Logo   Newsletter Dezember 2020
 
 
 
   
 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

leider habe ich eine traurige Nachricht für Sie: Unser Redakteur René Adler ist am 28.11.2020 verstorben. Er hat den ProAlter Newsletter von Anfang an begleitet – Sie kennen ihn aus jedem zweiten Editorial. Wir widmen Herrn Adler einen Nachruf in diesem Newsletter.


Vieles musste digital funktionieren in den letzten Monaten. Aber geht Seniorenstudium auch wir-tuell?

Freie Radikale scheinen dem Gehirn gut zu tun – so jedenfalls bei Mäusen. Forschende des DZNE und des CRTD präsentieren diese Befunde im Fachjournal „Cell Stem Cell“.

Ältere Menschen fühlen sich nicht stärker bedroht durch Corona als Menschen im mittleren Erwachsenenalter – so der Deutsche Alterssurveys (DEAS) aus Juni/Juli 2020.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft vergibt Forschungsförderung in Höhe von rund 320.000 Euro: am 11.11.2020 präsentierten sich die drei Projektträger in einer Onlineveranstaltung der DAlzG.

Anfang November erschien der achte Altersbericht der Bundesregierung. Er betrachtet die mit der Digitalisierung einhergehenden Chancen und Herausforderungen für das Leben älterer Menschen.

„Zugänge älterer Menschen in die digitale Welt gestalten“ möchte auch der gerade vorgestellte Methodenkoffer von KDA, Forum Seniorenarbeit NRW und zahlreicher weiterer Akteure.

Diese Themen und einige Links erwarten Sie in unserem Newsletter von heute.
Wir bedanken uns für Ihr Interesse und freuen uns über die steigende Beliebtheit des ProAlter Newsletters. Im neuen Jahr erscheint dieser Newsletter immer zum 1. des Monats – die erste Ausgabe erscheint am 1. Februar 2021.

Wir wünschen Ihnen friedvolle Weihnachtstage und einen hoffnungsvollen Neubeginn im Jahr 2021!

Ihre Annette Xandry
und das komplette Team des medhochzwei Verlages

 
   
 
   
 

Nachruf
 

Unser Redakteur René Adler ist am 28. November nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Wir haben ihn als Mensch sehr geschätzt. Als Redakteur hat er sich immer durch Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Professionalität ausgezeichnet.

Seit 2014 war René Adler als Redakteur für Klinik Markt inside tätig, von September 2014 bis Ende 2018 als Chefredakteur. Zusätzlich hat er auch für den medhochzwei Newsletter und vor allem den ProAlter Newsletter geschrieben.


René Adler wurde 1969 geboren und wuchs in einem kleinen Dorf im Münsterland auf. Er hat in Münster und St. Petersburg Slawistik, Wirtschaftspolitik, Publizistik und Anglistik studiert. Noch als Schüler fing er 1988 bei der Lokalzeitung an, darauf folgten privates Lokalradio, öffentlich-rechtliches Regionalradio, WDR-Radio und Privatradio landesweit. Bei radio NRW hat er sich von 1998 bis 2005 vor allem als Programmkoordinator um die Planung des aktuellen Magazinprogramms und die Umsetzung von Großereignissen im Informationsbereich wie Wahlen gekümmert. Seit 2008 hat er für RTL aktuell online gearbeitet und unter anderem auch ein großes Sportportal verantwortet. Zusätzlich hat er für Tageszeitungen wie die FAZ, ein Sport-Fachmagazin, die Nachrichtenagentur dpa oder den Fernsehsender Eurosport gearbeitet.

Seine große Leidenschaft war das Tischtennis: zuerst als Spieler, mit Erfolgen in der Kreis- und Bezirksliga. Später dann, nach dem Abitur, als Reporter, der von vielen Veranstaltungen in aller Welt berichtet hat.

Seine schwere Krankheit hat sich René Adler im Arbeitskontakt nicht anmerken lassen. Im Gegenteil: Unsere Herausgeber, Autoren und wir haben ihn immer als schnell, perfekt, belastbar und zugewandt erlebt.

Wir vermissen ihn als Redakteur und als Mensch. Wir sind dankbar, dass wir mit René Adler arbeiten konnten und er wird uns in guter Erinnerung bleiben.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

 
   
 
   
 



„Geht Seniorenstudium auch wir-tuell?“
 

Und dann kam Corona... „Spätestens mit Beginn der Schließung der Schulen im März wurde klar, dass es im Sommer keinen normalen Semesterstart an den Universitäten geben würde. Zunächst hoffte man noch, dass sich lediglich der Vorlesungsbeginn verschieben würde. Aber nach dem rasant ansteigenden Infektionsgeschehen schienen volle Hörsäle und der übliche Semestertrubel, die Seniorstudent*innen mittendrin, immer unwahrscheinlicher. Es folgte die Entscheidung, das Seniorenstudium bis auf weiteres auszusetzen (...).“

Aber bei dieser Entscheidung blieb es nicht. Auch Seniorenstudent*innen sollten am digitalen Lehrangebot teilnehmen können. Was dann folgte war ein „digitaler Quantensprung“, der alle Bereiche unseres Lebens, beruflich wie privat, veränderte. So auch im Bereich des Gasthörer- und Seniorenstudiums an der Universität zu Köln. Unter der Frage „Geht Seniorenstudium auch wir-tuell?“ finden Sie hier einen spannenden Erfahrungsbericht zum digitalen Sommersemester 2020.

Unseren ProAlter-Newsletter-Abonnenten und -Abonnentinnen stellen wir von dieser
Ausgabe einen Artikel kostenlos zur Verfügung.
Wir wünschen interessante Lektüre.

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 


Freie Radikale scheinen dem Gehirn gut zu tun

Reaktive Sauerstoffmoleküle – auch „freie Radikale“ genannt – gelten gemeinhin als schädlich für den Organismus. Doch wie sich nun herausstellt, steuern sie zelluläre Vorgänge, die für die Anpassungsfähigkeit des Gehirns von Bedeutung sind – jedenfalls bei Mäusen. Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Zentrums für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) an der Technischen Universität Dresden präsentieren diese Befunde im Fachjournal „Cell Stem Cell“.

Die Forschenden widmeten sich in ihrer Studie dem „Hippocampus“: Ein Hirnareal, das als Schaltzentrale des Lernens und Gedächtnisses angesehen wird, und in dem ein Leben lang neue Nervenzellen entstehen – also auch im Erwachsenenalter. „Diese sogenannte adulte Neurogenese trägt dazu bei, dass sich das Gehirn zeitlebens anpassen und verändern kann. Das geschieht nicht nur bei Mäusen, sondern auch beim Menschen“, erläuterte Prof. Gerd Kempermann, Sprecher des DZNE-Standorts Dresden und Forschungsgruppenleiter am CRTD, die Hintergründe der aktuellen Untersuchung.


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Corona-Krise: Ältere Menschen fühlen sich nicht stärker bedroht als Menschen im mittleren Erwachsenenalter
 

Menschen im mittleren und höheren Erwachsenenalter fühlen sich mehrheitlich von der Corona-Pandemie wenig bedroht. Dies zeigt eine Befragung im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS), die im Juni und Juli 2020 durchgeführt wurde. Nicht einmal jede zehnte Person zwischen 46 und 90 Jahren fühlt sich sehr bedroht durch die Pandemie.
 

 

Das Alter spielt dabei überraschenderweise keine zentrale Rolle: Egal ob im mittleren Erwachsenenalter ab 46 Jahren oder im höheren Alter von über 75 Jahren – stets etwa die Hälfte der Befragten nehmen die aktuelle Situation als wenig bedrohlich wahr.


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Gerade erschienen:
Fellgiebel (Hrsg.)
(Schlecht) Hören bei Demenz

 
 
 



Erscheint demnächst:
Bettig/Frommelt/Maucher
/Schmidt/Thiele (Hrsg.)
Anwerbung internationaler Fachkräfte in der Pflege
 

 
 
 

 



Erscheint in Kürze:
Obermann/Müller/Zilch/
Winter/Glazinski (Eds.)
The German Health Care System

 
 
   
 


Deutsche Alzheimer Gesellschaft vergibt Forschungsförderung
 

Die von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) vergebene Forschungsförderung 2020 beträgt insgesamt rund 320.000 Euro. Mit dieser Summe werden drei Projekte gefördert, welche die Prävention von Demenzen sowie die medizinische und die pflegerische Versorgung der Betroffenen verbessern sollen.


Die Forschungsförderung der DAlzG wird alle zwei Jahre vergeben, die Mittel stammen aus zweckgebundenen Spenden und sollen die Forschung zur Versorgung Demenzkranker und ihrer Angehörigen unterstützen. Auf die Ausschreibung hin, die Ende 2019 erfolgte, wurden über 20 Forschungsvorhaben eingereicht.

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Achter Altersbericht: Ältere Menschen und Digitalisierung

Der achte Altersbericht der Bundesregierung, der Anfang November erschienen ist, betrachtet die mit der Digitalisierung einhergehenden Chancen und Herausforderungen für das Leben älterer Menschen: Welche Möglichkeiten bieten digitale Technologien älteren Menschen? Wo spielen sie im Leben älterer Menschen bereits eine wichtige Rolle? Wie verändert sich das Leben im Alter durch die Verbreitung digitaler Technologien?


© shutterstock/Prostock-studio

Viele der mit der Digitalisierung verbundenen Entwicklungen haben gerade erst begonnen und es ist bislang noch nicht in jedem Bereich klar abzusehen, welche Folgen sie für das Leben im Alter haben werden.

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Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts des Forum Seniorenarbeit NRW, zahlreicher engagierter Älterer und Akteure aus der Seniorenarbeit entstand im Herbst 2020 der Methodenkoffer „Zugänge älterer Menschen in die digitale Welt gestalten“. Der Methodenkoffer wird als Druckversion (PDF) und interaktive Website veröffentlicht. 37 Methoden regen zum Nachahmen an, um ältere Menschen mit niedrigschwelligen digitalen Angeboten zu erreichen. methoden.forum-seniorenarbeit.de

 
   
 
   
 

 

Folge 21: Frontotemporale Demenz

 

 

Die FTD ist eine zwar eher seltene Form der Demenz, hat aber oftmals dramatische Auswirkungen, vor allem auf Familie und Freund*innen der Erkrankten. Denn die Symptome treten häufig schon vor dem 60. Lebensjahr auf, in einer Phase, in der die Betroffenen z. B. noch berufstätig sind und/oder ihre Kinder noch zu Hause leben. Außerdem zeigen Menschen mit FTD oftmals Persönlichkeitsveränderungen, die An- und Zugehörige belasten.


Wir sprechen mit Helga Schneider-Schelte von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Madita Kramer, Tochter eines Menschen mit Frontotemporaler Demenz, und dem Neurologen Dr. Ingo Kilimann vom Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen und der Universitätsmedizin Rostock, der dort die Gedächtnissprechstunde leitet.

Jetzt reinhören.

 
   
 
   
 

 
   
 
 
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Ein literarisches Rendezvous: KH2GemeinsamLesen! –
ein weiteres PLUS-Projekt von KH2

 

 

Das Hamburger Projekt „KulturistenHoch2“ der Stiftung Generationen-Zusammenhalt will den Austausch und das Kennenlernen zwischen den Generationen anregen. Durch wechselseitige Achtsamkeit soll der Zusammenhalt im gemeinsamen Stadtteil gestärkt werden.

Dabei nutzt das Projekt Kunst und Kultur als Mittler zwischen Alt und Jung.

Das KH2 PLUS-Projekt GemeinsamLesen! ist ein literarisches Rendezvous von Alt & Jung, das geistig verbinden will: Ein Tandem von Schüler*in und Senior*in bekommt je ein Exemplar des Buches „Ich bin völlig unwichtig!“ der Autorin Isabel Lenuck und vereinbart, einzelne Kapitel oder die ganze spannende Geschichte zu lesen. Zu einem vorab festgelegten Zeitpunkt tauschen sich dann beide Seiten über die berührende Lebensgeschichte der 1931 geborenen Protagonistin Ursel Preuhs aus. Ihre Biographie ist eine wunderbare Basis für das Gespräch zwischen zwei Generationen. Beide werden mit Sicherheit jeweils für sich bereichernde Aspekte mit ihrer individuellen Sicht auf das Leben herausziehen können. Denn es vereint so vieles: Geschichte, Aktualität, Kraft & Stärke, Werte – und eventuell sogar eine Vorbildfunktion. Partner für das neue PLUS-Projekt sind LOHMANNdialog und der medhochzwei Verlag. Weitere Informationen sind hier zu finden.


Teilnehmemende von KULTURISTENHOCH2 können sich, wenn sie auch bei KH2GemeinsamLesen! mitmachen möchten, unter der Telefonnummer 040 – 460 845 35 informieren und anmelden.

 
   
 
   
 



Digitalisierung – (k)ein Problem?
Der Karikaturenwettbewerb zu Alter und Digitalisierung

 

 

Digitalisierung ist für ältere Menschen Chance und Herausforderung zugleich. Zum einen kann sie ein selbstbestimmtes Leben im Alter und gesellschaftliche Teilhabe erleichtern. Zum andern stellt die Digitalisierung alle und damit auch ältere Menschen vor die Herausforderung, die zahlreichen Geräte und Anwendungen zu nutzen.

Mit dem Karikaturenwettbewerb wollte die BAGSO Altersstereotype aufbrechen und differenzierte Altersbilder zeichnen.

Insgesamt wurden Preise im Gesamtwert von 15.000 Euro verliehen. Eine unabhängige Jury hatte die Preisträgerinnen und Preisträger aus 241 Teilnehmenden aus acht Ländern ausgewählt.

In den zahlreichen Cartoons und Karikaturen setzen sich die Autorinnen und Autoren mit den unterschiedlichen Einflüssen digitaler Technologien auf das Leben älterer Menschen auseinander. Einige der rund 400 eingereichten Karikaturen des Programms Altersbilder sind hier zu sehen.

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 



medhochzwei Verlag GmbH

Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

Fax: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 20

E-Mail: info@medhochzwei-verlag.de

 

Steueridentifikationsnummer

USt-IdNr.: DE267309671

Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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