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Sehr geehrte Damen und Herren,
 

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  • Innovationen & Alter

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Ihr medhochzwei Verlag

 
   
 
   
 



Einsamkeit im Alter
 

Das Thema Einsamkeit – speziell im hohen Lebensalter – hat in unserer heutigen Gesellschaft vermehrt an Aufmerksamkeit erlangt. So hat zum Beispiel Großbritannien 2018 ein Ministerium geschaffen, das eine regierungsweite britische Strategie gegen Einsamkeit umsetzen soll: „Einsamkeit ist die traurige Realität des modernen Lebens", begründete die ehemalige Premierministerin Theresa May die Entscheidung für das neue Amt. Auch im aktuellen Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD wird das Thema aufgegriffen:

„Gesellschaft und Demokratie leben von Gemeinschaft. Familiäre Bindung und ein stabiles Netz mit vielfältigen sozialen Kontakten fördern das individuelle Wohlergehen und verhindern Einsamkeit. Angesichts einer zunehmend individualisierten, mobilen und digitalen Gesellschaft werden wir Strategien und Konzepte entwickeln, die Einsamkeit in allen Altersgruppen vorbeugen und Vereinsamung bekämpfen“ (CDU/CSU & SPD (2018): Ein neuer Aufbruch für Europa – Eine neue Dynamik für Deutschland – Ein neuer Zusammenhalt für unser Land: Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. 19. Legislaturperiode, Berlin). Was wissen wir über das Ausmaß des Phänomens der Einsamkeit im Alter? Wie kann man Einsamkeit überhaupt fassen? Welche Wege gibt es, an das Problem heranzukommen? Im aktuellen Heft 4 des Fachmagazins ProAlter wird das Thema facettenreich diskutiert und Perspektiven für achtsames Handeln werden dabei ausgelotet.

Dr. Kristina Mann, Redaktionsleitung ProAlter

Wir schenken Ihnen einen Artikel aus der aktuellen ProAlter Ausgabe!

 
   
 
   
 

 

13 Verbände fordern Reformen für bezahlbares und altersgerechtes Wohnen
 

Weil in angespannten Wohnungsmärkten bezahlbarer Wohnraum auch für viele ältere Menschen kaum noch zu finden ist, fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) gemeinsam mit zwölf weiteren Verbänden Reformen, um Wohnen dort wieder bezahlbar zu machen. In einem gemeinsamen Positionspapier formulieren sie konkrete Vorschläge, die auch das altersgerechte Wohnen umfassen.
 



Die Organisationen argumentieren, die Alterung unserer Gesellschaft führe zu einem massiven Bedarf an altersgerechtem Wohnraum. Schon jetzt fehlten mindestens 2,5 Millionen barrierefreie oder zumindest barrierearme Wohnungen – Tendenz steigend. Die Verbände verlangen, die Städtebauförderung auf einen alters- und generationengerechten Umbau des Gebäudebestandes sowie eine seniorengerechte Quartiers- und Siedlungsgestaltung mit Quartiersmanagern auszurichten.

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„Deutschland-Barometer“: Depression im Alter stark unterschätzt


Depressionen bei älteren Menschen werden zu Unrecht oft als Bitterkeit des Alters abgetan, was zu großen Behandlungsdefiziten führt und die höchsten Suizidraten befördert – das sind Ergebnisse des dritten „Deutschland-Barometer Depression“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Befragt wurden 5.350 Personen zwischen 18 und 79 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panel.
 


„Bei Senioren wird die Depression noch häufiger als bei jüngeren Menschen übersehen. Depressive Symptome wie Hoffnungs- und Freudlosigkeit, Schlafstörungen oder Erschöpfungsgefühl werden oft nicht als Ausdruck einer eigenständigen schweren Erkrankung gesehen, sondern als nachvollziehbare Reaktion auf die Bitternisse des Alters oder als Folge körperlicher Erkrankungen fehlinterpretiert“, verdeutlichte Prof. Ulrich Hegerl als Vorstandsvorsitzender der Stiftung.


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Gerade erschienen:
Heger/Augurzky/ Kolodziej/Krolop/Wuckel
Pflegeheim Rating Report 2020

 
 
 







Aktuell:
Klie/Gaymann
Demensch. Postkartenkalender 2020
 

 
 
 



Aktuell:

Kremer-Preiß/
Mehnert/Klemm
Betreutes Seniorenwohnen

 
 
   
 

 

„Hamburger Appel“: Mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz durch Musik!

 

Beim Umgang mit demenziell Erkrankten müssen Angehörige, aber auch Pflegekräfte häufig irgendwann feststellen, dass sie mit ihrem Hauptinstrument zur Kommunikation – dem Bilden von Wörtern und Sätzen, also dem ganz normalen Sprechen – nicht mehr durchdringen. Aber so manch einer hat schon erlebt, dass zum Beispiel singen, im Idealfall gemeinsam, plötzlich Schleusen öffnet, die lange verschlossen waren.
 



Aber es geht nicht nur ums Singen: Professionell eingesetzte Musik verbessert generell die Lebensqualität von demenziell Erkrankten und fördert deren soziale Teilhabe. Das verdeutlichten Expertinnen und Experten aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz bei der Fachtagung „Musik und Demenz – Musik für mehr Lebensqualität bei Demenz – zwischen Therapie und kultureller Teilhabe“ des Landesmusikrates Hamburg.

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Heidrun Mollenkopf setzt Weltaltenplan für Europa mit um

Dr. Heidrun Mollenkopf aus dem Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) ist in den nächsten zwei Jahren intensiv daran beteiligt, wenn der Zweite Weltaltenplan in Europa umgesetzt werden soll. Sie wurde als Vertreterin der Zivilgesellschaft in das Büro der europäischen Arbeitsgruppe zu Fragen des Alterns berufen. Diese ist bei der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) in Genf angesiedelt. Mollenkopf vertritt in dem Gremium die Nichtregierungsorganisationen aus 56 europäischen Ländern.
 


© BAGSO/Sachs


Die Arbeitsgruppe wird sich mit dem Thema nachhaltige Entwicklung befassen. Dabei sollen die Ziele des Weltaltenplans mit den Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 verbunden werden. Das Konzept ist ein umfangreicher politischer Aktionsplan, der sich mit der weltweit alternden Bevölkerung befasst und eine lebenswerte Gesellschaft für alle Altersgruppen zum Ziel hat. Die BAGSO-Broschüre „Eine Gesellschaft für alle Lebensalter“ stellt die internationalen Prozesse vor und gibt einen Einblick in die weltweite Altenpolitik.

 
   
 
   
 


30 Jahre aktiv und stark: Jubiläum der Deutschen Alzheimer Gesellschaft


Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) engagiert sich seit 30 Jahren für ein besseres Leben mit Demenz. Am 2. Dezember 1989 gründeten in Bad Boll Angehörige sowie ehrenamtlich und professionell Engagierte die Deutsche Alzheimer Gesellschaft.


Zum Jubiläum weist die bundesweite Selbsthilfeorganisation auf die wichtige Rolle der Angehörigen bei der Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz hin. Zukünftig muss es noch besser gelingen, Wissen über Demenz sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote flächendeckend in Deutschland vorzuhalten. Dazu gehören ebenso eine solidarische Finanzierung der Pflege sowie Entlastungsangebote für Angehörige.

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... Dr. Paul Fuchs-Frohnhofen

Warum Pflegekräfte mehr Wertschätzung brauchen
 

Herr Dr. Fuchs-Frohnhofen, unabhängig vom Beruf wird jeder Mitarbeiter gerne wertgeschätzt. Warum ist Wertschätzung von Pflegekräften besonders wichtig – und weshalb auch aus Sicht des Arbeitgebers?

Fuchs-Frohnhofen:
Der Pflegeberuf wird zwar grundsätzlich in der Öffentlichkeit hoch wertgeschätzt.

Die einzelnen Pflegekräfte nehmen aber in ihrem Kommunikations- und Informationsumfeld oft aus ihrer Sicht ein Wertschätzungsdefizit wahr, wenn sie mit Berichten über schlechte Versorgungsbeispiele in Pflegeheimen oder Betrugsskandale bei einzelnen ambulanten Pflegediensten konfrontiert werden. Auch begegnen ihnen Aussagen wie „ … toll, dass du das machst, ich könnte das nicht …“, in denen sich widerspiegelt, dass viele Menschen sich nicht mit den mit Pflege assoziierten Themen wie Vergänglichkeit, Alter, Tod, Hilfebedürftigkeit usw. auseinandersetzen möchten.
Deswegen ist es wichtig, dass Pflegekräfte lernen, sich und ihren Beruf selbst wertzuschätzen und dass sie unterstützt werden, auch auf den Ebenen Team, Leitung und Gesellschaft Wertschätzung zu erfahren.

Wertschätzung von Pflegekräften ist ja seit dem letzten Bundestags-Wahlkampf auch in der Politik ein großes Thema – und natürlich auch aktuell, durch die „Konzertierte Aktion Pflege“ von drei Bundesministern. Was hat sich in den vergangenen Jahren in den Einrichtungen diesbezüglich getan?

Fuchs-Frohnhofen: Die Einrichtungen stellen fest, dass es ihnen schwerfällt, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und ihre offenen Stellen besetzt zu bekommen, wenn es keine positive Wertschätzungskultur in den Einrichtungen gibt. Deswegen wird Wertschätzung zunehmend auch als Employer-Branding-Faktor gesehen und als Chance, die eigene Rolle als attraktiver Arbeitgeber auszubauen.

Bei dem Buch „PflegeWert“ handelt es sich um einen bis auf die Vorworte unveränderten Nachdruck des Werkes aus dem Jahr 2010. Warum brauchen wir das Buch auch heute noch?

Fuchs-Frohnhofen: Die grundsätzlichen Aussagen des Buches darüber, dass und wie Wertschätzung auf den Ebenen der Selbstwertschätzung, der Wertschätzung durch die Pflegebedürftigen, der Wertschätzung durch das Team, die Vorgesetzten und die Organisation ausgebaut werden muss und kann sowie über die Bedeutung der gesellschaftlichen Wertschätzung der Pflege für jede einzelne Pflegekraft haben an Wichtigkeit, Richtigkeit und Aktualität nichts verloren – sie gewinnen durch die sich zuspitzende Arbeitskräfte-Situation in der Pflege sogar aktuell noch an Bedeutung.

Dr. Paul Fuchs-Frohnhofen ist Koordinator des Verbundprojektes „PflegeWert" und Mitautor des gleichnamigen Werkes.

 
   
 
   
 


Modellprojekt zur Gewinnung internationaler Fachkräfte
 

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat mit Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) im Rahmen eines Modellprojekts zur Gewinnung internationaler Fachkräfte aus den Gesundheits- und Pflegeberufen ein Deutsches Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen (DKF) eingerichtet.

 
© KDA


Das DKF beteiligt sich damit – basierend auf Ergebnissen der Arbeitsgruppe 4 der Konzertierten Aktion Pflege – an der Entwicklung, Begleitung und Umsetzung von Maßnahmen zur Gewinnung von Personen mit einer pflege- oder gesundheitsfachlichen Ausbildung aus dem Ausland. Dazu gehören ein Gütesiegel als ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung im Rahmen von Anwerbungen und Vermittlungen und ein Werkzeugkoffer, der Maßnahmen zur fachlichen, betrieblichen und sozialen Integration im Sinne eines guten Integrationsmanagements bündelt.

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Der Podcast erscheint monatlich mit Informationen für alle, die sich mit Demenz befassen. Jede Sendung behandelt ein Thema und dauert etwa 30 Minuten. Er bietet ganz konkrete Unterstützung bei vielen Fragen von An- und Zugehörigen: Wie kann man sinnvoll gemeinsam die Freizeit gestalten oder mit der Demenz des/der Angehörigen in der Öffentlichkeit umgehen?


Die Hörer erfahren wertvolle Tipps, wie man angemessen reagieren kann, wenn sich ein Mensch mit Demenz verändert, wenn er oder sie zum Beispiel aggressiv, ängstlich, anhänglich oder misstrauisch wird. Auch rechtliche Aspekte werden angesprochen: Wie ist das mit Vollmachten, mit dem Schwerbehindertenausweis, mit der rechtlichen Betreuung bei Geschäftsunfähigkeit und wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit den Betroffenen selbst rechtliche Fragen zu klären und im Fall der Fälle im Sinne dieser zu handeln? Auf www.demenz-podcast.de finden die Hörer hierzu hilfreiche Tipps, Anlaufstellen und Interviews.

Die Themen:

  • Beginn & Diagnose

  • Kommunikation

  • Selbstfürsorge

  • Alltag

  • Hören & Demenz

  • Rechtliches/Organisatorisches

  • In der Öffentlichkeit

  • Sexualität & Demenz

  • Sinn & Sinnlichkeit


Jetzt reinhören.

 
   
 
   
 



Das innere Leuchten
 

DAS INNERE LEUCHTEN baut eine starke emotionale Nähe zu den Protagonisten auf und möchte den Versuch unternehmen, ihren Blick auf die Welt erfahrbar zu machen – ohne Konflikte und die Schwere des Themas auszusparen. Der Film wagt eine poetische Interpretation dieses besonderen Zustands und soll dazu beitragen, Ängste im Umgang mit Menschen mit Demenz abzubauen und jeden einzelnen als Mensch zu akzeptieren.

DAS INNERE LEUCHTEN.
Ein Dokumentarfilm von Stefan Sick
Länge: 95 Minuten
www.dasinnereleuchten-film.de

 
   
 
   
 



Märchen und Demenz – erleben Sie die Magie von damals
 

Erinnern Sie sich noch daran, wie Ihnen Ihr erstes Märchen vorgelesen wurde?
Ob wir mit Schneewittchen und den sieben Zwergen gelacht, uns mit Hänsel und Gretel vor der bösen Hexe gegruselt oder uns über das Glück im „Sterntaler“ gefreut haben – mit Märchen verbinden wir mehr als nur Geschichten. Sie sind eine Erinnerung an glückliche Stunden und vertraute Menschen, ganz egal, ob Jung oder Alt.

Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind sie eine wunderbare Möglichkeit, um wieder gemeinsam schöne Augenblicke zu genießen.

 

Annette und Caroline Frier, Björn Harras, Hilly Martinek, Jana Raile, Sophie Rosentreter, Jochen Schropp, Bettina Tietjen, Christine Westermann und Anna Wilken – sie alle haben sich voller Freude und Begeisterung an diesem Filmprojekt von Ilses weite Welt beteiligt und lesen Ihnen und Ihren Angehörigen auf den DVDs Prominente lesen Märchen 1 und Prominente lesen Märchen 2 die schönsten und bekanntesten Märchen vor.

Genießen Sie die Reise in die Vergangenheit und lassen Sie sich von der Magie der Märchen verzaubern.

 
   
 
   
 

 
   
 
 


16. contec forum
15.–16.01.2020, Berlin

Weitere Informationen

 
 
 


Kongress Pflege
25.–26.01.2020, Berlin

Weitere Informationen

 
 
 



3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung
14.02.2020, Heidelberg

Weitere Informationen

 
 
   
 



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69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

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USt-IdNr.: DE267309671

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Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot