Logo   Newsletter März 2020
 
 
 
   
 


 

Sehr geehrte Damen und Herren,
 

wir freuen uns, Ihnen die vierte Ausgabe des ProAlter-Newsletters präsentieren zu dürfen.

Hier erfahren Sie interessante Neuigkeiten zu diesen und weiteren Themen:

  • Alternsforschung

  • technische Hilfen

  • Wohnformen

  • Innovationen

  • Personalien

  • Kuratorium Deutsche Altershilfe

 

Außerdem haben wir Ihnen spannende Buchempfehlungen, Video- und Hörtipps zusammengestellt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr medhochzwei Verlag
 

 
   
 
   
 



„Alter(n) und Klima“
 

Noch sind die Tage sonnig, aber recht kühl in Deutschland. Doch der nächste Sommer steht bevor und damit höchst wahrscheinlich auch Hitzeperioden, wie wir sie seit einigen Jahren kennen. Die gerade erschienene ProAlter Ausgabe 1/2020 hat sich mit dem Thema „Altern(n) und Klima“ befasst.

Unseren ProAlter-Newsletter-Abonnenten stellen wir von dieser Ausgabe wieder einen Artikel kostenlos zur Verfügung.
Wir wünschen interessante Lektüre.

 
   
 
   
 


Beitrag von Dr. Christian Lüdke

Schützt die Großeltern!

Die Corona-Krise trifft uns gerade alle mit voller Wucht – Deutschland macht eine Vollbremsung! Neben den individuellen Sorgen um die eigene Gesundheit und die der Liebsten und neben den heftigen Einschränkungen im Alltag haben viele größte Sorgen um das Wohlergehen der Großeltern, die jetzt noch mehr als sonst isoliert werden und sich einsamer fühlen können.



Als Klinischer Hypnotherapeut verspreche ich meinen PatientInnen immer sehr ehrlich zu sein, und das bin ich jetzt auch. Um den Spannungsbogen direkt rauszunehmen, möchte ich Ihnenden absoluten „geh Heim Tipp“ geben.

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Prävention in der Pflege: Wirksamkeit von Interventionen auf einen Blick

Gezielte Maßnahmen der Prävention und Rehabilitation können auch Gesundheit, Selbständigkeit und damit Lebensqualität älterer pflegebedürftiger Menschen entscheidend beeinflussen. Aber welche Interventionen helfen wirklich und was sollten beruflich Helfende darüber wissen? Antworten will das Zentrum für Qualität in der Pflege mit seinem neuen Online-Dienst „Pflegerische Prävention und Rehabilitation“ liefern.



Das ZQP hat aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Interventionen in ambulanten und stationären Pflegesettings gebündelt. Der Dienst enthält Informationen zu 175 ausgewählten Studien, die nach Themen und Settings gegliedert sind. Dazu zählen Maßnahmen zum Einsatz des Case Managements im ambulanten Bereich, zur Förderung funktionaler Fähigkeiten im stationären Setting oder zum Erhalt kognitiver Fähigkeiten bei demenziell Erkrankten bei der pflegerischen Rehabilitation.

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Internet in zweiter Lebenshälfte: Mehr männliche Surfer
 

Nach wie vor verfügen weniger ältere Frauen als Männer über einen Internetzugang. 2017 waren es 81 Prozent gegenüber 89 Prozent bei den Männern, dies hat jetzt eine Untersuchung des Deutschen Zentrums für Altersfragen ergeben. Besonders groß sind die Unterschiede in den höheren Altersgruppen: Unter den 79- bis 84-Jährigen haben 51 Prozent der Männer einen Internetzugang, aber nur gut 31 Prozent der Frauen.



 

Auch bei der Art der Internetnutzung ergaben sich Geschlechterunterschiede. Ob bei der Informationssuche, bei Unterhaltungsangeboten, beim Online-Banking oder Einkaufen: Männer nutzen diese Angebote häufiger als Frauen. Nur in einem Bereich gibt es nahezu keine Unterschiede: Frauen und Männer suchen fast gleich häufig im Internet den Kontakt zu Freunden, Bekannten oder Verwandten.

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Isolation und Einsamkeit – Beschäftigung für Menschen mit Demenz

Zwischen Quarantäne und Pflegenotstand jagt eine Eilmeldung die nächste – uns allen ist bewusstgeworden, dass wir uns in turbulenten Zeiten befinden. Doch sollten wir hinter all der derzeitigen Planung und Umstrukturierung unserer Gesundheits- und Versorgungssysteme nicht den Menschen und seine Bedürfnisse aus den Augen verlieren.



Eine Herzensangelegenheit des medhochzwei Verlags ist der wertschätzende Umgang mit Menschen mit Demenz – unser vielfältiges Programm weist ein, informiert, berät und unterstützt den Menschen im System und ist so aktuell und wichtig wie nie. Denn die derzeitige Corona-Krise trifft die ältere Generation besonders hart. Die Erhaltung der Gesundheit wird mit Isolation und Einsamkeit bezahlt. Gerade Menschen mit Demenz brauchen in dieser Zeit dringend Unterhaltung und schöne Augenblicke. Unsere Audiomagazine, Filme und Begleitmaterialien für Menschen mit Demenz bringen die weite Welt zu den Betroffenen und halten Erinnerung an gute Zeiten wach – ein Effekt, der uns derzeit wohl allen guttut.

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Kürzlich erschienen:
KDA
ProAlter Ausgabe 1/2020
Alter(n) und Klima

 
 
 



Kürzlich erschienen:
Case Management 01/2020
Case Management und Datenschutz


auch als Abonnement verfügbar

 
 
 

 

Kürzlich aktualisiert:
Bettig/Frommelt/
Schmidt/Thiele
Management Handbuch Pflege - Online

Jetzt eine Woche kostenlos testen!

 
 
   
 


Forscher wollen Schmerzen und Emotionen Älterer erkennbar machen
 

Demenzbetroffenen und anderen kognitiv beeinträchtigten älteren Menschen fällt es mit dem Fortschreiten ihrer Beeinträchtigungen zunehmend schwerer, sprachlich mitzuteilen, was ihnen fehlt. Wenn sie unverstanden bleiben, belastet dies auch Angehörige und geht oft mit großem Leid einher.
 


Denn es bleiben nicht nur Empfindungen unausgesprochen: Auch für Ärzte und Pflegekräfte wird es häufig schwierig, etwa Schmerzen zu erkennen. Diesem Problem entgegenwirken möchte ein interdisziplinäres Forschungsteam der Psychologie und Informatik an der Universität Bamberg. Ein sogenanntes Living Lab (Realwelt-Labor) mit moderner Technik soll es schon ab diesem Frühjahr ermöglichen, alltägliches Schmerzverhalten bei Menschen mit und ohne Demenz kontrolliert und detailliert zu erfassen.

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Ethikrat sieht großes Potenzial für Robotik in der Pflege


Wie weit darf Pflege bei der Implementierung von Technik gehen? Zu dieser angesichts der demografischen Entwicklung und des Fachkräftemangels immer wichtiger werdenden Frage hat jetzt der Deutsche Ethikrat Stellung bezogen. Die Antwort ist: Es gibt ein großes Nutzenpotenzial für Robotik in der Pflege, aber es braucht Verantwortung, um dieses zu heben. 




In seiner Stellungnahme wägt der Ethikrat die mit Robotern verbundenen Chancen und Risiken ab. Dabei kommt er zu dem Urteil, dass sie einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen und der Arbeitsqualität im Pflegebereich leisten können – allerdings unter der Voraussetzung, dass Robotertechnik zwischenmenschliche Beziehungen nicht ersetzt, nicht gegen den Willen von Gepflegten und Pflegenden oder zur bloßen Effizienzmaximierung erfolgt und dass die Betroffenen in die Entwicklung der Techniken einbezogen werden.

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... Prof. Dr. Thomas Klie

Caring Community: Rolle der Kommunen in der Pflege stärken!
 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dem Thema Pflege schon bald nach seiner Amtsübernahme einen hohen Stellenwert eingeräumt. Doch von Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegekräften hört man häufig: Schöne Worte, aber viel ist bei uns noch nicht angekommen. Thomas Klie ist Professor für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft an der Evangelischen Hochschule Freiburg und Rechtsanwalt sowie Herausgeber und Schriftführer der Zeitschrift Case Management. Klie leitet das AGP –Institut für angewandte Sozialwissenschaft im FIVE e.V. Freiburg und ist einer der führenden Sozialexperten des Landes.


Herr Professor Klie, kürzlich ist die aktualisierte Neuauflage Ihres Buches
„Wen kümmern die Alten? Auf dem Weg in eine sorgende Gesellschaft“ erschienen. Zur 1. Auflage im Jahr 2014 lautete Ihre Analyse: Pflegereförmchen auf Pflegereförmchen, um Politikergewissen und Öffentlichkeit zu beruhigen, aber in vielen Fällen unwirksam oder sogar kontraproduktiv. Wie bewerten Sie die Arbeit des aktuellen Gesetzes-Rekord-Ministers Spahn?


Die Reformen der letzten Jahre darf man nicht kleinreden: Es wurde ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt, der den Kreis der Leistungsberechtigten erweitert, es gab Leistungsausweitungen, von denen auf Pflege angewiesene Menschen profitieren. Insofern hat sich seit der 1. Auflage schon viel getan. Die Strukturprobleme der Pflegeversicherung bestehen allerdings fort. An ihnen rüttelt auch Gesundheitsminister Spahn nicht mit seiner „Konzertierten Aktion Pflege“ (KAP). Immerhin hat Herr Spahn, der das Thema Pflege mit einem neuen „Drive“ versehen hat, die zum Teil seit vielen Jahren im Maschinenraum der deutschen Pflegepolitik entwickelten Reformansätze und Maßnahmen nun konsequenter und konzertierter verfolgt. Aber nochmals: Das sind Reformansätze, die in der Immanenz der bisherigen Ausrichtung der Pflegeversicherung weitgehend gefangen bleiben.

Zu Hause werden alte und/oder pflegebedürftige Menschen zumeist von Ehefrauen, Töchtern und Enkelinnen gepflegt, also von weiblichen Familienangehörigen. Doch mit weiter zunehmender Berufstätigkeit der Frauen wird sich das Bild wandeln. Hinzu kommt, dass viele Pflegekräfte der geburtenstarken 1960er-Jahre, die sogenannten Babyboomer, in den Ruhestand gehen, teilweise schon sehr bald. Wie dramatisch droht die Situation der Pflegebedürftigen durch diese beiden Aspekte zu werden?

Dramatisch ist die Situation schon heute für zig Tausende Pflegehaushalte. Es ist enorm, was die deutsche Bevölkerung an Solidaritätsbereitschaft in der Sorge und Pflege für ihre An- und Zugehörigen an den Tag legt. Die moralische Verpflichtung, sich zu kümmern. ist in der deutschen Gesellschaft weiterhin verankert. Noch nie wurde so viel und so gut für auf Pflege angewiesene Menschen von ihren Familien gesorgt. Nur heute schon würden 200.000 pflegende Angehörige lieber heute als morgen ihre meist allein wahrgenommene Verantwortung für die Pflege ablegen. Ein Großteil der pflegenden Angehörigen fühlt sich im starken Maße belastet, auch gesundheitlich. Die Finanzierung der Pflege stellt für viele deutsche Haushalte ein großes Problem dar. Etwa 20 Prozent der pflegenden Angehörigen übernehmen Pflegeaufgaben schlicht aus haushaltsökonomischen Zwängen heraus. Diese Situation wird sich angesichts der demografischen Entwicklung – mit großen regionalen Unterschieden – verschärfen. Auch werden verstärkt Fragen der fairen Verteilung von Pflegeaufgaben gestellt. Ausbeutungsähnliche häusliche Pflegearrangements, sei es mit osteuropäischen Haushaltshilfen oder mit auf ihre Erwerbsarbeit verzichtenden Frauen, passen nicht mehr in die Zeit.

Es ist anscheinend fünf vor zwölf. Umso wichtiger sind gute Konzepte, damit das Pflegesystem nicht irgendwann kollabiert. Wie sieht Ihr Konzept aus, was ist Ihre Vision, damit eine menschenwürdige Versorgung alter Menschen gelingen kann? Und wie groß ist Ihre Hoffnung, dass die Politik diesen Weg geht?

Es sind fünf zentrale Reformbausteine, die ich in dem Buch in die Diskussion bringe, und dies gegenüber der 1. Auflage in deutlich weiterentwickelter Form:

1. Menschen mit Pflegebedarf in den Mittelpunkt stellen
Trotz aller positiven Effekte der Pflegeversicherung wird die individuelle Lebenssituation von auf Pflege angewiesene Menschen und werden verbreitete Menschenrechtsverletzungen nicht mit der Aufmerksamkeit bedacht, die unabweisbar notwendig ist. Eine Art Risikoscreening mithilfe des neuen Begutachtungsinstruments gehört ebenso zu den Vorschlägen wie ein Anspruch auf pflegefachliche Begleitung unabhängig vom gewählten Pflegearrangement.

2. Das Leistungsrecht der Pflegeversicherung flexibilisieren
Dringend geboten ist eine sektorenübergreifende und einheitliche Ausgestaltung des Leistungsrechtes der Pflegeversicherung. Unabhängig vom Lebens- und Versorgungsort ist das Leistungsrecht in den Dienst personenzentrierter und sozialraumorientierter Versorgungskonzepte zu stellen. So werden neben Zeitvergütungssystemen auch Sachleistungs- und persönliche Budgets empfohlen.

3. Sektorenübergreifende Versorgung sichern und Care- und Case-Management-Strukturen auf- und ausbauen
Schnittstellenprobleme zwischen den Sektoren, zwischen Gesundheits- und Pflegewesen, zwischen klinischer und ambulanter Versorgung, werden auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen und sind volkswirtschaftlich und gesundheitsökonomisch verfehlt. Daher bedarf es landesrechtlich flankierter sektorenübergreifender Care- und Case-Management-Strukturen.

4. Die Rolle der Kommunen stärken
Pflege findet vor Ort statt. Ob sie gelingt, ob es präferenzorientierte Optionen der Gestaltung von Pflegearrangements gibt oder nicht, hängt von den örtlichen Bedingungen ab. Von gleichwertigen Lebensbedingungen in der Pflege sind wir weit entfernt. Eingebettet in landesrechtliche Vorgaben, Maßnahmen zur Ordnung des Marktes in der Pflege sind den Kommunen Ressourcen und Kompetenzen zuzuordnen und ist die Demokratisierung von Pflegediskursen vor Ort zu stärken.

5. Finanz- und Strukturreform
Eine Reform der Finanzierung der Pflegeversicherung, nicht zuletzt zur Vermeidung von Armut und Ausbeutung im Zusammenhang mit Pflegebedürftigkeit, ist unabweisbar. Ob über eine Pflegebürgerversicherung, über Steuerzuschüsse, über ein dem Kindergeld nachgebildetes Pflegegeld: Eine Finanzreform ist unausweichlich. Sie muss jedoch mit einer Strukturreform verbunden werden.

Das Leitbild einer Caring Community, das in dem Buch weiter ausdifferenziert wird, steht nicht für die Indienstnahme von Ehrenamtlichen für Versorgungsdefizite in der Pflege, sondern dafür, vor Ort nach Lösungen und Wegen für intelligente Formen des Hilfemixes, der geteilten Verantwortung zu sorgen und um sie zu ringen, aber auch sich für eine faire und gerechte Pflegepolitik einzusetzen, die nicht (allein) auf den Markt setzt. Der Weg hat sich – in der bisherigen Ordnung – nicht bewährt.  

Herr Professor Klie, ich danke Ihnen für das Gespräch!

 
   
 
   
 



Der Fachbereich Wohnen und Quartiersgestaltung des KDA unterstützt und begleitet den Landkreis Esslingen bei seiner kreisweiten Quartiersentwicklungsstrategie „Quartiersforscher – Entwicklung lokaler Altenhilfelandschaften (Quartiersstrategie) im Landkreis Esslingen“, die im Rahmen der Baden-Württembergischen Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten.“ umgesetzt wird.
 


© KDA

Der Landkreis ist Preisträger des Ideenwettbewerbs zur Prämierung guter alters- und generationengerechter Quartiersideen und erhielt zusätzlich Landesmittel innerhalb eines Sonderförderungsprogramms zur Umsetzung seiner Vorhaben.
Innerhalb der Begleitung durch das KDA werden zunächst neun kreisangehörige Städte und Gemeinden (Aichtal, Erkenbrechtsweiler, Denkendorf, Kohlberg, Köngen, Leinfelden-Echterdingen, Neckartailfingen, Neckartenzlingen und Wendlingen) begleitet. Innerhalb dieser Begleitung schulte das KDA in einem ersten Schritt  kommunale Mitarbeitende zu den Grundlagen der Quartiersentwicklung, zur Vorgehensweise bei der Quartiersanalyse sowie bei der Durchführung von unterschiedlichen Beteiligungsformaten mittels einer auf die Belange dieser Kommunen individuell zugeschnittenen Fortbildung.

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Folge 11: Wechsel ins Pflegeheim: Entscheidung und Auswahl
 
 

„Meine Mutter muss später mal nicht ins Heim!“ – dieser Satz geht uns schnell über die Lippen. Schließlich wollen wir unseren Eltern, die uns in der Kindheit behütet haben, in ihrem Alter eine Stütze sein. Doch was, wenn die Mutter sich durch ihre Demenz regelmäßig in der ihr eigentlich vertrauten Stadt verläuft oder vergisst, den Herd abzustellen und sich so in Gefahr bringt? Was, wenn wir zu weit weg wohnen, Kinder versorgen müssen oder einen anspruchsvollen Job haben?


Eltern in ein Pflegeheim zu „geben“, hinterlässt in uns meist das Gefühl, sie abzuschieben.

In 11. Folge des Demenz-Podcasts geht es daher um genau dieses wichtige Thema, das sich viele Hörerinnen und Hörer gewünscht haben – um den Wechsel von der Häuslichkeit ins Pflegeheim. Weil es so komplex ist, haben wir der Sache zwei Folgen gewidmet. Diese erste Folge beschäftigt sich mit der Entscheidungsfindung: Wann ist ein Wechsel ins Pflegeheim sinnvoll? Wie finde ich ein gutes Pflegeheim? Und was mache ich, wenn nach dem Wechsel unerwartete Schwierigkeiten auftauchen? Eine Angehörige gibt uns Einblicke in ihre Erfahrungen bei der Suche nach einem passenden Pflegeheim und in die Veränderungen und Herausforderungen, die der Umzug mit sich brachte.

Im Anschluss an die Sendung hören Sie ein Interview mit dem Regisseur Stefan Sick, der mit „Das innere Leuchten“ einen Dokumentarfilm über den Alltag in einem Pflegeheim für Menschen mit Demenz gedreht hat.

Jetzt reinhören.

 
   
 
   
 

 
   
 
 
Fotoimpressionen vom 3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung
Maßgebliche Akteure des Gesundheitssystems diskutierten am Freitag, den 14. Februar 2020, auf Einlad...
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Dr. Gerald Gaß über aktuelle Gesetzgebungsverfahren, 14.02.2020 Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung
Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), spricht im Interview auf dem ...
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Klänge für Menschen mit Demenz

Im Pflegealltag kommen schöne gemeinsame Aktivitäten oft zu kurz. Das Internetportal Herzton möchte den Pflegenden etwas in die Hand geben, mit dem Sie die Beziehung zwischen sich und den ihnen anvertrauten Menschen mit Demenz stärken können – indem Sie miteinander ins Gespräch kommen oder einfach nur eine gute Zeit miteinander verbringen.


 

Besonders gut können Menschen mit Demenz durch Klänge erreicht werden, denn Klänge sind tief im Menschen verankert. Der Hörsinn ist der sensibelste unserer Sinne – und der erste, der sich im Mutterleib entwickelt. Von da an sind die Ohren niemals mehr verschlossen. Wann immer wir etwas hören, werden emotionale Erinnerungen aktiviert.
Früher saßen Familien und Freunde zusammen vor dem Radiogerät, um die großen Unterhaltungsshows, Sportübertragungen und Konzerte zu hören. Hans Rosenthal, Peter Frankenfeld oder Hans Joachim Kulenkampff hatten Einschaltquoten, von denen heutige Medienmacher nur träumen können. Gemeinsames Hören ist also eine kollektive Erfahrung der Generation der heute alten Menschen.

Diese Erfahrung nutzt Herzton. Auf dem Portal  können passende Stücke wie Klangcollagen, Lieder oder Gedichte ausgewählt werden und gemeinsam mit den ihnen anvertrauten Menschen mit Demenz angehört werden.


 

 
   
 
   
 


 

Der REVIVA Demenz-Onlineshop - Kleine große Helfer bei Demenz
 
 

Demenzbetroffene leiden oftmals mit den einhergehenden  Einschränkungen. Umso wichtiger ist es, ihnen das Leben so angenehm, leicht und schön wie möglich zu gestalten.

Deshalb hat der REVIVA Onlineshop viele sinnvolle Alltagshilfen für Menschen mit Demenz  zusammengestellt. REVIVA bietet ein breites Spektrum an Produkten wie Rateboxen, Spielen, Filmen, Hörbüchern oder Musik an die, die Erinnerungen der Demenzbetroffenen wecken sollen. Schauen Sie vorbei!

 
   
 
   
 


 

Gegen Einsamkeit: Silbertelefon aus ganz Deutschland erreichbar
 
 

In der Corona-Krise sind alle aufgerufen, soziale Kontakte weitgehend zu vermeiden. Viele Ältere werden den Kontakt zu Angehörigen, Freunden oder Nachbarn mindestens telefonisch aufrechterhalten, aber nicht alle Älteren haben solche Netzwerke. Silbernetz ist ein Gesprächsangebot für einsame ältere Menschen. Wer einfach mal reden möchte,

kann täglich von 8 bis 22 Uhr die kostenfreie Telefonnummer 0800 4 70 80 90 von Silbernetz anrufen. Aufgrund von Anfragen aus ganz Deutschland ist das Silbertelefon nun bundesweit verfügbar. Der Berliner Senat gab dafür grünes Licht.

 
   
 
   
 

 
   
 
 



Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit
17.–19.06.2020, Berlin

Weitere Informationen

 
 
 



Altenpflege – Die Leitmesse 2020
23.–25.06.2020, Hannover


Weitere Informationen

 
 
 


Deutscher Pflegetag
11.–12.11.2020, Berlin

Weitere Informationen
 
 
   
 



medhochzwei Verlag GmbH

Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

Fax: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 20

E-Mail: info@medhochzwei-verlag.de

 

Steueridentifikationsnummer

USt-IdNr.: DE267309671

Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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