Logo   Newsletter Mai 2020
 
 
 
   
 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

welch unheilvolle Allianz entstehen kann, wenn Corona und Demenz zusammentreffen, weiß kaum jemand besser als Waltraud Kannen. Die 60-Jährige ist Geschäftsführerin eines großen ambulanten Pflegedienstes und setzt sich privat für Menschen mit Demenz ein. Sie hat mir in einem Interview spannende Einblicke gegeben.


Lange Kontakt nur aus der Ferne und jetzt Lockerungen. Wie sollten Omas und Opas, Enkel und Enkelinnen damit umgehen? Warum Geriater zur Vorsicht raten und in welchen Fällen weiter auf direkte Kontakte verzichtet werden sollte, lesen Sie in diesem Newsletter. 

Sterben gilt als Tabuthema, über das die Menschen nicht gerne sprechen. Wenn man die Deutschen jedoch direkt fragt, haben Sie ziemlich genaue Vorstellungen.
 
Zum Schluss nochmal zurück zum Coronavirus. Inaktivität ist zweifellos kein Weg, um Alzheimer vorzubeugen. Wir haben Tipps zusammengetragen, wie es in Zeiten von COVID-19 besser gehen könnte.
 
Auf diese und weitere Themen können Sie sich im heutigen Newsletter freuen.
Wir wünschen Ihnen anregende Lektüre!

Ihr René Adler
Autor für diverse Medien beim medhochzwei Verlag
 

 
   
 
   
 



Zum Schwerpunkt „Primär- und Langzeitversorgung im Alter“
 

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat den Diskurs zur sozialraumorientierten Pflegepolitikreform mit angetrieben und ist der Meinung, die Reform der SGB V-Landschaften nicht ausklammern zu können: Die Gesellschaft des komplexen Alterns benötigt radikal neue sozialraumorientierte Strukturen der medizinischen Versorgung.
Dazu zeigen die Beiträge in der ProAlter Ausgabe 2/2020, wie solche Strukturen und Unterstützungslandschaften aussehen und gelingen können – was unter dem in


Deutschland noch weitgehend unbekannten Begriff der Primärversorgung zu verstehen ist, wie ein stadtteilorientiertes Gesundheitszentrum entwickelt wird, welche neuen Kompetenzen und Rollen dazu erforderlich sind und welche Erfahrungen ein deutscher Arzt in Norwegen damit gemacht hat.
Es sind Strukturen, die sich ganz besonders dazu eignen, an Quartiersmanagement anzuschließen und ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

Der vollständige Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins ProAlter zu lesen.
Seien Sie immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen im Gesundheitswesen: Abonnieren Sie jetzt die Zeitschrift ProAlter und sichern Sie sich eine Thermosflasche als Geschenk! (Nur solange der Vorrat reicht.)

 
   
 
   
 


Wie Senioren sich in der Corona-Zeit fit halten können

Ein aktives und abwechslungsreiches Leben ist von großer Bedeutung, um das persönliche Alzheimer-Risiko zu senken. Aber wie soll das vor dem Hintergrund des Coronavirus gehen? Schließlich gelten trotz erster Lockerungen weiterhin etliche Maßnahmen, die den Alltag stark einschränken. Speziell ältere Menschen können sich einsam und gelangweilt fühlen, wenn Familienbesuche ausbleiben und Freizeitaktivitäten mit Freunden und Bekannten nicht möglich sind. Deshalb hat die Alzheimer Forschung Initiative Tipps zusammengestellt, wie Senioren auch unter Einhaltung der Beschränkungen Alzheimer vorbeugen können.



Speziell die geistige Fitness lässt sich zu Hause gut trainieren. Online-Kurse und -Spiele bieten sich jenen an, die digitale Medien nutzen. Wer schon immer den Umgang mit Computer und Internet lernen wollte, sollte jetzt die Zeit nutzen. Offline sei alles, was Spaß macht und ein wenig fordert, gut für das Gehirn – etwa Lesen oder Musizieren.
 
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Neue Umfrage: Wie die alternde Gesellschaft dem Tod begegnet

Deutschland ist nach Japan die zweitälteste Gesellschaft der Welt. Dennoch gilt der Tod häufig als Tabuthema. Wenn man die Menschen direkt fragt, haben sie aber ziemlich genaue Vorstellungen über ihr Lebensende. Dies zeigt die neue Studie „Auf ein Sterbenswort: Wie die alternde Gesellschaft dem Tod begegnet.“



In den nächsten Jahrzehnten werden die Sterbefälle hierzulande weiter ansteigen. Während heute die über 80-Jährigen rund sechs Prozent der Bevölkerung stellen, wird ihr Anteil künftig weiter wachsen. Vorboten dieser Entwicklung sind entlegene Regionen, wo schon heute viele Ältere leben und die Jungen sich mit dem Schulabschluss in Richtung Großstadt verabschieden. Die Wissenschaft geht davon aus, dass in einigen Landkreisen im Jahr 2035 auf eine Geburt vier Todesfälle kommen dürften. Aktuell liegt das Verhältnis bei eins zu zwei.

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Kürzlich erschienen:

Lohmann
Ich bin völlig unwichtig!
Immer unterwegs für ein lebenswertes Leben

 
 
 



Erscheint demnächst:
KDA
ProAlter Ausgabe 2/2020
Primär- und Langzeitversorgung im Alter

 
 
 


Erscheint demnächst:
Schützendorf
Kommunikation mit Menschen mit Demenz
Worte, Gesten und Blicke, die berühren

 
 
   
 


Die Filme von „Ilses weite Welt“ jetzt auf dem Aktivitätstisch für Menschen mit Demenz
 

„Ilses weite Welt“ steckt voller Emotionen, Freude und Geborgenheit. Die Filme wurden speziell für Menschen mit Demenz konzipiert und sprechen die Gefühlsebene an. Demenzbotschafterin Sophie Rosentreter möchte mit ihren Filmprojekten Betroffenen und Angehörigen Momente voller Lebensfreude schenken.
 


Die Pflegeinnovation aus den Niederlanden ist ein digitaler Aktivitätstisch für die Betreuung und Aktivierung in Pflegeeinrichtungen. Fungierend als eine Art riesiges Tablet, bietet es unzählige interaktive Anwendungen. De BeleefTV wirkt einladend, weckt Neugierde und holt den Menschen genau dort ab, wo er mit seinen kognitiven Fähigkeiten steht. Dies reicht von anregenden Gesprächen über Früher bis hin zu basaler Stimulation, die dem demenziell veränderten Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert: „Ich bin hier, schaut, was ich selbst schaffe – ich kann Sterne zaubern und Schmetterlinge folgen meiner Hand.“

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Ethikrat sieht großes Potenzial für Robotik in der Pflege


Auch wenn das öffentliche Leben mehr und mehr hochgefahren wird, habe sich an den Gefährdungen für ältere Menschen nichts geändert. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hingewiesen und zur Vorsicht gemahnt. „Ein Besuch der Enkelkinder bei den Großeltern – für eine beschränkte Zeit, ohne körperlichen Kontakt und unter Einhaltung der nun allen bekannten Hygieneregeln – ist sicher kein Problem“, erklärte DGG-Präsident Prof. Hans Jürgen Heppner.




Der Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Helios Klinikum Schwelm betonte jedoch zugleich: „Aber auch nach den politischen Lockerungen ist SARS-CoV-2 noch nicht verschwunden!“
In den vergangenen Wochen hätten die Deutschen viel über Hygieneregeln, Disziplin und gegenseitige Rücksichtnahme gelernt. Daher sei es auch an der Zeit, darüber nachzudenken, wie sich Familien wieder treffen könnten. „Eine von der Politik genehmigte Lockerung von Beschränkungen ist nicht gleichzusetzen damit, seinen klugen Menschenverstand auszuschalten“, so Heppner. Das heiße: Besuche ja, aber unter Auflagen, damit eine Infizierung von Menschen in Risikogruppen weiter vermieden werde.

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Recht auf Demenz – in Zeiten von Corona

Ein Kommentar von Prof. Dr. Thomas Klie

Vorab so viel: Was in Familien, was in Einrichtungen der stationären Pflege und von ambulanten Diensten derzeit geleistet wird, ist beeindruckend. Es zeigt sich viel kreative Menschlichkeit. Pflegekräfte bewähren sich in ihrer Interaktionskunst und der Sicherung würdewahrender Lebensbedingungen auch dort, wo es in Zeiten von Kontaktbeschränkungen, Ausgangsverboten oder gar Quarantäne schwierig wird.



Nicht nur Mütter und Väter in der alltäglichen Betreuung und Beschulung ihrer Kinder übernehmen Care-Aufgaben in beträchtlichem Umfang. Das gilt auch für pflegende Angehörige, die sich wieder vermehrt und zeitintensiv um auf Pflege angewiesene Eltern sorgen. Solidaritätsbereitschaft, Kreativität, Flexibilität in der Sorge um besonders vulnerable Menschen zeigen sich gerade und auch in der Corona-Krise. In der Fähigkeit, auch unter schwierigen Bedingungen Demütigungen für vulnerable Menschen zu vermeiden, liegt der Kern des gesellschaftlichen Menschenwürdeversprechens.

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„Mehr als zu Hause, mehr als im Heim“ – Der Mehrwert neuer Wohnformen für Menschen mit Pflegebedarf. Arbeitshilfe zur Umsetzung neuer Wohnformen erschienen 
Im Rahmen des Modellprogramms zur Weiterentwicklung neuer Wohnformen für Pflegebedürftige nach § 45f SGB XI wurden vom GKV-Spitzenverband 53 Projekte in einem Zeitraum von Januar 2015 bis März 2018 gefördert. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat zusammen mit der PROGNOS AG die Modellprojekte im Hinblick auf ihre Konzeption und Angebotsstruktur, Umsetzung und Kostenstruktur sowie Rahmenbedingungen untersucht und vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner gefragt, was sie von diesen neuen Wohnformen erwarten und ob sich ihre Erwartungen erfüllt haben.



In einer neu vom KDA erstellten und vom GKV-Spitzenverband herausgegebenen Arbeitshilfe sind diese Erkenntnisse praxisnah aufbereitet worden. Die Arbeitshilfe beschreibt zusammenfassend den Mehrwert, aber auch die Grenzen neuer Wohnformen für Menschen mit Pflegebedarf.

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Folge 14: Demenz und Kinder

 

 

Wie erkläre ich meinem Kind oder Enkelkind, dass Oma oder Opa eine Demenz haben?
Kinder wissen oft nicht, wie sie die Veränderungen von Oma oder Opa einordnen sollen, daher ist es wichtig, mit ihnen über das Thema zu sprechen.

Die aktuelle Folge „Kinder und Demenz“ des Demenz Podcast gibt Ihnen hierbei hilfreiche Tipps.


Unter anderem spricht Helga Schneider-Schelte von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft über die besondere Beziehung zwischen Kindern und demenziell veränderten Menschen. Sarah Hoffmann von der Tagespflege hoffmannsgarten in Berlin erzählt von den Besuchen der Kinder mit der Tagesmutter Gabriele Scheel in ihrer Einrichtung, Katharina Reichert vom Verein Generationsbrücke von den bereichernden Begegnungen von Jung und Alt.

Im Anschluss an die Sendung stellen Christine Schön gemeinsam mit Mitarbeiter*innen der Buchhandlung Godolt in Berlin ausgewählte Kinderbücher zum Thema Demenz vor.

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Mit Senioren-Assistenz gegen die Einsamkeit -
Ein Podcast aus der Reihe »Gesellschaft besser machen« der Körber-Stiftung

 

 

Ute Büchmann gründete 2007 senioren-assistentin.de und bildet seither zu Senioren-Assistenten aus. Die Einsamkeit ihres Vaters nach dem Tod ihrer Mutter war ihre Motivation: »Ich wohnte zu weit weg und habe nach jemandem gesucht, der einfach mit ihm Schach spielt und sich mit ihm austauscht.«


Im Podcast stellt Ute Büchmann im Gespräch mit Diana Huth die Ausbildung nach dem Plöner Modell vor.

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Neue Perspektiven von Demenzaktivistin Sophie Rosentreter

 

 

Sophie Rosentreter im Interview mit „Mit Pflege leben“ über eine andere Sicht auf Alzheimer und andere Formen der Demenz. Sie gibt nützliche Tipps für pflegende Angehörige und macht Mut, neue Wege im Umgang mit dementiell veränderten Menschen zu beschreiten.


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Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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