Logo   Newsletter WdK Dezember 2021
 
 
 
   
 

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

Über das Schützen, das alltägliche Leben und verantwortungsvolle Gemeinsamkeiten

 

In doppelter Hinsicht sehr weh getan hat mir die kurzfristige Absage unserer ausgebuchten PLATIN-Veranstaltung „Gesundheit & Versorgung im digitalen Take-off – Sinnstiftung, Transformation, Patientenorientierung“ Ende November. Zum einen deswegen, weil wir für die Erörterung von wichtigen gesundheitspolitischen Zukunftsthemen viele maßgebliche Persönlichkeiten an Bord hatten, die zu dieser Zukunftsgestaltung eine Menge beizutragen haben. Zum anderen aber auch, weil wir als Veranstalter auf einem Batzen Stornokosten sitzen geblieben sind, denn strenggenommen hätten wir es ja durchziehen können, es war nicht untersagt.

Nun wird ein neuer Anlauf im nächsten Frühjahr gewagt. Der unverändert sehr spezifische Modus der Corona-Kommunikation und der diese bekanntlich begleitenden Unsicherheit in Wirtschaft und Gesellschaft mit beginnenden Reiseverboten, der Diskussion um 1G, 2G, 3G und Plus haben uns trotz eines sehr guten Hygienekonzeptes und einer hochprofessionellen Zutrittskontrolle letztlich dazu gezwungen.
 
Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln – das scheint das Motto der globalen Steuerungspolitik in dieser Corona-Pandemie zu sein. Die Datenlage bei zentralen Merkmalen ist gelinde gesagt suboptimal und die Lage in Deutschland offenbar recht heterogen. Die Verhältnisse sind daher augenscheinlich sehr differenziert zu betrachten und differenzierte Maßnahmen waren von Anfang an eigentlich erforderlich. Ein Blick z. B. auf die Korrelation von Impfquoten und intensivmedizinischer Auslastung zeigt, dass gezielte Maßnahmen in den östlichen Bundesländern und in Bayern angezeigter und dringender sind als in Bremen und Schleswig-Holstein. Dies weist deutlich und anschaulich z. B. eine Grafik von IGES-Chef Bertram Häussler aus der letzten Woche aus. Dies und andere sinnvolle Fakten werden zu wenig kommuniziert oder sind erst gar nicht zugänglich bzw. vorhanden, trotz des Fortschritts in eine digitalisierte Welt. Die vulnerablen Gruppen priorisiert zu schützen – und das sind nicht per se alle Alten, sondern vor allem die Vorerkrankten und potenziellen Hotspotmobilen – war immer das Wichtigste. Für die ist Corona auch wegen der unterschiedlichen Virenlasten und des vermutlich vergleichsweise niedrigeren Immunstatus hoch gefährlich. Und die hier Zaudernden abzuholen, war ebenfalls wichtig, mehr auf Verantwortung zu setzen, statt den Teufel, der immer unterwegs ist, an die Wand zu malen.

...das vollständige Editorial lesen Sie hier.

Bleiben Sie alle gesund und verantwortungsvoll vereint
Ihr Rolf Stuppardt

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

Ziemlich zackig, spielräumig und guten Mutes

Die Ampel-Koalitionäre haben ihren Zeitplan eingehalten und eine Koalitionsvereinbarung vorgelegt. Herausgeber Rolf Stuppardt hat sich das angesehen und kann die Befindlichkeitsaussage der Vereinbarungspartner, „Lust auf Neues“ zu haben, nachempfinden. Wie so oft, wird es in der Umsetzung auf Interpretationen und Kleingedrucktes ankommen.
 

Die Zukunft Gesundheit ist auch geschlechtsspezifisch

Männer und Frauen sind biologisch und physiologisch unterschiedlich, das ist so banal wie klar. Aber was bedeutet das für die gesundheitliche Versorgung, für Medizin und Forschung, für die Krankenkassen, für die Leistungs- und Richtlinienentscheidungen? Ist es nicht Zeit für mehr Diversität in Medizin und Gesundheitsversorgung? Über diese Fragen und die Haltung der BKK VBU dazu sprach Rolf Stuppardt mit Andrea Galle.
 

Vorhofflimmern frühzeitig erkennen, Schlaganfälle vermeiden

Schlaganfälle verhindern und rechtzeitig behandeln gilt weltweit als große gesundheitspolitische Herausforderung, weil hier Hauptursachen für erworbene Behinderungen im Erwachsenenalter liegen und großer volkswirtschaftlicher Schaden. Ein Hauptrisikofaktor für einen Schlaganfall ist das Vorhofflimmern. Eine gezielte Präventionsstrategie wäre hier für Betroffene, Behandler und Krankenkassen wichtig. Über eine solche Strategie diskutieren Florian Brandt, Marc Kreise und Oliver Harks.
 

Fortschritte in der Diabetes-Versorgung verankern

Die Fortschritte in der Anwendung moderner digitaler Tools bieten enorme Chancen in der Prävention und Behandlung für alle Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes. Sie schaffen mehr Zielgenauigkeit, Compliance, Adhärenz und Therapiezufriedenheit. Insofern wird deutlich, dass die Versorgungsstrategie Diabetes nachhaltig patientenzentriert ausgestaltet werden muss. Dr. Annette Mehler und Rolf Stuppardt fassen dazu Diskussionen von und mit Expertinnen und Experten zusammen.
 

Heimversorgung von Dialysepatienten in Zeiten der Pandemie – eine gemeinsame Verantwortung

Heimdialysepatienten stellen eine Hochrisikogruppe dar, welche in pandemischen Zeiten schneller und fokussierter Versorgungslösungen benötigt. Zu dem verstärkten Einsatz von Heimtherapien bei der vulnerablen Patientengruppe können neben den strukturellen ebenfalls die technologischen Lösungen wesentlich beitragen. Dies diskutieren Dr. Agnieszka Raddatz und Denise Vetter mit Blick auf den Status Quo und den Handlungsbedarf.
 

Aller guten Dinge sind drei

Dr. Hans Unterhuber, langjähriger Chef der SBK, verabschiedet sich Ende des Monats in den Ruhestand. Wir haben das gewürdigt und er hat uns noch drei Herzensangelegenheiten mit auf den Weg gegeben: Ermöglichen, Lernen, Zusammenarbeiten.



Die vollständigen Beiträge lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Welt der Krankenversicherung. Alle Informationen zur Zeitschrift und zum Abonnement finden Sie hier.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

Die Grafik des Monats – Elektronische Patientenakte





Erfolgsfaktor für eine gelungene Digitalisierung ist eine konsequente Versichertenorientierung. Die SBK befragt daher regelmäßig ihre Versicherten, so auch zur elektronischen Patientenakte (ePA).

Danach wünschen sich 79,1 Prozent ein Opt-out-Verfahren: Sie sind dafür, wenn alle Versicherten in Deutschland automatisch bei Geburt eine ePA zur Verfügung gestellt bekämen.

Die Mehrheit will Transparenz. Sie sind dafür, dass alle Dokumente sofort für alle Beteiligten sichtbar sind. Es reicht ihnen, wenn sie einzelne, sensible Dokumente verbergen können. Und so scheint es jetzt auch die Ampel-Koalition zu wollen.
 

 

Die Zahl des Monats – 51.189 Euro ...

... kostete im August 2021 im Schnitt die Packung eines Arzneimittels, das in den vorangegangenen 36 Monaten auf den Markt gekommen ist. 2011 betrug der Durchschnittspreis 902 Euro. Das geht aus dem neuen Arzneimittel-Kompass 2021 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. Demnach erhöhte sich der Preis gegenüber 2011 auf das 57-Fache. Mit einem Listenpreis von 2,875 Millionen Euro steht das Medikament Libmeldy® zur Behandlung einer seltenen Erbkrankheit bei Kindern an der Spitze.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

 
   
 
 

Pflege, Politik & Wirtschaft
Deutschland fehlen 35.000 Pflegefachkräfte

 
 
 
 
 
 

Krankenversicherung, Politik & Wirtschaft, Kinder & Familie
Junge Menschen wollen Gesundheit als Schulfach

 
 
 
 
 
   
 
Weitere Nachrichten finden Sie hier.
 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

 
   
 
 
Vorstellung des Pflegeheim Rating Reports 2022 (Trailer)
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Gerade erschienen:
Heger/Augurzky/
Kolodziej/Hollenbach/
Wuckel
Pflegeheim Rating Report 2022

 
 
 



Gerade erschienen:
Witte/Batram/Hasemann/
Dankhoff/Greiner
DAK Kinder- und Jugendreport 2021

 
 
 



Erscheint in Kürze:
Brinkmeier/Galle (Hrsg.)
Handbuch Schlaganfall-Lotsen

 
 
 



Sophie Rosentreter
Alles anders – Wie leben mit Demenz?
Orientierung und Hilfen für Partner, Familie und Freunde

 
 
 
 
 
 



Peter Gaymann & Thomas Klie
Demensch. Postkartenkalender 2022

 
 
   
 


 

 
   
 
   
 

DKG-Chef Gerald Gaß in den Vorstand des Internationalen Krankenhausverband gewählt

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß, ist in den Vorstand der International Hospital Federation (IHF) gewählt worden. Die Generalversammlung des Verbandes wählte den 58-Jährigen auf dem Weltkrankenhaustag in Barcelona. Im Governing Council wird er die neue Präsidentin Deborah J. Bowen aus den USA und die Vize-Präsidentin Dr. Muna A. Tahlak aus Dubai in den kommenden drei Jahren bei der Leitung des internationalen Interessenverbandes der Krankenhäuser unterstützen.



Dr. Hans-Peter Hubmann ist neuer Vorsitzender des DAPI

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts e. V. (DAPI) wählte gestern den neuen ehrenamtlichen Vorstand. Neuer DAPI-Vorstandsvorsitzender ist Dr. Hans-Peter Hubmann (57), Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbands. Er ist seit 2013 Mitglied des DAPI-Vorstands. Das gemeinnützige Institut liefert Fakten zur Arzneimittelversorgung in Deutschland. Der bisherige Vorsitzende Dr. Peter Froese (61) kandidierte nicht erneut für das Amt des Vorstandsvorsitzenden, bleibt aber Mitglied des fünfköpfigen Vorstands.



Dr. Michael Meyer ist neuer Generalsekretär der DGIV

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung (DGIV) hat auf Vorschlag des Vorstandes Dr. Michael Meyer zum neuen Generalsekretär ernannt. Der 63-jährige Betriebswirtschaftler Meyer war bis Juli 2021 Head Strategic Relations bei Siemens Healthineeres EMEA. Seit dem Jahre 2000 bekleidete er mehrere Positionen im Siemens Konzern.



Scholz benennt Lauterbach als Gesundheitsminister der Ampel-Koalition

Als letzte der drei Ampel-Parteien hat die SPD die Riege ihrer Ministerinnen und Minister bekannt gegeben. Neuer Bundesgesundheitsminister soll der Universitätsprofessor Karl Lauterbach werden. Diese Personalie begründete Olaf Scholz mit der Sach- und Fachkompetenz des künftigen Gesundheitsministers und mit dessen Beliebtheitswerten in der Bevölkerung. 


Der 58-Jährige, in Düren geborene Lauterbach, studierte von 1982 – 1989 Medizin an der RWTH Aachen, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der University of Texas San Antonio (USA) und promovierte zum Dr. med. von 1985 – 1990 im Institut für Nuklearmedizin der Kernforschungsanlage Jülich. 1992 – 1995 machte er dann seinen Doctor of Science in Health Policy and Management an der Harvard School of Public Health. Seit 1998 leitet er das Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der medizinischen Fakultät der Universität Köln. Von 1999 – 2005 war Prof. Dr. med. Dr. sc (Havard) Karl Lauterbach Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Seit 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD, dessen Mitglied er seit 2001 ist und dessen stv. Fraktionsvorsitzender er von 2013 – 2020 war. Früher war Lauterbach auch schon mal Mitglied der CDU und in jungen Jahren in der katholischen Jugend im Kreis Düren aktiv. Bereits 2013 wollte er Gesundheitsminister werden. Nun ist er es. Seine parlamentarischen Staatssekretäre sollen die praktische Ärztin und bisherige gesundheitspolitische Sprecherin der SPD, Sabine Dittmar und der Jurist Dr. Edgar Franke, ebenfalls bislang Mitglied des Gesundheitsausschusses, werden.

 
   
 
   
 

 
   
 
 



Kostenfreie Live-Veranstaltung:
Digitalisierung, Therapiemanagement und mehr Prävention bei Diabetes


8. Dezember 2021,
13:00 – 14:30 Uhr,
online

Weitere Informationen

 
 
 



Partnerkongress 2021

8. und 9. Dezember 2021,
online

Weitere Informationen

 
 
 



Online-Seminar
PPP-RL – Praxisorientierter Überblick und Nachweisführung

9. Dezember 2021,
9:00 – 12:30 Uhr,
online

Weitere Informationen

 
 
 



Live-Seminar: PEPP System 2022 – Richtig kodieren in der Psychiatrie und Psychosomatik

16. Dezember 2021,
15:00 – 16:00 Uhr,
online

Weitere Informationen

 
 
 

 
 
 



Live-Seminar: DRG-System 2022 – Richtig kodieren in der Kardiologie und Angiologie

19. Januar 2022,
14:00 – 16:00 Uhr,
online

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Welt der Krankenversicherung Newsletter
Herausgeber und Chefredakteur: Rolf Stuppardt
Redaktion: Dr. Annette Mehler, Dr. Monika Sinha


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