Logo   Newsletter Juni 2020
 
 
 
   
 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

was haben Corona und Menschenrechte miteinander zu tun? Sehr viel, sagt Dr. Claudia Mahler vom Deutschen Institut für Menschenrechte. Altersdiskriminierung zeige sich in vielen Bereichen. Ab diesem Sommer setzt sie sich noch mehr für die Rechte älterer Menschen ein – als unabhängige Expertin der Vereinten Nationen. Was Mahler sich für diese neue Rolle vornimmt und warum es noch immer keine UN-Konvention für Ältere gibt, erklärt sie im Interview.


Die Ergebnisse einer Studie der Uni Bremen sind alarmierend: Obwohl ihr Anteil unter den Covid-19-Infizierten nur bei 8,5 Prozent liegt, machen in Heimen lebende oder von Pflegediensten betreute Pflegebedürftige rund 60 Prozent aller Verstorbenen aus. Betrachtet man die Heime gesondert, sind es sogar bei knapp einem Prozent der Bevölkerung, die dort leben, 50 Prozent der Toten. Welche Konsequenzen die Wissenschaftler daraus ableiten, erfahren Sie in dieser Newsletterausgabe.

Innovative Wohnformen für Pflegebedürftige werden immer beliebter. Dort leben mindestens ein Viertel mal so viele Menschen wie in stationären Einrichtungen. Und sie sind sehr zufrieden, dies ergaben Befragungen innerhalb eines Modellprogramms. Warum sich die Projektleiterin dennoch um die Zukunft solcher Vorhaben sorgt, lesen Sie in diesem Newsletter.

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, dieses Sprichwort hat bei vielen Senioren, die vorher nichts vom Internet wissen wollten, in der Pandemie ausgedient. Skype und Co. haben vielerorts Einzug gehalten, auch weil man Kinder, Enkel und Freunde wenigstens sehen möchte, wenn man sie schon nicht umarmen oder auch nur neben ihnen sitzen kann. Wie die Bundesregierung die ersten Schritte von Senioren in die digitale Welt jetzt noch mehr unterstützt, ist uns ebenfalls einen Bericht wert.
 
Auf diese und weitere Themen können Sie sich im heutigen Newsletter freuen. Wir wünschen Ihnen anregende Lektüre!

Ihr René Adler
Autor für diverse Medien beim medhochzwei Verlag
 

 
   
 
   
 



Aus der Perspektive eines Hausarztes in Norwegen
 

Noch weit bevor verschiedene TV-Formate das Auswandern zum Trend machten, „packten wir im Jahr 1982 unsere Habseligkeiten in einen Container und fuhren mit den beiden kleinen Kindern auf eine Halbinsel nördlich von Trondheim“, so beschreibt Dr. Kamps aus Berlin rückblickend die Anfänge zu über 20-jährigen Berufstätigkeit in Norwegen, vorwiegend als Landarzt.

Während in Deutschland der Begriff der Primärversorgung noch weitgehend unbekannt ist, schildert uns der Autor hier eindrucksvoll seine Erlebnisse aus einer kleinen Inselgemeinde mit 5.000 Einwohnern, in der genau solche Primärversorgungsstrukturen bereits funktionieren. Auch wenn klar ist, dass es selten passt, die Erfahrungen aus einem Land auf ein anderes Land übertragen zu wollen, besonders wenn die Sozialsysteme so ungleich sind –, wird hier deutlich, was das deutsche Gesundheitswesen und die Pflege aus Norwegen lernen können.

Unseren ProAlter-Newsletter-Abonnenten stellen wir von dieser Ausgabe wieder
einen Artikel kostenlos zur Verfügung.
Wir wünschen interessante Lektüre.

 
   
 
   
 


Innovative Wohnformen für Pflegebedürftige werden immer beliebter

Innerhalb eines Modellprogramms zur Weiterentwicklung neuer Wohnformen für Pflegebedürftige nach § 45f SGB XI hat der GKV-Spitzenverband in den vergangenen Jahren 53 Projekte gefördert. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat die Projekte zusammen mit der Prognos AG im Hinblick auf ihre Konzeption, Angebotsstruktur, Umsetzung, Kostenstruktur und Rahmenbedingungen untersucht und vor allem die Bewohner befragt. Nicht nur deren Bilanz fiel sehr positiv aus. Dennoch sorgt sich die Projektleiterin um die Zukunft solcher Vorhaben.


© shutterstock/Monkey Business Images

Die Menschen mit Pflegebedarf der untersuchten Modellprojekte äußerten eine große Zufriedenheit darüber, dass die Leistungsangebote an ihre individuellen Bedarfe und Lebensgewohnheiten angepasst sind und sie Einfluss auf deren Gestaltung nehmen können.

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Sterblichkeit unter Pflegebedürftigen in der Pandemie über fünfzigfach höher

Dass pflegebedürftige Menschen zu den besonders gefährdeten Gruppen gehören und bei einer Infektion eher am Virus sterben können, war von Anfang an klar, aber wie groß die Gefahr durch Corona tatsächlich ist, zeigt nun eine Studie der Universität Bremen. Demnach ist die Mortalität infolge einer Infektion mit SARS-CoV-2 bei Pflegebedürftigen mehr als fünfzigmal so hoch wie bei der restlichen Bevölkerung. Die Wissenschaftler haben 824 Pflegeheime, 701 Pflegedienste und 96 teilstationäre Einrichtungen online befragt.



„Werden die Befragungsergebnisse auf die Bundesrepublik hochgerechnet, zeigt sich, dass rund 60 Prozent aller Verstorbenen von Pflegeheimen oder Pflegediensten betreute Pflegebedürftige sind, wobei deren Anteil an allen infizierten Personen nur insgesamt 8,5 Prozent beträgt“, berichtete Heinz Rothgang, einer der Studienautoren vom SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik. 

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Kürzlich erschienen:

Gaymann/Rondot/Steinhilber
Der Daily Lama
Wie Sam den Spuren der Inka folgte – Von bunten Ponchos, Lamaspucke und großen Abenteuern

 
 
 



Kürzlich erschienen:
Augurzky/Krolop/Pilny/
Schmidt/Wuckel
Krankenhaus Rating Report 2020
Ende einer Ära. Aufbruch ins neue Jahrzehnt.

(Buch inkl. eBook)

 
 
 


Erscheint demnächst:
Gaymann/Klie
Demensch. Postkartenkalender 2021

 
 
   
 


„Niemand darf abgehängt werden“: Mehr digitaler Dialog und Bildung für Ältere
 

In der Corona-Krise ist die Nachfrage nach digitalen Dialog- und Lernangeboten für ältere Menschen stark gestiegen. Die Standorte des sogenannten Digital-Kompass sind hierfür wichtige Anlaufstellen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz werden nun weitere Standorte aufgebaut. „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) erhalten für das gemeinsame Projekt Fördermittel für den Aufbau von 25 zusätzlichen Anlaufstellen.
 


„Unser Ziel ist, dass Seniorinnen und Senioren in allen Lebenslagen aktiv an der Gesellschaft teilhaben können“, sagte Staatssekretär Prof. Christian Kastrop aus dem Ministerium. „Der Digital-Kompass vermittelt älteren Menschen digitale Fertigkeiten, damit sie die Chancen der Digitalisierung nutzen können und zugleich vor den Risiken gewappnet sind."

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Weltweit fordern Organisationen UN-Aktionsplan für die Rechte Älterer


Eine eindringliche Stellungnahme zur Situation älterer Menschen in der Corona-Krise reicht ihnen nicht: Große internationale Menschenrechtsorganisationen, wie Amnesty International und Human Rights Watch sowie über 100 Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt haben UN-Generalsekretär António Guterres aufgefordert, seine Empfehlungen in einen konkreten UN-weiten Aktionsplan für einen besseren Schutz der Rechte Älterer umzusetzen.




Auf Initiative der Organisation HelpAge-International haben sie einen gemeinsamen Brief an Guterres geschickt, den auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) unterzeichnet hat.

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... Dr. Claudia Mahler

„Die Corona-Krise hat viele Lücken im Schutz der Rechte Älterer offenbart“


© DIMR Illing

Dr. Claudia Mahler ist beim Deutschen Institut für Menschenrechte in der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa zuständig für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte. In dieser Funktion hat sie auch im Blick, wie sich die Corona-Krise auf das Thema Altersdiskriminierung auswirkt. Zumal sie ab diesem Sommer unabhängige Expertin der Vereinten Nationen für die Rechte älterer Menschen ist.
Was Mahler sich für dieses Mandat vorgenommen hat und warum es noch immer keine eigene UN-Konvention für Ältere gibt, erklärt sie im Interview.


Frau Dr. Mahler, wie sehen Altersdiskriminierungen im – auch deutschen – Alltag aus, warum werden sie selten hinterfragt und oft nicht einmal von den betroffenen SeniorInnen wahrgenommen? Das klingt paradox, weil die Gesellschaft immer älter wird, nicht nur hierzulande.

Diskriminierung aufgrund des Alters hat viel mit unseren Altersbildern und Rollenbildern zu tun. Beispielsweise, dass ältere Menschen im Ruhestand und deshalb nicht mehr aktiv sind, dass ältere Menschen krank, schwach und hilfebedürftig sind und daher auch andere entscheiden müssen, was für ältere Menschen gut und richtig ist usw. Dabei sollten diese negativen Altersbilder längst überholt sein, aber sie halten sich hartnäckig in den Köpfen. Aus diesem Grunde wird die Altersdiskriminierung noch deutlich weniger wahrgenommen als in anderen Bereichen. Genau aufgrund der Altersbilder, die auch viele Ältere teilen, die sich selbst nicht als RechtsträgerInnen sehen, wird die Diskriminierung aufgrund des Alters oft nicht wahrgenommen bzw. als Teil des täglichen Lebens hingenommen. Dies hängt auch damit zusammen, dass es sich oft um mehrere Diskriminierungsgründe handeln kann, beispielsweise bei der Wohnungssuche kann sich ein ausländisch klingender Name plus hohes Lebensalter negativ auswirken.

Die Corona-Pandemie hat uns leider deutlich vor Augen geführt, dass negative Altersbilder weit verbreitet sind. Was sich auch darin auswirkte, dass viele öffentliche Diskussionen in altersdiskriminierende Äußerungen mündeten und es zu Meinungsäußerungen kam, die das Leben und die Menschenwürde Älterer als weniger wertvoll darstellten als das Leben jüngerer Menschen. Hier muss mit allem Nachdruck gesagt werden, dass solche Äußerungen nicht hinnehmbar sind und wir gegen die Verbreitung solcher Aussagen stärker vorgehen müssen.

Es gibt teilweise seit vielen Jahren internationale Übereinkommen für die Rechte von Frauen, Kindern und für Menschen mit Behinderungen, aber keine Konvention für Ältere. Dabei wurde bereits 2010 bei den Vereinten Nationen eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um diese Lücke zu schließen. Warum existiert ein Jahrzehnt später immer noch kein juristisch bindender, internationaler Vertrag, der die Rechte älterer Menschen sichtbarer macht?

Umso bedauerlicher ist, dass die Sitzung der Offenen Arbeitsgruppe zu den Rechten Älterer (OEWG-A) im April dieses Jahres aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden musste. Denn während der Pandemie sind viele Lücken im Schutz der Rechte Älterer zutage getreten: Ältere wurden in den Notfallplänen nicht ausreichend berücksichtigt, sodass der Schutz der BewohnerInnen und der Pflegenden in Pflegeheimen nicht gewährleistet werden konnte. Ebenso sind weltweit diskriminierende Verhaltensweisen bei der medizinischen Versorgung beobachtet worden. Oft haben ältere Menschen nicht die notwendige medizinische Versorgung erhalten oder pflegerische oder soziale Dienste konnten nicht aufrechterhalten werden. Diese Lücken im rechtlichen Rahmen müssen umgehend geschlossen werden, sodass eine neuerliche Corona-Welle oder auch eine künftige andere Pandemie nicht erneut mit erhöhten Risiken für Ältere einhergeht und so hohe Opferzahlen fordert.

Die Konvention ist noch nicht beschlossen, weil in einigen Staaten der politische Wille für einen bindenden Vertrag fehlt und behauptet wird, dass der bestehende menschenrechtliche Rahmen ausreichend sei, obwohl die Empfehlungen aus dem menschenrechtlichen Schutzsystem für Ältere unter ein Prozent der gesamten Empfehlungen ausmachen und dies im Vergleich zu anderen Gruppen eine deutliche Sprache spricht. Alle anderen Verträge, wie beispielsweise die UN-Kinderrechtskonvention oder die UN-Behindertenrechtkonvention, haben dazu beigetragen, dass die Rechte der Gruppen, die im Fokus stehen, auch im bestehenden System besser berücksichtigt werden und die nationale Anpassung oder Neugestaltung sich an den menschenrechtlichen Vorgaben ausrichtete.

Sie machen sich seit Jahren für eine eigene UN-Konvention für Ältere stark, Deutschland beteiligt sich bisher nicht aktiv an dieser Diskussion. Wird sich das ändern? Sie sind kürzlich für drei Jahre zur Unabhängigen Expertin der Vereinten Nationen für die Rechte älterer Menschen ernannt worden und haben das Mandat, bestimmte Menschenrechtsthemen zu untersuchen und Bericht zu erstatten.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Globale Netzwerkt der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen setzten sich seit vielen Jahren für eine eigene Konvention zu den Rechten Älterer ein, da diese aus unserer Sicht den besten Schutz bietet und wir in den vergangenen zehn Jahren noch keinen besseren Alternativvorschlag gehört haben.

Die Position Deutschlands hat sich in den letzten drei Jahren doch deutlich verändert. Dies auch deshalb, da die SeniorInnen Organisationen unter der Führung der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft für Seniorenorganisationen) sich für eine Konvention ausgesprochen und die Bundesregierung aufgefordert haben sich für den Schutz der Menschenrechte Älterer verstärkt auszusprechen. Die Delegation der Bundesregierung setzt sich in der OEWG-A aktiv für die Diskussion zu den Rechten Älterer ein, dennoch hat die Bundesregierung sich noch nicht für eine Konvention ausgesprochen.

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass die Corona-Pandemie gezeigt hat, dass die Rechte der Älteren bisher nur unzureichend geschützt sind und dies auch der UN-Generalsekretär in seinem „policy brief“ zu den Rechten Älterer in der Pandemie klar zum Ausdruck gebracht und das Deutsche Institut für Menschenrechte in seiner Stellungnahme ebenso mehr Schutz für Ältere gefordert hat wie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen.

Aufgrund der Corona-Krise und der drastischen Auswirkungen auf die Menschenrechte Älterer wird mein erster Bericht an die Generalversammlung sich diesem Themenkomplex widmen. Ich werde einzelne Themenbereiche bearbeiten wie das Recht auf Information, das durch den erschwerten Zugang von älteren Menschen zu digitalen Informationen beeinträchtigt ist, bis hin zu der Diskussion zu „Triage“ (also ob auf Intensivstationen Jüngere bei nicht ausreichenden Kapazitäten bevorzugt behandelt werden sollten), die das Recht auf Leben von Älteren in Frage gestellt hat. Ebenso müssen aber auch die sozio-ökonomischen Auswirkungen angesprochen werden und nicht zuletzt muss erneut darauf hingewiesen werden, dass ältere Menschen einen aktiven und sehr positiven Beitrag als Pflegende, als Ehrenamtliche und als Hilfestellung in der Familie in der Krise geliefert haben.

Aus all diesen Gründen müssen ältere Menschen in die Entscheidungsfindungsprozesse vermehrt einbezogen werden, wie unsere Gesellschaft nach der Krise aussehen kann und welche präventiven Maßnahmen angegangen werden müssen. Denn eines ist klar: Wir können nicht nur reagieren und so weitermachen wie bisher. Wir müssen uns gemeinsam auf den Weg machen, um ein inklusives und altersfreundliches Miteinander zu entwickeln.

Frau Dr. Mahler, ich danke Ihnen für das Gespräch!

 
   
 
   
 



Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat von 2017 bis 2020 im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Förderung von Nachbarschaftshilfe umgesetzt. Ziel war es, anerkennungsfähige Nachbarschaftshilfe durch engagierte Einzelpersonen gemäß § 45a SGB XI zu fördern und die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in ihren eigenen vier Wänden zu verbessern.



Die Projektergebnisse sowie eine multimediale Handreichung zum Aufbau von Servicepunkten und zur Förderung von Nachbarschaftshilfe werden am 29. Juni ab 11:00 Uhr in Berlin unter Beteiligung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn vorgestellt. Nutzen Sie unser Angebot die Abschlussveranstaltung über einen Livestream mitzuverfolgen und sich interaktiv mit Beiträgen zu beteiligen. Wir freuen uns auf Sie.

 
   
 
   
 

 

Folge 15: Demenz in Literatur und Film

 

 

Bücher und Filme – Erfahrungen und Anregungen: Wenn sich unser Leben verändert und wir mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden, brauchen wir Geschichten, die uns aufbauen, stärken, uns aufklären und neue Wege aufzeigen.

In der 15. Folge des Demenz-Podcasts geht es um Demenz in Film und Literatur. Denn das Thema „Demenz“ ist auch hier angekommen.


Wir stellen Ihnen vier Bücher und einen Film vor, die wir sehr bereichernd finden. Sie berichten auf ihre jeweilige Art davon, wie es ist, wenn ein Angehöriger mit einer Demenz lebt. Freuen Sie sich im Anschluss an die Sendung auf ein interessantes Gespräch mit der Autorin Chantal Louise zu ihrem Buch „Ommas Glück“, das vom Leben ihrer Großmutter in einer Demenz-WG im Ruhrpott berichtet und entdecken Sie weitere wichtige Bücher und Medien zum Thema „Demenz“.

Pünktlich zur aktuellen Folge freuen wir uns zudem, verkünden zu dürfen, dass der Demenz-Podcast für den dfg Award® 2020 in der Kategorie „Herausragende digitale Kommunikation mit den Versicherten und Patienten“ nominiert wurde.

Jetzt reinhören.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 
Buchvorstellung „Ich bin völlig unwichtig“ von Ursel Preuhs
„Ich bin völlig unwichtig!“ Das hat Ursel Preuhs der Autorin Isabel Lenuck in vielen langen Gespräch...
Mehr erfahren »
 
   
 
   
 


„Hörzeit – Radio wie früher“, das Audiomagazin für Menschen mit Demenz

 

 

„Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen. Rahn schießt...“ Sie hören sicherlich in Ihrem inneren Ohr, wie es weitergeht. Der Torjubel des Reporters Herbert Zimmermann ist in Deutschlands kollektives Gedächtnis eingegangen, die Reportage des Weltmeisterschaftsendspiels von 1954 aus dem Berner Wankdorfstadion ist eine gemeinsame akustische Erinnerung ganzer Generationen.


„Hörzeit – Radio wie früher“, das Audiomagazin für Menschen mit Demenz, greift diese Reportage in der Ausgabe „Der Ball ist rund!“ auf. Menschen mit Demenz werden vor allem durch emotionale Reize erreicht, und was ist emotionaler als Fußball? Menschen, die sich niemals vorher gesehen haben, liegen sich in den Armen, wenn das entscheidende Tor fällt. Männer weinen nicht? Das gilt nicht, wenn ihr Verein ab- oder aufsteigt.  
Deshalb gibt es kaum ein Thema, das geeigneter ist, um mit Menschen mit Demenz ins Gespräch zu kommen. Gemeinsames Mitfiebern vor dem Radio oder dem Fernseher, spannende Tore, seltsame Schiedsrichterentscheidungen – das sind Erinnerungen, die bleiben.

Hier reinhören

 
   
 
   
 

 

Unvergesslich – Unser Chor für Menschen mit Demenz

 


© Mathias Bothor
 

Schauspielerin Annette Frier gründete zusammen mit dem Chorleiter Eddi Hüneke einen Chor für Menschen mit Demenz. In der Sendung steht allerdings nicht nur das Singen im Vordergrund. Annette Frier interessiert sich für die Menschen und deren Geschichten.

Sie geht der Frage nach, ob es möglich ist, trotz aller Einschränkungen, beim Singen wieder wache Glücksmomente empfinden zu können.

Alle vier Folgen von "Unvergesslich – Unser Chor für Menschen mit Demenz" stehen ab Dienstag, 14. Juli, 10 Uhr, in der ZDF-Mediathek zum Abruf bereit.

 
   
 
   
 


 

Druckfrisch auf dem Tisch: Unser neues Gesamtverzeichnis 2020!

 

 

Auch in unserem neuen Gesamtverzeichnis erwarten Sie wieder viele interessante und spannende Titel zu Themen rund um das Gesundheitswesen. In den Kategorien Krankenhausmanagement, Praxiswissen Abrechnung, Gesundheitssystem-/wirtschaft, Recht/Medizinrecht, Pflegemanagement, Case Management, Psychotherapie, Altern & Demenz, Sachbuch/Ratgeber, Gesunde Mediennutzung und Kinderbücher finden Sie (fast) alles, was Sie suchen.

Außerdem haben wir unser digitales Angebot in der medhochzwei Online-Akademie und -Mediathek erweitert und können Ihnen dort nun die neuen Webinare #Corona – Facetten, Implikationen und Auswirkungen der Pandemie, Das deutsche Gesundheitssystem verstehen und Abrechnung nach EBM und GOP in der psychotherapeutischen Praxis sowie die Filme der Reihe Ilses Weite Welt zum Streamen anbieten.

Werfen Sie gerne einen Blick in unser neues Gesamtverzeichnis 2020! Wenn Sie möchten, senden wir es Ihnen selbstverständlich auch als Printexemplar zu. Schreiben Sie uns einfach an info@medhochzwei-verlag.de

 
   
 
   
 



medhochzwei Verlag GmbH

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69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

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Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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