Wie Notärzte mit psychiatrischen Notfällen umgehen│ Gesundheitspolitik nach der Ampel │ Finanzielle Lage der Krankenkassen │ Rauschtrinken bei Jugendlichen geht zurück
 
 
 

Prolog

Gesundheit ist theoretisch wichtig, bedeutet aber praktisch wenig

Zugegeben, die Aussage ist plakativ. Natürlich sind zunehmend mehr Menschen und auch mir selbst die Gesundheit nicht nur wichtig, sondern praktisch auch bedeutsam. Aber die Überschrift ist im Großen und Ganzen nicht falsch.

Denn im Gesundheitssystem kommt es auf zweierlei chronisch Dauerhaftes an:

a) Kranke immer spezialisierter medizinisch und pflegerisch gut zu behandeln
b) dafür zu sorgen, dass das Geld dafür da ist

Folge: Es gibt immer mehr Behandlung, oft doppelt und dreifach, denn Behandlung ist was wert und nicht etwa der Erhalt von Gesundheit. Und es gibt immer mehr Kranke und insbesondere auch chronisch Kranke. Dabei wissen wir durch viele wissenschaftliche Untersuchungen belegt, dass wir insbesondere bei maßgeblichen Volkskrankheiten – wie Diabetes und Krebs – durch Maßnahmen des Gesundheitserhalts die Krankheitsraten zum Teil bis auf die Hälfte zurückführen können.

Gesundheit ist in erster Linie selbstverständlich individuell bedeutsam. Alle sind letztlich selbst für ihren Lebensstil verantwortlich. Es stellt sich dabei nur die Frage, welcher Lebensstil leicht und welcher schwerer bedient wird durch die Art und Weise wie gearbeitet, gewirtschaftet und konsumiert wird. Denn alle Individuen sind sozial und gesellschaftlich so in die Rahmenbedingungen eingebunden, dass diese sie sozusagen von der Wiege bis zur Bahre begleiten. Und dabei ist es eben nicht egal, wie verzuckert die Lebensmittel sind, wie verpestet die Umwelt und wie die Extremwetterlagen ausschlagen. Und all dies macht Gesundheit eben auch sozial, wirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutsam. Die Produktivität, die Energie und die Erfüllung wirtschaftlicher, gesellschaftlich-sozialer Belange hängt entscheidend von Gesundheit ab. Daher müsste Gesundheit ganz im Fokus des Erhaltens, Pflegens und Gestaltens bei Einzelnen und in der Gemeinschaft stehen und zwar nicht nur im Gesundheitswesen. Tut es aber nicht. Welche Bedeutung hat Gesundheit in den Familien, im Kindergarten, in der Schule, in der Gemeinde, bei der Arbeit, in der Freizeit? Eine Überschaubare. Welche Bedeutung hat Gesundheit in den gestaltenden Politikressorts? In der Wirtschaft? Bei den Finanzen? In der Infrastrukturpolitik, der Umwelt- und Ernährungspolitik, in der Bildungspolitik und in der Lehre und Forschung? In den Parlamenten hat es längst nicht den Stellenwert, dem ihr für eine erhaltende Daseinsvorsorge gebührt. Prävention ist für mich mit erhalten, pflegen und hegen verwandt. Dies hat eine grundlegende Bedeutung für unser gesamtes Sein, nicht nur für Gesundheit, wie wir und das System sie verstehen: Ist da was, dann soll das bitte „weggemacht“, therapiert, geheilt werden. Wir verbrauchen, reparieren und behandeln zu viel. Hier bedarf es einer Kehrtwende zu Investitionen in Prävention, die Spaß macht.

Wir müssen weg von der Wegwerf- und Reparaturmenge, wir müssen hin zu mehr Qualität und Gesundheitserhalt. Alles andere werden wir auf Dauer nicht bezahlen können. Es ist ein Trugschluss, dass immer mehr Geld im System zu besseren Ergebnissen, mehr Qualität oder mehr Gesundheitserhalt führt. Mehr Qualität ist günstiger und mehr Prävention auch. Und dazu müssen wir die Menschen einbeziehen. Wir brauchen ihr Feedback und wir brauchen ihr Mitgehen für Gesundheitserhalt durch Anreize und neue Wertstellungen auch für die Professionellen im System. Das individuelle Gespräch über sinnvolle präventive Ausrichtungen, egal in welcher akuten, chronischen und pflegerischen Situation, sollte uns was wert sein. Primärprävention darf nicht „geopfert“ und privatisiert werden. Im Gegenteil, sie muss intensiviert werden, wobei Anreize an konkret formulierten Zielen und Bedingungen geknüpft sein sollten.

Gesundheit ist praktisch wichtig. Von daher sind für mich das Verhalten, die Verhältnisse und die Politikgestaltung mit dem Fokus auf Gesundheitserhalt zentrale Elemente einer guten Zukunft.

Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne einen gesunden Jahresabschluss, wobei wir ja wissen, dass dies alles Menschenordnung ist, während die Natur ihren Rhythmus hat, der jahreszeitlich in einem steten Fluss ist und das Leben – Jahr hin Jahr her – weitergeht.

Ihr Rolf Stuppardt

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

Kommende Ausgabe

Purzelnde Hitzerekorde – Gesundheitswesen gerät ins Schwitzen
Es liegt auf der Hand, dass sich Klimaveränderungen nicht nur auf die Natur und Umwelt auswirken, sondern auch auf die Gesundheit der Menschen. Sich den Auswirkungen zu stellen, um das Leben erträglich und weitestgehend auch gesundheitsförderlich zu gestalten, ist eine wichtige Herausforderung der Gegenwart und Zukunft. So kann davon ausgegangen werden, dass nach dem Extrem-Wetter-Kongress Ende September 2024 die kommenden Extremwetterphänomene und deren gesundheitlichen Folgen ins Haus stehen. Dabei tragen auch Routinedaten der Krankenkassen zur Aufklärung bei. Georg Stamelos macht vor dem Hintergrund einer Studie mit solchen Daten eine Bestandsaufnahme in mehreren Schritten.

Die Apotheke als Gesundheitsmanager
Apotheken nehmen im gesundheitlichen und medizinischen Versorgungssystem eine wichtige Rolle ein. Sie sind im Grunde Mittler zwischen den Versorgungssektoren und Beratende für die Menschen. Aufmerksam sind wir geworden auf ein relativ neues Angebot, mit dem die Menschen jederzeit direkt mit ihren Fragen an Apothekerinnen und Apothekern in Kontakt kommen können. Frag die Apotheke (FDA) heißt das und wir haben darum gebeten, die kostenfreie Dienstleistung hier einmal vorzustellen. Der Apotheker und Geschäftsführer Steffen Kuhnert erläutert das.

KI-basierte Schmerztherapie – Schließung von Versorgungslücken bei chronischen Muskelbeschwerden
Chronische Schmerzen stellen weltweit ein wachsendes Problem dar. Sie belasten die Betroffenen sowohl physisch als auch psychisch und werden durch ein fragmentiertes Gesundheitssystem mitunter unfreiwillig begünstigt. Bewegungstherapie wird zur Linderung eingesetzt, aber die komplexe und dynamische Natur chronischer Schmerzen erschwert oft Diagnose und Behandlung. Thomas Schlampp, Annika Griefahn, Florian Avermann und Sven Klimpel zeigen, dass Fortschritte in der digitalen Gesundheitsfürsorge und der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) neue hybride Ansätze bieten, da sie Patienten eine flexible und personalisierte Behandlung ermöglichen.

Fit für die Zukunft: Wie der Sporthandel zur Anlaufstelle für Gesundheit wird
Sport und Gesundheit verschmelzen immer stärker und setzen deshalb neue Maßstäbe im Handel. Konsument*innen erwarten heute mehr als nur Fitness – sie suchen ganzheitliche Lösungen für Körper und Geist. Der Sporthandel kann diese Entwicklung nutzen, um sich als zentrale Plattform für Gesundheitsmanagement zu etablieren. Eine repräsentative Studie von ISPO beleuchtet in dem Whitepaper „The Future of Sport, Health & Retail“ die künftigen Trends im Zusammenspiel von Sport und Gesundheit sowie die Auswirkungen auf den Handel. Sie zeigt spannende Potenziale auf und erläutert, welche Erwartungen die Konsument*innen haben und wie sich Brands langfristig im Gesundheitssektor halten können. Christoph Beaufils gibt einen interessanten Einblick in die Studie.

FEMNA Care – Digitale Versorgungslösungen für die Frauengesundheit
Es ist evident, dass unser Gesundheitswesen die spezifischen Bedürfnisse wie aber auch die biodynamische Besonderheit von Frauen immer noch vernachlässigt. Das Berliner Startup FEMNA Health hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Versorgungslücke in der Frauengesundheit zu schließen – über ein innovatives hybrides Versorgungsmodell, welches inzwischen von vielen Krankenkassen erstattet wird. Wir haben uns das angesehen und fanden es ausgesprochen nützlich. Gründerin Maxie Matthiessen stellt das vor und hat unsere Fragen beantwortet.

Diagnosesicherheit als Schlüssel zu mehr Patientensicherheit
Im Rückblick auf den Welttag der Patientensicherheit 2024 bereitet Melanie Hansen die wichtigsten Aspekte dieses unterschätzten Themas mit enormem Potential für uns auf. Diagnosesicherheit ist nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein gesellschaftliches Thema für interdisziplinäre Lösungen.

Gastbeitrag: Polyphasischer Schlaf – Können wir tatsächlich alle den Ronaldo?
Es ist evident, dass Schlaf und Ruhezeiten eine enorme Bedeutung für Energie, Produktivität und Gesundheit haben. Nun wissen wir aus der Chronobiologie, dass die Menschen sozusagen von Natur aus, sehr unterschiedliche Schlafrhythmen haben. Unsere Lebensbedingungen mit Blick auf Schule, Lernen und Arbeit tragen dem aber keinesfalls Rechnung. Der Weltfußballer Ronaldo hat für sich wohl den Rhythmus gefunden. Michael Wieden setzt sich damit auseinander und erläutert, was es damit auf sich hat.

Die Begleitung des Herausgeberbeirates unserer Zeitschrift
Seit Anfang des Jahres hat unsere Zeitschrift einen neuen Herausgeberbeirat. Von Anfang an wollten wir uns von Menschen aktiv unterstützen und beraten lassen, die das Gesundheitswesen aus verschiedenen Blickwinkeln kennen, praktische und entscheidende Verantwortung tragen und über zukunftsweisende Lösungen nachdenken. Daraus ist eine anregende und vertrauensvolle Zusammenarbeit erwachsen, die der WELT DER GESUNDHEITSVERSORGUNG ein Themengesicht gibt. Rolf Stuppardt stellt die Damen und Herren des Beirates vor.


Die vollständigen Beiträge lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Welt der Gesundheitsversorgung. Alle Informationen zur Zeitschrift und zum Abonnement finden Sie hier.

 
 
 
 
 
 

Grafik des Monats

Vorsorge und Früherkennung sind in Deutschland durchweg zunehmend. Besonders auffällig ist das beim Darmkrebsscreening nach der Erweiterung des Personenkreises um 50 bis 54-jährige Männer, während die allgemeinen Gesundheitsuntersuchungen eher rückläufig sind. Zum Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zählen mittlerweile acht Maßnahmen, die der Früherkennung von Erkrankungen bei Erwachsenen dienen. In Deutschland liegt die Entscheidung darüber, welche Früherkennungsuntersuchungen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden, beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

Quelle: Früherkennungsmonitor 2024, Wissenschaftliches Institut der AOK (WidO); Link zum Monitor: wido_amb_frueherkennungsmonitor_2024.pdf

 
 
 
 
 
 

Expertenstandpunkt

„Zwischen Verzweiflung und Eigensicherung: Wie Notärzte mit psychiatrischen Notfällen klarkommen.“

von Simon Kurzhals, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt Notfall- und Akutpsychiatrie, Essen

Die oft unterschätzte Herausforderung: In psychischen Notfällen sicher und professionell zu handeln.

Psychiatrische Notfälle treten häufig auf und stellen anspruchsvolle und oft unberechenbare Situationen im Alltag von Notärzten und Rettungspersonal dar. Zwischen Verzweiflung, Eigensicherung und professionellem Anspruch stehen sie vor einer Herausforderung, die weit über das klassische medizinische Handeln hinausgeht. Im Gegensatz zu somatischen Notfällen sind bei psychischen Krisen die Ursachen und Risiken oft schwer greifbar.

Die besondere Herausforderung psychiatrischer Notfälle

Menschen in psychischen Krisen sind nicht nur emotional extrem belastet, sondern können auch unvorhersehbares Verhalten entwickeln, was das Risiko für Einsatzkräfte erhöht. Häufig spielen Aggression, Desorientierung oder auch suizidale Verhaltensweisen eine Rolle, was ein sowohl schnelles als auch empathisches Handeln erfordert. Während ein somatischer Notfall klare medizinische Vorgaben und Maßnahmen bietet, erfordert der Umgang mit psychiatrischen Krisen ein Höchstmaß an Einfühlungsvermögen und Kommunikation – Fähigkeiten, die in der klassischen Notarztausbildung oft nur am Rande behandelt werden.

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Nachrichten

Politik & Wirtschaft, Krankenhaus
Wie geht es weiter mit der Gesundheitspolitik nach dem Ende der Ampel?

Bis zu den vorgezogenen Neuwahlen bleibt zwar auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach im Amt, allerdings ist dies für die anhängende Reformagenda und ihre parlamentarische Gestaltung nicht hinreichend. So sagt der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Tino Sorge, dass für das Gesundheitswesen die Legislatur beendet sei. Mit Blick auf die Notwenigkeit von Reformen ist dies eine fragwürdige Haltung. [...]

 
 
 

Krankenversicherung, Politik & Wirtschaft
Finanzielle Lage bei den Krankenkassen: Beitragssätze könnten auf 20 Prozent steigen

Aus Krankenkassenkreisen wird verlautbart, dass sich Versicherte auch in den kommenden Jahren auf steigende Beiträge einstellen müssten. Dadurch das die Ausgaben relativ ungebremst steigen, seien Erhöhungen von 0,5 bis 0,8 Beitragspunkte nicht unrealistisch. [...]

 
 
 

Psychotherapie
Depressionen

Im Jahr 2022 waren deutschlandweit 9.491.000 Menschen an Depressionen erkrankt. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WidO) 2022 hervor. Depressionen gehören damit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen Deutschlands. [...]

 
 
 

Kinder & Familie
Positiver Trend: Rauschtrinken bei Jugendlichen geht bundesweit um 19 Prozent zurück

In Deutschland mussten 2023 deutlich weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus als im Vorjahr. Nach Informationen der DAK-Gesundheit sank laut Analyse des Statistischen Bundesamtes die Zahl jugendlicher Rauschtrinker von 11.472 auf insgesamt 9.263 Fälle. [...]

 
 
 
 
 
 

Medientipps

Ideen brauchen Tatkraft – Kolumnen mit Perspektiven für die Gesundheitswirtschaft

24 Kolumnen mit Perspektiven für die Gesundheitswirtschaft – kurz, prägnant und unterhaltsam bringt Prof. Heinz Lohmann die Herausforderungen unserer Gesundheitswirtschaft auf den Punkt!

Die Kolumnen, die durch eine abschließende Glosse ergänzt werden, sind bei aller Unterschiedlichkeit der Themen vom Schlüsselbegriff erfolgreichen unternehmerischen Managements geprägt.

Visionäres Denken als Grundlage für die Gestaltung von Programmen und Projekten ist nach wie vor dringend notwendig, vielleicht sogar heute mehr als in vergangenen Jahren.

Heinz Lohmann steht seit Jahrzehnten für diesen Impuls, wie ein Blick in die lange Liste seiner Publikationen deutlich zeigt. Die Inhalte in diesem Band spiegeln die wichtigen Debatten der Gesundheitswirtschaft aus den letzten fünf Jahren wider. Der Autor war bei der Zusammenstellung der Kolumnen über deren Aktualität erstaunt, „vielleicht sogar immer mal wieder auch erschrocken“.



Prof. Dr. Jochen A. Werner,
Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor
der Universitätsmedizin Essen

"Ich freue mich sehr, dass Heinz Lohmann eines der größten Defizite zum Thema seines inspirierenden Buches macht: Das schmerzhafte Delta zwischen Planen und Machen. Dem Gesundheitssystem in Deutschland mangelt es nicht an (Gesetzes-) Vorhaben. Es mangelt an Realisierung. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wächst der Handlungsdruck für die sozialen Sicherungssysteme signifikant. Das Buch von Heinz Lohmann setzt einen dringend notwendigen Impuls, um die Gesundheitsversorgung zukunftssicher, finanzierbar und menschlich zu machen."

Prof. Heinz Lohmann, Ideen brauchen Tatkraft, Heidelberg 2024, medhochzwei-Verlag, ISBN 978-3-98800-099-6

 
 
 

Prof. Dr. Herbert Schirmer über das neue Buch "Technische Innovationen in der Pflege"

Hier ansehen

 
 
 
 
 
 

Köpfe und Karrieren

Bettina am Orde scheidet aus der Knappschaft aus, Petra Brakel wird folgen

Die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) hat am 20. November 2024 Bettina am Orde als Vorsitzende der Geschäftsführung verabschiedet. Sie hat am 15. November 2024 in vorheriger Abstimmung mit den zuständigen Bundesressorts und im Einvernehmen mit dem Vorstand die KBS aus gesundheitlichen Gründen verlassen und ist aus dem Amt ausgeschieden. Der Vorstand und die Vertreterversammlung bedauerten ihr Ausscheiden und reagierten mit Respekt, Anerkennung und großer Wertschätzung. Bettina am Orde war zwölf Jahre Mitglied der Geschäftsführung der KBS. [...]

 
 
 

Der frühere Präsident des Bundessozialgerichts Prof. Dr. Rainer Schlegel wird neuer PKV-Ombudsmann

Der Vorstand des Verbands der Privaten Krankenversicherung hat Prof. Dr. Rainer Schlegel mit Wirkung zum 1. November 2024 zum neuen Ombudsmann der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung berufen. Der 66-jährige Jurist war von 2016 bis zu seiner Pensionierung im Februar dieses Jahres Präsident des Bundessozialgerichts. Zuvor diente er unter anderem als Abteilungsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Prof. Dr. Schlegel folgt als PKV-Ombudsmann auf Heinz Lanfermann, der im Juni nach rund zehnjähriger Amtstätigkeit verstorben ist.

 
 
 

Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Schwartz verstorben

Am 12. Oktober 2024 verstarb Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Schwartz im Alter von 81 Jahren. Prof. Schwartz fokussierte sich in seiner langjährigen beruflichen Aktivität stets auf die Verbesserung der Gesundheit und der medizinischen Versorgung. Mit ihm verliert das deutsche Gesundheitswesen einen herausragenden Systemkenner und einen Pionier der Public Health Forschung. Der langjährige Vorsitzende des Sachverständigenrates im Gesundheitswesen war ein herausragender Wissenschaftler und Förderer von Gesundheitserhalt und Prävention. Wir haben über viele Jahre eng und vertrauensvoll mit ihm zusammengearbeitet.

 
 
 
 
 
 

Epilog

STILL

In der Stille
wachsen die Bäume
in den See
über den die Sonne
ihr Licht ausschüttet
bevor ich
langsam weitergeh‘.

Text und Bild: © Rolf Stuppardt

 
 
 
 
 
 

Veranstaltungen

Psychotherapeutische Privatleistungen richtig abrechnen 
Online-Seminar mit Dipl.-Psych. Dieter Best zur GOÄ/GOP

On Demand abrufbar, ca. 150 Minuten

Weitere Informationen

 
 
 

Onko-Land – Hör-Abenteuer mit Buddy-Box
Virtuelle Vorstellung der Buddy-Box für schwerkranke Kinder durch das Autorenduo Kathrin Feldhaus und Michael Kaiser

03. Dezember 2024, Kostenlose Online-Veranstaltung

Weitere Informationen

 
 
 

8. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung

7./8. Mai 2025, Heidelberg

Weitere Informationen

 

 

 
 
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Welt der Gesundheitsversorgung Newsletter
Herausgeber und Chefredakteur: Rolf Stuppardt
Redaktion: Dr. Annette Mehler, Dr. Monika Sinha

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