Logo   Newsletter November 2020
 
 
 
   
 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

wie stark sich die Belastung durch die Pflege bei pflegenden Angehörigen auf deren psychische und physische Gesundheit auswirkt kann gemessen werden. Das Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) hat in einem Kooperationsprojekt mit dem Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) einen Fragebogen für pflegende Angehörige (FARBE) sowie einen Fragebogen, der sich speziell an Angehörige von Menschen mit Demenz richtet (FARBE-DEM) entwickelt.


Familien müssen während der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen per Videotelefonat oder auf anderen Wegen mit Abstand Kontakt halten. Aber wie am besten und was gibt es zu beachten?
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein paar wichtige Punkte für Menschen mit wenig Erfahrung in digitaler Kommunikation und/oder ältere Menschen zusammengestellt.

Ist das Lebensalter entscheidend für positive oder negative Effekte von Metformin als „Therapie gegen das Altern“? Forscher des Jenaer Leibniz-Instituts für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) haben Ergebnisse ihrer aktuellen Studie ist im Fachjournal „Nature Metabolism“ veröffentlicht.

Alzheimer beginnt mit einer fatalen Kettenreaktion, bei der massenhaft falsch gefaltete Beta-Amyloid-Proteine entstehen, die das Gehirn am Ende regelrecht überschwemmen. Forschende um Mathias Jucker vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) in Tübingen und vom DZNE zeigen in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience, dass diese Kettenreaktion bei Mäusen sehr viel früher beginnt als bisher angenommen.

Online-Adventskalender gibt es viele – der BZgA-Adventskalender zeigt, wie Sie körperlich und geistig in Bewegung bleiben und Ihr Immunsystem stärken.

Gemeinsam mit Sophie Rosentreter arbeiten wir als Verlag an dem Filmprojekt „Alles anders – wie leben mit Demenz?“. Der aktuelle Trailer gewährt einen kleinen Einblick.

Mit diesen und weiteren Themen befasst sich der Newsletter von heute. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und eine schöne Adventszeit!

Ihre Annette Xandry
Programmleitung beim medhochzwei Verlag und verantwortlich für die Bereiche Psychotherapie, Sonstige Gesundheitsberufe, Pflegemanagement, Case Management und Altern und Demenz.

 
   
 
   
 



Zum Schwerpunktthema: Alter(n) in anderen Gesellschaften zwischen Tradition und Moderne

Ein Blick in das Ausland ist immer wichtig, entweder in der Hoffnung, für die eigene innovative Fortentwicklung der Alternspolitik zu lernen und Pfadabhängigkeiten aufzubrechen oder um die eigene Achtsamkeit zu schärfen mit Blick auf Diversität, Anderssein (Alterität), Exklusion, Diskriminierung, Menschenrechtsdenken.

Die Beiträge zum Schwerpunktthema „Alter(n) in anderen Gesellschaften zwischen Tradition und Moderne“ der vierten Ausgabe der ProAlter 2020 setzen sich mit der Vielgestaltigkeit von inter- und transnationalen Bezügen der Altersforschung auseinander und gewähren spannende Einblicke in wirtschaftliche, kulturelle, politische und soziale Gegebenheiten anderer Gesellschaften.

Die Zeitschrift ProAlter 04/2020 mit dem Schwerpunktthema „Alter(n) in anderen Gesellschaften zwischen Tradition und Moderne“ erscheint Anfang Dezember 2020.

 
   
 
   
 


Pflegende Angehörige: Belastung lässt sich frühzeitig erkennen
 

Das Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) hat in einem Kooperationsprojekt mit dem Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) den „Fragebogen zur Angehörigen-Resilienz und -Belastung“ (FARBE-Fragebogen) entwickelt.



Pflegende Angehörige werden mitunter als „hidden patients“ (verborgene Patienten) bezeichnet. Denn häufig werden ihre durch die Pflegesituation bedingten oder begünstigten gesundheitlichen Belastungen vom Gesundheitssystem nicht erkannt. Dabei sind sie häufiger von psychischen und physischen Problemen betroffen, als dies bei nicht pflegenden Personen der Fall ist. Und pflegende Angehörige stellen mit etwa 4,7 Millionen Menschen in Deutschland einen nicht zu unterschätzenden Anteil der Bevölkerung dar. Aufgrund ihrer häufigen Betroffenheit kommt Prävention bei dieser Gruppe eine besondere Relevanz zu. 
 
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Miteinander in Kontakt bleiben trotz Corona

Das Leben aller ist momentan auf den Kopf gestellt. Man organisiert seinen Alltag neu, um uns vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen. Man bleibt zu Hause, um den Kontakt zu anderen soweit wie möglich zu beschränken. Vor allem ältere Menschen sind gesundheitlich gefährdet. Viele greifen in dieser Situation wieder verstärkt zum Telefonhörer.


Eine gute Möglichkeit Familie, Freunde oder Bekannte nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, ist ein Videotelefonat über das Internet. Dafür benötigt man einen Internetzugang sowie ein Smartphone, Tablet, Notebook oder Computer.
 

Smartphone und Tablet haben Kamera und Mikrofon meist schon eingebaut. Wenn Sie ein Notebook oder Computer ohne diese Zusatzgeräte haben, können Sie das, was Sie noch brauchen, z.B. in einem Onlineshop bestellen oder Ihre (Enkel-)Kinder darum bitten, die Sachen für Sie zu bestellen. Viele der großen Elektronikmärkte sowie Elektronikfachgeschäfte bieten auch einen Beratungs- und Bestellservice per Telefon an. Anschließend müssen Kamera und Mikrofon noch mit dem Notebook oder Computer verbunden werden.


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Lebensalter entscheidend für positive oder negative Effekte von Metformin als „Therapie gegen das Altern“
 

Das Medikament Metformin, das seit Jahrzehnten zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt wird, wurde jüngst mit einem verringerten Risiko zur Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht und hat Potenzial, Herz-Kreislauf-Erkrankungen beim Menschen zu lindern. Bei gesunden, jungen Mäusen, Fliegen und Würmern (Nematoden) wurde darüber hinaus eine lebensverlängernde Wirkung von Metformin nachgewiesen. Doch wie Organismen auf Metformin reagieren, wenn die Applikation im Alter erfolgt, ist bisher nicht bekannt.


© shutterstock/Sonis Photography

 

Die erste klinische Studie, die die potenziell lebensverlängernde Wirkung von Metformin bei älteren Menschen ohne Diabetes untersucht, wurde von der American Federation for Aging Research (AFAR) initiiert. Die Langzeitwirkungen einer Metformin-Behandlung in einer nicht-diabetischen Kohorte, bei Applikation in verschiedenen Altersstufen, wurde bisher noch nicht untersucht.


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Gerade erschienen:
Heimer/Ratz/
Steinröhder
Pandemie-
Management für Pflegeeinrichtungen


 

 
 
 



Gerade erschienen:
Müller/Schabbeck/
Brück-Hansen/
Bergsträßer
Internationale Pflegekräfte finden
und erfolgreich integrieren

 

 
 
   
 


Der lange Weg zur Alzheimer-Demenz

Eine Alzheimer-Erkrankung schaukelt sich über Jahrzehnte hoch. Sie beginnt mit einer fatalen Kettenreaktion, bei der massenhaft falsch gefaltete Beta-Amyloid-Proteine entstehen, die das Gehirn am Ende regelrecht überschwemmen. Forschende um Mathias Jucker vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) in Tübingen und vom DZNE zeigen in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience, dass diese Kettenreaktion bei Mäusen sehr viel früher beginnt als bisher angenommen.




Damit gibt es neben der bekannten Frühphase der Erkrankung mit Protein-Ablagerungen aber ohne Demenz-Symptome eine noch viel frühere Phase, in der winzige, unsichtbare Aggregationskeime die Kettenreaktion in Gang setzen. Wenn sich das auch beim Menschen bestätigt, müsste eine an den Ursachen ansetzende Behandlung diese Aktion unterbinden. Die Forschenden haben bereits einen ersten Antikörper identifiziert, der das vielleicht leisten könnte.

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Das Deutsche Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen (DKF) startet online durch – Social Media in Zeiten von Corona

Bereits vor der COVID-19-Pandemie spielten Social Media Auftritte in einem zunehmend digitalen Zeitalter eine tragende Rolle zur Vernetzung und zum interdisziplinären Wissensaustauch zwischen relevanten Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Praxis.
 In Zeiten von Corona hat das Deutsche Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen (DKF) beim Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) seine Social Media Präsenz erweitert. Ab sofort können sich Pflege- und Gesundheitseinrichtungen neben dem DKF-Website-Auftritt auch über Twitter, Facebook und bald auch Instagram zu Themen der nachhaltigen Gewinnung und Integration von Pflegefachkräften aus dem Ausland informieren und mit dem DKF in Kontakt treten.

Das DKF verspricht sich von der neuen Social Media Präsenz mehr Transparenz und einen „heißeren Draht“ zu interessierten Pflege- und Gesundheitsunternehmen. Angesprochen werden auch relevante Akteure aus der Szene der interkulturellen Öffnung, nicht nur im Gesundheitswesen. So können wissenswerte Botschaften zur Entwicklung einer Willkommenskultur und eines (betrieblichen) Integrationsmanagements für internationaler Pflegefachkräfte mit einer noch höheren Reichweite an das Fachpublikum und Interessierte transportiert werden.

Die Webseite des DKF finden Sie unter: dkf-kda.de, auf Twitter ist das DKF hier aktiv. Den DKF-Newsletter können sie auf der Webseite abonnieren.
Sie erreichen das DKF unter info@dkf-kda.de und 030 221829816.

 
   
 
   
 

 

Folge 20: Anke Mühling: Künstlerin, Autorin, Angehörige

 

 

Demenz betrifft uns alle – jede/r kennt jemanden im persönlichen Umfeld, der oder die mit diesem Thema im Alltag in Berührung kommt, mal mehr, mal weniger intensiv. Doch allen, die Erfahrungen mit einer Demenz sammeln, ist gemein: Sie verändert uns – die Angehörigen, Pflegenden, Nachbarn oder Bekannten von Menschen mit Demenz.


Im Demenz-Podcast werden wir immer mal wieder Interviews mit Persönlichkeiten führen, die sich mit Demenz befassen. In dieser Sendung sprechen wir mit Anke Mühlig. Sie ist bildende Künstlerin, Schriftstellerin und Angehörige – ihre Mutter ist mit Demenz gestorben, ihr Vater ist zurzeit erkrankt.

Die Demenz ist zu einem Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Anke Mühlig geworden.
Wir sprechen mit ihr über ihr Buch „Minutenbunt. Fluch und Gnade des Großen Vergessens“, über die Kunstwerke, die inspiriert von ihrer Erfahrung als Angehörige entstanden sind, und über das Wechselbad der Gefühle, das sie während der Begleitung ihrer Mutter erlebt hat.

Jetzt reinhören.

 
   
 
   
 

 
   
 
 
Hedwig François-Kettner und Prof. Jürgen Zerth zu "Pflege-Perspektiven: ordnungspolitische Aspekte"
Hedwig François-Kettner und Prof. Jürgen Zerth sprechen im Interview zum Buch „Pflege-Perspektiven: ...
Mehr erfahren »
 
 
 
 
 
   
 

 

Interaktiv und bewegt durch die Adventszeit 2020 – BZgA bietet digitalen Adventskalender für ältere Menschen an
 

 

Einfache und zugleich effektive Bewegungsübungen, leckere Rezepte und weihnachtliche Gedichte: Der Online-Adventskalender auf der Kampagnenwebseite „Gesund und aktiv älter werden“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bringt Abwechslung in die Adventszeit.

 

 
   
 
   
 

Pflege, Demenz & Älterwerden – wir haben Antworten auf alle Fragen des Berufsalltags!

Sie wünschen sich für Ihre Firma, Ihre KollegInnen und MitarbeiterInnen einen unkomplizierten Zugang zu fachlich qualifizierten Informationen zu allen Themen, die beruflich wichtig sind? Nutzen Sie usner Angebot in Form einer Firmenlizenz zu attraktiven Konditonen!

 

In der medhochzwei Online-Bibliothek können Sie über IP-Authentifizierung im Rahmen einer Firmen- oder Campuslizenz auf unsere Zeitschriften, wie die ProAlter zugreifen.

Die Online-Bibliothek verbindet aktuelles Wissen mit einer komfortablen Nutzung. Und Ihr großer Online-Vorteil: Der Zugriff auf das Archiv der Zeitschriften.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung und auf Wunsch erstellen wir Ihnen ein attraktives Angebot für eine Firmenlizenz – zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse.

 
   
 
   
 



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Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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