für alle Entscheider im Krankenhaus und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, die sich zum ersten Mal mit der Überlegung, an die Börse zu gehen, beschäftigen.

Mehr Infos.

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 

 
   
 
   
 


 

Ausbildung (für das Gesundheitssystem)


Aus dem „Lexikon des deutschen Gesundheitssystems“, herausgegeben von Dr. Uwe K. Preusker.

Vermittlung der erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen einer geregelten Ausbildung, um im jeweiligen Beruf handlungsfähig zu sein.

Im deutschen Ausbildungssystem gibt es eine Reihe unterschiedlicher Ausbildungswege, die überwiegend bundesgesetzlich geregelt sind:


Studium an einer Hoch- bzw. Fachhochschule mit akademischem Abschluss, Besuch einer Berufsakademie mit paralleler beruflicher Tätigkeit in einem Unternehmen, duale Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf in einem Unternehmen mit Besuch einer Berufsschule und schließlich den Besuch einer Berufsfachschule.

In den klassischen Gesundheitsberufen sind insbesondere das Studium sowie der Besuch einer Berufsfachschule typische Ausbildungsgänge. So benötigen Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, sowie Apotheker ein Studium mit abschließender staatlicher Prüfung und Verleihung der Approbation zur Berufsausübung.

Mehr Infos.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

 
   
 
 



3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung
14.02.2020, Heidelberg

Weitere Informationen

 
 
 



Vorstellung der Studie „Prospektive regionale Gesundheitsbudgets – Internationale Erfahrungen und Implikationen für Deutschland“
20.02.2020, Berlin

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Gesundheitskongress des Westens
10.–11.03.2020, Köln

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Deutscher Pflegetag
12.–14.03.2020, Berlin

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Ideenküche
25.03.2020, Berlin

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KassenGipfel 2020
26.–27.03.2020, Berlin

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Intensivlehrgang "Digitale-Versorgung-Gesetz"
29.04.2020, Leipzig

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2. Frühjahrstagung - Die Krankenversicherung im Wandel
04.05.2020, Leipzig

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PFLEGE PLUS
26.–28.05.2020, Stuttgart

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medhochzwei Verlag GmbH

Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

Fax: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 20

E-Mail: info@medhochzwei-verlag.de

 

Steueridentifikationsnummer

USt-IdNr.: DE267309671

Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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