Logo   Newsletter WdK Januar 2020
 
 
 
   
 

 
   
 
   
 


 

Auf in die neuen Zwanziger: innovativ, qualitätsorientiert, ökologisch und versorgungseffizient

Na, sind unsere Vorsätze fürs neue Jahr noch auf einem guten Weg, nachdem die Reste der letzten Feuerwerke in Stadt und Land unsere Gärten und Straßen zugemüllt haben und der Feinstaub vom Winde verweht oder vom Regen versickert wurde? Ab einem gewissen Alter sind die Vorsätze ja quasi vorgegeben: eine gute Teilhabe am sozialen Leben in Gesellschaft, Beruf und Familie, Aufgaben, die Spaß machen und jung erhalten, und das alles bei bester Gesundheit.


Fühlen sollten wir uns so, als wäre uns unser Geburtsdatum entfallen. Die entsprechende Affirmation lautet: Ich bin für nichts zu alt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einen fantastischen Start in die neuen Zwanziger.
„Startklar ins neue Sparjahr“, so lautet lyrikaffin auch der neue Slogan des Möbelhauses Porta, Gigant im Rheinland, wie er sich selbst nennt. Diese „Spar“- und „Geiz ist geil“-Orientierung empfinde ich mittlerweile als Plage und Unsitte, die auch vor der Krankenversicherung nicht Halt macht. So war bei check24 die absurde Wertung zu lesen, die Versicherten würden mindestens 4,5 Mrd. Euro an Zusatzbeiträgen verschenken, weil sie nicht zur bundesweit (preis)günstigsten Krankenkasse mit dem Zusatzbeitrag von 0,39 Prozent gewechselt wären. Mit dieser verqueren Logik habe ich den Tipp vermisst, die Versicherten sollten doch alle nach Sachsen umziehen, dort hat nämlich gerade eine große, nur landesweit wählbare Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag auf 0,0 Prozent gesenkt. Da könnten dann die übrigen Deutschen mit den Sachsen noch mehr sparen und jedes Jahr würde man dann in Dresden um die Frauenkirche herum ein Sparfest mit Freibier feiern. Im Ernst: Wann hört dieser Blödsinn des schlichten Benchmark-Portalwesens eigentlich auf? Das ist für die ordnungs- und sozialpolitischen Zielsetzungen der Gesetzlichen Krankenversicherung in vielerlei Hinsicht schädlich und führt die Versicherten, von denen die wenigsten preisaffin sind, in toto in die Irre. Sparen wird so zum vermeintlich wichtigsten Ziel aller Beteiligten auserkoren. Das ist es aber nicht.

Lesen Sie hier das gesamte Editorial.


In diesem Sinne herzliche Grüße
Ihr Rolf Stuppardt

 
   
 
   
 


 


Editorial: Reformspiegel – Therapien zu vergüten ist richtig, Diagnosen zu vergüten ist falsch
Mit Blick auf das 3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung im Februar, wo es darum geht, die zahlreichen Reformen daraufhin abzuklopfen, ob sie auf dem richtigen Weg sind, setzt sich Herausgeber Rolf Stuppardt mit der Diskussion über das Diagnosevergütungsverbot auseinander und meint, es sollte konsequent die Behandlung vergütet werden.

Qualität von Krankenkassen – Themen- und Dialogoffensive für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit
Seit geraumer Zeit und im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung hat auch der Themenzusammenhang „Qualität, Transparenz und Service“ von Krankenkassen zunehmende politische und öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Es sollten nun pragmatische Lösungen gefunden werden, wie auch die Qualität von Krankenkassen transparent und für Versicherte und PatientInnen besser vergleichbar gemacht werden kann, argumentiert Rolf Stuppardt in seiner Themenaufbereitung.

Das MDK-Reformgesetz – Auswirkungen auf die Krankenhaus-Rechnungsprüfung
Ziel des Gesetzes ist es u. a., Bürokratie abzubauen und eine faire Abrechnung im Krankenhausbereich systemisch zu fördern, beispielsweise durch Begrenzung der Rechnungsprüfungen beim Medizinischen Dienst sowie durch Sanktionen der Krankenhäuser für falsche Rechnungen. Unsere Autoren Manuela Martin, Markus Gampert, Philipp Schuh, Corinne Möller und Felix Freudenberg, alle von McKinsey, diskutieren in ihrem Beitrag die Auswirkungen.

Digitale Hilfsmittelversorgung aus Sicht einer Krankenkasse
Digitale Hilfsmittelversorgung wird zunehmen, was mit Blick auf Hilfsmittel vielleicht verwundern mag, da diese an sich ja ganz analog die Kompensation einer Behinderung/Einschränkung gewährleisten. Ist dem so? Unsere Autorin Dr. Andrea Mischker hat in ihrem Einwurf das Thema aus Sicht der Krankenkassen komprimiert und für die Praxis anschaulich zusammengefasst.

Plädoyer für eine Zwischenbilanz der gesundheitspolitischen Reformen
Die Fülle der beschlossenen und offenen Gesetzesvorhaben dieser Legislaturperiode ist enorm. Die Interdependenzen und Betroffenheit sind umfassend. Es ist Zeit, einmal innezuhalten und zu bewerten, was das für das Gesundheitssystem bedeutet. Einige wichtige inhaltliche Aspekte und Bewertungen greift Herausgeber Rolf Stuppardt in seinem Beitrag auf. Vertiefend wird das anlässlich des 3. Heidelberger Forums Gesundheitsversorgung am 14.2.2020 zu diskutieren sein.

Die Integrierte Versorgung – zu Ende gedacht?
Die Integrierte Versorgung unterliegt seit ihrem Bestehen aufgrund des Wettbewerbs der gesetzlichen Krankenversicherungen einer massiven Begrenzung ihrer Möglichkeiten. Obwohl sektorübergreifende Versorgungsmodelle das GKV-System entlasten könnten, ist der Gesetzgeber dieses Problem bislang kaum angegangen. Es bräuchte hierfür eine neue Gruppe von Akteuren auf dem Markt, eine stärkere Einbindung des Gemeinsamen Bundesausschusses und eine Änderung der bisherigen Finanzierung, meint unser Gastautor Ron Müller aus Cottbus in seinem Beitrag, den wir zur Diskussion stellen.

 

Sie möchten die Beiträge lesen? Abonnieren Sie die Welt der Krankenversicherung.
Jahresabonnement Printausgabe (10 Ausgaben): Inland: € 166,- (inkl. Zugang Online-Archiv und Versandkosten), Ausland: € 196,- (inkl. Zugang Online-Archiv und Versandkosten)
Jahresabonnement Online (10 Ausgaben – Zugriff über unsere Onlinebibliothek): € 104,-
Schnupperabo Inland (3 Ausgaben): € 33,- (inkl. Versandkosten)


Informationen dazu finden Sie hier.

 
   
 
   
 

Die besonderen Veranstaltungen

3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung: Gesundheit und Pflege im Spiegel der Reformen – alles auf einem guten Weg?

Eine Reform jagte die andere. Selten zuvor hat es so einen Output an unterschiedlichen Reformen gegeben wie unter der Regie von Gesundheitsminister Jens Spahn in dieser Legislaturperiode.



Kaum ein Bereich des Systems ist nicht berührt. Kleinteiliges steht neben richtungsweisendem Neuen. Den großen Zusammenhang zu sehen ist etwas für Apologeten. Aber Verantwortliche der praktischen Umsetzung zu fragen, ob alles auf einem guten Weg ist, ob Gesundheit und Pflege einen guten Schritt nach vorne machen, zu diskutieren, was das mit PatientInnen, mit Leistungs- und Kostenverantwortlichen macht, das haben wir uns für das 3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung vorgenommen.
Und das in der Absicht, relativ frühzeitig – sozusagen frisch aus der Umsetzungsküche – im Austausch der unterschiedlich Beteiligten eine Zwischenbilanz „im Spiegel der Reformen“ zu ziehen und zu hinterfragen, ob die Weichen richtig gestellt sind. Gelungen ist es uns, wichtige und maßgebliche Repräsentanten und Akteure aus dem Gesundheitssystem nach Heidelberg einzuladen, um mit ihnen einen kompetenten Austausch hoch über den Dächern der Altstadt zu realisieren. Wir freuen uns, wenn auch Sie dabei sein können.

Näheres und Anmeldungen über www.heidelberger-forum-gesundheitsversorgung.de.
Seien Sie uns am Neckar herzlich willkommen!

Das Programm ist online.

__________________________

Ideenküche 25. März 2020:
Smarte Rezepte für die Krankenversicherung von morgen


Mit frischen Zutaten geht am 25. März 2020 die 6. Ideenküche an den Start. Das Digitale Versorgungsgesetz hat den Bundestag passiert, der Termin für die ePA steht fest, aber die Strategien der Umsetzung werfen noch viele Fragen auf.



Vorgeschmack auf das Ideenküchenprogramm:
 

  • Starten, umsetzen, erklären: Mit seinem Eröffnungsvortrag wird Dr. Gottfried Ludewig, einer der Chefköche des DVG, unseren Ideenkessel mit topaktuellen Zutaten aus dem BMG anheizen.

  • Künstliche Intelligenz, Algorithmen, Datenschutz: Den ethischen Blickwinkel des Weges zu einem lernenden Gesundheitssystem schärft Frau Prof. Dr. med. Christiane Woopen, Professorin für Ethik und Theorie der Medizin an der Universität Köln und Vorsitzende des Europäischen Ethikrats.

  • Innovations-Kostproben aus dem digitalen Kochtopf der DAK serviert uns Helmut Gerhards, Mitglied der Geschäftsleitung.

  • App ohne Rezept – Digitale Patientenversorgung via Kassenalgorithmus: Damit die Apps zu den Versicherten gelangen, muss zunächst die Ärzteschaft auf den Geschmack kommen. Einen „Praxis“-Einblick vermittelt Dr. Axel Wehmeier, Vorstandsvorsitzender der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft.

  • Digitalisierung, Innovationen, internationale Start-ups und ein 100-jähriges schwäbisches Unternehmen: Marco Bühler, Geschäftsführer von BEURER öffnet sein innovatives Rezeptbuch und lässt uns vom Erfolg eines Global Players kosten.

  • Der Digital Health Pionier der ersten Stunde, Arzt und Netzwerker Dr. med. Alexander Wolff von Gudenberg, führt vor, wie sein Institut die Kasseler Stottertherapie zu einer patientenzentrierten Versorgungsplattform entwickelt hat.

  • Gewürzt wird unser 20-Gänge-Menü durch 8 Live-Demos innovativer Digital Health-Lösungen zum Anfassen und Ausprobieren. Am Nachmittag schwingen 9 Jungköche aus Start-ups den Kochlöffel.
     

Die Ideenküche hat sich als „Szene“-Treffpunkt der Digital Health-Vordenker aus GKV, PKV, Pharma, Medizinprodukte-Industrie, Technologie- und Dienstleistungsunternehmen sowie Start-ups der Gesundheitswirtschaft fest etabliert. 30 Referenten servieren eine handverlesene Auswahl an Digital Health-Praxislösungen und geben Einblicke in die Spitzenforschung.

Haben Sie Appetit bekommen? Dann jetzt hier anmelden.
Wann und wo? 25. März 2020, 10 bis 19 Uhr, Quadriga Forum Berlin
Ansprechpartnerin: Dr. Evelyn Kade-Lamprecht, Kade-Lamprecht@terraconsult.de, Tel. +49 30 41722970
Weitere Informationen können Sie der Programmbroschüre entnehmen.

 
   
 
 
 
 
 

Krankenversicherung, Politik & Wirtschaft
Schlaganfall kostet Europa 60 Milliarden Euro

 
 
   
 

Krankenversicherung
Der GKV-Check-up

Der Deutsche Healthcare-Sektor von McKinsey & Companie hat zu Trends und Perspektiven im GKV-Markt mit dem GKV-Check-up einen neuen Jahres-Reader herausgebracht, in dem es in jeweils drei Kapiteln um Praxisperspektiven und aktuelle Entwicklungen im GKV-Markt geht.
Welche Leistungen wünschen sich Versicherte und Ärzte bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens? Wie stehts mit der digitalen Transformation von Kundenerlebnissen, auf die Versicherte ungeduldig warten? Wie lässt sich Produktivität steigern und die Organisation digital ausrichten? Diese Fragen werden in den Praxisperspektiven aufgegriffen.
Bei den aktuellen Entwicklungen im GKV-Markt geht es um Wettbewerbstrends, um die Entwicklung von Kassenergebnissen und um aktuelle Trends und Fokusthemen bei der Kundenzufriedenheit.
Das Jahrbuch soll künftig regelmäßig erscheinen.

www.mckinsey.com

 
   
 
   
 
Weitere Nachrichten finden Sie hier.
 
   
 
   
 

 
   
 
 
Rolf Stuppardt über das 3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung 2020
Rolf Stuppardt, Herausgeber der Zeitschrift "Welt der Krankenversicherung", spricht im Video über da...
Mehr erfahren »
 
 
 
Prof. Herbert Rebscher über "Medizinprodukte: Ökonomie der Regulatorik"
Prof. Herbert Rebscher, gemeinsam mit Dr. Jasmina Stoebel und Prof. Jürgen Zerth Herausgeber der neu...
Mehr erfahren »
 
 
   
 

 
   
 
 



Gerade erschienen:

Lembke/Lademann/
Hagmann (Hrsg.)
Digital (über)leben
Erkenntnisse aus der digitalen Welt

auch als eBook verfügbar

 
 
 






Gerade erschienen:
Schön
Die 9. Folge des Demenz-Podcasts
"Sinn und Sinnliches – Tagesablauf mit allen Sinnen"

 

 
 
 



Gerade erschienen:

KDA (Hrsg.)
Apfelsinen in Omas Kleiderschrank
Filme zum Thema Demenz mit didaktischem Begleitmaterial
 

 
 
 
 
 
 



Erscheint in Kürze:
Spaeth/Tittel
Kodierhilfe Intensivmedizin 2020

 
 
 



Erscheint in Kürze:
Spaeth/Tittel
Kodierhilfe Kardiologie 2020

 
 
   
 
Alle Informationen zur Reihe Praxiswissen Abrechnung finden Sie hier.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 




AOK Baden-Württemberg: Hermann geht, Bauernfeind kommt



Dr. Christopher Hermann (64), langjähriger Chef der AOK Baden-Württemberg und profilierter Federführer der AOK-Rabattverträge ist Ende des Jahres in den Ruhestand getreten. Neuer Chef der fünftgrößten Krankenkasse in Deutschland ist der Diplom-Volkswirt Johannes Bauernfeind (52), der bei der AOK lange in den Bereichen Klinikversorgung und Versorgungscontrolling tätig war und zuletzt als Geschäftsführer der Bezirksdirektion Neckar-Fils mit Sitz in Esslingen.


Ilka Wölfle ist Präsidentin der Dachorganisation der Sozialversicherung in Europa



Am 4. Dezember 2019 wählten die Mitglieder der Europäischen Plattform für Sozialversicherungen (ESIP) während ihrer Generalversammlung ihre neue Präsidentin Ilka Wölfle. Die Plattform vereint 50 verschiedene Sozialversicherungsorganisationen aus 18 Mitgliedstaaten und der Schweiz. Wölfle übernimmt das Amt als erste Frau seit der Gründung von ESIP im Jahr 1996 und folgt auf Arnaud Emériau, der diese Position in den letzten drei Jahren innehatte und nun als Vizepräsident fungieren wird. Die 1977 geborene Deutsche bringt europapolitische Expertise in den Berei¬chen der europäischen Sozial- und Gesundheitspolitik mit. Seit 2016 leitet sie als Direktorin die Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung in Brüssel und vertritt die Interessen der Spitzenverbände der deutschen Sozialversicherung auf europäischer Ebene.

 
   
 
   
 

 
   
 
 



Österreichischer Gesundheitswirtschafts-kongress
07.01.2020, Wien

Weitere Informationen

 
 
 


Betriebliches Gesundheits-management
06.–07.02.2020, München

Weitere Informationen

 
 
 


3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung
14.02.2020, Heidelberg

Weitere Informationen

 
 
 



Gesundheitskongress des Westens
10.–11.03.2020, Köln

Weitere Informationen

 
 
 



Deutscher Pflegetag
12.–14.03.2020, Berlin

Weitere Informationen

 
 
 



6. Ideenküche
25.03.2020, Berlin

Weitere Informationen

 
 
   
 



medhochzwei Verlag GmbH

Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg

 

Tel.: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 0

Fax: +49 (0) 62 21 / 9 14 96 - 20

E-Mail: info@medhochzwei-verlag.de

 

Steueridentifikationsnummer

USt-IdNr.: DE267309671

Handelsregisternummer

HRB 707 763, Amtsgericht Mannheim

Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

Abmelden