Logo   Newsletter April 2020
 
 
 
   
 


 

Liebe Leserinnen und Leser,

„wer rastet, der rostet“ – wir zeigen Ihnen im aktuellen ProAlter-Newsletter viele Möglichkeiten auf, wie Sie sich trotz Corona-Krise fit halten können.

Immunzellen gegen Alzheimer? Münchner Forscher arbeiten an einem neuem Therapiekonzept.


Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) möchte fremdenfeindlichen Tendenzen nicht länger zusehen und beteiligt sich daher beim Modellprojekt „Generationen-Kulturen-Vielfalt.

Unser Redakteur René Adler wendet sich mit 3 Fragen an Wolfgang Nötzold, dem Gründer von „Mäuse für Ältere“, einer Initiative für Jobs für Senioren.

Diese und weitere Themen erwarten Sie im Newsletter von heute. Wir wünschen Ihnen interessante Lektüre und grüßen Sie ganz herzlich!


Ihre Annette Xandry
Programmleitung beim medhochzwei Verlag und verantwortlich für die Bereiche Psychotherapie, Sonstige Gesundheitsberufe, Pflegemanagement, Case Management und Altern und Demenz.
 

 
   
 
   
 



Musikgeragogik:
Durch Musik neue Wege der Kommunikation zu Menschen mit Demenz finden

 

Vieles ist leichter gesungen als gesagt! Sagt die Musikgeragogin Elke Eisenburger, die sowohl in Bildungseinrichtungen verschiedene Fortbildungen zum Thema anbietet als auch als pflegende Angehörige ihre von Demenz betroffene Mutter betreut. Musik kann – auf einer neuen, bislang viel zu wenig genutzten Ebene – die Kommunikation der Senioren mit ihren Angehörigen und mit ihrem Umfeld deutlich verbessern, ja manchmal überhaupt erst möglich machen.


Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wirkung von Musik im Allgemeinen und im Speziellen im Rahmen musikgeragogischer Angebote, berichtet Frau Eisenburger hier sehr persönlich aus dem Alltag mit ihrer Mutter und macht dabei dem Leser auf eine schöne Art und Weise Mut!

Der vollständige Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins ProAlter zu lesen.
Seien Sie immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen im Gesundheitswesen und abonnieren Sie jetzt die Zeitschrift ProAlter und sichern Sie sich eine Thermosflasche als Geschenk! (Nur solange der Vorrat reicht.)

 
   
 
   
 


Wie Senioren sich in der Corona-Zeit fit halten können

„Wer rastet, der rostet“, sagt der Volksmund? Gefahr laufen jetzt besonders ältere Menschen, weil sie zu einer der Corona-Hauptrisikogruppen gehören und sich noch nicht mal auf dem Weg zur und auf der Arbeit bewegen. Und statt wenigstens zum Bäcker oder Supermarkt zu laufen, sollen sie die Einkäufe ihren Kindern, Enkeln oder Nachbarn überlassen.



Wie sollen Senioren unter diesen Umständen etwas zur körperlichen Ertüchtigung tun –speziell, wenn sie nicht mal einen Garten haben? Das Netz bietet viele kreative Ideen, auch für die eigenen vier Wände. Einige möchten wir Ihnen vorstellen.
 
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Corona-Pandemie und Demenz: Angehörige unterstützen und entlasten

 

Angehörige von Menschen mit einer Demenz stehen aufgrund der Corona-Pandemie vor besonderen Herausforderungen: Der größte Teil der Demenzbetroffenen ist hochaltrig. Viele von ihnen leiden an weiteren Erkrankungen und sind durch das Corona-Virus besonders gefährdet. Zusätzlich haben Menschen mit Demenz Schwierigkeiten, die aktuelle Situation und die Kontaktbeschränkungen zu verstehen.



Aktuell liegt die Verantwortung für eine gute Versorgung der Erkrankten meist ausschließlich auf den Schultern der Angehörigen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) hat auf ihrer Internetseite Informationen zur Corona-Zeit zusammengestellt. Dort finden Interessierte unter anderem einen kurzen Erklärfilm sowie ein Informationsblatt, das sich auch an Menschen mit beginnender Demenz richtet. Zusätzlich gibt es Antworten auf die häufigsten Fragen, die in der aktuellen Situation am Alzheimer-Telefon gestellt werden. Tipps zur gemeinsamen Beschäftigung und Aktivierung unterstützen den Alltag zu Hause.

Auch von der Politik fordert die DAlzG dringende Unterstützung sowie finanzielle Entlastung für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz.

Die Geschäftsstelle der DAlzG und das Alzheimer-Telefon bleiben derzeit weiterhin zu den gewohnten Zeiten erreichbar.
 

 
   
 
   
 


Immunzellen gegen Alzheimer? Münchner Forscher mit neuem Therapiekonzept

Ist es machbar, Immunzellen des Gehirns so zu stimulieren, dass sie einen besseren Schutz vor Alzheimer bieten? Solch einen Ansatz haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und des US-Unternehmens Denali Therapeutics entwickelt. Dies könnte die Entwicklung neuer Therapien gegen Alzheimer ermöglichen, wie die Forscher kürzlich im Fachjournal „EMBO Molecular Medicine“ berichteten.



Die Forscher haben einen Antikörper identifiziert, der an die Gehirn-Immunzellen bindet. Dadurch werde deren Aktivität so stimuliert, dass sie langlebiger seien, sich schneller teilten und Fremdstoffe leichter aufspürten. Bei Mäusen mit alzheimerähnlichen Symptomen seien Ablagerungen von Proteinen – sogenannte Plaques – besser erkannt und schneller abgebaut worden. Die Plaques zählten zu den Merkmalen von Alzheimer und stünden im Verdacht, Nervenschäden zu verursachen.

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Kürzlich erschienen:
Lohmann
Zukunft braucht Mut
Kolumnen zu Chancen Sozialer Gesundheitswirtschaft

 
 
 
 
 
 

 

Erscheint demnächst:
Preusker
Lexikon des deutschen Gesundheitssystems
6., neu bearbeitete und erweiterte Auflage
 

 
 
   
 


Senioren integrieren junge Flüchtlinge und Migranten
 

Fremdenfeindlicher Stimmung und rechten Terrortaten in Deutschland will die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) nicht tatenlos zusehen: Sie beteiligt sich mit dem jetzt gestarteten intergenerativen Modellprojekt „Generationen-Kulturen-Vielfalt“ am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ Senioren fördern darin die Integration von jungen Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen. BaS will mit dem Projekt dazu beitragen, dass Menschen aller Generationen Vielfalt als Gewinn erleben und die Gesellschaft sich nicht in „Wir“ und „Die“ spalten lässt.
 


Acht Standorte initiieren generations- und kulturübergreifende Begegnungen von engagierten Seniorinnen und Senioren mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Beteiligt sind Seniorenbüros in Flensburg (Schleswig-Holstein), Hamburg, Bocholt, Köln (beide Nordrhein-Westfalen), Ingolstadt (Bayern), Eltville (Hessen), Freiberg (Sachsen) und St. Wendel (Saarland).

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... Wolfgang Nötzold

„Mäuse für Ältere“: Jobs für Senioren

Rentner – und jetzt? Untätigkeit, dem heute 73-jährige Wolfgang Nötzold ist dies nicht passiert, Zudem verhindert er, dass andere Senioren in ein Loch fallen, wenn es nicht mehr täglich zur Arbeit geht. 2014 war er einer der Gründer von „Mäuse für Ältere“ und hilft in Essen Senioren, etwas dazuzuverdienen. Inzwischen gibt es ähnliche Initiativen in Dortmund und Köln.


Herr Nötzold, der eine will weiter zum aktiven Berufsleben gehören, der andere will die Rente aufzustocken bzw. muss es vielleicht sogar. Wie verteilt sich das bei „Mäuse für Ältere“?

Es ist fast immer eine Mischung aus „ich will weiter aktiv arbeiten, kann was und will vielleicht auch was Neues lernen“ einerseits und dem Wunsch bzw. der Notwendigkeit etwas dazuzuverdienen andererseits. Dabei geht es so gut wie nie um Altersarmut im eigentlichen Sinne: Menschen mit Grundsicherung kommen fast gar nicht zu uns. Die Mehrheit bekommt Renten zwischen 600 und 1.200 Euro. Sie sind mehr oder weniger daran interessiert oder darauf angewiesen, um sich ein oder zwei Urlaube im Jahr zu leisten, kulturelle Angebote wahrzunehmen, öfter mal auszugehen, die Kinder und Enkel zu unterstützen usw.

Beispiel 1: Die frühere Schul-Sozialarbeiterin, die eine Putzstelle hat, ein älteres Ehepaar betreut und in einem Privathaushalt die Kinder betreut – drei Jobs mit großer Zufriedenheit und großer Flexibilität.

Beispiel 2: Die frühere Verkäuferin, die eine Zeit lang zweimal pro Woche Frühstücksservice im Hotel machte, dann zum Nahverkehrsunternehmen wechselte und im Minijob Qualitätskontrollen an Straßenbahn-Linien und -Haltestellen durchführt und zweimal im Jahr drei Tage gegen Honorar Schülergruppen in einer „Talentwerkstatt“ betreut.

Beispiel 3: Drei Menschen, die sich gemeinsam anbieten als KorrektorInnen und LektorInnen für akademische Abschlussarbeiten und Bewerbungstexte. Sie haben sich auf einheitliche Honorarsätze verständigt, bekommen zwei- bis dreimal im Monat eine Anfrage und entscheiden kollegial, wer den jeweiligen Auftrag übernimmt.

Wie unterstützen Sie Ältere konkret bei der Jobauswahl und -suche und was sind die größten Herausforderungen?

Wir unterstützen zum einen durch den Austausch im monatlichen offenen Gesprächskreis, zu dem zehn bis 20 Menschen kommen, z.T. seit längerem und regelmäßig. Dadurch hat der Kreis den Charakter einer „Selbsthilfegruppe“ mit gegenseitiger Ermutigung, Unterstützung, Ideenaustausch – und mit konkreten Anregungen und Informationen.

Zum anderen unterstützen wir durch unsere individuellen Beratungsgespräche, in denen die Menschen alle Fragen, Unklarheiten, Wünsche und Abneigungen thematisieren können und wir ihnen oft konkrete Anregungen geben. Pro Woche finden vier bis acht solcher Beratungen statt.

Des Weiteren unterstützen wir durch die Jobangebote auf unserer Website. Sie stammen aus dem Stellenmarkt im Essener „Stadtspiegel“, aus dem wir Jobs übernehmen, die infrage kommen bzw. die ausdrücklich für RentnerInnen angeboten werden (wobei wir die Vielzahl der Putzjobs ignorieren) sowie aus den uns über die Eingabemaske unserer
Website zugesandten Jobangeboten (sechs bis acht pro Monat) und ab und zu durch indeed.com. Da bekommt man Mails geschickt und muss nicht alle zwei Tage proaktiv nachschauen.

Durch unsere Veranstaltungen zu Themen wie „Fragen zur Selbständigkeit“, „Wie bewerbe ich mich?“ oder „Ideen für sinnvolle Arbeit“ unterstützen wir ebenso. Unterstützung erhalten die Menschen auch durch Informationsveranstaltungen in Essener Stadtteilen mit bis zu 20 Interessierten. Was wir nicht machen (und auch nicht dürfen): konkrete individuelle Beratung zu Rentenfragen, Steuerfragen usw.

Als größte Herausforderung erleben wir: die Menschen – wesentlich mehr Frauen als Männer – zu ermutigen, sich etwas zuzutrauen, über die Grenzen der eigenen früheren Berufstätigkeit hinauszudenken, sich nicht selbst kleiner zu machen. Ermutigen auch mit Gedanken wie: Wenn dir vom Zuverdienst ein Teil abgezogen wird – z. B. bei Witwenrenten, im Vorruhestand, bei Erwerbslosenrenten – ist das kein Hindernis, etwas Sinnvolles und Befriedigendes zu tun.

Wie lang ist Ihre Liste der potenziellen Arbeitgeber – gibt es Bereiche, die besonders aufgeschlossen sind?

Von September 2014 bis Anfang 2019 beschränkte sich das Angebot auf „zufällige“ bzw. in individuellen Kontakten und Recherchen sowie im lokalen Anzeigenblatt erschienene Jobangebote: ca. 20 bis 30 Arbeitgeber.

Seit Februar 2019 werden zunehmend Angebote gemailt und von uns eingestellt – bis Ende Februar 2020 von etwa 90 Arbeitgebern. Schwerpunkte sind soziale Dienstleister (Wohlfahrtsverbände, Vermittlungsagenturen ...) mit Tätigkeiten wie Seniorenbetreuung, Not-Mütter und -Väter, Haushaltshilfen, Leih-Omas, Kinderbetreuung); kleine Kanzleien/Büros/Praxen mit Tätigkeiten wie Büro/EDV/Buchhaltung; Auslieferungsfahrten; Bus-Fahrdienste; Nachhilfe; Hausmeister- und Gartenjobs; Privathaushalte mit Tätigkeiten wie Haushalt/Kinder/Senioren.

Herr Nötzold , ich danke Ihnen für das Gespräch!

Wolfgang Nötzold war u. a. Lehrer, Bildungsreferent und Geschäftsführer eines Energie- und Umweltzentrums und Projektleiter beim Deutschen Institut für Erwachsenenbildung Frankfurt/Bonn. Heute arbeitet er als Gutachter für Qualitätsmanagement sowie in der Quartiers- und Kulturarbeit in Essen-Stadtmitte.

 
   
 
   
 



Corona und Ältere: Der Preis der Sicherheit darf nicht die Einsamkeit sein
 

Keine gesellschaftliche Gruppe ist so stark von der COVID-19-Pandemie betroffen wie ältere Menschen. Zum einen ist niemand so gefährdet, an dem neuen Virus zu erkranken. Zum anderen geraten Senioren durch die drastische Reduzierung von physischen und damit auch sozialen Kontakten in eine schwierige Lebenssituation. Der Besuch von Angehörigen und Freunden fällt auch nach den ersten Lockerungen weitgehend aus, wodurch das Risiko der Vereinsamung deutlich steigt.



Vor diesem Hintergrund hat das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) alle Deutschen zur Solidarität mit Älteren aufgerufen und in den Appell auch die Unterstützung für Pflegekräfte in ambulanter und stationärer Pflege aufgenommen, auf deren Hilfe viele ältere Menschen angewiesen sind. Die Helfer kämen an ihr Limit. Eine besondere Herausforderung sei die Versorgung von Menschen mit demenziellen Veränderungen. Diese seien in der für sie schwer oder gar nicht fassbaren Situation umso mehr auf eine sensible und zeitintensive Betreuung angewiesen.

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Folge 12: (Nach dem) Umzug ins Pflegeheim

 

 

Einen geliebten Menschen in eine Senioreneinrichtung zu bringen ist, sicherlich eine der schwersten Entscheidungen, die es zu treffen geben kann. Während es in Podcast-Folge 11 um die Entscheidung für den Wechsel in eine Einrichtung ging, befassen wir uns in dieser Folge mit den Themen Ankommen, was tun wenn´s knirscht und formellen Fragen wie der Finanzierung. Die zwölfte Folge unseres Demenz-Podcasts knüpft damit thematisch an die vorherige Folge an.


Wir schauen auf die erste Zeit nach dem Umzug, in der die Herausforderungen sowohl für die Pflegenden als auch die Angehörigen und Menschen mit Demenz sehr groß sind. Aus Interviews mit führenden Personen aus der Pflege erfahren wir, wie die Umstellung erfolgreich ablaufen kann. Die Schlüsselbegriffe sind: Transparenz, offene Kommunikation und Optimismus. Ziel der Folge ist es, die Sorgen und Wünsche der Angehörigen mit den Anforderungen und Arbeitsabläufen der Pflegeeinrichtungen zusammenzubringen. Jana Spieckermann, Leiterin des Bereichs Pflege- und Qualitätsmanagement der Paritätisches Wohnen gGmbH Berlin, und Tobias Becker, Leiter der Pflegeeinrichtung Teplitz, gewähren tiefe Einblicke in ihre Arbeit und ermutigen Sie, liebe Angehörige, Wünsche und auch Probleme zu kommunizieren, sie machen aber auch deutlich, dass es wichtig ist, der Eingewöhnung genug Zeit zu geben. Es kann natürlich trotzdem sein, dass gravierende Probleme bestehen bleiben und es für Sie und Ihren Angehörigen besser ist, eine andere Pflegeeinrichtung auszusuchen. Auch für diesen Fall haben unsere ExpertInnen Ratschläge parat. Roberta Schmieder, die in der letzten Folge erzählt hat, wie sie ein Pflegeheim für ihre Großmutter ausgesucht hat, kommt auch in dieser Folge zu Wort. Sie erzählt uns, wie die ersten Wochen und Monate im Pflegeheim für sie und ihre Großmutter waren und auch, was sie aus der Zeit gelernt hat.

Zu den organisatorischen Fragen beim Umzug ins Pflegeheim gehört auch die essenzielle Frage der Finanzierung. Ausführliche Antworten gibt Roland Engehausen, Geschäftsführer der Pflegekasse IKK Südwest, im Bonus Interview.

Jetzt reinhören.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 
Dr. Gisela Schneider über die Tübinger Fieberambulanz
Dr. med. Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission (Difäm), spricht...
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Demenz-Podcast Sonderfolge: Corona-Krise und Menschen mit Demenz

 

 

„Wann darf ich meine Mutter wieder besuchen und in den Arm nehmen?“

„Wie kann ich meinem Vater trotz Kontaktverbot zeigen, dass ich für ihn da bin?“


Diese oder ähnliche Fragen stellen sich im Moment wahrscheinlich einige von uns ...


In den letzten Monaten haben wir alle versucht, mit der Situation zurechtzukommen, in die uns die Corona-Pandemie gebracht hat, und uns an die neue Normalität zu gewöhnen. Das fällt nicht jedem leicht, aber vermutlich nur wenigen so schwer wie Menschen mit Demenz. Für sie sind die Kontaktsperre und die Gefühle von Bedrückung und Angst, die ihre Angehörigen und Pflegenden derzeit oft beherrschen, schwierig zu verstehen.

In Pflegeeinrichtungen fühlen sich viele Menschen durch die aktuellen Beschränkungen gerade sehr allein und spüren die emotionale Belastung umso stärker. Auch wenn die strengen Maßnahmen zum Schutz der vorerkrankten und älteren Bevölkerung beitragen sollen, treffen der Stress, der fehlende Körperkontakt und die tief greifenden Veränderungen gerade die Menschen mit Demenz besonders hart. Egal, ob zu Hause, in der ambulanten oder in der stationären Pflege – die Herausforderungen der Corona-Krise sind vielseitig und werden noch eine Weile andauern. Umso wichtiger ist es, sich der neuen Situation möglichst gut anzupassen und emotionale Anspannung so zu reduzieren. Selbiges gilt für Menschen mit Demenz.

Die Sonderausgabe zum Thema „Corona-Krise und Menschen mit Demenz“ greift die Schwierigkeiten in Gesprächen mit Experten wie dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, auf. Außerdem mit dabei sind Roland Engehausen, Geschäftsführer der IKK Südwest, und Sarah Hoffmann, Leiterin einer Pflegeeinrichtung. Wir reden darüber, wie Sie trotz des Besuchsverbots Kontakt mit Ihren Angehörigen haben können, wie die Situation für alle Betroffenen leichter wird, welche Beschäftigungsangebote Sie weiterhin wahrnehmen können und geben Ihnen neue Ideen zum Ausprobieren mit. Außerdem erhalten Sie viele Impulse, wie Sie Ihren Angehörigen die Corona-Krise erklären können.

Wir schicken Ihnen viel Kraft. Bleiben Sie gesund.

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Interdisziplinäre digitale Ringvorlesung:
#Corona – Facetten, Implikationen und Auswirkungen einer Pandemie

 

Welche gesundheitlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen einer Pandemie sind zu erwarten?

 

 

Die Corona-Pandemie bestimmt unser Leben in diesen Zeiten wie kein zweites Ereignis in den letzten Jahrzehnten. Aus diesem Anlass startete am 22. April die zehnteilige digitalen Ringvorlesung, bei der die medizinischen Facetten dieser Pandemie beleuchtet, die gesellschaftlichen, politischen und juristischen Implikationen dargestellt sowie die ökonomischen, sozialen und psychologischen Auswirkungen skizziert werden.


Zehn namhafte Professoren und Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen von verschiedenen Hochschulen und Instituten vermitteln ihr spezifisches Hintergrundwissen zu vielen Themen.

Verpassen Sie auch nicht unseren kostenfreien Podcast zur Ringvorlesung, indem Björn Maier, Professor und Studiengangsleiter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg einen Wissenschaftler beziehungsweise Experten, der das Thema aus der Sicht seiner Profession erläutert.

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Der REVIVA Demenz-Onlineshop - Kleine große Helfer bei Demenz

 

 

Demenzbetroffene leiden oftmals mit den einhergehenden  Einschränkungen. Umso wichtiger ist es, ihnen das Leben so angenehm, leicht und schön wie möglich zu gestalten.

Deshalb hat der REVIVA Onlineshop viele sinnvolle Alltagshilfen für Menschen mit Demenz  zusammengestellt. REVIVA bietet ein breites Spektrum an Produkten wie Rateboxen, Spielen, Filmen, Hörbüchern oder Musik an die, die Erinnerungen der Demenzbetroffenen wecken sollen. Schauen Sie vorbei!

 
   
 
   
 



medhochzwei Verlag GmbH

Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

Fax: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 20

E-Mail: info@medhochzwei-verlag.de

 

Steueridentifikationsnummer

USt-IdNr.: DE267309671

Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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