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Quo Vadis Gesundheitspolitik?

 

Die inzwischen zweijährige Fokussierung auf die Bekämpfung der Corona-Pandemie überlagert die Gesundheits-, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, überlagert im Grunde alles, von der Bildung über die Kultur bis hin zu Sport und Freizeit. In der Versuchs- und Irrtumsanwendung der pandemiebedingten Maßnahmen ist u. a. deutlich geworden, wie sehr es auf verlässliche Daten, auf Transparenz und Digitalisierung, auf Durchlässigkeit und Vernetzung und auf die strikte Orientierung auf Belange der Patientinnen und Patienten sowie der vulnerablen Gruppen ankommt.


Es sind – z. T. in der Natur der unbekannten Sache liegend – eine Reihe von Fehleinschätzungen gemacht worden. Dabei ist ein weiteres Defizit deutlich geworden: Einer komplexen Herausforderung kann man nur interdisziplinär, interprofessionell und mit dem Blick auf Alternativabwägungen, begleitet von einer Mut machenden Kommunikation der Lösungsperspektiven mit dem Blick auf Einheit und Befriedung der Bürgerinnen und Bürger begegnen. Warnungen und Mahnungen – oft am Worstcase orientiert – bewirken immer dann Verunsicherung, Angst, Irrationalität und Widerstand, wenn ein Großteil der Bevölkerung dies praktisch nicht nachvollziehen kann. Hier ist in der abholenden Steuerung noch sehr viel Luft nach oben.

„Hauptsache gesund“ überschreibt Birgit Fischer in Ihrem Gastbeitrag für die erste Ausgabe von WELT DER KRANKENVERSICHERUNG die Herausforderungen an eine moderne Gesundheitspolitik. In fünf Schritten beschreibt und analysiert sie Geschichte, Entwicklung und Perspektiven einer modernen Gesundheitspolitik. Dabei muss alles darauf ausgerichtet sein, eine durchlässige, patientenzentrierte Gesundheitsversorgung mit starken Ergebnisbezügen zu erreichen. Handlungsoptionen, die insgesamt auf Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Innovationsfähigkeit abzielen, sind ihr wichtig. Das alles läuft auf eine Art ergebnisbezogene Systemtransformation hinaus und auf ein Umorientieren von der Krankheitszentrierung zur Gesundheitsversorgung, die regional verzahnt, integriert und digital erweitert ist. Sie orientiert sich auf die Patientinnen und Patienten, deren Bedürfnisse und deren Befähigungen, sie schließt die Neuerfindung der öffentlichen Gesundheit, Public Health, Kommunen und Regionen neben den klassischen Leistungsträgern konsequent ein. Dabei muss auch eine durchgängige Präventions- sowie Ergebnisorientierung über alle Säulen der Versorgung hinweg eine stärkere Bedeutung erlangen. Schließlich wird es dabei um Value- und Finanzierungsperspektiven gehen.

Und genau hieran knüpft inhaltlich-programmatisch das 5. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung am 28. April 2022 an. Viele bekannte Expertinnen und Experten stehen uns für einen lebendigen Austausch dort in Präsenz zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberger-forum-gesundheitsversorgung.de

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns – zum Teil nach längeren Abstandszeiten und virtuellem Beisammensein – endlich mal wieder von Angesicht zu Angesicht austauschen können.

Bis dahin – bleiben Sie gesund und guten Mutes
Ihr Rolf Stuppardt

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

Hauptsache gesund – Herausforderungen an eine moderne Gesundheitspolitik
In fünf Schritten beschreibt und analysiert Birgit Fischer Geschichte, Entwicklung und Perspektiven einer modernen Gesundheitspolitik und stellt eine gute Versorgung für alle in den Vordergrund. Handlungsoptionen, die insgesamt auf Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Innovationsfähigkeit im Gesundheitswesen abzielen, sind ihr wichtig.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland: Herz-Hirn-Allianz mit richtungsweisendem Ziel
Mit dem strategischen Ziel, durch bessere Prävention bis zum Jahr 2030 deren Krankheitslast um 30% zu reduzieren, schlossen sich führende Akteure des Gesundheitswesens zur Herz-Hirn-Allianz zusammen. Dr. Stefan Sauer und Dennis Oswald erläutern uns, was es damit auf sich hat.

Prävention attraktiver machen – Inanspruchnahme steigern mit PINA, einem Projekt der Deutschen Rentenversicherung
Zu einer hochwertigen sektorenübergreifenden regionalen Versorgung gehört auch die Erhaltung der Erwerbsfähigkeit der Beschäftigten. Dieses Ziel soll mit einem niedrigschwelligen Zugang zu bedarfsgerechter Prävention und Rehabilitation erreicht werden. Das Projekt stellen Susann Huthmann, Deborah Amoha und Dr. Betje Schwarz vor.

„Neue Normalität“ für Krankenkassen – die Krankenhausabrechnungsprüfung ab 2022
Eine zügige Umsetzung und kreative Ausnutzung des neuen regulatorischen Rahmens können dazu beitragen, neue Effizienzen und Potenziale für die Krankenkassen zu heben. Dies diskutieren Manuela Martin, Phillip Schuh, Corinne Möller und Katharina Becker von McKinsey.

Qui Gong und Tai-Chi – raus aus der Eso-Ecke
Sabine Josten und Urte Zahn vom Netzwerk QiLab zeigen auf Basis von empirischen Ergebnissen für vielfältige Krankheitsbilder nachweisliche tertiärpräventive Wirkungen durch Qigong und Tai-Chi auf.

Blended Care als effektives Versorgungsmodell für muskuloskelettale Schmerzen mit der Herodikos-App stellen wir unter Neu + Nützlich vor.


Die vollständigen Beiträge lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Welt der Krankenversicherung. Alle Informationen zur Zeitschrift und zum Abonnement finden Sie hier.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

Die Grafik des Monats – Krankheitsgeschehen Deutschland



Anlässlich des Weltkrebstages am 04.02.22 hier ein Blick auf die Bedeutung im Krankheitsgeschehen: Krebs ist, hinter Krankheiten des Kreislaufsystems, die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Wer welchen Krebs bekommt ist auch eine Frage des Geschlechts, wie die Grafik von Statista zeigt. Insgesamt gab es im Jahr 2018, den aktuellen verfügbaren Zahlen beim Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert-Koch-Institut zufolge, rund 233.000 Neuerkrankungen bei Frauen und 265.000 Neuerkrankungen bei Männern. In 30 Prozent der Fälle wurde bei Patientinnen Brustkrebs diagnostiziert, bei den Patienten ist die Prostata mit 24,6 Prozent am häufigsten betroffen. Lunge, Darm und Haut sind bei beiden Geschlechtern in den Top 5 vertreten. Hinzu kommt bei Frauen die Erkrankung der Gebärmutter, bei Männern die der Harnblase.

 
   
 
   
 

 
   
 
   
 
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Erscheint in Kürze:

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Gensorowsky/Witte
AMNOG-Report 2022

 
 
 



Erscheint in Kürze:

Haupt/Zeitz (Hrsg.)
Management-Handbuch Augenheilkunde

 
 
 


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Rieth (Hrsg.)
Fit für den Kindernotfall

 
 
   
 


 

 
   
 
   
 

Uwe Deh ist neuer Vorstand der IKK gesund plus in Magdeburg

Der Verwaltungsrat der IKK gesund plus hat Uwe Deh zum neuen Vorstand gewählt. Er hat seine Tätigkeit bereits zum 1. Februar 2022 aufgenommen. Der Gesundheitsökonom Uwe Deh war u.a. Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt und Vorstand des AOK Bundesverbandes. Anlass für die Neuwahl war das unerwartete Ableben des langjährigen Vorstands Uwe Schröder.

 

 

Dr. Norbert Gerbsch leitet neue Abteilung „Public Affairs“ am IGES Institut

Seit Beginn des Jahres ist Dr. Norbert Gerbsch Abteilungsleiter „Public Affairs“ und Beauftragter der Geschäftsführung „Pharmamarkt und -politik“ am IGES Institut. Diese Position wurde neu geschaffen. Gerbsch wird künftig den Dialog mit relevanten Stakeholdern sowie die interne und externe Kommunikation des IGES Institutes und seiner Tochterunternehmen verantworten. Er berichtet direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Professor Dr. Bertram Häussler. Dr. Norbert Gerbsch (54) war zuletzt als Senior Director Innovation und Healthcare Management beim Arzneimittelhersteller Pohl-Boskamp tätig. Zuvor fungierte er zehn Jahre lang als stellvertretender Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI).

 

   
 
   
 
   
 

 
   
 
   
 

 
   
 
 



DRG-FORUM 2022 – DER KLINIK-KONGRESS

17. und 18. März 2022,
Berlin

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Fokustag "Krankenhaus-abrechnungsprüfung"

25. April 2022, Leipzig

Weitere Informationen

 
 
 



Frühjahrstagung - Die Krankenversicherung im Wandel

9. Mai 2022, Leipzig

Weitere Informationen

 
 
   
 



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Herausgeber und Chefredakteur: Rolf Stuppardt
Redaktion: Dr. Annette Mehler, Dr. Monika Sinha


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