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Gesundheit und Pflege im Spiegel der Reformen: Seien Sie uns herzlich willkommen in Heidelberg

Gerade von einem Segeltörn mit erquicklichem Licht und wohligen Temperaturen aus südlichen Gefilden zurück, muss ich zur Kenntnis nehmen, dass die USA, eine der größten Umweltverschmutzer der Welt, nun doch das Klimaabkommen aufgekündigt haben. Bei meinem Törn ist mir übrigens aufgefallen, wie gesund dort die Wälder und Bäume im Gegensatz zu anderen industriellen Breiten noch sind.

Vielleicht hat der twitternde Präsident ja seine Ansicht heimlich in den südlichen Gefilden gewonnen. Aber im Ernst: Eine spätere Bilanz wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortungslosigkeit einer solchen Haltung und Entscheidung der alten, weißen und mächtigen Männer gegenüber dem Leben der künftigen Generationen genauer auf den Punkt bringen können. Auch wenn mir – nach einem entspannten Urlaub erst recht – jegliche Panikmache fremd ist, so greifen die Umweltbewegungen und die Friday-for-Future-Initiative ihre Interessen und Sorgen für Gesundheit und Lebensqualität auf diesem schönen Planeten ganz zu Recht und mit hoher Priorität auf.

Warum schreibe ich das? Weil mir wieder einmal klargeworden ist, dass der Atem der Politik asthmatisch zu sein scheint, dass die Folgeabschätzungen politischer Entscheidungen zu wenig auf Morgen und Übermorgen gerichtet sind und dass sie zu wenig mit allen Schichten und Generationen diskutiert und abgewogen werden.
Mit der Verabschiedung des DVG hier in Deutschland hat sich der enge Zeittakt der Exekution eines Reformvorhabens nach dem anderen bestätigt. 19 Reformen in 19 Monaten dokumentieren politischen Fleißkärtchen-Charakter, werden aber auch nicht darüber hinwegtäuschen können, dass die Folgen vor dem Hintergrund komplexer Interdependenzen noch zu wenig jenseits der Interessenhorizonte im Status Quo debattiert und abgeschätzt sind. Was macht das mit Qualität und Transparenz der Versorgung und deren Finanzierbarkeit in einem solidarischen System? Was macht das mit den Prozessen und Strukturen einer – gemessen an den Notwendigkeiten – wenig durchlässigen Sektorenlandschaft? Und was macht das mit der Gewinnung neuer Erkenntnisse über Leistungs- und Morbiditätsgeschehen, über Gewinn und Verlust auf allen Ebenen?
WELT DER KRANKENVERSICHERUNG und der medhochzwei-Verlag wollen dem nicht nur in den Print- und elektronischen Medien einen Spiegel vorhalten. Wir wollen unter der Überschrift „Gesundheit und Pflege im Spiegel der Reformen“ am 14. Februar nächsten Jahres in ausgezeichneter Besetzung bei unserem 3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung öffentlich darüber diskutieren. Dazu lade ich Sie – gern auch per Video-Botschaft – gemeinsam mit der Verlagschefin Julia Rondot und ihrem Team ganz herzlich ein. Absicht, Inhalt und Programm finden Sie unter www.heidelberger-forum-gesundheitsversorgung.de.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich und freue mich auf ein Wiedersehen in Heidelberg.

Ihr Rolf Stuppardt

 
   
 
   
 


 


Editorial: Politik und deren Folgen mehr kommunizieren und debattieren
Immer schneller und übergreifender scheint sich politische Willensbildung zu gestalten. Dabei kommen fundierte Kommunikation und Debatte zu kurz, meint Herausgeber Rolf Stuppardt und spricht sowohl ein globales wie auch ein aktuelles gesundheitspolitisches Thema in Deutschland an. Das 3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung bietet nun im nächsten Jahr wieder eine Plattform für Diskussion und Debatte über Politik und deren Folgen.

Perspektive Patientensicherheit
Trotz enormer Sicherheitsstandards im deutschen Gesundheitssystem ist Verunsicherung feststellbar, z. T. begleitet von der öffentlichen Diskussion über Behandlungsfehler,
„Killerkeime“ im Krankenhaus und „Medizinprodukteskandale“. Die Perspektiven der Patientensicherheit haben hohen gesundheitspolitischen Stellenwert eingenommen.
Dr. Peter Gausmann arbeitet das Thema systematisch auf und plädiert für eine strikte Umsetzung valider Sicherheitsmaßnahmen in der gesamten Versorgungskette, für Transparenz und Partizipation, letztlich für die Etablierung einer Sicherheitskultur.

Krankenhausabrechnung im MDK-Reformgesetz – „Kostengewicht vs. Sozialgericht“
Das MdK-Reformgesetz bringt nicht nur erhebliche Veränderungen in den Gestaltungs- und Willensbildungsprozessen der sozialen Selbstverwaltung, sondern auch eine schwerwiegende Neuordnung der Krankenhausabrechnungsprüfung. Ob dies zu einer im Grunde beabsichtigten Vereinfachung und Entspannung beitragen wird, sieht unser Autor eher kritisch. Am Ende könnte es durchaus zu einem weiteren Aufrüsten bei Krankenkassen und Kliniken kommen. Martin Spengel setzt sich mit den Wirkungen der neuen Anforderungen auseinander.

Nutzen medizinischer Hilfsmittelversorgung
Eine aktuelle und repräsentative Allensbach-Patientenbefragung zeigt: Hilfsmittel lindern Schmerzen, beugen Operationen vor und geben Millionen Menschen Lebensqualität zurück. Was folgt daraus? Oda Hagemeier fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und stellt gesundheitspolitische Rahmenerfordernisse zur Diskussion.

Patientensicherheit durch Patientenbeteiligung
Patientinnen und Patienten sehen sich nicht selten als „Objekt“ einer fragmentierten, sektoralen Versorgung, in der es ihnen an Sicherheit und Einbindung fehlt. Diese klassische Patientenrolle ist nicht nur für die Betroffenen und ihre Anliegen oft fatal, sie ist auch für die Leistungs- wie die Kostenträgerseite und deren Kompetenz- und Verantwortungsbereiche letztlich nicht hilfreich. Prof. Dr. Corinna Bergelt und Stefanie Pfisterer-Heise vom UKE diskutieren in ihrem Beitrag Voraussetzungen und Wege, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann.

Neu und Nützlich: Neue Wege bei Schlafstörungen mit Telemedizin
Patienten können sich ab 2020 Gesundheitsapps verschreiben lassen und telemedizinische Angebote leichter nutzen. Doch welcher Nutzen kann für Patienten erzielt werden und wie können Arztpraxen integriert werden? Schon heute gibt es vielfältige digitaleersorgungsangebote im deutschen Gesundheitswesen, welche die Änderungen und den Vorstoß begrüßen. Auch die Magisan GmbH hat bereits Versorgungskonzepte entwickelt und sich hierbei auf nichtorganische Schlafstörungen spezialisiert, ausgehend von einer konkreten Versorgungslücke. Dies bewerten wir als neu und nützlich und haben die Initiatoren gebeten, ihre Leistung zu beschreiben.

 

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Die besondere Veranstaltung von WELT DER KRANKENVERSICHERUNG und medhochzwei

3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung: Gesundheit und Pflege im Spiegel der Reformen – alles auf einem guten Weg?



Enorme Reformbewegungen wirken aktuell und darüber hinaus auf Strukturen, Prozesse und Ergebnisse in Gesundheit und Pflege. Was macht das mit PatientInnen, mit Leistungs- und Kostenverantwortlichen? Schnelligkeit ist gefragt, insbesondere was Entscheidungen, Digitalisierung und Zugänge anbelangt. Zugleich ist Nachhaltigkeit bezogen auf gute, kooperative und durchlässige Versorgung und Pflege im Interesse vor allem chronisch Kranker und Pflegebedürftiger mehr als nur wünschenswert. Und nicht zuletzt wird Qualität und Sicherheit gefordert und gefragt sein, was die Versorgungsergebnisse und deren Transparenz anbelangt.

Das 3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung greift all das in der Absicht auf, im Austausch der unterschiedlich Beteiligten eine Zwischenbilanz „im Spiegel der Reformen“ zu ziehen und zu hinterfragen, ob die Weichen richtig gestellt sind. Maßgebliche Repräsentanten und Akteure aus dem Gesundheitswesen, der Politik und der Wissenschaft haben wir gebeten, ihre Erfahrungen, Erkenntnisse, Perspektiven und Optionen mit uns hoch über den Dächern Heidelbergs zu diskutieren.

Das Programm ist online:
www.heidelberger-forum-gesundheitsversorgung.de

 
   
 
 
 
 
 
 
 
   
 
Weitere Nachrichten finden Sie hier.
 
   
 
   
 

 
   
 
 
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Erscheint in Kürze:
Lembke/Lademann/
Hagmann (Hrsg.)
Digital (über)leben
 

 
 
 



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Kodierleitfaden 2020 (für die Bereiche Psychiatrie und Psychosomatik, Viszeralchirurgie, Angiologie, Intensivmedizin, Kardiologie, Pneumologie und Hämatologie/Onkologie)

 
 
   
 

 
   
 
   
 




Neuer Vorstand des Aktionsbündnisses Patientensicherheit – APS – im Amt


Hedwig François-Kettner, Marcel Weigand, Dr. Ruth Hecker

Anlässlich der APS-Mitgliederversammlung Ende September standen Vorstandswahlen auf dem Programm. Nachdem die langjährige Vorsitzende Hedwig François-Kettner nicht mehr angetreten war, wurde Dr. Ruth Hecker, die bisherige stellvertretende Vorsitzende mit überwältigender Mehrheit zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die Fachärztin für Anästhesie und langjährige Leiterin des Bereichs Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement der Universitätsklinik Essen hat als stellvertretende Vorsitzende die Juristin Heike Morris an ihre Seite, die bei der UPD beschäftigt und neu im Vorstand des APS ist. Neuer Generalsekretär ist der Berater und Gesundheitswissenschaftler Marcel Weigand.

 
   
 
   
 

 
   
 
 


InFusion 2019
12.11.2019, Berlin

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Health 4.0
25.–26.11.2019, Köln

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20. Berliner Gespräche zum Gesundheitswesen
29.11.2019, Berlin


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Gesundheitswirtschaft managen
22.–23.01.2020, Münster

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3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung
14.02.2020, Heidelberg

Weitere Informationen

 
 
 



Deutscher Pflegetag
12.–14.03.2020, Berlin

Weitere Informationen

 
 
   
 



medhochzwei Verlag GmbH

Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

Fax: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 20

E-Mail: info@medhochzwei-verlag.de

 

Steueridentifikationsnummer

USt-IdNr.: DE267309671

Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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