Logo   Newsletter Oktober 2021
 
 
 
   
 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Heute ist der „Internationale Tag der älteren Menschen“.
Das Statistische Bundesamt meldet in seiner Pressemitteilung Nr. N 057 vom 29. September 2021:

 
  • "Zahl der über 65-Jährigen in Ein-Personen-Haushalten  binnen 20 Jahren um 17 % gestiegen"
     
  • "96 % der über 65-Jährigen leben im eigenen Zuhause, 4 % in Heimen"
  • "55 % der Pflegebedürftigen sind 80 Jahre und älter"

(Quelle: destatis.de)
 

Bewegung tut gut und wirkt Wunder. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt ihr neues Angebot zur Bewegungsförderung vor: Das innovative AlltagsTrainingsProgramm, kurz ATP-Bewegungspfad.

61.111 Bürger haben sich bereits deutschlandweit ausbilden lassen zu Demenz-Partnern und 915 Kursanbieter haben sich registrieren lassen: Die Bilanz nach 5 Jahren Initiative Demenz Partner kann sich sehen lassen. Wir gratulieren!

Der Traum vom gesunden und langen Leben und was ein Seidenwurm damit zu tun hat – Lassen Sie sich überraschen von aktuellen Forschungsergebnissen und bewährten alten Rezepten.

Dass Tiere zu Besuch in Alteneinrichtungen kommen, kennen wir schon. Aber wussten Sie auch, dass Bienenvölker verliehen werden können? Unsere Redakteurin Sarah Rondot hat den Imkern Sebastian Klein und Heiko Neumann Fragen gestellt.

Wir wünschen Ihnen einen weiterhin schönen Spätsommer, genießen Sie die Sonne und beim Newsletter von heute wünschen wir interessante und hoffentlich anregende Lektüre!

Annette Xandry
und das Team des medhochzwei Verlages

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 



„Das sektorenverbindende (Gesamt-)Versorgungskonzept. Ein Modell für eine stabile nahraumbezogene Versorgungsstruktur“
 

Wie die Zukunft aussehen könnte: Pflege findet dort statt, wo gelebt wird!

„Die Sektorenbegriffe gehören längst der Vergangenheit an. Wo ältere Menschen leben und dann eventuell einen erhöhten Unterstützungsbedarf entwickeln, ist unerheblich, da die Finanzierung der Leistungen wohnortunabhängig erfolgt. Die klassischen großen Altenheime wurden abgelöst oder umgewandelt zu barrierefreien und manchmal auch generationenübergreifenden Wohnzentren mit unterschiedlichen Leistungsangeboten.

Kleine „Pflegeorte“ für die intensiveren Pflegebedarfe gibt es zudem in städtischen Wohnkomplexen ebenso wie auch in kleinen separaten Wohnhäusern (egal, ob in der Stadt, dem Dorf oder auf dem Lande). Pflege findet dort statt, "wo gelebt wird" (aus ProAlter Heft 3/2021, S. 28).

Der Beitrag „Das sektorenverbindende (Gesamt-)Versorgungskonzept“ eines kommunalen Trägers aus Krefeld zeigt exemplarisch Möglichkeiten und Wege in Richtung dieser Zukunftsvision auf, indem die Versorgung unter aktuellen Rahmenbedingungen konsequenter an den Nutzenden und ihren Bedarfen ausgerichtet wird.

Hier geht's zur Print-Ausgabe.

 
   
 
   
 


Der Traum vom gesunden und langen Leben –
und was ein Seidenwurm damit zu tun hat



 

Es gibt sie, Menschen die über 100 Jahre alt werden und das sogar weitgehend bei guter Gesundheit. Diese Menschen nennt die Wissenschaft „Supercentenarians“ und versucht ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Wie geht das, lange leben und dabei möglichst gesund altern? Bei dieser Frage sind die Wissenschaftler schon vor 30 Jahren auf einen Wurm gestoßen, der viele  Antworten über Leben und Tod in sich trägt. Der Fadenwurm Caenorhabditis elegans ist nur einen Millimeter lang und besitzt exakt 956 Zellen. Dadurch ist er leichter zu erforschen als ein Mensch, der aus Billionen von Zellen besteht. US-Biologie-Professorin Cynthia Kenyon entdeckte bei besonders langlebigen Exemplaren ein bestimmtes Gen. Wird dieses ausgeschaltet, leben die Tiere doppelt so lang. Björn Schumacher dagegen arbeitet mit Fadenwürmern, die durch einen Gendeffekt besonders schnell altern.

An den winzigen Würmern beobachten die Wissenschaftler einen wichtigen Faktor des Alterns: Die Fähigkeit der Zellen, Erbgut zu reparieren. „Die DNA wird ständig beschädigt.
10.000 Beschädigungen in jeder einzelnen Zelle, jeden einzelnen Tag", erklärt Schumacher. Am Caenorhabditis konnten die Wissenschaftler zeigen, wie Zellen vorgehen, um weiter zu funktionieren: Die Zellen aktivieren über bestimme Signalwege eine Art Langlebigkeitsprogramm. „Bei solchen Signalwegen besteht zumindest eine Chance, dass man sie über Wirkstoffe und Medikamente erreichen und beeinflussen kann", so Schumacher. Doch noch gibt es keine Möglichkeit, diese Erkenntnisse auf den Menschen zu übertragen.

Hier weiterlesen.

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 


Ein Bewegungspfad zum Herunterladen –
Mehr Bewegung für Ältere im öffentlichen Raum


Bewegungspfad
Quelle: www.aelter-werden-in-balance.de

Bewegung im Freien hat während der Corona-Pandemie weiter an Bedeutung gewonnen. Gerade für ältere Menschen ist körperliche und geistige Gesundheit wichtig. Anlässlich des Internationalen Tages der Älteren am 1. Oktober stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ihr neues Angebot zur Bewegungsförderung vor: Dem AlltagsTrainingsProgramm, kurz ATP-Bewegungspfad.  Die Idee: Der Bewegungspfad ist für alle Institutionen und Übungsleitenden kostenlos unter www.aelter-werden-in-balance.de verfügbar.


Die 10 Übungstafeln können einfach ausgedruckt und dann in Parks oder anderen öffentlichen Orten nach Genehmigung angebracht werden. Auch Übungsleitende können die Tafeln nutzen und in ihr Training einbauen. Die Übungen sind Teil des qualitätsgeprüften AlltagsTrainingsProgramms (ATP) der BZgA, das speziell auf ältere Menschen zugeschnitten ist. Der Pfad beinhaltet insgesamt 10 Übungen, die mit Bild und kurzen Texten erklärt sind. Die Einheiten wurden gemeinsam von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS), dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB), dem Deutschen Turner-Bund e.V. (DTB) und dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (LSB NRW) entwickelt. Es sind also Übungen, die wissenschaftlich erarbeitet sind und niedrigschwellig an öffentlichen Orten zur Bewegung für Ältere einladen.
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Die Übungen zum Bewegungspfad können kostenfrei heruntergeladen werden.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.aelter-werden-in-balance.de

 
   
 
   
 

 


Initiative Demenz Partner feiert fünfjähriges Jubiläum



 

Die Initiative Demenz Partner wurde im Jahr 2016 als Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gegründet. Das Konzept: Bundesweit werden 90-minütige Kompaktkurse zur Aufklärung über Demenz angeboten. Die Teilnehmenden werden so zu Demenz-Partnerinnen und Demenz-Partnern. Sie lernen die Krankheit besser zu verstehen und können  Menschen mit Demenz in ihrem direkten Umfeld helfen und auf Augenhöhe begegnen. Die Kurse sind offen für alle: Für Angehörige von Menschen mit Demenz, für jene, die Menschen mit Demenz in ihrem Umfeld haben, aber auch für Teilnehmende, die bis jetzt nichts mit dem Thema zu tun hatten.

Auch das Alter der Demenz-Partnerinnen und -Partner spielt keine Rolle. Denn schon kleine Dinge, wie ein Gespräch mit der Nachbarin im Hausflur, Einkäufe oder ein kleiner Spaziergang können das Leben für Menschen mit Demenz deutlich verbessern. Ziel ist es, dass Menschen mit Demenz so lange wie möglich in ihrem Umfeld wohnen bleiben können. Anlässlich des Jubiläums stellt die Initiative ihre Ergebnisse vor: 61.111 Demenz-Partnerinnen und Demenz-Partner und 915 Kursanbieter deutschlandweit. Auch Online-Kurse gehören mittlerweile dazu.


Hier weiterlesen.
 
   
 
   
 


... Imker Sebastian Klein und Heiko Neumann von PlanBee.
 


 


Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Bienenvölker zu verleihen und wie funktioniert Ihr Konzept?
Wir haben festgestellt, dass jeder, der sich auf die Faszination Bienen einlässt, automatisch die derzeitige Umgangsweise mit unserer Umwelt kritisch hinterfragt. Es ist schön, wenn wir dazu beitragen können, dass dieser Ansatz in Unternehmen verstärkt wird und wir somit ein nachhaltiges Wirtschaften fördern können.

Da die Bienen selbst von einer guten gesunden Ernährung abhängig sind – die Königin wird nur mit Gelee Royal gefüttert und lebt deswegen um Jahre länger als die Arbeiterinnen – sind sie ein gutes Vorbild für die Ernährungsweise der Angestellten und Auszubildenden.


Warum ist es für Seniorenheime interessant, einen Bienenstock im Garten zu haben? Wie reagieren die Bewohnerinnen und Bewohner auf die Bienen?
In der Kriegs- und Nachkriegszeit gab es praktisch in jeder Großfamilie einen Imker. Die Erinnerungen der Senioren reichen in diese Zeit und werden „beflügelt“. Gleichzeitig findet innerhalb der Seniorengemeinschaft eine Kommunikation über das Wohlergehen der Bienen statt. Ein täglicher spannender Austausch über das ganze Jahr hinweg. Das tägliche Wetter wird in Reflexion gebracht zu den Bienenvölkern, als auch hinsichtlich der klimatischen Veränderungen.
[...]

Hier weiterlesen.


Sebastian Klein ist Berufsimker im bergischen Land und hat gemeinsam mit Heiko Neumann,  Bienensachverständiger für den Oberbergischen Kreis, das Konzept PlanBee ins Leben gerufen. Die Imker verleihen ihre Bienenvölker an Unternehmen aus ihrer Region, unter anderem an Seniorenheime.

Weitere Informationen zu PlanBee finden Sie HIER.

 
   
 
   
 



Thema „Digitalisierung + Alter + erhöhter Hilfebedarf“:
Das KDA sucht Autoren und Mitgestalter


Alle sechs Monate veröffentlicht das „Forum Seniorenarbeit NRW“ im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) thematische Schwerpunkte. Die Themenmonate bieten Grundlageninformationen, Praxis- und Erfahrungsberichte und werden um Materialien, Videos, Literatur, Linktipps oder Fortbildungsmöglichkeiten ergänzt. So sollen breit angelegte, vielseitige Rundum-Pakete für Interessierte entstehen. Der nächste Themenmonat wird der Dezember 2021 sein – gewidmet dem Thema „Stärkung digitaler Kompetenzen für ältere Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf“. Hierfür werden bis 15. November Autoren, Mitgestalter, Inputgeber gesucht.

Ziel des Themenmonats ist es, Ideen und Anregungen für die Praxis aus der Praxis zu stiften, Erfahrungen aus Modellprojekten weiterzugeben, Stolpersteine zu identifizieren, und damit anderen die Möglichkeit zu geben, diese nachzumachen und anzupassen. Das „Forum Seniorenarbeit“ sucht hierfür insbesondere Autorinnen und Autoren, die sich mit einem Fachbeitrag, einer Projektpräsentation oder ähnlichem in den Themenmonat einbringen möchten, aber es werden auch gerne Hinweise auf Angebote, Quellen oder Materialien entgegengenommen.

Begleitend zu den Themenmonaten werden Webseminare angeboten. Auch hierzu werden Projektmitarbeitende und ehrenamtlich Aktive, die ihre Projekte in einem Webseminar vorstellen möchten, gesucht. Das „Forum Seniorenarbeit“ übernimmt die komplette Veranstaltungsorganisation!

Inhaltlich soll es vor allem um die Frage gehen: Welche Angebote und Methoden existieren in der Praxis bereits, um älteren Menschen mit einem erhöhtem Hilfebedarf bei der Aneignung digitaler Kompetenzen behilflich zu sein? Mit erhöhtem Hilfebedarf sind die verschiedensten Szenarien gemeint. Dies können Angebote für Menschen in stationären Einrichtungen, in der eigenen Häuslichkeit, im Quartier, Angebote für kranke, pflegebedürftige, immobile oder von Einsamkeit bedrohte ältere Menschen, pflegende Angehörige, u. a. sein. Im Fokus sollten Projekte stehen, die diesen Gruppen einen Zugang in die digitale Welt ermöglichen oder mithilfe digitaler Techniken neue Kontakträume eröffnen.

Informationen, Kontakt und Anmeldungen finden Sie HIER.

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 

 

Folge 31:
Seltene Demenz-Formen – Teil 2



 

Es gibt einige Demenz-Formen, die nicht so bekannt sind und seltener vorkommen als Alzheimer. Im zweiten und letzten Teil über „Seltene Demenzformen“ beschäftigen wir uns mit vaskulärer Demenz, dem Normaldruck-Hydrozephalus, dem Korsakow-Syndrom, Demenz infolge einer Schilddrüsen-Unterfunktion und der Chronisch Traumatischen Enzephalopathie (CTE), die früher als Boxerdemenz bekannt war.

Jetzt in den aktuellen Podcast reinhören.

 
   
 
   
 

 
   
 
 



Gerade erschienen:

Bettig et al. (Hrsg.)
Digitalisierung in der Pflege

 
 
 



Gerade erschienen:

Thun/Heinemann/
Aulenkamp (Hrsg.)
Frauen in der digitalen Zukunft der Medizin und Gesundheitswirtschaft

 
 
 



Gerade erschienen:

Hildebrandt/Stuppardt (Hrsg.)

Zukunft Gesundheit – regional, vernetzt, patientenorientiert

 
 
   
 

 
   
 
 
Trailer zum Online-Seminar: Mit Demenz umgehen – Kommunikation mit Menschen mit Demenz
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Berliner Pflegekonferenz 2021: #Dialog.Vision.Pflege


08.–11. November 2021,
online
 

Weitere Informationen

 
 
 
 
 
 



18. Osnabrücker Gesundheitsforum

15. Oktober 2021,
17:00 bis 18:45 Uhr,
online

 

Weitere Informationen

 
 
   
 



medhochzwei Verlag GmbH

Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

Fax: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 20

E-Mail: info@medhochzwei-verlag.de

 

Steueridentifikationsnummer

USt-IdNr.: DE267309671

Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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