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Perspektive Systemtransformation – von der Krankheitszentrierung zur ergebnisbezogenen Gesundheitsversorgung

Die Rahmenbedingungen könnten besser nicht sein: Corona hat uns einiges gelehrt, die Digitalisierung hat in allen Bereichen des Gesundheitswesens einen mächtigen Sprung gemacht, wir kommen in der sektoral getrennten Versorgung auf keine nennenswerten grünen Zweige mehr, wir haben Ressourcen- und Finanzierungsprobleme und wir stehen vor einer neuen Legislaturperiode, zu der man von der potentiellen Ampelkoalition hört, sie wolle längerfristig wirksame Pflöcke setzen und sich der Logik des Legislaturperiode-Denkens in wichtigen Gestaltungsfeldern ein Stück weit entziehen.

Höchste Zeit also im Gesundheitswesen umzuschwenken von der Krankheitszentrierung zur ergebnisbezogenen Gesundheitsversorgung. Anregungen gibt es zudem genug, diesen Weg einzuschlagen.

Mit dem Herausgeberband „Zukunft Gesundheit – regional, vernetzt, patientenorientiert“, mit dem Herausgeber-Werk der Robert-Bosch-Stiftung „Neustart! – Für die Zukunft unseres Gesundheitswesens“ und dem Herausgeberband „Zukunft der Gesundheitsversorgung – Vorschläge und Konzepte aus Perspektive der stationären Leistungserbringer“ sowie einigen anderen Forderungspapieren liegen inzwischen materialreiche Vorschläge vor, die allesamt den Weg in eine stringente, Sektoren übergreifende, integrierte und sinnvoller Weise auch genderzentrierte Patientinnen- und Patientenversorgung weisen.
Die Potenziale von Früherkennung, Vorsorge, Gesundheitserhaltung und Pflege sollten auf neue Strukturen und Prozesse treffen. Dazu bedarf es der Weiterentwicklung von Rahmenvorgaben, die Gegenstand künftiger gesundheitspolitischer Gestaltung sein sollten. Ganz wichtig ist es dabei, dass wir von der Volume- zu einer Value-Orientierung gelangen: Weg von den Behandlungsmengen, hin zu den Leistungsergebnissen – das muss nun die Perspektive sein. Dabei schafft Digitalisierung enorme Potentiale für mehr Gesundheit in vernetzter Versorgung. Und eine gesamtgesellschaftliche Präventionsstrategie muss nennenswert greifen – übrigens auch über alle Säulen der Versorgung hinweg. Strukturelle und prozessuale Veränderungen sind angesagt, flankiert mit neuen Strategien der Finanzierbarkeit.

Wir haben diese Überlegungen in die Planung unseres 5. Heidelberger Forums Gesundheitsversorgung aufgenommen, das am 28. April 2022 in der Zeit von 10 – 16 Uhr 30 wieder einmal ganz analog in Heidelberg stattfinden soll. Merken Sie sich den Termin vor, es lohnt sich. All diese Entwicklungsaspekte zu Perspektiven der Systemtransformation werden wir mit Expertinnen und Experten aus Praxis, Wissenschaft und Politik aufgreifen und lösungsorientiert zur Diskussion stellen.


Kommen Sie einstweilen gut durch den Nebelmonat November
Ihr Rolf Stuppardt

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

Vom Mengen- zum Ergebnisfokus
Die Zukunft Gesundheit ist regional, vernetzt und auf Patienten zentriert. Dabei ist eine stringente Ergebnisorientierung unverzichtbar. Wir müssen von der Mengenfixierung abkommen zugunsten einer Fokussierung auf Leistungsergebnisse Dafür wirbt Rolf Stuppardt in seinem Editorial.

Finanzielle Lage der Sozialversicherung am Beispiel der gesetzlichen Krankenversicherung: Mit Strukturreformen und Übergangsfinanzierung zu stabilen Beiträgen
Die finanzielle Lage der Krankenkassen ist besorgniserregend. Da das Gesundheitswesen auch nachhaltiger struktureller Reformen bedarf, ist es für die anstehende Legislaturperiode notwendig, von vorneherein richtungsweisende Schritte einzuleiten, um die Sozialen Sicherungssysteme und insbesondere die Krankenversicherung demografiefit und finanzstabill zu halten. Andreas Storm und Henning Stötefalke beleuchten die Lage und erläutern, was nötig ist.

Welche Rolle werden Krankenhäuser für zukunftsfähige ländliche Versorgungslandschaften spielen?
Im Rahmen einer Online-Tagungsreihe der Evangelischen Akademie Loccum in Kooperation mit dem Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e.V.) fand u.a. eine virtuelle Podiumsdiskussion mit der Fragestellung statt, welche Rolle Krankenhäuser für zukunftsfähige ländliche Versorgungslandschaften spielen können. Birgit Fischer und Prof. Dr. Josef Hilbert haben das thesenartig zusammengefasst.

Ökosystem Gesundheit: Game-Changer im Krankenversicherungs-Markt – vom Kostenerstatter zum Gesundheitsbegleiter
AXA hat die Digital-Offensive in der Krankenversicherungs-Sparte forciert – und erweitert damit das Ökosystem Gesundheit. Zwei digitale Großprojekte von AXA – die „Digitale Gesundheitsplattform“ (DHP) mit Microsoft und die „Digitalen Gesundheitsservices“ (DHS) – vereinfachen den Zugang zu medizinischer Versorgung sowie Prävention und Vorsorge. Klaus-Dieter Dombke beschreibt, wie analoge und digitale Services ineinandergreifen und medizinische Daten werden intelligent verknüpft werden. Die Digitalisierung ermöglicht es nicht nur AXA, sondern der gesamten Branche, die Gesundheitsausgaben zu optimieren und so das hohe Niveau einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung in Deutschland zu stabilisieren.

Die Pandemie als Wegbereiter für Distanzangebote – per Omnikanal zu Versichertenzentrierung und Wettbewerbsvorteilen
Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich in den vergangenen Jahren verstärkt mit dem Thema Kundenzentrierung auseinandergesetzt, da sich die Erwartungen ihrer Versicherten zunehmend verändern. Die COVID-19-Pandemie hat die Nachfrage nach digitalen Angeboten noch einmal intensiviert. Viele Menschen reichen Formulare inzwischen lieber über eine App oder Website ein, als sie per Post zu verschicken oder in der Geschäftsstelle abzugeben, und sie klären einfache Anliegen bevorzugt per Telefon. Für die Krankenkassen bedeutet das: Um ihre Versicherten optimal zu versorgen und deren Erwartungen zu erfüllen, müssen sie Serviceleistungen über alle Kanäle anbieten. Doch auch die Kundenwünsche hinsichtlich persönlicher Interaktion sind zu erfüllen. Dies gelinge nur über ein Omnikanal-Angebot, wie unsere Autoren von McKinsey erläutern. Inzwischen ist auch der neue GKV-Check-up von McKinsey erschienen, der neben diesem auch viele andere Themen enthält wie z.B. neue Ansätze in Versorgungsprogrammen als Reflex auf gesundheitliche Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.

Neu + Nützlich: zanadio – Erste digitale, ursächliche Adipositas-Therapie
Das Hamburger Digital-Health-Unternehmen aidhere hat mit der Digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) zanadio die erste digitale Adipositas-Therapie entwickelt, die Nutzer:innen auf Basis einer Verhaltensintervention bei der langfristigen Gewichtsreduktion unterstützt. Das Potenzial des Programms für Krankenversicherer stellen wir unter “Neu & Nützlich” vor.

Die vollständigen Beiträge lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Welt der Krankenversicherung. Alle Informationen zur Zeitschrift und zum Abonnement finden Sie hier.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

Die Grafik des Monats

(Quelle: statista)


Lebensqualität bedeutet auch, mit seinem eigenen Körper zufrieden zu sein. Auf wie viele Menschen der Altersgruppe 16 bis 50 Jahre das hierzulande zutrifft, haben die Analyst:innen des Statista Global Consumer Survey in ihrem aktuellen Content Special Sport & Fitness abgefragt. Dem zufolge sind über die Hälfte der Studienteilnehmer:innen mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden oder sehr zufrieden - das Gegenteil trifft auf weniger als ein Fünftel zu. Am ehesten scheinen die Menschen in Deutschland noch etwas an ihrer eigenen Fitness auszusetzen zu haben. 30 Prozent sind hier unzufrieden oder sehr unzufrieden. Im grünen Bereich sehen sich dagegen 37 Prozent. Immerhin.

 
   
 
   
 

 
   
 
 

Digital Health, Krankenversicherung
Kundendialog neugestalten – Chancen für Versicherungen

 
 
 

Kinder & Familie, Krankenversicherung
DAK: Mediensucht stieg in der Corona-Pandemie stark an

 
 
   
 
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Buchvorstellung "Frauen in der digitalen Zukunft der Medizin und Gesundheitswirtschaft" (Trailer)
Das Herausgeberteam, Prof. Dr. Sylvia Thun, Prof. Dr. Stefan Heinemann und Jana Aulenkamp stellt die...
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Sophie Rosentreter im Interview zum neuen Film "Alles anders – wie leben mit Demenz?"
Demenz stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern...
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Gerade erschienen:
Thun/Heinemann/
Aulenkamp (Hrsg.)
Frauen in der digitalen Zukunft der Medizin und Gesundheits-
wirtschaft

 
 
 



Gerade erschienen:
Klie
Pflegereport 2021
Junge Menschen und Pflege

 
 
 


Gerade erschienen:
Feibel
NetzKrimi: Cybermobbing (Bd. 1)

 
 
 
 
 
 



Erscheint in Kürze:
Heger/Augurzky/
Kolodziej/Hollenbach/
Wuckel
Pflegeheim Rating Report 2022

 
 
 



Erscheint in Kürze:
Kösebay/Kirn/Wallrafen/
Leukel/Gierl (Hrsg.)
Stadt der Zukunft – Smartes Stadtmobiliar für mehr Teilhabe im Alter

 
 
   
 


 

 
   
 
   
 

CURA Unternehmensgruppe ernennt Dr. Hajo Hessabi zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung

Dr. Hajo Hessabi (52) übernimmt zum 1.11.2021 den Vorsitz der Geschäftsführung der CURA Kurkliniken Seniorenwohn- und Pflegeheime GmbH. Herr Dr. Hessabi war bis März 2021 stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der DAK-Gesundheit. Davor war er bei Asklepios in der Konzernleitung tätig. Der bisherige Vorsitzende der Geschäftsführung, Mario Ruano-Wohlers, übernimmt die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden der Geschäftsführung und bleibt unverändert Vorstand der MATERNUS-Gruppe.



Christina Haubrich ist neue Präsidentin des Kneipp-Bundes
 

Deutschlands größte private Gesundheitsorganisation hat eine neue Präsidentin: Christina Haubrich MdL wurde mit überwältigender Mehrheit auf der 21. Bundesversammlung des Kneipp-Bundes in Berlin zur neuen Präsidentin gewählt. Die 50-jährige Krankenschwester und Heilpraktikerin gehört seit 2018 als Abgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen dem Bayerischen Landtag an und ist gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Partei. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.



SBK: Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Unterhuber wechselt in den Ruhestand, Nachfolgerin ist Dr. Gertrud Demmler
 

Zum 1.1.2022 gibt es einen Wechsel an der Spitze der Semens Betriebskrankenkasse (SBK). Der langjährige Vorstandsvorsitzende Dr. Hans Unterhuber wechselt in den Ruhestand. Der promovierte Volkswirtschaftler wurde 1998 Mitglied des Vorstandes der SBK, bevor er 2002 zum Vorstandsvorsitzenden ernannt wurde. Als seine Nachfolgerin wurde Frau Dr. Gertrud Demmler, bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende bereits frühzeitig benannt. Sie ist seit 1998 bei der SBK und war vor ihrer Berufung in den Vorstand zunächst verantwortlich für Geschäftsplanung und Strategie. Getrud Demmler promovierte in Volkswirtschaft an der Universität der Bundeswehr in München.

 
   
 
   
 
 
   
 
   
 

 
   
 
 



Fokustag
"Innovatives Versorgungs-management"


24. November 2021, Leipzig und online

Weitere Informationen

 
 
 


MCC-ZukunftsMarkt-Personal2021

24. und 25. November 2021, Hamburg

Weitere Informationen

 
 
 



Partnerkongress 2021

8. und 9. Dezember 2021, Leipzig und online

Weitere Informationen

 
 
 


Frauen in der Medizin – So gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie!

29. November 2021, online

Weitere Informationen
 
 
 


4. Dialog-Offensive Diabetes Digital

08.Dezember 2021, online

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Welt der Krankenversicherung Newsletter
Herausgeber und Chefredakteur: Rolf Stuppardt
Redaktion: Dr. Annette Mehler, Dr. Monika Sinha


medhochzwei Verlag GmbH

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69115 Heidelberg

 

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Ansprechpartner: Julia Rondot

Geschäftsführung: Julia Rondot

 
   
 
 
 

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