Pressemeldungen

 

Wie steht es um die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland?

DAK Kinder- und Jugendreport 2019 mit dem Schwerpunktthema Ängste und Depressionen bei Schulkindern erschienen!


21.11.2019

Ängste und Depressionen bei Kindern im Schulalter stehen im Mittelpunkt des zweiten Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit, obwohl sie nicht die häufigsten psychischen Auffälligkeiten im Kindesalter sind. Aber viele der betroffenen Kinder und Jugendlichen sind ernsthaft in verschiedenen Lebensbereichen beeinträchtigt und tragen ein hohes Gesundheitsrisiko für ihre weitere Entwicklung.

Drei bis fünf Prozent aller Schulkinder sind von ärztlich behandelten sozialen Ängsten oder Zwangsstörungen betroffen, bereits knapp ein Prozent aller Schulkinder leidet unter ärztlich behandelten depressiven Episoden, so das Ergebnis des heute erschienenen Kinder- und Jugendreports 2019  mit dem Schwerpunktthema „Ängste und Depressionen bei Schulkindern“ der DAK-Gesundheit.

Die Ergebnisse dieses Kinder- und Jugendreports zeigen: Sowohl Bildung und Einkommen als auch psychische Vorerkrankungen der Eltern haben einen bedeutenden Einfluss auf das Risiko, Ängste und Depressionen im Kindesalter zu entwickeln. In diesem Zusammenhang geht der Report auch der Frage nach, wo und auf welche Art und Weise Kinder mit psychischen Auffälligkeiten versorgt werden.

Für die vorliegenden Analysen wurden Daten von rund 800.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von null bis 17 Jahren ausgewertet, die in den Jahren 2016 und 2017 bei der DAK-Gesundheit versichert waren – darunter Abrechnungsdaten von Kliniken und Ärzten, Arznei- und Hilfsmittelverordnungen sowie weitere Routinedaten.

Durch den begonnenen Aufbau einer Zeitreihe ist der Report nicht nur eine der bislang umfangreichsten Untersuchungen zur Kinder- und Jugendgesundheit in Deutschland. Die Studie bietet nun auch die Möglichkeit, zeitliche Entwicklungen abzubilden. Ziel des zweiten Bandes der Report-Reihe ist es, Ansatzpunkte zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit zu erkennen und sachgerechte, zielgerichtete Strategien zu diskutieren.

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Pflegeheim Rating Report 2020: Deutschen Pflegeheimen geht es trotz großer Herausforderungen noch relativ gut


06.11.2019

Die wirtschaftliche Lage deutscher Pflegeheime hat sich zwischen 2015 und 2017 zwar leicht verschlechtert, es geht ihnen aber noch relativ gut. Knapp 4 Prozent lagen 2017 im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr, 24 Prozent schrieben einen Jahresverlust. Die Trends zur Ambulantisierung und Privatisierung hielten an, die Personalknappheit ist gestiegen. Durch die Alterung der Gesellschaft ist bis 2030 in Deutschland mit 4,4 Millionen Pflegebe-dürftigen zu rechnen, das entspricht gegenüber dem Jahr 2017 einer Steigerung von 26 Pro-zent. Damit verbunden ist ein steigender Bedarf an Pflegepersonal und Kapital. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt der „Pflegeheim Rating Report 2020“. Er wurde gemeinsam vom RWI und der hcb GmbH in Kooperation mit HIMSS und Curacon sowie mit Unterstützung der Terranus GmbH erstellt.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Status quo

•    Die wirtschaftliche Lage deutscher Pflegeheime ist weiterhin relativ gut, hat sich zwischen 2015 und 2017 aber leicht verschlechtert. Im Jahr 2017 befanden sich knapp 4 Prozent im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr, 77 Prozent im „grünen Bereich“ mit geringer Insolvenzgefahr und 18 Prozent dazwischen im „gelben Bereich“. Ihre durchschnittliche Insolvenzwahrscheinlichkeit lag mit 0,61 Prozent deutlich niedriger als bei Krankenhäusern. Verschlechtert hat sich auch die Ertragslage: Schrieben 2015 noch 14 Prozent der Pflegeheime einen Jahresverlust, waren es im Jahr 2017 bereits 24 Prozent.

•    Die wirtschaftliche Situation der Heime war in Sachsen-Anhalt/Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen am besten und in Rheinland-Pfalz/Saarland, Schleswig-Holstein/Hamburg und Bayern am schlechtesten. Heime in Kreisen mit hoher Auslastung schnitten etwas besser ab als in anderen Kreisen. Gleiches gilt für Kreise, in denen es viele Bewohner mit Pflegegrad 4 oder 5 gibt. Andere lokale Umgebungsvariablen spielten dagegen keine große Rolle.  

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Angehörige nicht allein lassen – der Demenz-Podcast von Christine Schön


05.11.2019

Der große Durchbruch bei der medikamentösen Behandlung von Demenz lässt bislang auf sich warten. Deswegen ist die menschliche Unterstützung das wichtigste „Medikament“ zur Behandlung von Demenz. Der größte Teil der Pflege wird von Angehörigen übernommen.
Sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen ist Demenz eine aufwühlende Diagnose.
Viele ungewohnte Situationen entstehen: „Wie reagiere ich, wenn Opa sich plötzlich ganz anders verhält als früher?“ Doch wichtig ist: Die Gefühle und die Persönlichkeit der Betroffenen bleiben, wir müssen nur einen anderen Zugang zu ihnen finden.

Um Angehörige zu informieren und ihnen die Unsicherheit im Umgang mit Demenz zu nehmen, hat die Hörfunkautorin und Klangkünstlerin Christine Schön den Demenz-Podcast entwickelt. Die Moderatorin des Podcasts widmet schon seit sechs Jahren ihre Recherchen dem Thema Demenz und ist dabei oft mit Pflegenden und Angehörigen in Kontakt gekommen. Ihr Audioformat „Hörzeit – Radio wie früher“ richtet sich vor allem an Betroffene, im Demenz-Podcast möchte sie die Angehörigen ansprechen. Am Anfang jeden Monats erscheint eine neue etwa halbstündige Folge des Podcasts. Pro Sendung steht ein Aspekt im Mittelpunkt: Wie wird eine Demenz festgestellt? Wie kommuniziere ich am besten mit Menschen mit Demenz oder wie kann der Alltag gestaltet werden? Der Podcast lichtet den Demokratie-Dschungel: Stichworte wie Vorsorgevollmacht, rechtliche Betreuung und Pflegegrad sind danach kein Rätsel mehr. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage durch den Podcast, wie sowohl für Angehörige als auch Betroffene ein erfülltes und glückliches Leben trotz Demenz möglich ist.

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Zehn Jahre medhochzwei Verlag – Medienvielfalt für das Gesundheitswesen


23.10.2019

Vor zehn Jahren bezog Julia Rondot mit drei Mitarbeiterinnen die Büroräume im Stadtteil Bergheim in Heidelberg und gründete den medhochzwei Verlag, einen Verlag für Medien im Gesundheitswesen. Zehn Jahre, in denen medhochzwei kontinuierlich und organisch gewachsen und mit seinen Fach- und Sachinformationen zu einer etablierten und geschätzten Marke in der Gesundheitsbranche geworden ist. Inzwischen beherbergen die Heidelberger Verlagsräume 15 Kolleginnen und Kollegen. 

Interdisziplinär und vernetzt
Die Herausgeber und Autoren des Verlages – das Netzwerk umfasst mittlerweile um die 1.300 Experten – kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesundheitsbranche: Ob Ärzte, Rechtsanwälte, Psychotherapeuten, Krankenhausmanager oder Wissenschaftler – sie alle bringen ihre fachliche Expertise ein und stehen für die Aktualität und Qualität des Verlagsprogramms. Zu Besprechungen kommen sie gerne in das schöne Heidelberg, aber auch zu dem alljährlichen Verlagsempfang für Herausgeber und Autoren in Berlin oder zu den zahlreichen Kongressen, auf denen der Verlag mit seinem Programm vertreten ist. Das Verlagsprogramm umfasst inzwischen über 180 lieferbare Titel, darunter Bücher, Zeitschriften, Aktualisierungslieferungen, Kalender, Audioformate und Filme.

„Gestartet sind wir als Management-Buy-out mit Managementliteratur für die Entscheider- und Führungsebene im Gesundheitswesen. Dieses Programm haben wir in den letzten Jahren Stück für Stück ausgebaut und dabei vor allem einen interdisziplinären Ansatz verfolgt, sowohl was die Themen angeht als auch im Hinblick auf die Zielgruppen, die wir ansprechen. Wir wenden uns mit unseren Fachinformationen inzwischen an Ärzte, Psychotherapeuten, die verschiedenen Heilberufsgruppen, Krankenkassen, Institutionen sowie Verbände und die Gesundheitspolitik“, führt Julia Rondot aus.

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Pflegereport 2019: 25 Jahre Pflegeversicherung:
Kosten der Pflege – Bilanz und Reformbedarf


18.10.2019

25 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung werden grundlegende Reformen diskutiert, denn das Ziel der Pflegeversicherung, die Abhängigkeit Pflegebedürftiger von Sozialhilfe zu verringern und die Quote in der stationären Pflege bei maximal 20 Prozent zu halten, ist anfangs gelungen, mittlerweile steckt jedoch jeder dritte Pflegeheimbewohner in der Fürsorgefalle.

Für die Reformen wird vor allem nach einem neuen Finanzmodell gesucht. Aktuell liegen verschiedene Vorschläge vor. Das gemeinsame Ziel ist eine Entlastung der Betroffenen, die aufgrund steigender Eigenanteile für die Pflegeheimkosten und zu erwartender weiterer Beitragssteigerungen an ihre finanziellen Grenzen stoßen.

Der Pflegereport 2019 von der DAK-Gesundheit möchte die Debatte voranbringen. Er analysiert und bilanziert die Kosten der Pflege – für die Pflegeversicherung und die Sozialhilfe, aus der Sicht der Betroffenen und der Bevölkerung. Er skizziert die Optionen, mit denen die Pflegeversicherung zukunftsfest gemacht werden kann. Die wichtigsten Reformvorschläge werden anhand von Modellrechnungen tiefer analysiert.

Die Ergebnisse des aktuellen Pflegereports untermauern die Dringlichkeit grundlegender Reformen: Denn die Pflegeversicherung, die als Erfolgsmodell gestartet ist, verliert angesichts der finanziellen Belastung des Einzelnen in ihrer jetzigen Form an Akzeptanz und Zukunftsfähigkeit.

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Neue Folge des Demenz-Podcasts behandelt rechtliche und organisatorische Fragen


10.10.2019

Anfang Oktober erschien die bereits sechste Folge unseres Demenz-Podcasts, der im April dieses Jahres startete. Die neue Folge behandelt ein eher sperriges, aber nichtsdestotrotz immens wichtiges Thema – rechtliche und organisatorische Fragen. Dazu hat die Autorin und Moderatorin Christine Schön gleich drei Experten aus einer Pflegekasse, einem Pflegestützpunkt und der Alzheimer Gesellschaft als Interviewpartner eingeladen.
Nach der Diagnose Demenz gibt es einige Dinge zu klären – eine Situation, in der sich Angehörige oft überfordert und alleingelassen fühlen in diesem organisatorischen Dschungel. Die aktuelle Folge versucht mit Hilfe der Experten ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Der Podcast will den Betroffenen außerdem verdeutlichen, dass es die Situation für alle Beteiligten einfacher macht, wenn Bedürfnisse, Abneigungen und persönliche Interessen klar kommuniziert werden. Je mehr die unterstützenden Personen über den Menschen mit Demenz wissen, desto besser können sie auch auf individuelle Besonderheiten eingehen. An die Sendung schließt sich ein ausführliches Interview mit dem Geschäftsführer der IKK Südwest, Roland Engehausen, an, der wichtige Begriffe aus der Pflegekasse definiert und erläutert. Hören Sie rein und teilen Sie uns Ihr Feedback unter demenzpodcast@medhochzwei-verlag.de mit.

Der Podcast behandelt jeden Monat ein neues Thema, bisher waren dies: Beginn und Diagnose, Kommunikation, Selbstfürsorge, Alltag sowie Demenz und Hören. Unser Ziel ist es, Angehörigen ein kostenloses und dennoch verlässliches und hochwertiges Informationsangebot zur Verfügung zu stellen. Christine Schön hat viel Erfahrung im Bereich Radio und Audioproduktion und ist zudem Initiatorin von „Hörzeit – Radio wie früher“, einem Audiomagazin speziell für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Der Podcast kann auf allen gängigen Podcatchern und unter www.demenz-podcast.de angehört werden.

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Ein Arbeitsvorschlag aus der Praxis zur Pflegedokumentation in der außerklinischen Intensivpflege


26.09.2019

In der pflegerischen Arbeit ist die Pflegedokumentation ein zentraler und unverzichtbarer Bestandteil der Qualitätssicherung. Die Dokumentation wird gesetzlich gefordert, soll jedoch entbürokratisiert werden. Dies bedeutet, dass die Pflegenden nur Veränderungen der geplanten täglichen Pflege bzw. Veränderungen des Gesundheitszustandes des/r Klient/in erfassen sollen. Dadurch wird eine Verschlankung der Pflegedokumentation erhofft. Ob diese eintrifft, wird erst die Praxis der kommenden Jahre zeigen können, denn die Pflegedokumentation muss zum einen den Ansprüchen der Kostenträger entsprechen, aber auch in der Praxis funktionieren. Um beiden Ansprüchen gerecht werden zu können, muss eine sehr genaue Beschreibung des Gesundheitszustandes, der Fähigkeiten und Wünschen des/r Klient/in sowie des Umfeldes erfasst werden. Aus dieser kann dann ein Tagesplan mit Pflegezielen erarbeitet werden.

Die Neuerscheinung „Pflegedokumentation in der außerklinischen Intensivpflege“ von Klaus-Dieter Neander, der bereits in vielen verschiedenen Bereichen der Pflege tätig war und ist, stellt ein erprobtes Dokumentationssystem vor, das bestimmte Ausprägungen pflegerelevanter Items beschreibt und Pflegende dazu anhält, konkrete Pflegeziele zu formulieren. Formulare mit Ankreuzfeldern ermöglichen es den Pflegekräften, kompakt und trotzdem detailreich zu dokumentieren. Das vorgestellte Dokumentationssystem ist umfassend und hilft, auch die vom MDK geforderten Problemfelder sicher zu bearbeiten und adäquat in die Praxis umzusetzen.

Das neuartige Konzept der Pflegedokumentation wurde bereits in der Praxis erprobt, mittlerweile weiterentwickelt und zur Diskussion gestellt.

Die Formulare der Pflegedokumentation gibt es zusätzlich zum Buch online als Downloadmaterial (Downloadcode im Buch vorhanden). So kann das benötigte Material selbst ausdruckt und kopiert werden.

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„Bei Stella & Tom fliegen die Fetzen“ – Das neue Kinderbuch von Christian Lüdke mit Geschichten vom Streiten und Vertragen


24.09.2019

Stella und Tom stürzen sich ins nächste Abenteuer! Nur leider sind sie dieses Mal nicht immer einer Meinung. Im neuen Buch „Bei Stella & Tom fliegen die Fetzen – Geschichten vom Streiten und Vertragen“ von Therapeut und TV-Experte Dr. Christian Lüdke und Illustratorin Saskia Gaymann liegen sich die beiden Freunde ziemlich in den Haaren. Begleitet vom gefräßigen Mops Mampfred, der einen kleinen, streitsüchtigen Floh im Gepäck hat, erleben sie ein turbulentes Schuljahr. Stella und Tom bemerken: Manche Streitigkeiten lösen sich in Luft auf, andere werden immer größer und machen einen großen Knoten im Magen. Trotzdem ist Streit wichtig: Kinder wachsen daran und lernen, sich selbst besser einzuschätzen.
Wer richtig streiten kann, lernt auch, seine Meinung vor anderen zu vertreten, um sich gegen Mobbing zu wehren. Das Schönste am Streiten ist aber das Vertragen und dabei hilft der gefräßige Mops Stella und Tom in diesem Schuljahr. Zusammen erleben sie verschiedene Streitfälle: Es geht um verpasste Verabredungen, Fußballspiele und gemeine Sprüche im Chat. Streitereien, die durch Leistungsdruck, Mobbing oder Neid entstehen – also Situationen, die jedes Kind kennt. Gemeinsam mit den beiden Freunden lernen die Leser, in Streitsituationen souverän zu reagieren, sich nicht so leicht ärgern oder aus der Ruhe bringen zu lassen. Mit praktischen Streitregeln und Tipps werden Eltern und Kinder, Erzieher und Lehrer zu echten Profis im Streiten und Vertragen, wenn mal wieder die Fetzen fliegen.

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Gesund und sicher in der digitalen Welt – für Klein und Groß

 

Auerbach Stiftung verteilt kostenlos Medienpakete an Kitas, Kindergärten und Schulen für eine gesunde Mediennutzung


13.09.2019

Wann schläft eigentlich das Handy? Ist es ok, während der Hausaufgaben mit seinem Kumpel zu chatten? Und warum braucht man überhaupt Handyregeln? Diese Fragen sind ein Dauerbrenner an Schulen und auch zu Hause.

Die Auerbach Stiftung möchte bei diesen und weiteren Fragen rund um den gesunden Umgang mit digitalen Medien Hilfestellung bieten. Und so hat die Stiftung gemeinsam mit dem medhochzwei Verlag 5.000 Grund- und weiterführende Schulen sowie 5.000 Kitas und Kindergärten angeschrieben und ihr Medienpaket vorgestellt, das gemeinnützige Einrichtungen kostenlos bei der Stiftung bestellen können, um Erzieher und Lehrer bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Aktion ist im August erst angelaufen, freut sich aber dennoch bereits großer Beliebtheit – wöchentlich werden tausende Medienpakete bei der Stiftung angefordert – und die Resonanz ist durchweg positiv.

Was befindet sich in einem Medienpaket? Die Minibuchreihe von Paula & Max ist in jeder Box enthalten – jeweils abgestimmt auf das Alter der Kindergarten- oder Schulkinder. Gemeinsam mit Paula & Max können Eltern, Kinder, Lehrer und Erzieher den gesunden Umgang mit Medien üben. Paula fragt: „Papa, wann schläft dein Handy?“ Und zusammen mit den kleinen Helden werden Handyregeln für die ganze Familie entwickelt.

Steffen Heil, Vorstand der Auerbach Stiftung, liegt bei der Handynutzung besonders die Vorbildfunktion der Eltern am Herzen: „Kinder kommen zu Hause schon sehr früh mit digitaler Technik in Berührung. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass sie einen maßvollen oder sinnvollen Umgang damit erlernen. Daher brauchen Kinder unbedingt erwachsene Vorbilder, die ihnen eine gesunde und reflektierte Mediennutzung vorleben. Mit unserer Stiftungsarbeit unterstützen wir Eltern und Erziehungsbeauftragte dabei, ihrer Vorbildrolle leichter gerecht zu werden.“

Dabei soll auch das Handybett helfen. In jedem Paket befinden sich Bastelbögen, aus denen die Kinder im Handumdrehen einen Ruheplatz für ein Handy basteln können. Liegt das Handy erstmal im Handybett, ist abschalten angesagt, für das Smartphone und für die Familie. „Besonders stolz sind wir, dass das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg unsere Produkte einsetzt und sie für die pädagogische Praxis empfiehlt. Darüber hinaus hat das LMZ gar ein Lehrmodul zum Einsatz des Handybetts entwickelt“, so Heil.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Entspannung ist langweilig? Nicht mit dem Daily Lama!

Von Yogasitzen, Lamakötteln und großen Träumen


04.09.2019

Schule, Handballtraining, ein fieser Klassenkamerad und eine gestresste Mutter. Dann klingelt plötzlich noch ein Lama mit schiefen Zähnen und buntem Poncho an der Tür. „Das kann ja nur noch mehr Stress bedeuten – oder etwa nicht?“, denkt der kleine Sam …

In „Der Daily Lama. Wie Sam Freundschaft mit einem Lama schloss – Von Yogasitzen, Lamakötteln und großen Träumen“ erzählen die Autorinnen Saskia Gaymann und Sarah Rondot vom kleinen Sam, der in seinem turbulenten Alltag selten zur Ruhe kommt.
Doch dann steht eines Tages der Daily Lama vor der Tür. Ein wuscheliges Lama, das behauptet, Experte für Entspannung zu sein! Auch wenn Sam es erst nicht glauben kann, mit Hilfe des Daily Lama schafft er es, auch im Alltag abzuschalten und sich zu entspannen.
Saskia Gaymanns liebevolle und urkomische Illustrationen zeigen, wie Sam und das Lama in ein tierisches Abenteuer eintauchen. Ein Abenteuer, das von Yogasitzen, Lamakötteln und großen Träumen erzählt. Vom Geheimagententreffen im Zoo bis hin zu Kirschkernweitspucken mit Oma und aufregenden Handballwettkämpfen – das Lama bleibt cool und Sam lernt es auch.

Durch unzählige Hobbys, virtuelle und reale Freunde oder Leistungsdruck in der Schule kann es Kindern schwerfallen, abzuschalten und dem Terminstress zu entkommen. Gemeinsam mit dem Daily Lama lernt der Leser, dass der Weg hin zu einem selbstbewussten, starken und ausgeglichenen Selbst über Achtsamkeit, Gorilla-Schreie und ein bisschen Lama-Spucke führen kann. Auf spielerische Art lernen Kinder gemeinsam mit ihm Meditation, Achtsamkeit und Entspannung kennen. Im Anhang des Buches finden Kinder, Eltern, Pädagogen und Therapeuten kleine Hilfestellungen und Meditationsübungen für den Alltag. Die Körperpsychotherapeutin Dr. Barbara Steinhilber erklärt hier, was Meditation mit einer wilden Affenbande zu tun hat und warum eine Wärmflasche Wunder wirken kann. Am Ende der Geschichte können Sam und die kleinen Leser in stressigen Situationen, bei Prüfungen, Wettkämpfen und fiesen Klassenkameraden gelassen bleiben.

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Cartoonkalender 2020 „AusZeit… einfach mal abschalten!“ – Für mehr Balance zwischen analogem und digitalem Alltag


29.08.2019

Ist es sinnvoll, den Nachwuchs als Belohnung für die Mathehausaufgaben online Zombies töten zu lassen? Ist das Kind wirklich sicherer, wenn es über GPS auf dem Weg zur Schule überwacht wird? Und wie wirksam ist eine App zum Spanisch lernen? Der AusZeit-Kalender 2020 von Prof. Dr. Gerald Lembke und Dr. Christian Lüdke befasst sich mit Themen, die zurzeit auf jedem Schulhof und in Familien präsent sind. Illustriert mit Cartoons von Christiane Pfohlmann dreht sich alles um den wichtigsten Begleiter der Generation Google: das Smartphone.

Angesprochen sind alle, die täglich mit digitalen Medien konfrontiert werden: Eltern, die auch ihr eigenes Handyverhalten überprüfen wollen, Großeltern, die ihre Enkel beim Zocken beobachten, Kinder, die zwischen echten und virtuellen Freunden unterscheiden müssen, und Lehrer, die über den Einsatz von Tablets im Unterricht nachdenken. Die Autoren, der klinische Hypnotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Christian Lüdke, und Gerald Lembke, Professor für Digitale Medien und Medienmanagement, verknüpfen Fachwissen mit Humor. Die Kalenderblätter sind jeweils wie eine Schulstunde gestaltet. Pro Monat gibt es Fakten, Tipps in Form von Hausaufgaben und Raum für eigene Gedanken. So geht es in der Chemie-Stunde für den Monat März zum Beispiel um den Unterschied zwischen virtuellen und echten Freunden, in der Religionsstunde dreht sich alles um „heilige“ Apps und auf dem Kalenderblatt für Gemeinschaftskunde lernen Kinder, Schleichwerbung der Influencer zu durchschauen.

Mit Witz und Leichtigkeit hilft der AusZeit-Kalender, die Balance zwischen analogen und digitalen Welten zu finden – in der Schule und im Familienleben.

Auch für jüngere Kinder ist die Handynutzung mittlerweile ein Thema. Da können beim Abendessen Fragen aufkommen wie „Papa, wann schläft dein Handy?“, „Mama, wann bekomme ich ein Handy?" oder „Wie verhalte ich mich mit dem Handy im Straßenverkehr?“. Zusammen mit der Minibuchreihe „Paula und Max“, herausgegeben von der Auerbach Stiftung, können Eltern und Kinder ihren Alltag mit Smartphones gestalten. Gemeinsam werden „einfache Handyregeln“ ausgemacht, denn nicht nur Kinder müssen vor ungesunder Mediennutzung geschützt werden, wie uns Paula und Max zeigen.

Ungefähr 150 Mal am Tag greifen wir zu unserem Handy und setzen dabei auch für kleinere Kinder kein gutes Signal. Manchmal fällt es schwer, das Smartphone auszuschalten oder wegzulegen. Aber vielleicht sollte das Handy auch mal schlafen? Das Handybett, das mit der ganzen Familie zusammengesteckt werden kann, hilft, digitalen Dauerstress zu vermeiden. Abends können Eltern und Kinder ihre Handys gemeinsam ins Bett bringen und so das Abschalten erleichtern. Das Ergebnis: mehr analoge Freizeit für die ganze Familie.

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Lachend durch das Jahr 2020 mit Peter Gaymanns „Cartoons von der Couch“


23.08.2019

Im Cartoonkalender 2020 greift Peter Gaymann zwischenmenschliche und therapeutische Situationen in seinem einzigartigen Stil humorvoll auf. Die zwölf liebevoll und feinsinnig gezeichneten Monatsblätter begleiten Sie so durch das Jahr 2020 und sorgen auch bei Freunden und Verwandten für Schmunzler, wenn sie als Postkarte verschickt werden.

Peter Gaymann, geb. 1950 in Freiburg im Breisgau, gehört zu den berühmtesten Cartoonisten in Deutschland. Nach anfänglicher Arbeit als Sozialpädagoge und Kunsterzieher beschloss er, seiner Leidenschaft nachzugehen und machte sich 1976 als Cartoonist und Zeichner selbstständig. Seitdem wurden von und mit ihm 100 Bücher – darunter einige Bestseller – veröffentlicht. Bekannt wurde er vor allem durch humoristisch gezeichnete Hühner, die mit dem Kürzel „P. GAY“ in vielen Zeitungen und Zeitschriften sowie auf Postkarten, Kalendern, Postern und Radierungen erschienen. Heute sind die Hühner sein Markenzeichen und verzieren mittlerweile auch verschiedene Produkte, von Espressotässchen bis hin zu Uhren, Textilien oder Weinetiketten.

Der Cartoonkalender „Cartoons von der Couch“ erscheint inzwischen im vierten Jahr bei medhochzwei. Kürzlich erschienen ist auch der „Demensch“-Kalender – ebenfalls mit lustigen Illustrationen von Peter Gaymann –, der erneut aufzeigt, wie man stilvoll und mit Humor dem Thema Demenz begegnen kann.

In seinem persönlichen Blog gewährt Peter Gaymann einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen und lässt so treue Fans an seinem spannenden Leben als Cartoonist teilhaben.

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Praktische Tipps zur Umsetzung von Case Management in Humandiensten


20.08.2019

Was ist für eine erfolgreiche Anwendung von Case Management nach den Leitlinien der DGCC erforderlich? Welche Hindernisse ergeben sich bei den Implementierungsprozessen in Organisationen? Wie können diese Hindernisse überwunden werden? Die Beantwortung dieser Fragen ist zentral, um Case Management erfolgreich in unterschiedlichen Handlungsfeldern umzusetzen. Ziel der Neuerscheinung „Implementierung und Entwicklung von Case Management“ ist es, genaue Antworten auf diese Fragen zu finden und konkrete Implementierungsbeispiele aus der Praxis zu geben.

Mithilfe von Erfahrungsberichten aus der steirischen Kinder- und Jugendhilfe, einem Berliner Akutkrankenhaus, dem Universitätsklinikum Münster und von einem ambulanten Pflegedienst aus Berlin mit zusätzlichem Fachbereich der Eingliederungshilfe wird ausführlich und verständlich die Implementierung von Case Management in verschiedenen Einrichtungen erläutert.
Die Beiträge enthalten außerdem detaillierte Angaben zu den organisationsspezifischen Gründen und Zielen, die mit der Einführung von Case Management verbunden waren, der exakten Vorgehensweise im Zuge der Implementierungsvorbereitung sowie zur konkreten Anwendung des Handlungskonzepts Case Management im jeweiligen Kontext. Ferner werden anschaulich Anregungen für den individuellen Transfer in die eigene berufliche Praxis der LeserInnen gegeben.

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DEMENSCH-Postkartenkalender 2020:
Karikaturen über Demenz von Peter Gaymann


13.08.2019

Wenn der Opa mit dem Regenschirm duschen geht oder die eigenen Kinder an der Tür für Flüchtlinge gehalten werden – Situationen, die beim Umgang mit Menschen mit Demenz nicht ungewöhnlich sind und zunächst verwundern, wenn nicht sogar bedrücken.
Manchmal verlangt ein ernstes Thema wie Demenz etwas Humor, der die Schwere der Situation nehmen kann. Der DEMENSCH-Kalender 2020 zeigt erneut, wie ein humorvoller Umgang mit schwierigen Situationen durch Kreativität gelingen kann.

Der inzwischen achte Kalender, den der Cartoonist Peter Gaymann und Prof. Dr. Thomas Klie gemeinsam gestaltet haben, versteht sich als Einladung zu einem kreativen, menschenfreundlichen Umgang mit all dem, was an einem Leben mit Demenz herausfordernd ist.

Der DEMENSCH-Kalender 2020 enthält wieder zwölf respekt- und humorvolle Cartoons zum Thema Demenz, die die Symptome von Demenz nicht kaschieren, den Blickwinkel aber ändern möchten. Peter Gaymanns Karikaturen stellen Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt – wo sie auch hingehören.

++ Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. Helfen Sie mit, einander offen zu begegnen. ++

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Erster Band der neuen Schriftenreihe „Gesundheitsökonomie für die Versorgungspraxis – Gesundheit und Pflege“ erschienen


09.08.2019

Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sind die Versorgungsziele des Gesundheitssystems – diesen und anderen Themen widmet sich auch „Medizinprodukte: Ökonomie der Regulatorik“, der erste Band der neuen Schriftenreihe „Gesundheitsökonomie für die Versorgungspraxis – Gesundheit und Pflege“. Einführend stellt er die ordnungsökonomischen Zusammenhänge bei regulierten Gesundheitsmärkten dar. Die Autoren der einzelnen Beiträge analysieren die neuen Regulierungsansätze aus unterschiedlichen Perspektiven – der Perspektive des Systems, der Perspektive der heterogenen Teilmärkte, der methodischen Bewertungsfragen, der Industrie, Kostenträger und Beschaffungsorganisationen und nicht zuletzt der Perspektive der Patientensicherheit.

Die Gesundheitsökonomie in Deutschland kann mittlerweile auf einen mehr als 30-jährigen Erfahrungshintergrund verweisen. Das Fach hat ein hochdifferenziertes Netzwerk von Sub-Spezialitäten aufgebaut und durchdringt in einer Vielzahl von Einzelanalysen alle Sektoren und alle differenzierten Fragestellungen des Gesundheitswesens.

Das Anliegen der neuen Schriftreihe „Gesundheitsökonomie für die Versorgungspraxis – Gesundheit und Pflege“ ist es, die Translation der gesundheitsökonomischen Erkenntnisse für die Versorgungspraxis aufzubereiten und verfügbar zu machen. Die Schriftenreihe wird herausgegeben von Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, Dr. Jasmina Stoebel und Prof. Dr. Jürgen Zerth.

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Jahrbuch Pflegemanagement: Chancen des Pflegeberufegesetzes und Auswirkungen auf die Profession Pflege


01.08.2019

Der Pflegenotstand ist kein neues Thema – aber ein Thema, das ständig neue Lösungen fordert und im politischen Tagesgeschehen von großer Relevanz ist. Einzelne Lösungen allein sind aber nicht zielführend, sondern alle relevanten Akteure müssen gemeinsam daran arbeiten, die Pflegeberufe attraktiver zu gestalten und Nachwuchs dafür zu gewinnen bzw. Mitarbeiter zu halten.
Die Ringvorlesung „Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen“ an der Alice Salomon Hochschule Berlin beleuchtete unter verschiedenen Gesichtspunkten die (Weiter-)Entwicklung der Pflege. Einige der Beiträge finden sich in der Neuerscheinung „Chancen des Pflegeberufegesetzes und Auswirkungen auf die Profession Pflege“ wieder.
Der vorliegende Band behandelt u. a. die Chancen der Akademisierung der Pflege – aber auch deren Risiken –, die Überschneidung von Kompetenzen und Aufgabenprofilen, die hohen Erwartungen an die Pflegekammern und den Bildungs-Gap. Aber auch ein Blick ins Ausland kann helfen: So können am Beispiel Schweden wertvolle Hinweise für das deutsche Pflegesystem abgeleitet werden.
Ergänzt wird der Band durch Praxisbeispiele vom Kuratorium Wohnen im Alter und der RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm gGmbH, die gemeinsam mit den anderen Beiträgen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen sollen.

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Gemeinsam für die Pflege - PflegeWert

03.07.2019

Professionalität, Wertschätzung, Anerkennung und Stolz sind Ressourcen für gute und motivierte Mitarbeiter - das gilt auch im Bereich der Pflege. Die Wertschätzung von Pflegekräften führt nicht nur zu einer hohen Arbeitszufriedenheit und zu Arbeitsstolz bei den Mitarbeitern, sie dient gleichzeitig einer neuen Kundenorientierung und einer qualitativ hochwertigen Pflege.
Dies hat auch das Dachgremium „Konzertierte Aktion Pflege“ erkannt und Anfang Juni die von Bund, Ländern und den relevanten Akteuren in der Pflege verbindlich vereinbarten Ziele und konkreten Maßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Diese sollen den Arbeitsalltag und die Arbeitsbedingungen von beruflich Pflegenden spürbar verbessern, sie entlasten und die Ausbildung in der Pflege stärken. Dieses Maßnahmenpaket der Dachgremiums von unter anderem dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege umfasst zahlreiche Aspekte. Hierzu gehören die Steigerung der Ausbildungszahlen, höhere Löhne für beruflich Pflegende, eine verbesserte und am Bedarf ausgerichtete Personalausstattung in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, mehr qualifizierte Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland, mehr Gesundheitsförderung, mehr Entlastung durch Digitalisierung und mehr Verantwortung für Pflegefachpersonen. All diese Maßnahmen sollen zeigen, dass alle Beteiligten bereit sind, Verantwortung für eine bessere Pflege in Deutschland zu übernehmen.
Diese Thematik hat auch die zweite durchgesehenen Auflage von PflegeWert – eine Verbesserung für die Wertschätzung der Arbeit der Pflegekräfte in Deutschland. Für das Projekt „PflegeWert“ wurden die Kernelemente eines wertschätzenden Arbeitsumfeldes analysiert und die Ergebnisse zu sieben zentralen Handlungsanleitungen zusammengefasst.
„Das Buch gibt sinnvolle und praktikable Hinweise, wie Pflegende wertgeschätzt werden können. Die Ergebnisse des Buches basieren auf einer Untersuchung im ambulanten und teil-/vollstationären Pflegesektor und sind dennoch auf viele andere Bereiche der Pflege übertragbar wie z. B. Akutkrankenhäuser. Für den Managementbereich sollte es Pflichtlektüre sein.“ (Unbekannter Rezensent).

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Digitalisierung und Alter: Segen oder Fluch?


Die aktuellen technologischen Entwicklungen verändern die Gesellschaft auf vielfältige Weise und in unterschiedlichen Bereichen. Auch ältere Menschen sind in ihrem Alltag zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen mit dem Digitalisierungsprozess konfrontiert. Der Einsatz bestimmter technischer Produkte und Anwendungen spielt eine immer stärkere Rolle. Diskutiert wird in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins ProAlter unter anderem wie die Digitalisierung in alle Lebensbereiche einzieht und was dies bedeutet. Wird die Digitalisierung in der häuslichen Pflege von Menschen mit Demenz zukünftig zum Alltag gehören? Zudem wird die Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ vorgestellt, die alle Möglichkeiten der Digitalisierung für die Pflege ausschöpft, um diese gemeinsam mit Wissenschaftlern, Vertretern pflegebedürftiger Menschen und Fachpersonal auszuwerten und konkrete Maßnahmen daraus abzuleiten. Des Weiteren enthält das Magazin einen Überblick über aktuelle Anwendungsbereiche digitaler Pflegetechnologien und stellt mögliche Perspektiven für die Nutzer vor.

Weitere Themen der Ausgabe sind unter anderem das Konzept des betreuten Seniorenwohnens sowie therapeutische Empfehlungen, wie die Teilhabe am Leben für Menschen mit Demenz gelingen kann. Weitere Themen können Sie im Inhaltsverzeichnis und Editorial einsehen.

Das einzigartige Fachmagazin ProAlter informiert viermal im Jahr mit Berichten, Reportagen, Interviews und Kommentaren über die wichtigsten und aktuellsten Fragen rund ums Alter und Älterwerden. Allen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen des Älterwerdens beschäftigen, gibt ProAlter wertvolle Anregungen und Impulse für ihre Arbeit. Das Spektrum umfasst dabei alle Bereiche der Altenhilfe und Seniorenarbeit, von der Pflege bis hin zur kommunalen Altenhilfeplanung und bürgerschaftlichem Engagement.

Weitere Informationen zum Fachmagazin finden Sie hier.

 

AMNOG-Report 2019 – Nutzenbewertung von Arzneimitteln in Deutschland

07.06.2019

Bleiben neue, hochpreisige Arzneimittel auch zukünftig im solidarisch finanzierten System der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlbar? Wie belastbar ist das GKV-System im Hinblick auf den inzwischen häufig auch in Mehrfachkombination erfolgende Einsatz neuer Onkologika oder die zuletzt deutlich gestiegene Anzahl neu zugelassener Wirkstoffe mit überdurchschnittlich hohen Jahrestherapiekosten?
Der fünfte AMNOG-Report der DAK-Gesundheit widmet sich dieser und weiterer Fragestellungen.

Zudem geht er der Thematik nach, wie zukünftig die Finanzierung von teuren Arzneimitteln gewährleistet wird und welche besonderen Anforderungen die Versichertengemeinschaft an diese Arzneimittel stellt. In Form von Analysen der von G-BA und IQWiG abgeschlossenen Nutzenbewertungsverfahren, Versorgungsanalysen auf Basis der Abrechnungsdaten der DAK-Gesundheit sowie durch Gastbeiträge vieler, am Nutzenbewertungsverfahren beteiligten Parteien leistet der AMNOG-Report 2019 einen objektivierenden und wissenschaftlich fundierten Beitrag zu den fortlaufenden Diskussionen sowie zur Weiterentwicklung der Nutzenbewertung in Deutschland.

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Neu erschienen: „Börsengang für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens“


05.06.2019

Die Einrichtungen des Gesundheitssystems werden mit der Finanzierung von Wachstum und dem Bestehen im sich massiv verschärfenden Wettbewerb konfrontiert und vor neue Herausforderungen gestellt. Ein Börsengang stellt eine Möglichkeit der benötigten (Eigen-)Kapitalbeschaffung dar, die in der schwierigen Situation, in der sich vor allem kleinere und mittlere Krankenhäuser häufig befinden, von großer Hilfe sein kann. Inwieweit dieser für Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen sinnvoll und durchführbar ist, analysiert das neu erschienene Buch „Börsengang für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens“.

Das Buch dient als praxisorientierter Leitfaden mit wertvollen Tipps allen Entscheidern im Krankenhaus und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, die sich zum ersten Mal mit der Überlegung, an die Börse zu gehen, beschäftigen. Ein Fokus des Buches liegt auf der Problematik um die Gemeinnützigkeit von Krankenhäusern bzw. dem Verzicht auf dieselbe im Falle eines Börsenganges. Ziel des Buches ist es, eine bisher wenig genutzte Möglichkeit der (Eigen-)Kapitalbeschaffung für Krankenhäuser, Klinikverbünde und andere Einrichtungen des Gesundheitssystems vorzustellen und den Entscheidungsträgern eine interessante Handlungsalternative näher zu bringen.
Der Autor, Dr. Stefan Terkatz, hat in seiner Tätigkeit als Finanzierungs- und Sanierungsberater im Gesundheitswesen schon für einige Krankenhausverbünde die Möglichkeit eines Börsenganges geprüft und konzipiert. Seine umfassende berufliche Erfahrung kommt zum Tragen bei der Interpretation und Auswertung zahlreicher grundlegender Analysen sowie konkreter Fallbeispiele

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Krankenhaus Rating Report 2019:
Deutschen Krankenhäusern geht es wieder schlechter


22.05.2019

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser war im Jahr 2017 schlechter als im Vorjahr. 12 Prozent lagen im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Auch ihre Ertragslage hat sich verschlechtert, wohl auch aufgrund der erstmals gesunkenen Anzahl stationärer Fälle. Der damit zusammenhängende Handlungsdruck dürfte im nächsten Jahrzehnt weiter steigen. Es ist an der Zeit, statt der bestehenden ambulanten und stationären Vergütungssysteme ganzheitliche Vergütungsmodelle anzustreben.    

Der eingeschlagene Weg in die Selbstkostendeckung ist allerdings ein Irrweg. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die fünfzehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des „Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2019“ in Berlin heute der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er wurde gemeinsam vom RWI, der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit Deloitte und der HIMSS erstellt.
 
Die wichtigsten Ergebnisse:
Status quo
Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich im Jahr 2017 verschlechtert. 12 Prozent der Krankenhäuser befanden sich im „roten Bereich“ erhöhter Insolvenzgefahr, 81 Prozent im „grünen Bereich“. Im Jahr zuvor lagen noch 7 Prozent im „roten Bereich“ und 84 Prozent im „grünen Bereich“. Die Ertragslage hat sich 2017 ebenfalls verschlechtert: 28 Prozent der Krankenhäuser schrieben auf Konzernebene einen Jahresverlust, 2016 waren es nur 13 Prozent.  
Ausschlaggebend für die schlechtere wirtschaftliche Lage dürfte u. a. der Rückgang der stationären Fallzahl im Jahr 2017 um 0,5 Prozent gewesen sein. Gründe hierfür sind wohl u. a. die zunehmende Ambulantisierung, der Personalmangel, ein bereits hoher Sättigungsgrad bei u. a. kardiologischen und orthopädischen Leistungen und intensivere MDK-Prüfungen.
Große Krankenhäuser haben typischerweise ein besseres Rating als kleine, auch ein hoher Grad an Spezialisierung beeinflusst das Rating positiv. Kliniken in freigemeinnütziger und privater Trägerschaft schneiden besser ab als öffentlich-rechtliche Kliniken.
Die Krankenhausstrukturen sind nach wie vor in vielen Regionen ungünstig, insbesondere durch hohe Standortdichte, viele kleine Einheiten und eine geringe Spezialisierung. Am schlechtesten fällt das Rating in Niedersachsen/Bremen, Bayern, Hessen und Baden-Württemberg aus, signifikant besser in Ost-Deutschland.

Wenn Sie über den Krankenhaus Rating Report berichten, würden wir uns freuen, wenn Sie folgende bibliografische Angaben nennen:

Augurzky/Krolop/Mensen/Pilny/Schmidt/Wuckel: Krankenhaus Rating Report 2019. Das Ende des Wachstums? ISBN: 978-3-86216-555-1. medhochzwei Verlag.

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Demenz – im Fokus der Öffentlichkeit? Sophie Rosentreters neue Märchen-DVDs sind da


Annette & Caroline Frier, Björn Harras, Hilly Martinek, Jana Raile, Jochen Schropp, Bettina Tietjen, Christine Westermann und Anna Wilken – sie alle verbindet etwas. Jeder von ihnen hat im näheren Umfeld Erfahrungen mit dem Thema Demenz gemacht.
Auf den neu im medhochzwei Verlag erschienenen DVDs „Prominente lesen Märchen 1“ und „Prominente lesen Märchen 2“ versetzen sie gemeinsam mit Demenz-Botschafterin und Ilses weite Welt-Gründerin Sophie Rosentreter den Zuschauer zurück in die Kindheit. Mit großem Engagement lesen sie einige der schönsten und bekanntesten Märchen vor und sprechen auch über ihre eigenen Erfahrungen mit Demenz. Denn: Vorlesen hat etwas Magisches – besonders wenn es um Märchen geht. Es erinnert uns an kostbare Augenblicke, in denen alles gut war, in denen wir uns im Kreis von Familie oder Freunden aufgehoben und sicher fühlten. Mit Rumpelstilzchen um das Feuer zu tanzen, am Haar von Rapunzel den Turm hinaufzusteigen oder im Sterntaler nach dem Gold des Himmels zu greifen – das sind Momente, die fest in unserem Gedächtnis verankert liegen und uns im Laufe des Älterwerdens immer wieder begegnen. Aus diesem Grund eignen sich Märchen besonders gut, um wieder einen Zugang zu Menschen mit Demenz zu finden. „Prominente lesen Märchen“ Teil 1 und 2 zeigen: Das Thema Demenz geht uns alle an und rückt verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Immer mehr Personen des öffentlichen Lebens setzen sich für einen offenen Umgang mit dem Thema ein. Doch noch immer muss viel getan werden, um Menschen mit Demenz in die Mitte unserer Gesellschaft zu rücken.

Die neuen DVDs haben wie alle Produkte von Ilses weite Welt den Anspruch, im oftmals anstrengenden Alltag wieder gute Gefühle zu wecken und den Umgang mit der Diagnose zu erleichtern. Von den Brüdern Grimm über Hans Christian Andersen bis hin zu althergebrachten russischen Märchen – sie alle wecken Erinnerungen und schenken Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen wieder schöne gemeinsame Augenblicke. Einen Einblick in die Märchen-DVDs erhalten Sie hier.
Genießen Sie die Reise in die Vergangenheit und lassen Sie sich von der Magie der Märchen verzaubern.

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Der neue Demenz-Podcast – für Angehörige von Menschen mit Demenz

 

„Er ist nicht mehr er selbst“, „Ich dringe einfach nicht mehr zu ihr durch“, „Ich habe mich selbst zu sehr vernachlässigt“ – diese Sätze kennen Angehörige von Menschen mit Demenz nur zu gut. Die Diagnose Demenz kann emotional aufwühlend und beängstigend sein. Das heißt aber noch lange nicht, dass das Leben mit Demenz weniger lebenswert ist. Denn: Die Gefühle und die Persönlichkeit der Betroffenen bleiben, wir müssen nur wieder einen Zugang zu ihnen finden.

Ein wichtiger Aspekt hierbei ist ein Sicherheitsnetz aus Hilfe und Unterstützung – und die Bereitschaft, diese auch anzunehmen. Der kostenlose Demenz-Podcast von medhochzwei ist eine Möglichkeit für An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz, Halt im neuen Lebensabschnitt zu finden. Gefördert wird der Podcast von der Veronika-Stiftung. Autorin und Moderatorin des Demenz-Podcasts ist Christine Schön, seit 20 Jahren Hörfunkautorin mit Schwerpunkt Altern und Demenz und Redakteurin der Sendungsreihe „Hörzeit – Radio wie früher für Menschen mit Demenz“.

Der Podcast erscheint monatlich mit Informationen für alle, die sich mit Demenz befassen. Jede Sendung behandelt ein Thema und dauert etwa 30 Minuten. Er bietet ganz konkrete Unterstützung bei vielen Fragen von An- und Zugehörigen: Wie kann man sinnvoll gemeinsam die Freizeit gestalten oder mit der Demenz des/der Angehörigen in der Öffentlichkeit umgehen? Die Hörer erfahren wertvolle Tipps, wie man angemessen reagieren kann, wenn sich ein Mensch mit Demenz verändert, wenn er oder sie zum Beispiel aggressiv, ängstlich, anhänglich oder misstrauisch wird. Auch rechtliche Aspekte werden angesprochen: Wie ist das mit Vollmachten, mit dem Schwerbehindertenausweis, mit der rechtlichen Betreuung bei Geschäftsunfähigkeit und wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit den Betroffenen selbst rechtliche Fragen zu klären und im Fall der Fälle im Sinne dieser zu handeln? Auf www.demenz-podcast.de finden die Hörer hierzu hilfreiche Tipps, Anlaufstellen und Interviews.

In der ersten Folge des Demenz-Podcasts widmet sich Christine Schön dem Thema Beginn einer Demenz und Diagnose: Was ist überhaupt eine Demenz? Ist eine Diagnose wichtig oder nicht, an wen wendet man sich beim Verdacht auf eine Demenz und was passiert beim sogenannten Gedächtnistest?

Thema der Reihe wird aber auch immer wieder sein, wie sowohl Angehörige als auch Betroffene weiterhin ein erfülltes und glückliches Leben führen können, ohne sich aufzugeben. Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, aber auch Angehörige kommen dabei zu Wort und vermitteln verständlich und nachvollziehbar Hintergründe und einen gesunden Umgang mit dem oft schwer greifbaren Thema Demenz – für ein offenes, ehrliches Miteinander.

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Adieu Handy- und Computersucht: Kreative Ideen für eine gesunde Mediennutzung

 

Digitale Medien bestimmen unseren Alltag mehr denn je – vor allem den von Kindern und Jugendlichen. Die Zeit, die sie vor Bildschirmen verbringen, nimmt immer weiter zu und die gesundheitlichen Folgen von übermäßigem digitalen Konsum sind inzwischen durch zahlreiche Studien belegt.

So geht zum Beispiel aus dem Präventionsradar 2018 der DAK-Gesundheit hervor, dass jeder dritte Schüler unter Schlafstörungen leidet. Der Hauptgrund hierfür ist der stark erhöhte Bildschirmkonsum. Mittlerweile ist es sogar üblich, dass Kinder täglich im Schnitt mehr als vier Stunden mit dem Smartphone oder vor dem PC verbringen. Mit den Produkten zur gesunden Mediennutzung, die wir gemeinsam mit der Auerbach-Stiftung entwickeln, treten wir diesem Trend entgegen.

So erleben Paula & Max im dritten und vierten Band der Minibuch-Serie in „Papa, wann schläft dein Handy?“ und „Mama, wann bekomme ich ein Handy?“ neue spannende Abenteuer. Auf einfache und spaßige Art zeigen die Minibücher sowohl Kindern als auch Erwachsenen auf, wie wichtig es für das Familienleben ist, das Handy auch mal zur Seite zu legen.

Passend dazu bietet sich das präventive Handybett an. Gemeinsame Rituale, wie das Handy vor den Hausaufgaben oder dem Abendessen ins „Bett“ zu legen, lassen sich so spielerisch leicht einführen. Es hilft Eltern vor allem dabei, ihren Kindern zu vermitteln, dass regelmäßige Auszeiten von der digitalen Welt gesund sind und es noch eine spannende Welt außerhalb von Smartphone & Co. gibt.

Auch der im Juli 2019 erscheinende Cartoonkalender 2020 „AusZeit… einfach mal abschalten!“ vermittelt diese Botschaft. Die Cartoons auf der Vorderseite greifen typische Situationen im digitalen Alltag humorvoll auf und laden zum Schmunzeln und zur Selbstreflexion ein. Auf der Kalenderrückseite finden sich leicht umzusetzende Vorschläge für eine handyfreie Zeit zu Hause und in der Schule. Der Kalender gibt außerdem wertvolle Tipps, wie man sich vor Gefahren im Netz wie etwa Cybermobbing schützen kann.
So kann jeder sich selbst und seine Liebsten vor einem übermäßigen Medienkonsum bewahren – damit die schönen kleinen Momente des wirklichen Lebens im Alltag wieder an erster Stelle stehen. 

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Patient & Sicherheit

 

Die Patientenversorgung in Deutschland ist heute besser als jemals zuvor. Krankheiten wie manche Formen von Krebs, aber auch Infektionskrankheiten und chronische Krankheiten wie Diabetes Mellitus sind inzwischen gut behandelbar, wenn nicht heilbar. Mit dem Erfolg der Medizin ist die Patientenversorgung jedoch auch wesentlich komplexer und anspruchsvoller geworden als früher.

Patient & Sicherheit“ zeigt die Herausforderungen an die Gestaltung der Sicherheit der Patientenversorgung verständlich auf – und liefert innovative Lösungsansätze für ebenjene Herausforderungen.
Patientenversorgung ist mehr und mehr Teamarbeit, zum Teil mit hohem technischen oder medikamentösen Aufwand. Gleichzeitig unterliegt sie einem erheblichen finanziellen Druck. Aus einer jahrzehntelangen Sparpolitik hat sich eine flächendeckende weiche Rationierung entwickelt. Wir haben in Deutschland zu wenig Krankenpflegekräfte, zu wenig Hausärzte, es gibt Probleme, zeitnah einen Termin bei Fachärzten zu bekommen und bewährte Medikamente stehen nicht mehr ohne Weiteres zur Verfügung. Sich diesen Herausforderungen zu stellen, ist eine der Anforderungen für alle Gesundheitsberufe, aber auch für die Gesundheitspolitik und – nicht zuletzt – für die Patientinnen und die Patienten.

Im ersten Teil des Buches werden die Grundlagen erschlossen, u. a. Instrumente des Risikomanagements, Patientenwahrnehmung, Fehlerquellen sowie das Krankenhaus als Hotspot der Kommunikation zwischen Patienten und Behandlern. Der zweite Teil stellt innovative Konzepte vor, bei denen Patienten erfolgreich aktiviert und involviert werden, z. B. als Beobachter, als Ko-Forscher oder mithilfe von Lotsen in der Onkologie. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Kompetenzerwerb und der Befähigung von Patienten, etwa im Rahmen der Patientenuniversität oder durch Informationsmedien und Gesprächsangebote im Krankenhaus.

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Sterben in Verbundenheit

 

Zuhause sterben oder im Krankenhaus? Immer noch herrscht in Deutschland ein deutliches Auseinanderklaffen zwischen dem Wunsch nach einem Sterben im Kreis der Familie und der tatsächlichen Realität, nämlich im Krankenhaus zu sterben. „Sterben in Verbundenheit“ geht dieser ethischen Grundsatzfrage auf den Grund und versammelt aktuelle Studien, Kommentare, Einsichten und Perspektiven zur palliativen Versorgung und Begleitung in Deutschland.

Das Besondere an diesem Buch: Es vereint empirische und theoretische Zugänge zu den Themen Tod und Sterben, die ansonsten selten miteinander verbunden werden. Patientenrechtlich gilt es, die Selbstbestimmung des Menschen am Lebensende zu sichern und ihn vor paternalistischer Fremdbestimmung zu bewahren.

Medizinethisch stellen sich in existenziellen Entscheidungssituationen immer wieder schwerwiegende Legitimationsfragen. Mit den Instrumenten der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht sind die Bürger*innen aufgefordert, sich aktiv mit ihren Vorstellungen über notwendige Entscheidungen am Lebensende auseinanderzusetzen. Ihnen wird auf der einen Seite die Möglichkeit geboten, ihren Willen für die Zukunft zu definieren. Andererseits wird ihnen auch zugemutet, Festlegungen zu treffen, zu denen sich viele Menschen nicht in der Lage sehen.

Empirische Daten werden mit Einblicken in die Wirklichkeit des Sterbens in Haushalten und einer Good Practice verbunden, aus der für hoffentlich viele Next Practice wird, wenn sie die Ideen aufgreifen: Kommunen, Pflegedienste, Hausärzte und Krankenkassen.

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Betreutes Seniorenwohnen

 

Die Wohn- und Versorgungslandschaft für Ältere und Pflegebedürftige hat sich in den vergangenen 30 Jahren sehr verändert. Neben der Weiterentwicklung der Wohn- und Versorgungsangebote zu Hause hat sich für ältere Menschen mittlerweile ein breites Spektrum an Sonderwohnformen auf dem Markt etabliert. Eine von diesen Wohnformen ist das Betreute Seniorenwohnen, das in der gleichnamigen Broschüre näher beleuchtet wird.

Quantitativ hat sich das Betreute Seniorenwohnen neben der vollstationären Pflege zur bedeutendsten Sonderwohnform für Senioren und Seniorinnen entwickelt.
Es liegen jedoch aktuell wenige Informationen vor, welche Strukturen und Entwicklungen diese Angebote aufweisen und wie die Betreiber betreuter Wohnanlagen für die zukünftigen Herausforderungen aufgestellt sind. Auch über die qualitativen Entwicklungen, denen sich Anbieter des Betreuten Seniorenwohnens aktuell stellen müssen, ist wenig bekannt.
Um Investoren und Anbietern betreuter Wohnanlagen mehr Orientierung dahingehend zu geben, wie die aktuellen Entwicklungen verlaufen und mit welchen Herausforderungen die Akteure vor Ort bei der Umsetzung konfrontiert sind, haben das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und die BFS Service GmbH eine Umfrage unter Anbietern betreuter Wohnanlagen durchgeführt und die Ergebnisse in dieser Broschüre zusammengefasst.

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Was Ärzte über die Digitalisierung des Gesundheitswesens denken

 

Im Mittelpunkt des aktuellen Digitalisierungsreports „Was Ärzte über die Digitalisierung des Gesundheitswesens denken“ steht eine gemeinsame Befragung der DAK-Gesundheit und der Ärzte Zeitung von 2300 Ärztinnen und Ärzten. Befragt wurden sie unter anderem zur aktuellen Verbreitung sowie zur Nutzenbewertung digitaler Versorgungslösungen. Außerdem bewerteten sie konkrete Versorgungsszenarien.

Fest steht, dass die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens sich wie ein roter Faden durch die versorgungs- und gesundheitspolitische Debatte der kommenden Jahre ziehen wird. Wer digitale Lösungen heute nicht mitdenkt, macht einen Fehler. Egal, ob es um neue Ansätze im Bereich der Prävention geht, die Weiterentwicklung der Altenpflege oder die Frage, wie wir die ambulante und die stationäre Versorgung besser vernetzen können: Die Digitalisierung ist eine Chance, neue Wege zu gehen und neue Perspektiven für alle Beteiligten im deutschen Gesundheitswesen zu eröffnen.

Durchgeführt wurde die Studie von Dr. Alexander Schachinger (EPatient RSD GmbH).

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Leben hoch zwei – Das aktuelle Buch mit Fragen und Antworten zu Organspende und Transplantation

 

Vergangene Woche wurde im Bundestag ein neues Transplantationsgesetz beschlossen. Das von Gesundheitsminister Spahn eingebrachte Gesetz soll künftig dafür sorgen, dass Krankenhäuser mehr Zeit und Geld bekommen, um geeignete Spender zu finden.

Bei ca. 10.000 Menschen, die oft seit Jahren auf ein Organ warten – trotz steigenden Spenderzahlen und trotz neuem Transplantationsgesetz –, müssen jedoch weitere wichtige Schritte unternommen werden, um die derzeit desaströse Lage in Deutschland merklich zu verbessern.

Mitverantwortlich für die besorgniserregende Situation sind vor allem große Wissenslücken und hartnäckige Vorurteile. So ergab eine aktuelle Umfrage von infratest dimap, dass jeder dritte Bundesbürger (32 Prozent) nicht weiß, dass in Deutschland der Hirntod zwingende Voraussetzung für eine Organspende ist. Sie waren der Meinung, dass die Organe entnommen werden, während das Hirn noch arbeitet und das Herz nicht mehr schlägt. Zudem gaben 21 Prozent der Befragten ohne Organspendeausweis an, dass sie sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben.

Das möchte Heiko Burrack mit seinem Buch „Leben hoch zwei – Fragen und Antworten zu Organspende und Transplantation“ ändern. Die Leser sollen durch das Buch eine informierte und vorurteilsfreie Entscheidung für oder gegen die Organspende treffen können.
Ihm wurde selbst vor über 24 Jahren eine Niere von einem Hirntoten gespendet, was sein großes Interesse an dem Thema entfachte und es ihm auch ermöglicht, im Buch von seinen eigenen Erfahrungen mit einer Spenderniere zu berichten.

Burrack kombiniert in seinem Buch umfangreiches Wissen zu Organspende und Transplantation mit zahlreichen Experteninterviews wie zum Beispiel mit Dr. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation, und Dr. Georg Nüsslein, Stellv. Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion. In seinem Buch kommen aber nicht nur Experten zu Wort, sondern auch Organempfänger und Angehörige von Organspendern.

Burrack geht in seinem Buch auf die aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung der Spenderquote ein. Er belegt das große Potenzial, das gerade in den Kliniken liegt, und diskutiert die Vor- und Nachteile von Widerspruchs- und Entscheidungslösung und geht auch auf die Non-Heart-Beating-Donor-Problematik ein.
All diese Fragen werden verständlich und klar erläutert, sodass sich das Buch für jeden eignet, der sich umfassend mit dem Thema Organspende befassen will.

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2. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung: Türen durch die Sektoren-Mauern


Das Thema gehört zu den Dauerbaustellen des deutschen Gesundheitswesens: Wie lassen sich die Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, zwischen Prävention, Kuration, Reha und Pflege überwinden? Darüber diskutierten auf Einladung des medhochzwei Verlages renommierte Experten auf dem 2. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung.

„Vernetzung und Kooperation im Gesundheitswesen – auf dem Weg in eine sektorübergreifende Versorgung?“ lautete der Titel der Veranstaltung in der Heidelberger Print Media Academy, zu der medhochzwei-Geschäftsführerin Julia Rondot gemeinsam mit Rolf Stuppardt, Herausgeber der „Welt der Krankenversicherung“, und Co-Moderatorin Dr. Annette Mehler rund 90 Gäste begrüßen durfte. Und obwohl das Thema ein „Dauerbrenner“ ist (O-Ton Rondot) – Rolf Stuppardt befasste sich bereits in den 1970er Jahren beruflich damit – hat die Überwindung der Sektorengrenzen bis heute nichts von seiner Aktualität und Bedeutung verloren – im Gegenteil.
Denn wie Dr. Monika Vierheilig vom Stuttgarter Sozialministerium in ihrer Keynote zu Beginn der Veranstaltung am Freitag deutlich machte, ist das Überwinden der „Mauern“ zwischen dem ambulanten und stationären Bereich aus gutem Grund ein „zentrales Anliegen“ der baden-württembergischen Landesregierung. Vor allem ältere, multimorbide und chronisch kranke Patienten drohten trotz aller Bemühungen nach wie vor „im System unterzugehen“. Gerade bei dieser Patientengruppe stocke vielfach der Informationsfluss zwischen Kassen, Ärzten, Kliniken und anderen Leistungserbringen. Die Folge seien unnötige Doppeluntersuchungen oder nicht aufeinander abgestimmte Behandlungsansätze.
Aufhorchen ließ in Heidelberg ein Vorschlag von DAK-Vorstandschef Andreas Storm, um die in seinen Augen „festungsartige Verbunkerung“ der Sektoren aufzubrechen. Der Kassenmanager plädierte dafür, circa zehn Prozent der sektorspezifischen Leistungsausgaben in ein sektorübergreifendes Budget zu überführen und dieses Geld bis 2025 gezielt in den Aufbau integrierter Versorgungsstrukturen in zwei bis drei Modellregionen zu investieren – entsprechende Einsparungen an anderer Stelle, etwa durch eine Reform der Notfallversorgung, vorausgesetzt.
Dass die Digitalisierung ein „Game-Changer“ bei der Überwindung der Sektorengrenzen sein kann, wie TK-Vorstandsvize Thomas Ballast es ausdrückte, machte Silver Mikk vom estnischen Startup-Unternehmen „Dermtest“ deutlich. Die kleine baltische Republik mit circa 1,3 Millionen Einwohnern hat seit der Unabhängigkeit von Russland konsequent auf die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und des Gesundheitswesens gesetzt. Ob Arbeitsverträge, Steuererklärung oder Führerscheinanträge – von wenigen Ausnahmen abgesehen können Esten alle Unterschriften mit ihrem elektronischen Personalausweis leisten.
Seit etwa 15 Jahren verfolgen die Esten darüber hinaus eine konsequente E-Health-Strategie im Gesundheitswesen. So verfügen alle Einwohner über eine elektronische Patientenakte, lösen Arzneimittelrezepte nur noch elektronisch ein und können im Notfall sicher sein, dass in den mit Tablet-Computern ausgestatteten Rettungswagen der persönliche Notfall-Datensatz in digitaler Form vorliegt.
Doch die Esten sind ehrgeizig. „Wir wollen eine Seamless Society werden“, stellte Mikk fest. Eine solche „nahtlose Gesellschaft“ wartet in Gestalt des Staates nicht mehr darauf, bis junge Eltern das Kindergeld beantragt haben. Vielmehr meldet sich künftig die öffentliche Verwaltung aufgrund der proaktiven Haltung des Staates von sich aus bei den Erzeugern des jungen Erdenbürgers, gratuliert zur Geburt und überweist das Kindergeld.
Erfolgreich über Sektorengrenzen hinweg etabliert hat sich ebenso die Uniklinik Heidelberg, die mit zahlreichen kleineren Häusern und Arztpraxen in der Region kooperiert und sich so auf die Behandlung medizinisch anspruchsvoller Fälle konzentrieren kann, wie die stellvertretende Vorstandschefin Irmtraut Gürkan erläuterte.
Während Dr. Christopher Hermann von der AOK Baden-Württemberg („Zentralistische Vorgaben aus Berlin helfen den Akteuren vor Ort nicht weiter“), Biggi Bender von den Ersatzkassen („Manchmal fehlen schlicht die Rechtsgrundlagen“), Dr. Norbert Metke von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg („Ich bin ein großer Fan von Patientensteuerung“) und Patientenvertreter Dr. Martin Danner („Mit dem Innovationsfonds evaluieren wir Versorgungskonzepte“) unter der Leitung von Prof. Dr. Herbert Rebscher engagiert über Möglichkeiten diskutierten, wie sich die Sektorengrenzen zumindest etwas durchlässiger gestalten lassen, brach Andreas Westerfellhaus auf dem Heidelberger Forum eine Lanze für die Pflege. Wer Sektorengrenzen überwinden wolle, komme an der größten Berufsgruppe im Gesundheitswesen nicht vorbei, stellte der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung klar. Die Pflege könne und wolle mehr Verantwortung in der Versorgung von Patienten übernehmen. Konkurrenz brauche die Ärzteschaft angesichts des gravierenden Personalmangels dabei nicht zu fürchten, so Westerfellhaus.


Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

Was wir in der Pflege vom Ausland lernen können

30.01.2019

Zu Beginn der Woche präsentierte die Bundesregierung die ersten Ergebnisse der Debatte „Konzertierte Aktion Pflege“. Im Vergleich zu anderen Ländern liegt Deutschland in der Pflege mit Blick auf Themen wie die Akademisierung, die Verantwortung bei der Patientenversorgung oder das Thema Ausbildung zurück. Das hat die Studie „Pflege in anderen Ländern: Vom Ausland lernen?“ ergeben, die im Auftrag der Stiftung Münch durchgeführt wurde.

Bei der Suche nach Lösungswegen für eine Verbesserung, kann ein Blick in andere Länder helfen: So geschehen in der aktuellen Studie der Stiftung Münch.
Wie ist die Pflege in anderen Ländern organisiert und wie wird dort auf den steigenden Bedarf an pflegerischen Versorgungsleistungen reagiert?
Wie sind Aufgaben und Verantwortlichkeiten zwischen den verschiedenen Gesundheitsberufen verteilt und welche Aus- und Weiterbildungswege gibt es?
Welche innovativen Konzepte zur Berufstätigkeit in der Pflege und zur Sicherung der pflegerischen Versorgung in den verschiedenen Settings sind erkennbar?
Werden moderne Technologien, Digitalisierung und Robotik genutzt, um Pflege zu unterstützen?

Diesen und ähnlichen Fragen geht die Studie „Pflege in anderen Ländern: Vom Ausland lernen?“ der Stiftung Münch nach, die am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin durchgeführt wurde. Sie analysiert die Situation in Großbritannien, Schweden, den Niederlanden und Kanada und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Deutschland ab. Die Studie wurde gestern in Berlin vorgestellt.

Alle betrachteten Länder haben mit Deutschland vergleichbare Probleme bei der Rekrutierung von Fachkräften und bei der Sicherung der pflegerischen Versorgung bei zugleich wachsendem Bedarf in allen Versorgungsbereichen. Anders als in Deutschland finden sich als Lösungsansätze mehr Investitionen in die hochschulische Aus- und Weiterbildung von Pflegefachpersonen, Maßnahmen zur Stärkung der Selbstorganisation und Selbstverantwortung der Pflege sowie die Erweiterung pflegerischer Aufgaben- und Verantwortungsbereiche. „Wir sind uns in Deutschland alle einig, dass wir den Pflegeberuf attraktiver machen müssen, nur so können wir Personal binden und finden. Ein Weg dahin ist es, Pflege hochwertigere Aufgaben erledigen zu lassen. Damit einher geht aber auch mehr Verantwortung, das ist vielen Diskussionsteilnehmern in der Pflegebranche noch nicht hinreichend klar. Die Politik verhält sich widersprüchlich: Sie will einerseits auch die Pflege aufwerten, setzt aber mit neuen Regulierungen, u. a. der Herauslösung der Pflege aus dem DRG Vergütungssystem, den wirtschaftlichen Anreiz, dass Pflegefachkräfte demnächst wieder zur Essensausgabe und zur Zimmerreinigung mit eingesetzt werden“, so Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Münch.

Die diversen Initiativen sowie sozialen und technischen Innovationen zur Zukunftssicherung der pflegerischen Versorgung in den untersuchten Ländern dienen stets einer doppelten Zielsetzung: Sie fördern die Attraktivität der Pflege als zukunftsfähiger Gesundheitsberuf und sichern zugleich eine hochwertige und innovative gesundheitliche und pflegerische Versorgung der Bevölkerung.

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Neuauflage des Praxiskommentars zum Pflegeberufegesetz inklusive PflAPrV und PflAFinV erschienen

21.01.2019

Das Gesetz über die Pflegeberufe (Pflegeberufegesetz – PflBG) wird bis auf einige wenige Vorschriften am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Am 10. Oktober 2018 sind die zu diesem Gesetz gehörenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung – PflAPrV) sowie die Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV) im Bundesgesetzblatt verkündet worden.

Zeitnah legt nun Prof. Dr. Gerhard Igl die 2. Auflage „Gesetz über die Pflegeberufe (Pflegeberufegesetz – PflBG)“ vor, die eine überarbeitete Kommentierung zum Pflegeberufegesetz (PflBG) enthält. Das Werk beinhaltet zudem die neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV) und eine Erstkommentierung dazu. Die Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV) mit Erläuterungen sowie ein alle Texte umfassendes Stichwortverzeichnis komplettieren das Werk.


Prof. Dr. Gerhard Igl kommentiert praxisorientiert und verständlich. Das Buch bietet einen fundierten Einstieg in das PflBG, die PflAPrV, die PflAFinV und die damit zusammenhängenden Rechtsfragen.

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Überraschende Perspektiven im Umgang mit Krisen

09.01.2019

Das Leben besteht aus Veränderungen, die zu Krisen führen können. Zum Leben gehören Krisen dazu: Stress am Arbeitsplatz, in der Beziehung oder Freundschaften, Schwierigkeiten bei der Selbstfindung, Glaubens- und Sinnkrisen – wir alle kennen solche Situationen, doch daran muss man nicht zwangsläufig zerbrechen. Schaffen wir es, trotz der Krise positiv zu denken und aus der jeweiligen Situation das Beste zu machen, können wir unsere Befindlichkeit und Gesundheit maßgeblich steuern.

Der Psychotherapeut und Traumaexperte Dr. Christian Lüdke – bekannt aus Radio und TV – bezeichnet in der Neuauflage „Wenn die Seele brennt“ eine Krise als eine Phase der Entwicklung, Wandlung und Veränderung, deren Bewertung von einem selbst abhängt. Gemeinsam mit Dr. Kerstin Lüdke, Polizeibeamtin und Systemische Coachin, zeigt Christian Lüdke, wie man belastende Situationen überlegt angeht und meistert. Die Autoren unterstreichen dafür die Vorgänge, auf die wir Einfluss nehmen können: unser Denken und unsere Haltung zur Welt. Das Buch hilft dabei, die eigenen Gedanken so zu wandeln, dass sie zum Heilmittel werden.

Das Motto ist: Was wir uns vorstellen können, können wir erreichen. Wenn wir das Leben in seinen Höhen und Tiefen annehmen, können wir nur dazugewinnen. Dazu gehört auch, auf seine eigenen Gefühle zu hören und Vertrauen zu sich selbst aufzubauen. So geht man am Ende gestärkt aus Krisen hervor und begreift, wie diese uns tatsächlich in unserem Leben weiterbringen und sogar ganz wichtig für unsere persönliche Entwicklung sind.

Das Buch liefert neue und überraschende Perspektiven und Ideen für den Umgang mit Krisen, die den Lesern helfen, eigene Wege aus schwierigen Situationen heraus einzuschlagen.

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2. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung: „Vernetzung und Kooperation im Gesundheitswesen – auf dem Weg in eine sektorübergreifende Versorgung“ am 8.2.2019


Vernetzung und Kooperation ist ein zentrales gesundheitspolitisches Anliegen – nicht nur im Koalitionsvertrag, sondern mit Blick auf eine effektivere und effizientere Gesundheitsversorgung ganz sicher auch aus Sicht der Patienten.

In der Praxis gibt es immer mehr Bestrebungen, Projekte und Verträge, die dem Anliegen nach mehr Vernetzung und Kooperation Rechnung tragen. Die Rahmenbedingungen dafür sind gut. Inzwischen ist eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Sektorübergreifende Versorgung“ eingerichtet worden. Diese soll bis zum Jahr 2020 Vorschläge für die Weiterentwicklung zu einer sektorübergreifenden Versorgung des stationären und ambulanten Systems vorlegen. Und: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will 2019 die sektorübergreifende Versorgung in den Fokus der Gesundheitspolitik stellen.

Das 2. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung greift dieses Zukunftsthema auf, um zwischen den Beteiligten Brücken zu schlagen für mehr Kooperation und Vernetzung. Maßgebliche Akteure und Verantwortliche aus der Branche diskutieren mit uns über ihre Perspektiven, über das, was auf den Weg gebracht wurde und was noch benötigt wird. So sprechen u. a. Thomas Ballast, Prof. Dr. med. Elisabeth Pott, Andreas Storm, Irmtraut Gürkan und Andreas Westerfellhaus über Kooperation und Vernetzung in einer künftigen Versorgungslandschaft. Ein besonderes Programmhighlight wird der Punkt „Internationale, nationale und regionale Sichtweisen und Beispiele von Vernetzung und Kooperation“ sein. Silver Mikk spricht über Strategie und Praxis der Digitalisierung Estlands und Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG, stellt das Projekt „HealthLab MRN 2025“  zur Integrierten Versorgung in der Metropolregion Rhein-Neckar vor.

Weiterführende Informationen finden Sie auf dem ausführlichen Programmflyer oder unter www.heidelberger-forum-gesundheitsversorgung.de

 

„Ilses weite Welt“ von Sophie Rosentreter nun im Verlagsprogramm von medhochzwei

13.12.2018

Ab sofort verlegt der medhochzwei Verlag die Filme für Menschen mit Demenz und das Begleitmaterial von der Demenzbotschafterin Sophie Rosentreter und „Ilses weite Welt“.
Am kommenden Samstag, den 15. Dezember, widmet sich Sophie Rosentreter gemeinsam mit dem VOX-Hundeprofi Martin Rütter in einer Reportage dem Thema Demenz. In verschiedenen Stationen setzen sie sich mit Demenz auseinander, unter anderem auch damit, wie speziell geschulte Hunde in Kontakt mit demenziell veränderten Menschen treten können.
Bereits das Betrachten vom besten Freund des Menschen ist oft Balsam für die Seele der Betroffenen. So kann der Film „Hunde – unsere treuen Freunde" von „Ilses weite Welt" ein sanfter Türöffner in die Welt von Menschen mit Demenz sein.
Die ehemalige MTV-Moderatorin Sophie Rosentreter beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Demenz. Jahrelang pflegte sie ihre betroffene Großmutter und suchte nach Möglichkeiten, den Alltag von Menschen mit Demenz menschlicher zu machen und einen Zugang zu ihnen zu finden. Geeignete Medien für die Kommunikation auf Augenhöhe fand sie kaum. Deshalb gründete sie im Jahr 2010 die Firma „Ilses weite Welt“ und produziert seitdem Filme und Beschäftigungsmaterialien speziell für Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige. Unterstützung erhält sie dabei von Experten aus verschiedenen Bereichen wie z. B. vom Musiktherapeuten Jan Sonntag, von Dr. Jens Bruder, Gründungsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, und vom Liedermacher Rolf Zuckowski.
Themen wie Haushalt, Hunde, Gartenarbeit oder Tierpark laden ein, schöne Momente miteinander zu teilen. Gute Gefühle stehen im Vordergrund, denn wenn Menschen mit Demenz Glücksgefühle empfinden, geht es auch den Angehörigen besser. Ihr Wissen gibt Sophie Rosentreter in Vorträgen und Demenzschulungen deutschlandweit weiter, ganz im Sinne ihrer Philosophie: „Im Leben ist es nicht wichtig, was man erreicht, sondern wen man erreicht.“

Sophie Rosentreter hat sich mit dem medhochzwei Verlag zusammengetan, weil es beiden Parteien eine Herzensangelegenheit ist, Menschen mit Demenz in die Mitte unserer Gesellschaft zu rücken.
„Unser Ziel ist es, ansprechende Medien für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu veröffentlichen. Deshalb freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit Sophie Rosentreter“, so Julia Rondot, Geschäftsführerin des medhochzwei Verlages.
Mit den Produkten von „Ilses weite Welt“ erweitert der medhochzwei Verlag sein Programm im Bereich „Altern und Demenz" nun auch um Filme, Fotokarten und Begleitbücher – und wird mit Sophie Rosentreter um eine weitere namhafte Autorin und Kennerin der Szene bereichert. In der Zusammenarbeit werden viele neue Angebote entstehen, die den Menschen mit Demenz Ablenkung und Freude und den Angehörigen einen besseren und „leichteren“ Umgang mit der Diagnose Demenz verschaffen sollen.
Das Programm „Altern und Demenz" besteht derzeit aus der Audiomagazinreihe „Hörzeit – Radio wie früher für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“, dem „Demensch“-Kalender und -Buch, Frank Hildebrandts Buch „Demenz verstehen in Farbe", Helga Rohras Mutmach-Buch „Ja zum Leben trotz Demenz!“ sowie dem Buchprogramm des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, das Bücher, Ratgeber und die Zeitschrift „ProAlter“ umfasst.

Weitere Informationen zu „Ilses weite Welt" können Sie der Homepage entnehmen.



 

Advent – Zeit für eine digitale Verschnaufpause

12.12.2018

Es sind nur noch wenige Kalendertürchen bis Weihnachten. Die Tage sind kürzer und die Nächte länger. Gerade in der dunklen Jahreszeit verbringen wir und auch unsere Kinder mehr Zeit mit Bildschirmmedien. Diese Gewohnheit wieder abzulegen und sich anderen spannenden Spielen zu widmen, fällt schwer.
Die gesundheitlichen Folgen von übermäßigem digitalem Konsum bei Kindern und Jugendlichen sind inzwischen durch zahlreiche Studien belegt. So kommt die BLIKK-Medien-Studie von 2017 zu dem Ergebnis, dass es einen Zusammenhang zwischen einer intensiven Mediennutzung und Entwicklungsstörungen bei Kindern gibt. Diese reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis hin zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter. Die an der Studie beteiligten Ärzte und Forscher plädieren dafür, die Medienkompetenz von Eltern und Kindern zu stärken.
Genau an dieser Stelle setzen die vom medhochzwei Verlag gemeinsam mit der Auerbach Stiftung entwickelten Präventionsprodukte an:
► Das präventive Handybett hilft Eltern dabei, gemeinsam mit ihren Kindern Rituale für digitale Auszeiten zu entwickeln – beispielsweise indem sie das Smartphone vor dem Abendessen zusammen ins Handybett legen oder Eltern und Kinder vereinbaren, das Handy zu bestimmten Zeitpunkten oder Aktivitäten wie den Hausaufgaben ausgeschaltet ins Handybett schlafen zu legen.
► Der Tisch-Kalender „AusZeit… einfach mal abschalten!“ enthält neben witzigen Cartoons zu aktuellen digitalen Themen leicht umsetzbare Tipps und Ideen für einen gesunden Umgang mit Handy & Co.
► Die beiden Mini-Bücher „Paula & Max: Einfache Handyregeln – auch für Mama und Papa“ und „Paula & Max: Mit dem Handy im Straßenverkehr“ unterstützen Eltern, Erzieher und Lehrer dabei, das Thema „gesunde Mediennutzung“ spielerisch mit den Kindern bewusst werden zu lassen. Außerdem stärken sie – durch das gemeinsame Lesen – die Bindung zwischen Kind und Eltern.
Bereits viele Kindertageseinrichtungen und Grundschulen haben die präventiven Produkte in ihren Einrichtungen eingesetzt und ihre Erfahrungen insbesondere mit den Mini-Büchern "Paula & Max" und dem Handybett mit uns geteilt.

„Ich gratuliere Ihnen zu dem schönen kleinen Buch! Wir werden es bereits im Kindergarten an die Eltern austeilen, denn wir erleben immer wieder, dass das Handy im Alltag der Familien eine sehr große Rolle spielt! Macht weiter so!“
Kinderhaus aus Bayern

„Ich empfinde es als ein sehr wichtiges und immer aktuelleres Thema. Eltern kommen mit Handy in die Kita, schauen oftmals noch nicht einmal mehr hoch und auch die Verabschiedung von den Kindern wird mit Handy am Ohr oder vor den Augen getätigt.“
Kita aus Nordrhein-Westfalen

(Handybett Bestellung): „Als ich Ihre Post geöffnet habe, war ich sofort total begeistert. Es ist eine so einfache aber effektive Idee. Großartig!"
Kindertagesstädte aus Nordrhein-Westfalen

Mit unseren Präventionsprodukten können Sie nicht nur die Adventszeit gemeinsam mit Ihrer Familie genießen, sondern auch medienfreie Zeiten in Ihren Alltag einbauen.






 

Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung.
25. Band „Regionale Pflegekompetenzzentren"
erschienen!

28.11.2018

Die Versorgung älterer auf Pflege angewiesener Menschen ist eine der großen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Der Anteil von älteren Menschen in der Gesamtbevölkerung Deutschlands ist hoch und steigt tendenziell weiter an. Um den absehbaren Versorgungsproblemen angemessen zu begegnen und die Vernetzung vor Ort zu optimieren bringt die DAK-Gesundheit ein neues Konzept der Regionalen Pflegekompetenzzentren in die aktuelle Diskussion um bessere Pflege mit ein.
Der neu erschienene 25. Band der Reihe „Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung“ zeigt, dass durch regionale Pflegekompetenzzentren die Zusammenarbeit aller Akteure unterstützt werden kann und damit vorhandene Ressourcen besser nutzbar gemacht werden.
Gerade in ländlichen Regionen ist es wichtig, dass die vielen Akteure der Pflege, von der Beratung über Pflegedienste bis hin zur stationären Versorgung, reibungslos ineinandergreifen. Oftmals konkurrieren die Pflegeangebote miteinander, anstatt sich aufeinander abzustimmen. Dadurch, dass die Leistungssysteme nicht miteinander agieren, bewirkt die starre Trennung der stationären und ambulanten Angebote Effizienz- und Qualitätsverluste.
Das Ziel des Konzeptes eines Pflegekompetenzzentrums ist es, einen wesentlichen Beitrag zu einer integrierten und bedarfsgerechten Infrastruktur zu leisten und somit die Situation von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen unter Einbezug der besonderen Situation des Einzelnen zu verbessern.

Pressetext

 

„Zukunftsmanagement in Gesundheitssystemen“ – zehnter und letzter DSGG-Band erschienen

23.11.2018

Die bisher erschienenen neun Bände der Schriftenreihe der Deutsch-Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspolitik befassten sich mit klar umrissenen Einzelthemen des Gesundheitssystems. Der zehnte und letzte Band der Reihe widmet sich nun ganz den Themen der Zukunft der Gesundheitssysteme. In Bezug darauf richtet sich der Blick auf die erwartbaren Strukturen und Prozesse der kommenden 10 – 15 Jahre.
Außer Acht gelassen wird dabei nicht, dass bei einzelnen Bereichen ein Reformbedarf besteht. Möglichkeiten des zukünftigen Gesundheitssystems und die dafür notwendigen Entwicklungsschritte werden dafür skizziert.
Neue technische Möglichkeiten verändern die Zusammenarbeit der Akteure, die Digitalisierung überwindet Raum und Zeit, Kommunikationsbeziehungen verändern sich gleitend, Versicherungen entwickeln sich zu Insurtech-Unternehmen, die Differenziertheit von Diagnostik und Therapie wächst stetig, Angebotsstrukturen und Märkte verändern sich zu Plattformen und Netzwerken, für die wir neue Steuerungs- und Regulierungsideen brauchen.
„Zukunftsmanagement in Gesundheitssystemen“ greift diese Szenarien auf, versucht eine Systematisierung und diskutiert Nutzen, Risiken und Grenzen dieser Entwicklung.

Pressetext

 

Rollt ein „Diabetes -Tsunami“ über Deutschland hinweg?

19.11.2018

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine medizinische Intervention und wie müsste diese aussehen, um möglichst viele Menschen vor Diabetes zu bewahren oder eine Verschlimmerung abzumildern? Auf diese Fragen liefert der „Versorgungsreport Diabetes Mellitus“ der DAK-Gesundheit Antworten, denn die Erkrankungshäufigkeit von Diabetes erreicht jährlich neue Höchststände. Lag vor 70 Jahren die Häufigkeit für Typ-2-Diabetes noch bei unter einem Prozent, erreicht sie heute in einigen Regionen Deutschlands 15 Prozent und mehr.
Dabei lässt sich bei rechtzeitiger Intervention die Ausbildung eines Typ-2-Diabetes – im Gegensatz zum Typ 1 – in vielen Fällen vermeiden.
Deutschland gehört trotz flächendeckender und qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung zu den wenigen Industrieländern, die noch keinen Nationalen Diabetes-Plan formuliert oder umgesetzt haben. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass sich andere Länder bereits nationale Diabetes-Strategien als auch entsprechende Handlungsprogramme zur Prävention des Typ-2-Diabetes aufgelegt haben und damit deutlich weiter sind als wir.
Die Ergebnisse des vierten DAK-Versorgungsreports unterstreichen, welches Potenzial ein Nationaler Diabetes-Plan für Deutschland haben könnte. Zudem verdeutlicht er, dass neben Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährung und des Bewegungsverhaltens der gesamten Bevölkerung gezielte Programme für Menschen angeboten werden sollten, die ein besonders hohes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes haben, damit die Häufigkeit an Erkrankungen nicht weiter steigt.

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Neueste Kolumnen über Kommunikation, Führung und Changemanagement

07.11.2018

Der Wandel ist ein ständiger Begleiter im Gesundheitswesen und in den Strukturen von Kliniken. Führung, Kommunikation und Changemanagement ist in Zeiten des digitalen Wandels und der vielen disruptiven, aktuellen Entwicklungen wichtiger denn je. Dass Führung ein Dauerthema im Gesundheitswesen ist, zeigt die Veröffentlichung des dritten Kolumnenbandes „Führen im Wandel (3)“. Die Kolumnen erscheinen seit vielen Jahren regelmäßig als Serie in dem renommierten Branchennewsletter „Klinik Markt inside". Die Autoren Dipl. Vw. Pia Drauschke und Dr. med. Stefan Drauschke haben bereits in den vergangenen Jahren in den Kolumnenbänden „Führen im Wandel (1)" und „Führen im Wandel (2)“ ihre Kolumnen veröffentlicht.

Eine starke und zugleich agile Führung hält Mitarbeiter zusammen, gibt ihnen eine Vorstellung von dem, wofür sie sich einsetzen, welche Ziele sie verfolgen und schafft den notwendigen Raum für Entfaltung. Wie man diese am besten anpackt und durchsetzt, zeigt der inzwischen dritte Kolumnenband in dieser Reihe. Im aktuellen Band werden Titel wie „Die Führungskraft 4.0 und das Generationenproblem“, „Gesund Führen – sich selbst und andere“, „Die goldenen 7 Kommunikationsregeln für Chefs – oder die es werden wollen“ in praxisnahen und interessanten Beiträgen sowie die verschiedenen Aspekte von Führung und Selbstführung behandelt. Die Autoren sind selbst Unternehmer und erfahrene Berater und Coaches im Bereich Führung und Changemanagement. Sie bearbeiten und leben diesen Themenkomplex bereits seit vielen Jahren. Dabei greifen sie auf eine systemische Denk- und Herangehensweise zurück, mithilfe derer Interaktionen in komplexen Systemen beschrieben und nutzbar gemacht werden können.

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Qualität, Patientensicherheit und Wirtschaftlichkeit:  Beschaffungsmanagement im digitalen Zeitalter

18.10.2018

Das Beschaffungsmanagement nimmt in Einrichtungen des Gesundheitswesens einen immer größeren Stellenwert ein. Außerdem ist eine wachsende Zahl von gesetzlichen Vorschriften zu berücksichtigen. Beschaffung muss folglich geplant und systematisch sowie effizient organisiert sein. Sie bestimmt heute die Qualität und die Ergebnisse der erbrachten Leistungen wesentlich mit und trägt entscheidend zur Prozesssicherheit und Risikominimierung und damit vor allem zur Patientensicherheit bei.

Das Buch „Modernes Beschaffungsmanagement im Gesundheitswesen“ vermittelt anhand von zahlreichen Beiträgen versierter Fachexperten Erkenntnisse und Empfehlungen zu verschiedenen Aspekten der Beschaffung in und für Gesundheitseinrichtungen, die ein modernes Beschaffungsmanagement aktuell kennzeichnen und erfüllen muss.

Das Buch wendet sich an alle Beteiligten und Ebenen, die für ein modernes Beschaffungsmanagement in den Gesundheitseinrichtungen der Krankenversorgung, Pflege und Rehabilitation Verantwortung tragen.

Ein Video-Interview mit den beiden Herausgebern können Sie sich hier ansehen.

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Welche Rechte gibt es für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in den Gesundheitsberufen?

05.10.2018

Die rechtlichen Themenfelder in der Pflege sind vielschichtig und meist komplex. Die Fachliteratur in diesem Bereich bearbeitet daher meist nur einen Themenbereich. Deshalb haben die Autoren des neu erschienenen „Praxishandbuch Pflegerecht“ den Anspruch, den in der Pflege tätigen Personen schnell einen ersten Überblick in den typischen juristischen Fragen im Pflegealltag zu verschaffen.

Stehen Pflegekräfte permanent mit einem Bein im Gefängnis? Diese provokante Frage, basierend auf ihrer gleichnamigen Vortragsreihe thematisieren die Autoren Thorsten Müller und Jan P. Schabbeck in ihrem Buch. Das Praxishandbuch orientiert sich an den Fragen, die immer wieder in den Seminaren und Beratungsgesprächen der Autoren aufkamen. Daher ist es ein hilfreiches Nachschlagewerk für Studierende im Gesundheitswesen, aber auch für diejenigen, die bereits in der Pflege oder anderen Gesundheitsberufen tätig sind.
Das Buch widmet sich allen rechtlichen Feldern in der Pflege, wie z. B. Arbeitsrecht, Haftung, Delegation, Strafrecht, Medizinproduktgesetz, Arzneimittelrecht und Betäubungsmittelgesetz. Aber auch Themen wie Auseinandersetzungen mit den Kostenträgern, Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Kooperationen im Gesundheitswesen, Pflegekammern, Versicherungen und Datenschutz werden praxisorientiert beantwortet.

All diese Themen, die die Pflegekräfte in ihrem Alltag beschäftigen, beantwortet das „Praxishandbuch Pflegerecht“.

Thorsten Müller und Jan P. Schabbeck stellen in diesem Video ihr Buch vor.

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Digitalisierung und Gesundheit eng verknüpft

02.10.2018

Berufsbilder werden sich dramatisch ändern, Berufe werden verschwinden und neue werden kreiert. In den Medien kommt die Angst vor einer großen, technologisch bedingten Arbeitslosigkeit zur Sprache. Die Mehrheit der Wirtschafts- und Arbeitsforscher sieht das anders. Zwar wird mit tiefgreifenden Umbrüchen gerechnet, gleichzeitig wird aber auch auf einen drohenden, qualifikationsbezogenen Fach- und Arbeitskräftemangel hingewiesen. Mitarbeiter sind die zentrale Unternehmensressource, deren Gesundheit es zu fördern und zu erhalten gilt. Die Gesundheit der Menschen hat Einfluss auf die Arbeitsleistung und umgekehrt.

Hier setzt „Gesundheit und Arbeit 4.0 – Wenn Digitalisierung auf Mitarbeitergesundheit trifft“ an, denn die Digitalisierung ist eng mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement verknüpft. Das Werk, herausgegeben von Dr. Stephanie Nobis, Prof. Dr. David Matusiewicz und Prof. Dr. Volker Nürnberg, führt die Leser in die Zukunftsbaustellen des betrieblichen Gesundheitsmanagements und orientiert sich an innovativen Ansätzen. Beiträge versierter Autoren aus unterschiedlichen Branchen behandeln praxisnah die Möglichkeiten und Grenzen der neuen Arbeitswelt. Punkte wie Arbeitszeitmodelle, Personalmanagement sowie Gesundheit und die Digitalisierung im Zusammenhang mit der psychischen und körperlichen Gesundheit am Arbeitsplatz werden lösungsorientiert herausgearbeitet.

Die Latte liegt hoch – Arbeitsplätze müssen in Zukunft produktiver und attraktiver sein. Es gilt, gesundheitsbedingte Fehlzeiten auf ein Minimum zu reduzieren. „Gesundheit und Arbeit 4.0“ informiert auch über technisch gestützte Ansätze, die die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen.

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Demenz verstehen in Farbe: Demenz anschaulich erklärt

27.09.2018

Demenz ist eine unheilbare Krankheit, die Wissenschaftler noch immer vor große Rätsel stellt. Folglich ist die Angst, im Alter selbst Demenz zu haben, in unserer Gesellschaft groß. Wir flüchten deshalb vor dem Thema Demenz und haben Berührungsängste, weil wir diese komplexe Erkrankung nicht richtig verstehen und im Umgang mit Menschen mit Demenz oft überfragt sind.

An dieser Stelle kommt Kommunikationsdesigner Frank Hildebrandt ins Spiel – und bringt mit seinem Buch „Demenz verstehen in Farbe“ auf kreative und anschauliche Art Licht ins Dunkel: Im Buch ist zwar auch nicht die Lösung zum großen Rätsel Demenz enthalten, aber dafür gewinnt der Leser einen verständlichen und tiefgehenden Einblick zu diesem Tabuthema. 

Frank Hildebrandts Ziel ist es vor allem, die Kommunikation mit Menschen mit Demenz in unserer Gesellschaft zu stärken und für ein verständnisvolles Miteinander zu sorgen. Ihm gelingt das, indem er zunächst im ersten Teil das Thema Demenz anschaulich mit bunten Grafiken und bildhafter Sprache erklärt und auch, wie wir als Gesellschaft die ‚Schneekugel‘ Demenz zwar nicht stoppen, aber wichtige ‚Winterdienste‘ entwickeln können.

Der zweite Teil des Buches steht Kopf. Drehen die Leser das Buch, so finden sie Designregeln zur Gestaltung des Lebensraumes von Menschen mit Demenz. Hildebrandt zeigt mit Praxisbeispielen auf, wie Pflegeeinrichtungen mit Orientierungssystemen arbeiten können. Bewohner werden mit einbezogen in die Gestaltung der Räume. Praktische und liebevolle Anregungen, die sofort umgesetzt werden können, runden das Werk ab.

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Demenz ganz unverkrampft: Cartoons schaffen neuen Blickwinkel auf Demenz

21.09.2018

Lachen ist bekanntlich die beste Medizin. Doch sollte man auch über Demenz lachen können? Im Fall von Peter Gaymanns und Thomas Klies „Demensch“-Postkartenkalender ist diese Frage eindeutig wieder mit „ja“ zu beantworten.

Seit einigen Jahren bringen der deutschlandweit bekannte Cartoonist und der Gerontologe nun schon gemeinsam den „Demensch“-Postkartenkalender heraus – und beweisen in der Ausgabe 2019 erneut, dass man Demenz auch mit Humor nehmen kann. 

Dabei wollen sie sich überhaupt nicht über das Thema lustig machen, sondern es geht viel eher darum, mit Komik das angespannte Stimmungsbild zu Demenz in der Gesellschaft aufzulockern.

So sorgt der Kalender am Ende mit 12 humor- und liebevoll gezeichneten Illustrationen sowie flapsigen Sprüchen nicht nur für Lacher, sondern auch dafür, dass man ein so ernstes Thema wie Demenz aus einer anderen und positiveren Perspektive wahrnimmt.

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Eine „Hörzeit“ über einen ganz besonderen Tag

Radio wie früher – ein Audiomagazin im Stil der 1950er Jahre

13.09.2018

Kaffee kochen, Schuhe binden oder anderen alltäglichen Handlungen stehen Menschen mit Demenz mitunter ratlos gegenüber, doch viele können sich an die Schlagertexte aus den 50er und 60er Jahren erinnern. Auch die Traumhochzeit von Queen Elisabeth ist oft in ihren Köpfen präsent. Christine Schön möchte diese Erinnerung durch die CD-Edition „Hörzeit – Radio wie früher für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“ unterstützen, das von den 1950er Jahren inspiriert ist. Menschen mit Demenz reagieren nicht mehr über kognitive, sondern über emotionale Reize. Über bekannte Schlager, Sprichwörter und Reime wollen Christine Schön und Co-Moderator René Träder Menschen mit Demenz erreichen. Sie moderieren bewusst langsam und begegnen Menschen mit Demenz mit großer Wertschätzung.

In der fünften „Hörzeit“-Ausgabe „Traumhochzeiten“ dreht sich alles um das Thema Hochzeit. Das Hochzeitsfoto mag vergilbt auf dem Fensterbrett stehen, doch die Erinnerung im Kopf ist frisch. Bewusst langsam wird über Traumhochzeiten wie die von Königin Elisabeth oder Fürst Rainier gesprochen. Im Mittelpunkt steht auch bei dieser Ausgabe eine emotionale Aktivierung durch bekannte Musikstücke wie „Eine schöne Hochzeitskutsche“. Das Magazin ist etwa 45 Minuten lang. Ihm schließt sich ein etwa 20 minütiger Teil für Angehörige und Pflegende an: Darin wird das Thema der Sendung mit Expertinnen und Experten, darunter auch Menschen mit Demenz, vertieft. Prominente Unterstützung erhält das Magazin von Sophie Rosentreter (Moderatorin, Demenzaktivistin und Gründerin von „Ilses weite Welt“).

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Auszeiten finden im digitalen (Schul-)Alltag

10.09.2018

Nach sechs Wochen Ferien heißt es nun auch in Baden-Württemberg wieder: früher aufstehen. Noch vor Müsli und Nutellabrot drückt der Daumen den Home-Button des Smartphones. Schon am Morgen werden wir überflutet: mit WhatsApp-Mitteilungen, Nachrichten aus aller Welt und Snapchat-Fotos. Viele Schüler und Eltern widmen sich erst danach ihrem Frühstück. Bis zu sieben Stunden sitzen Kinder und Jugendliche täglich vor Bildschirmen.

Während viele immer noch um Medienkompetenz von Kindern streiten, bietet der „AusZeit“-Kalender von medhochzwei praktische Tipps, in einer Welt der Digitalisierung den gesunden Umgang mit Smartphone und Co. zu finden. Cartoons von Christiane Pfohlmann nehmen ohne erhobenen Zeigfinger und dafür mit Humor absurde Situationen aus dem digitalen Alltag aufs Korn. Die Mutter rammt ihrem Baby den Löffel mit Brei ins Auge, während sie ein Youtube-Video schaut. Im Klassenzimmer fragen sich die Schüler, wozu früher die Lehrer da waren, bevor sie mit Landkarten die Bildschirme beschatteten. Gerne können wir Ihnen diesen Cartoon zum Abdruck zur Verfügung stellen.

Gerald Lembke, Professor für Digitale Medien und Medienmanagement, und Christian Lüdke, Psychotherapeut und Traumaexperte, geben auf den Rückseiten der Kalenderblätter praktisch direkt anwendbare Tipps. Wie kann der Alltag analoger gestaltet werden? Ein Digital-Tagebuch führen, sich nach der Schule im Wald statt vor der Wii austoben oder gemeinsam alte Familienfotos einkleben. Regelmäßige Auszeiten machen den Kopf frei und fördern die geistige und seelische Entwicklung. Ohne Smartphone auf dem Schreibtisch sind die Hausaufgaben doppelt so schnell erledigt.

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Postkartenkalender "Cartoons von der Couch 2019" von Peter Gaymann

03.08.2018

Peter Gaymanns Cartoons von der Couch begleiten durch das Jahr 2019

„Machen Sie auch Hausbesuche?“ fragt die Frau in Wollsocken ihren Psychotherapeuten, „wir haben hier auch ne Couch“. In „Cartoons von der Couch“, dem Tisch- und Postkartenkalender von mehochzwei, nimmt der Cartoonist Peter Gaymann Situationen aus zwischenmenschlichen Beziehungen aufs Korn.

Liebevoll zeichnet er Familien, die mit ihrer Therapeutin nach fast geglückter Familientherapie ein Selfie machen oder Kindergärtnerinnen, die fragen: „Na Tim, willst du das morgen deiner Therapeutin erzählen?“ Die Cartoons begleiten Sie durch das Jahr 2019 und sorgen für Schmunzeln, wenn Sie sie als Postkarten an Freunde und Verwandte verschicken.

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Digital Detox Day am 3. August: Der "AusZeit"-Kalender hilft beim gesunden Umgang mit digitalen Medien

01.08.2018

Digital Detox Day: Am 3. August bleiben die Handy-Bildschirme schwarz

Der "AusZeit"-Kalender – ein Begleiter durch den digitalen Alltag – hilft dabei!
 
Digital Detox – die Entgiftung vom Digitalen. Es vergeht kaum eine Minute, ohne dass wir digitale Medien benutzen. Ob im Büro, in der Schule oder auf dem Esstisch. Das Handy ist in vielen deutschen Haushalten zum Familienmitglied geworden. Die Digitalisierung macht das Leben einfacher und bequemer. Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass eine Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht immer persönlicher ist als ein Chat. Eine Stunde in der Hängematte ist erholsamer, als den Nachmittag mit dem Smartphone zu verbringen. Um kleine Auszeiten im digitalen Alltag zu schaffen, hat die Auerbach Stiftung gemeinsam mit dem medhochzwei Verlag den Digital Detox Day ins Leben gerufen. Am 3. August bleiben die Handy-Bildschirme schwarz. Wie gestalten Sie Ihren handyfreien Tag? Ein Ausflug an den See mit der ganzen Familie und ohne Smartphone, eine Wanderung, bei der die Fotos mit der alten Digitalkamera geknipst werden oder die große Herausforderung: Ein Urlaub ohne Smartphone?

Der "AusZeit"-Kalender von medhochzwei hilft das ganze Jahr über, „Auszeiten“ zu finden, in denen der Alltag ohne digitalen Filter erlebt wird. Der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Dr. Christian Lüdke und Prof. Dr. Gerald Lembke, Professor für Digitale Medien und Medienmanagement, geben Tipps für den gesunden Umgang mit Smartphone und Co. Zahlreiche Ideen und kreative Anregungen wie ein Dosentelefon basteln, richtige Postkarten aus dem Urlaub schreiben oder einer Märchenstunde mit Oma und Opa gibt es für jeden Monat. Die Cartoons von Christiane Pfohlmann halten mit einem Augenzwinkern den Spiegel vor, wenn es um das eigene digitale Konsumverhalten geht.

Ein Vorbild zu sein ist im Zeitalter der Digitalisierung nicht einfach. Die Minibuch-Reihe „Paula und Max“ der Auerbach Stiftung bringt das Thema kindgerecht auf den Tisch. Lesen Sie gemeinsam „Einfache Handyregeln – auch für Mama und Papa“ oder begleiten Sie Paula und Max, wenn sie ihrer Cousine im Buch „Mit dem Handy im Straßenverkehr“ beibringen, dass man das Handy im Straßenverkehr lieber in der Tasche lässt.

Da manchmal nur ganz abschalten hilft, gibt es jetzt das Handybett. Einfach mit den Kindern aufbauen und gemeinsam das Handy schlafen legen. Das ist die Garantie für mehr Familienzeit.

 

 

2. Auflage "Praxishandbuch Psychotherapie-Richtlinie und Psychotherapie-Vereinbarung"

26.07.2018

Die Akzeptanz der Psychotherapie in Deutschland ist gestiegen: Die Bereitschaft der Bevölkerung, professionelle Hilfe anzunehmen, ist heutzutage höher als früher. Daraus folgen aber auch neue Ansprüche an die Psychotherapie. Der Bedarf an frühzeitiger und niederschwelliger Behandlung steigt. So muss sich das historisch gewachsene und sozialrechtlich fixierte Leistungsangebot der Psychotherapie-Richtlinie und Psychotherapie-Vereinbarung dem Wandel stellen und immer wieder entsprechend angepasst werden. Die 2. Auflage von „Praxishandbuch Psychotherapie-Richtlinie und Psychotherapie-Vereinbarung“ greift die aktuellen Änderungen und Fragestellungen auf.

Unter anderem stehen die Flexibilisierung des Therapieangebotes, die Einrichtung psychotherapeutischer Sprechstunden, die Förderung von Gruppentherapien und die frühzeitige diagnostische Abklärung im Fokus. Die neu eingefügten Übersichten in den jeweiligen Kapiteln vor den Erläuterungen enthalten leserfreundlich das Wichtigste in Kürze.

Doch nicht nur in der Theorie hilft das Praxishandbuch weiter. Der Anspruch des Buches ist es, fundierte Handlungsanweisungen für die praktische Arbeit behandelnder Therapeuten und Mitarbeitern der Krankenkassen an die Hand zu geben. Die Regelwerke werden durch Beispiele zur Leistungserbringung und Abrechnung ergänzt. Das Praxishandbuch ist für alle gedacht, die sich beruflich mit den neuen Regeln befassen. Es ist ein Wegbegleiter und dient als Hilfestellung im Psychotherapeuten Alltag.

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"Case Management Grundlagen" - das Standardwerk jetzt in 2. Auflage!

19.06.2018

Case Management ist ein hochaktuelles Konzept, das in immer mehr Handlungsfeldern eingesetzt wird. Case Management im Krankenhaus hat sich zur Individualisierung von Prozessen genauso fest etabliert wie im Entlassmanagement, das verstärkt auf das Methodenset des Handlungskonzepts setzt. Als neues Arbeitsfeld nutzt das Integrationsmanagement für geflüchtete Menschen Case Management als Ansatzpunkt für eine Systematisierung der Unterstützung auf der Fall- und Systemebene. Auch die Beschäftigungsförderung in den Jobcentern benötigt ein individualisierendes Verfahren in Zeiten geringer Arbeitslosigkeit, um Menschen zu unterstützen, die nicht ohne weiteres auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln sind.

Case Management Grundlagen“ gibt einen systematischen Überblick über das Konzept Case Management, seine Methoden und Instrumente. Es baut auf den bekannten Elementen des Case Managements auf und vertieft diese, indem es aus dem Blick der umsetzenden Organisationen und MitarbeiterInnen, die handlungsrelevanten Möglichkeiten durchdenkt, strukturiert und ausführt. Dabei werden unterschiedliche Arbeitshintergründe mitbedacht und weitere Konzepte, wie z. B. das Qualitäts- und Wissensmanagement, einbezogen.    

Michael Monzer lehrt Case Management seit 2003 an verschiedenen Instituten in Deutschland. Mit „Case Management Grundlagen“ legt er nun in 2. Auflage ein Grundlagenbuch für alle vor, die sich mit Case Management beschäftigen.

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Der Ball ist rund! Neue „Hörzeit“-Ausgabe zum Thema Fußball – für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

13.06.2018

 „Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen. Rahn schießt...“ Sie hören sicherlich in Ihrem inneren Ohr, wie es weitergeht. Der Torjubel des Reporters Herbert Zimmermann ist in Deutschlands kollektives Gedächtnis eingegangen, die Reportage des Weltmeisterschaftsendspiels von 1954 aus dem Berner Wankdorfstadion ist eine gemeinsame akustische Erinnerung ganzer Generationen.

„Hörzeit – Radio wie früher“, das Audiomagazin für Menschen mit Demenz, greift diese Reportage in der neuen Ausgabe „Der Ball ist rund!“ auf. Menschen mit Demenz werden vor allem durch emotionale Reize erreicht, und was ist emotionaler als Fußball? Menschen, die sich niemals vorher gesehen haben, liegen sich in den Armen, wenn das entscheidende Tor fällt. Männer weinen nicht? Das gilt nicht, wenn ihr Verein ab- oder aufsteigt.

Deshalb gibt es kaum ein Thema, das geeigneter ist, um mit Menschen mit Demenz ins Gespräch zu kommen. Gemeinsames Mitfiebern vor dem Radio oder dem Fernseher, spannende Tore, seltsame Schiedsrichterentscheidungen – das sind Erinnerungen, die bleiben.
Christine Schön, Redakteurin, Moderatorin und Regisseurin von „Hörzeit“, wünscht sich, dass Angehörige und Pflegekräfte bei der WM im Sommer gemeinsam mit den ihnen anvertrauten Menschen mit Demenz Fußball schauen oder hören. Auch draußen. Denn: Menschen mit Demenz gehören in die Mitte der Gesellschaft! Und vielleicht entsteht dieses Jahr ja eine neue kollektive Erinnerung – „Aus dem Hintergrund müsste Brandt schießen. Brandt schießt....“

Die CD wird von der IKK Südwest unterstützt: „Fußball verbindet ja bekanntlich Generationen: Passend zur WM in diesem Sommer unterstützen wir dieses Unterhaltungsangebot für Menschen mit Demenz, um damit ein Stück Freude und Lebensqualität in den Alltag betroffener Familien zu bringen“, so der Vorstand Roland Engehausen.

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Krankenhaus Rating Report 2018 - Wachsende Personalknappheit gefährdet schon bald Versorgung

05.06.2018

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser war im Jahr 2016 besser als im Vorjahr. Nur 7 Prozent lagen im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Trotz guter Ertragslage bleibt die Kapitalausstattung der Krankenhäuser jedoch weiterhin unzureichend. Eine noch größere Herausforderung stellt die abnehmende Zahl verfügbarer Fachkräfte dar, die zu einer Rationierung von Leistungen führen könnte. Unter anderem Innovationen im Bereich der Digitalisierung und Robotik könnten helfen, dem entgegenzuwirken. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die vierzehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des „Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2018“ heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er wurde gemeinsam vom RWI und der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit Deloitte erstellt.

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Neuerscheinung "Arbeitsplatz Langzeitpflege"

30.04.2018

In der Koalitionsvereinbarung der GroKo werden 8.000 neue Stellen in der Langzeitpflege versprochen – immerhin verbunden mit der Rückverlagerung der Behandlungspflege in die GKV. Das Versprechen wirkt trotzdem sehr symbolisch – bei 20.000 offenen Stellen, die schwer bis gar nicht besetzt werden können.

Das Zukunftsthema (Langzeit-) Pflege ist in einer wichtigen Facette Thema des Buches Arbeitsplatz Langzeitpflege, das vor allem die (professionell) Pflegenden in der Langzeitpflege in den Fokus nimmt. Bei einem Symposium von KWA Kuratorium Wohnen im Alter, das im Frühjahr 2017 in München unter dem Titel „CareKarriere“ stattfand, tauschten sich Fachleute nicht nur darüber aus, wie sich der Personalmarkt in der Langzeitpflege aktuell präsentiert, sondern auch darüber, was geschehen kann und muss, um nachhaltig Talente für die Langzeitpflege zu gewinnen und zu binden. Unter anderem wurde erörtert, welche neuen Berufsgruppenmodelle, welche Qualifikationen und Verantwortlichkeiten es braucht, um die deutsche Langzeitpflege – auch mit Blick auf internationale Entwicklungen – tragend für die Zukunft weiterzuentwickeln. Die Referenten des Symposiums haben ihre Vorträge für die Veröffentlichung in Buchform aktualisiert und ergänzt.

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