Logo   Newsletter September 2020
 
 
 
   
 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

für Menschen mit Demenz und deren Angehörige ist die Pandemie eine besonders schwierige Zeit, und das gilt auch für Pflegeheime. Bei aller Wertschätzung für deren Mitarbeitende übt Sabine Jansen auch Kritik. Viele Einrichtungen seien mit ihren Besuchsbeschränkungen weit über die Vorgaben der Politik hinausgeschossen, sagt die Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft im Interview und fordert Mindestbestimmungen für Kontaktmöglichkeiten.


Nach langer Zeit im Schatten von Corona erhofft sie sich in dieser „Woche der Demenz“ wieder mehr Aufmerksamkeit für die 1,7 Mio. Betroffenen und deren Familien.

Dies liegt auch einem neuen Netzwerk am Herzen: Die Mediziner und Demenz-Experten*innen haben erkannt, dass es auch in ihrem Spezialgebiet an einer Sache mangelt, um noch schnellere und größere Fortschritte zu erzielen: Vernetzung. Daher haben sie das Deutsche Netzwerk Gedächtnisambulanzen gegründet. Es soll mit dazu beitragen, dass spezifische Therapien gegen Demenz bald verfügbar gemacht werden können. Mehr dazu lesen Sie in diesem Newsletter.

In der Schlaganfall-Prophylaxe könnte sich ebenfalls ein Durchbruch anbahnen. Deutsche Forschende arbeiten daran, Vorhofflimmern im frühen Stadium zu erkennen. Diese Herzrhythmusstörung gehört zu den häufigsten Ursachen des Schlaganfalls. Viele Menschen wissen aber gar nicht, dass sie daran leiden. Wie Wissenschaftler*innen dies ändern wollen und ihre ersten Tests liefen, erfahren Sie ebenfalls hier.

Auf diese und weitere Themen können Sie sich im heutigen Newsletter freuen. Wir wünschen Ihnen anregende Lektüre!

Ihr René Adler
Autor für diverse Medien beim medhochzwei Verlag
 

 
   
 
   
 



Einladung zu Spaziergang. Das Spazieren als Medium in der Arbeit mit älteren Menschen
 

"Vor rund fünfzehn Jahren erschien Du mußt wandern von Manuel Andrack, seitdem ist der Wanderboom in Deutschland ungebrochen. Mit Ich bin dann mal weg, wurde auch Pilgern Kult. Die Wissenschaft bescheinigt, dass Wandern und Pilgern gut für Körper und Seele sind. Aber auch der Markt profitiert von der neuen Lust am Wandern. Etwas bescheidener kommt da der Spaziergang daher, der kleine unauffällige Bruder des Wanderns. Erst die Covid 19 Pandemie verhilft ihm zu mehr Aufmerksamkeit. Dank Corona liegt Spazieren wieder im Trend“, so Cornelia Harrer.


Der Artikel "Einladung zum Spaziergang" der Erziehungswissenschaflerin und Referentin für Quatiersentwicklung und Offene SeniorInnenarbeit beim Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW, Cornelia Harrer entsteht zu Zeiten der Coronakrise. Er reflektiert über das Gehen, speziell über das Spazieren, was im Leben älterer Menschen eine zentrale Bedeutung hat und zeigt ebenso Möglichkeiten auf, wie man das Spazierengehen als Medium in der Arbeit mit älteren Menschen einsetzen und nutzen kann.

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Demenz-Therapie in greifbarer Nähe? Netzwerk Gedächtnisambulanzen gegründet

In die Diagnostik und hoffentlich bald auch in die Therapie von Volkskrankheiten wie Demenz wird viel Geld und Zeit investiert – kein Wunder bei alleine hierzulande etwa 1,7 Mio. Betroffenen. Doch selbst wenn Forschende an demselben oder einem sich ergänzenden Schwerpunkt arbeiten, erfahren sie bisher womöglich nie voneinander, obwohl sie sich gegenseitig gut befruchten könnten.



Um die Arbeit der Experten und Expertinnen optimal zu vernetzen und Fortschritte aus der Forschung auch schnellstmöglich für Patienten*innen verfügbar zu machen, ist jetzt das Deutsche Netzwerk Gedächtnisambulanzen (DGN) gegründet worden, wie dieses am Welt-Alzheimertag mitteilte. „Aufgrund der rasanten Entwicklung in der Diagnostik von Demenzerkrankungen und der wahrscheinlich bald verfügbaren spezifischen Therapien sind Gedächtnisambulanzen zwingend erforderlich, um den Fortschritt schnell und hochwertig in die Versorgung zu bringen“, sagte Prof. Jörg Schulz, Neurologe an der Uniklinik Aachen und zweiter Sprecher des DGN.
 
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Gerade erschienen:

Reggentin/Dettbarn-Reggentin
Zahnpflege für Menschen mit Pflegebedarf oder Demenz

 
 
 



Gerade erschienen:
Schützendorf (Hrsg.)
Kommunikation mit Menschen mit Demenz

Leseprobe

 
 
 



Erscheint demnächst:
Stoebel/Rebscher/Hofmann (Hrsg.)
Digitalisierungsprozesse, Prozessdigitalisierung

 
 
   
 


Kann ein Schnelltest vor einem Schlaganfall schützen?
 

Ein Schlaganfall kommt oft aus dem Nichts. Denn zu den häufigsten Ursachen gehört Vorhofflimmern – und viele Menschen wissen gar nicht, dass sie an dieser Herzrhythmusstörung leiden, weil diese häufig keine spezifischen Symptome verursacht. Die Wissenschaft sucht deshalb seit langem nach wirksamen Methoden, Vorhofflimmern im frühen Stadium zu erkennen. Eine deutsche Studie deutet jetzt darauf hin, dass ein Schnelltest das Schlaganfall-Risiko senken könnte, wie die Deutsche Schlaganfall-Hilfe mitteilte.


Der medizinische Hintergrund: Durch eine Störung des so genannten Sinusknotens schlägt das Herz fehlerhaft. Weil das Blut länger als gewöhnlich in den Herzvorhöfen steht, kann es zur Gerinnung – zur „Klumpenbildung“ – kommen. Ausgeschwemmt mit dem Blutkreislauf, können diese Gerinnsel ein Gefäß im Gehirn verschließen und einen Schlaganfall verursachen.

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Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie gestartet

Mit einer Live-Übertragung im Internet und den Bundesministern Franziska Giffey (SPD/Familie), Jens Spahn (CDU/Gesundheit) sowie Anja Karliczek (CDU/Forschung) startete am 23. September offiziell die Nationale Demenzstrategie. Diese war im Juli von der Regierung verabschiedet worden. Ziel ist es, die Situation der rund 1,7 Mio. Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern.




Weil eine Demenz das ganze Leben verändert und sowohl Betroffene als auch ihre Familien in vielen Lebensbereichen Unterstützung benötigen, hatten sich die Politiker*innen für die Entwicklung der Strategie 74 Akteure des Sozial- und Gesundheitssystems an die Seite geholt. Diese haben gemeinsam mehr als 160 Maßnahmen vereinbart, die sie in den kommenden Jahren für Menschen mit Demenz umsetzen wollen.

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Bündnis fordert Systemwechsel in der Pflegeversicherung

In einer weiter alternden Gesellschaft steht unser Land vor einer essentiellen Frage: Wie lässt sich eine bessere Bezahlung in der Pflege realisieren, ohne dass Eigenanteile explodieren? Die Koalition plant in dieser Legislaturperiode eine weitere Reform der Pflegeversicherung. „Wir werden noch ein Pflegegesetz in der zweiten Jahreshälfte auf den Weg bringen“, kündigte kürzlich der Vorsitzende des Bundestags-Gesundheitsausschusses, Erwin Rüddel (CDU), beim Demografiekongress in Berlin an.



Genaue Vorstellungen zur Reform hat das „Bündnis für gute Pflege“ formuliert. Der Zusammenschluss von 23 Verbänden und Organisationen mit rund 13,6 Mio. Mitgliedern fordert eine grundlegende Neuaufstellung zur Finanzierung der Pflege. Die Pandemie habe die Defizite der Pflegeversicherung mit ihrem Teilleistungsprinzip noch einmal verdeutlicht. Der Anteil, den die Pflegebedürftigen im Heim zahlen müssten, liege bei durchschnittlich 2.015 Euro pro Monat: 786 Euro für Pflege, 455 Euro für Investitionskosten und der Rest für Unterkunft und Verpflegung.

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... Sabine Jansen

Corona-Atempause: „Demenz muss zurück auf die Agenda“

Als Selbsthilfe-Organisation will die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) die Situation von etwa 1,7 Mio. Menschen und deren Familien verbessern. Diese hat die Pandemie noch mal vor besondere Herausforderungen gestellt, schildert Geschäftsführerin Sabine Jansen. Sie bezieht Stellung, was sich mit Blick auf weitere Covid-19-Wellen oder andere Pandemien für Menschen mit Demenz ändern sollte. Und sie hofft, dass nach so viel Corona durch den Welt-Alzheimertag (21.9.) und die daran anschließende „Woche der Demenz“ dieses Thema nach langer Abstinenz mal wieder in den Fokus gerät.


Immer wieder heißt es, Deutschland sei vergleichsweise gut durch die erste Corona-Welle gekommen. Aber wie erging es Menschen mit Demenz und deren Angehörigen?
 
Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen war und ist Corona eine sehr große Herausforderung. Das Alzheimer-Telefon der DAlzG war und ist in diesen Monaten stark nachgefragt. Viele Angehörige sind verzweifelt. Sie waren von einem Tag zum anderen ohne Unterstützung, weil beispielsweise ehrenamtliche Helfer*innen nicht mehr kamen und Tagespflegen geschlossen wurden. Besonders belastend waren auch die Kontaktverbote in den Heimen. Hier haben sich Dramen abgespielt, weil Angehörige keinen Zugang mehr hatten und die ganze Situation auch gerade Menschen mit Demenz nur schlecht zu erklären ist. Kommunikation per Telefon oder Videotelefonie funktioniert für Menschen mit einer fortgeschrittenen Demenz oft nur eigeschränkt oder gar nicht. Leider gibt es nach wie vor Einrichtungen, die Besuche nur in engen Zeitfenstern und durch Plexiglasscheiben abgetrennt ermöglichen, was eine Umarmung durch die Tochter oder den eigenen Ehemann natürlich nicht ersetzen kann.

Was hätte die Politik für diese besonders vulnerable Gruppe anders regeln müssen – auch mit Blick auf mögliche weitere Wellen bzw. andere Pandemien?

Gerade zu der Frage, wie Menschen in Pflegeheimen nicht nur geschützt werden können, sondern wie gleichzeitig grundlegende Menschenrechte gewahrt bleiben, braucht es Regelungen. Die Heime dürfen damit nicht allein gelassen werden. Wir haben erlebt, dass manche Heime kreativ waren und persönliche Begegnungen – wenn auch mit Einschränkungen – ermöglicht haben. Andere haben restriktiv gehandelt und wir haben erlebt, dass Angehörigen bei Beschwerden sogar Kündigungen angedroht wurden. Das geht auf keinen Fall noch einmal auszuhalten. Menschen gerade am Lebensende dürfen nicht von ihren Angehörigen total abgeschnitten werden. Viele Einrichtungen sind mit ihren Besuchsbeschränkungen auch weit über die Vorgaben der jeweiligen Landesregierungen hinausgegangen. In zukünftigen Regelungen müssen ganz klare Mindestbestimmungen für die sozialen Kontaktmöglichkeiten getroffen werden, auf die sich die Angehörigen dann notfalls beziehen können. Und es kann nicht sein, dass es über Monate keine formale Kontrolle durch den MDK gibt, während gleichzeitig informelle Kontrollfunktionen durch Angehörige ausgehebelt werden.
 
Fast über Nacht hat Covid-19 vor rund einem halben Jahr Medien und Öffentlichkeit dominiert und tut dies nach wie vor.  Wie fühlen sich dabei Menschen, die sich seit Jahren etwa für Alzheimer-Kranke engagieren und kaum wahrgenommen werden?

Die Corona-Pandemie hat uns alle stark beschäftigt und von daher war diese Dominanz am Anfang sicher auch berechtigt. Demenz ist aber damit nicht verschwunden und Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen waren von der Pandemie aus den o. g. Gründen besonders betroffen. Viele Akteure haben im Jahr 2019 an der Erarbeitung einer Nationalen Demenzstrategie (NDS) gearbeitet, die zu Beginn des Jahres vom Kabinett verabschiedet werden sollte. Mit etwas Verspätung ist dies inzwischen auch passiert. Allerdings gab es wenig Öffentlichkeit dafür, was wir sehr bedauert haben. In der NDS sind viele Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen geplant, die auch weiterhin wichtig sind. Von daher sind viele frustriert, dass das Thema in den Hintergrund gerückt ist.
 
Wie wichtig sind vor diesem Hintergrund der Welt-Alzheimertag und die „Woche der Demenz“ für Sie?
 
Der Welt-Alzheimertag und die „Woche der Demenz“ geben uns die Möglichkeit, das Thema zurück auf die Agenda zu holen. Diese Woche wird nun auch genutzt, die NDS der Öffentlichkeit vorzustellen. Wir freuen uns, dass am 23. September drei Minister*innen persönlich dabei sind und damit auch die Wichtigkeit des Themas unterstreichen.

Geplante Veranstaltungen abzusagen, war am Anfang der Corona-Zeit meist die einzige Option. Mittlerweile ist nicht mehr alles so strikt geregelt. Was machen Sie und auch diejenigen, die sich in den Städten und Gemeinden um Menschen mit Demenz kümmern, daraus?

Inzwischen sind sowohl Angehörigengruppen als auch Schulungsveranstaltungen in kleinem Kreis unter Beachtung von Hygienekonzepten wieder angelaufen. Auch ehrenamtliche Helfer*innen gehen zum Teil wieder zur Unterstützung in die Haushalte. Vieles hat sich während der Corona-Zeit ins Internet verlagert. So finden zum Beispiel Angehörigenschulungen virtuell statt und Konzepte wurden entsprechend angepasst. Das wird auch weiterhin bleiben, was zum Beispiel für Angehörige auf dem Land oder berufstätige Angehörige grundsätzlich positiv ist. Manches ist nach draußen verlagert worden oder Menschen mit Demenz wurden telefonisch oder virtuell „als Frau aus dem Handy“ begleitet oder es gab Fenstervisiten von den „Roten Nasen“, siehe auch unsere Kalenderblätter. Nach dem ersten Schock war die Kreativität groß, allerdings sehnen sich alle auch nach Normalität und persönlichem Kontakt und Nähe, z. B. durch eine Umarmung.
Zum Welt-Alzheimertag wurden beispielsweise in Hamburg viele Veranstaltungen hybrid, mit einigen Teilnehmende vor Ort und einem größeren Kreis virtuell, angeboten. Dazu gehörten auch Führungen durch die Demenz-Musterwohnung. Als besonderes Angebot für Kinder organisieren wir in der „Woche der Demenz“ über sieben Tage eine virtuelle Vorleseaktion zusammen mit dem Verein LeseLounge e.V. und der Bloggerin Peggy Elfmann.

Frau Jansen, ich danke Ihnen für das Gespräch!
 

 
   
 
   
 



Damit die, die kommen, auch bleiben wollen

„Werkzeugkoffer Willkommenskultur & Integration“ unterstützt Pflege- und Gesundheitseinrichtung bei der nachhaltigen Anwerbung von Pflegefachkräften aus dem Ausland.
Das Deutsche Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen (DKF) im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat einen „Werkzeugkoffer Willkommenskultur & Integration“ als Online-Angebot entwickelt.
Über 12 Themenfelder erhalten Arbeitgebende Orientierungswissen, Hintergrundinformationen und Handlungshinweise zu konkreten Instrumenten. Neben Beispielen guter Praxis gibt es weiterführende Links, um ein passendes Konzept zur betrieblichen, fachlichen und sozialen Integration von international angeworbenen Pflegefachkräften zu entwickeln und umzusetzen.
Der „Werkzeugkoffer Willkommenskultur & Integration“ wird kontinuierlich auf- und ausgebaut und (unter Beachtung der Entwicklungen der Covid-19-Pandemie) von Informations- und Vernetzungstagen begleitet.

Einen Einblick erhalten Sie hier.

 
   
 
   
 

 

Folge 18: Mit Demenz im Krankenhaus

 

 

Krankenhäuser sind auf Effizienz ausgelegte Institutionen, in die Menschen mit Demenz mit ihren Eigenheiten nicht richtig reinpassen. Dies führt oftmals zu schwierigen Situationen, die Ärzt*innen und Pflegekräfte, aber auch die Patient*innen selbst überfordern können.


 


In der 18. Folge des Demenz-Podcasts sprechen wir darüber, wie Angehörige den Krankenhausaufenthalt eines Menschen mit Demenz vorbereiten und begleiten können, um möglichen Eskalationen vorzubeugen und wie Krankenhäuser sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz einstellen und zu demenzsensiblen Krankenhäusern werden können

Jetzt reinhören.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

Apfelsinen in Omas Kleiderschrank
Filme zum Thema Demenz mit didaktischem Begleitmaterial

 

 

Wer kann Jugendlichen wohl besser das Thema Demenz näherbringen als ein Jugendlicher selbst?

In unserem Film "Apfelsinen in Omas Kleiderschrank" gibt der 16-jährige Daniel Einblicke in das Familienleben mit seiner Oma Anna und mit ihrer Demenz. Die zwei Filme "Erzähl doch mal von früher, Oma" und "Die Frau im Spiegel" geben Anregungen, um das Verhalten von Menschen mit Demenz besser zu verstehen und Zugang zu ihrer "fremden Welt" zu finden.
 

Die DVD kann im Schulunterricht, in Angehörigenseminaren sowie in der Aus- und Fortbildung von ehrenamtlichen und professionellen Mitarbeitende der Altenhilfe eingesetzt werden.

Zum Trailer.

 
   
 
   
 

 

Über Demenz reden wir nicht gerne. Wie sollen wir da die richtigen Worte finden, wenn wir über das Thema Demenz, über Menschen mit Demenz oder mit ihnen reden?
 

 

Die deutschsprachigen Alzheimer- und Demenz-Organisationen (DADO) haben daher diese Woche einen Sprachleitfaden „Demenz“ veröffentlicht und wenden sich damit an professionell in der Behandlung, Betreuung und Pflege Tätige, an Medienschaffende, die Politik sowie die allgemeine Öffentlichkeit.


Der ausführliche Sprachleitfaden kann hier angesehen und heruntergeladen werden.

 
   
 
   
 

DEMENSCH-Postkartenkalender 2021: Karikaturen über Demenz von Peter Gaymann
 

© Peter Gaymann
Wenn der Opa die Autos im Karussell als selbstfahrend bezeichnet oder Nizza zur Hauptstadt von Frankreich wird – das sind Situationen, die beim Umgang mit Menschen mit Demenz nicht ungewöhnlich sind und zunächst verwundern, wenn nicht sogar bedrücken.

Manchmal verlangt ein ernstes Thema wie Demenz etwas Humor, um der Situation die Schwere zu nehmen. Der DEMENSCH-Kalender 2021 zeigt erneut, wie ein humorvoller Umgang mit schwierigen Situationen durch Kreativität gelingen kann.
Der inzwischen neunte Kalender, den der Cartoonist Peter Gaymann und Prof. Dr. Thomas Klie gemeinsam gestaltet haben, versteht sich als Einladung zu einem kreativen, menschenfreundlichen Umgang mit all dem, was an einem Leben mit Demenz herausfordernd ist.

Der DEMENSCH-Kalender 2021 enthält wieder zwölf respekt- und humorvolle Cartoons zum Thema Demenz, die die Symptome von Demenz nicht kaschieren, den Blickwinkel aber ändern möchten. Peter Gaymanns Karikaturen stellen Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt – wo sie auch hingehören.

 
   
 
   
 



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Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

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Handelsregisternummer

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Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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