Pressemeldungen

 

„Case Management Leitlinien – Rahmenempfehlungen, Standards und ethische Grundlagen“ erscheint in 2., neu bearbeiteter Auflage


25.05.2020

Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management wurden 2015 zum ersten Mal veröffentlicht. Die  zweite, nun vorliegende überarbeitete Auflage der Case Management Leitlinien führt konsequent fort, wofür die Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management steht: als Fachorganisation bietet sie mit der aktuellen Ausarbeitung von Empfehlungen eine Orientierung, welche die Qualität für das Case Management in der Praxis sichern soll. Dargestellt werden die durch die DGCC für verbindlich erklärten fachlichen Standards, die sowohl für Einrichtungen, die das Konzept Case Management anwenden, als auch für die dort tätigen Case Manager und Case Managerinnen gelten.

Dieser überarbeitete Band enthält die Rahmenempfehlungen und ethischen Grundlagen der DGCC zum Handlungskonzept Case Management, die Standards der der DGCC zur Normierung und Auditierung für Case Management auf der Organisationsebene sowie die überarbeiteten Standards und Richtlinien der DGCC für die Weiterbildung: Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen und in der Beschäftigungsförderung.

Mit diesen Leitlinien, die unter Einbeziehung internationaler Fachliteratur in einem langjährigen diskursiven Prozess innerhalb der DGCC entwickelt wurden, bleibt die Vielfalt des noch jungen Handlungsansatzes erhalten; es werden aber Kriterien und Standards vorgelegt, die als Maßstab für Praxis und Theorie von Case Management gelten.

Pressetext
 

Am 27. Mai: Interdisziplinäres Live-Webinar:#Corona –
Die ökonomischen Folgen der Pandemie mit
Prof. Dr. Friedrich Heinemann (ZEW)


19.05.2020

Aus aktuellem Anlass hat der medhochzwei Verlag unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Björn Maier die zehnteilige interdisziplinäre, digitale Ringvorlesung mit dem Titel #Corona – Facetten, Implikationen und Auswirkungen einer Pandemie entwickelt.

Namhafte Professoren und Experten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen stellen sich in zehn Live-Webinaren die Frage: Welche gesundheitlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen einer Pandemie sind zu erwarten?

Am 27. Mai widmet sich der sechste Teil der Vorlesungsreihe dem Thema „Die ökonomischen Folgen der Pandemie“. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW – Leibniz-Zentrum, spricht hierbei unter anderem über die wirtschaftlichen Folgen der „Spanischen-Grippe“, die Merkmale des ökonomischen COVID-19-Schocks und gibt zudem eine Szenarienabschätzungen zum Ausmaß dieses Schocks.
Anschließend steht Prof. Dr. Heinemann im Live-Chat für weitere Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Alle Live-Webinare können sowohl als Einzelveranstaltungen als auch im Gesamtpaket und für eine größere Teilnehmergruppe gebucht werden. Die Einbindung der digitalen Vorlesungsreihe in ein Firmen- oder Hochschulnetz ist ebenfalls möglich. Zusätzlich können die Veranstaltungen im Nachgang als On-Demand-Vorlesung über IP-Authentifizierung zur Verfügung gestellt werden.

Der kostenlose Podcast #Corona – Facetten, Implikationen, Auswirkungen bereitet im Gespräch mit dem jeweiligen Referenten eine Woche im Voraus auf die kommenden Vorlesungsthemen vor. Alle Folgen sind über sämtliche Podcast-Plattformen oder online hier verfügbar.

Flyer

 

„Ich bin völlig unwichtig!“

Nicht nur eine Lebensgeschichte, sondern ein Plädoyer für Engagement


14.05.2020

„Ich bin völlig unwichtig“, diesen Satz sagt Ursel Preuhs immer wieder, während sie ihre eigene vom Nationalsozialismus geprägte Lebensgeschichte erzählt. Doch die meisten in ihrem Umfeld sehen das anders, ebenso wie Autorin Isabel Lenuck. Sie porträtiert das Alltagsleben von Ursel Preuhs, die 1931 in Hamburg geboren ist. Ihre Geschichte „Ich bin völlig unwichtig! Immer unterwegs für ein lebenswertes Leben“  liest sich wie ein Spiegel der Zeit:

Die Lesenden werden mitgenommen in Preuhs Kindheit, die vom Nationalsozialismus geprägt war. Ihr Vater war engagiertes Mitglied der SPD und verlor als Gewerkschaftssekretär bei der Machtübernahme seine Position, sodass die Familie um ihre Sicherheit fürchten musste. Trotzdem berichtet Preuhs mit leisem Humor von den Widrigkeiten ihrer Kindheit, in der die Familie ihr großen Halt gegeben hat. Geprägt durch diese Erfahrungen, wird Ursel Preuhs‘ weiterer Lebensweg von einem unbeugsamen Gerechtigkeitssinn begleitet, den sie mit in ihre Ausbildung als Krankenschwester nahm. Später engagierte sich Preuhs in der Hamburger Politik und war als erste Frau Vorsitzende der Bezirksversammlung Hamburg-Nord. Gesundheits- und Sozialpolitik sowie der pragmatische Einsatz für Hilfsbedürftige waren dabei stets ihr Schwerpunkt. Bis 2017 war sie Vorsitzende des Bezirksseniorenbeirates in Hamburg-Nord. „Ich bin keine Einzelkämpferin“, erzählt die heute 89-Jährige, sie habe sich immer Mitstreiter gesucht. Für ihr Engagement erhielt Ursel Preuhs einige Ehrungen, unter anderem die Willy-Brandt-Medaille.

Das Buch nicht nur eine lesenswerte Biografie, sondern vermittelt zudem Werte, die noch heute von großer Bedeutung sind. Preuhs Engagement seit der Nachkriegszeit ist geprägt von dem Ziel einer friedlichen und demokratischen Gesellschaft. Rückblickend schaut Ursel Preuhs dabei auf eine Gesellschaft, die immer offener und liberaler geworden ist. Doch genau diesen Fortschritt sieht sie angesichts von sozialen, politischen und ökonomischen Erosionserscheinungen in Gefahr. Die Gleichstellung der Frauen, die soziale Absicherung von Benachteiligten, die Teilhabe von Senioren am öffentlichen Leben – diese Dinge erscheinen heute selbstverständlich. Doch die Geschichte von Ursel Preuhs zeigt, dass sie das Gegenteil sind, sie wurden in oft mühsamen und kleinteiligen Schritten erkämpft. Bei der Lektüre ihrer Geschichte wird immer wieder klar, Preuhs Erfahrungen lassen sich auf aktuelle Themen übertragen. In Zeiten, in denen viele Menschen sich von der Globalisierung und der fortschreitenden Digitalisierung überrollt fühlen, ist auch weiterhin der Einsatz für ein solidarisches Deutschland gefragt.

Die beiden Herausgebenden Ulla und Heinz Lohmann von dialogKultur betonen im Nachwort die Botschaft des Buches: Es ist nicht nur eine Biografie, es ist ein Plädoyer. Ein Plädoyer dafür, die Errungenschaften, die Preuhs erkämpft hat, nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen. „Engagiert euch!“ so wie Preuhs es selbst weiterhin tut. Denn auch, wenn sie sich selbst nicht wichtig nimmt, für die Themen, die ihr am Herzen liegen, hat sie immer vehement gekämpft."

Pressetext


 

Gesetz über das Studium und den Beruf von Hebammen (Hebammengesetz – HebG) – Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen (HebStPrV)

Gesetzes- und Verordnungsbegründungen – Erläuterungen


08.05.2020

Mit dem reformierten Hebammengesetz, das zu Beginn dieses Jahres in Kraft getreten ist, liegt nun zum ersten Mal ein Gesetz auf dem Gebiet der bisher berufsfachschulisch ausgebildeten Heilberufe vor, für die nun eine Hochschulausbildung in Form eines dualen Studiums verpflichtend vorgesehen ist. Trotz derzeitig andauernder Übergangszeiten, sollen schnellstmöglich alle Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Das gerade neu erschienene „Gesetz über das Studium und den Beruf von Hebammen (Hebammengesetz – HebG) (Hebammengesetz – HebG) Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen (HebStPrV). Gesetzes- und Verordnungsbegründungen – Erläuterungen“ von Prof. Dr. Gehard Igl enthält neben dem Gesetz und der Verordnung im Erläuterungsteil auch den Abdruck der Gesetzes- und Verordnungsbegründungen. Die Erläuterungen zur HebStPrV enthalten den die Verordnungsbegründung ohne Kommentierung. Das Werk ist somit nicht ausschließlich als rechtliche Kommentierung zu verstehen. Es soll den Ausbildungseinrichtungen (Fachschulen, Hochschulen, Praxiseinrichtungen) und den dort tätigen Personen in Führungsverantwortung vor allem als erste Handreichung bei der Umsetzung des HebG und der HebStPrV dienen. Als solche ist auch der Abdruck der EU-Richtlinie 2005/36/EG zu verstehen, die die wichtigsten Anforderungen für die Reform der Hebammenausbildung und den Zugang zu dieser Ausbildung enthält.

Das Werk richtet sich vor allem an Berufsverbände, Ausbildungsträger sowie an die zuständigen Behörden.

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1375 g Wissen in mehr als 1000 Stichwörtern

Das Lexikon des deutschen Gesundheitssystems ist in 6. Auflage erschienen


06.05.2020

Was ist ein Gesundheitssatellitenkonto? Wo finde ich die Details der Fortbildungspflicht und wie ist die Reform des Digitale-Versorgungs-Gesetz ausgeprägt? Für die Beantwortung solcher Fragen ist ein Blick in ein Lexikon hilfreich, und weil diese Stichwörter das deutsche Gesundheitssystem betreffen, führt hier ein Blick in die 6. überarbeitete Ausgabe des „Lexikon des deutschen Gesundheitssystems“ zur Begriffserklärung.
Dieses Schwergewicht ist so umfassend, präzise und gleichzeitig so aktuell, wie es ein Lexikon überhaupt sein kann. Es umfasst mehr als 1000 Stichwörter und erklärt anschaulich die teilweise komplizierten Details des deutschen Gesundheitssystems.

Kein anderer kennt die Tiefen, Details und verschlungenen Pfade des Systems so gut wie Dr. Uwe K. Preusker. Der Hauptautor und Herausgeber ist Sozial- und Gesundheitswissenschaftler mit über 40-jähriger Erfahrung in verschieden Leitungs- und Managementpositionen in Deutschland und Finnland. Dass er auch häufig als Dozent gelehrt hat, merkt man dem Lexikon an, denn die Stichworte sind höchst informativ und anschaulich erklärt. Wegen seines umfassenden Ansatzes ist „Das Lexikon des deutschen Gesundheitssystems“ längst zu einem Standard-Nachschlagewerk geworden. Während der Aus- und Fortbildung sowie des Studiums ist es ein wertvoller Begleiter und Einführer in die Welt des Gesundheitssystems. Aber auch gestandene Ärzt*innen und Manager*innen schlagen das Lexikon auf, um Zweifelsfragen zu beantworten, die jenseits des eigenen Fachgebiets liegen.

Die Aktualität des Werkes findet sich vor allem in der Online-Version des Lexikons wieder. Diese dient den Nutzern in spontanen Situationen als Informationsquelle, wenn der dicke Wälzer zu Hause geblieben ist. Die Zahlen und Neuerungen werden laufend aktualisiert.
Seit der Erstveröffentlichung 2006 wurde es nicht nur ständig aktualisiert und weiterentwickelt, sondern bewahrt zudem den hohen Anspruch, der es zu einer wertvollen Wissensgrube in Gesundheitsfragen macht.

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Die Filme von „Ilses weite Welt“ jetzt auf dem Aktivitätstisch für Menschen mit Demenz

Eine Kooperation des medhochzwei Verlages und De BeleefTV.


30.04.2020

„Ilses weite Welt“ steckt voller Emotionen, Freude und Geborgenheit. Die Filme wurden speziell für Menschen mit Demenz konzipiert und sprechen die Gefühlsebene an. Demenzbotschafterin Sophie Rosentreter möchte mit ihren Filmprojekten Betroffenen und Angehörigen Momente voller Lebensfreude schenken.

Die Pflegeinnovation aus den Niederlanden ist ein digitaler Aktivitätstisch für die Betreuung und Aktivierung in Pflegeeinrichtungen. Fungierend als eine Art riesiges Tablet, bietet es unzählige interaktive Anwendungen. De BeleefTV wirkt einladend, weckt Neugierde und holt den Menschen genau dort ab, wo er mit seinen kognitiven Fähigkeiten steht. Dies reicht von anregenden Gesprächen über Früher bis hin zu basaler Stimulation, die dem demenziell veränderten Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert: „Ich bin hier, schaut, was ich selbst schaffe – ich kann Sterne zaubern und Schmetterlinge folgen meiner Hand.“

Seit April können Menschen mit Demenz und ihre Pflegenden können nun „Ilses weite Welt“ auf dem Aktivitätstisch von De BeleefTV entdecken. Ermöglicht hat dies der medhochzwei Verlag, bei dem die Filme und Fotokarten erschienen sind. Der Verlag engagiert sich für das Thema Demenz mit den unterschiedlichsten Formaten: Von Fachliteratur und Zeitschriften über CDs bis hin zum Demenz-Podcast für An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz mit Hörfunkautorin Christine Schön.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Voll konzentriert dank dem Daily Lama

„Der Daily Lama – Wie Sam den Spuren der Inka folgte – Von bunten Ponchos, Lamaspucke und großen Abenteuern“


28.04.2020

Matheaufgaben im Homeschooling lösen, während das Handy vibriert? Interessiert der besten Freundin zuhören, wenn gerade viele Gedanken im eigenen Kopf herumschwirren? Konzentriert bei einer Sache zu bleiben fällt vielen Kindern schwer. So auch Sam, dessen Gedanken oft weit weg schweifen.

Doch zum Glück hat er einen haarigen Freund, der ihm in solchen Situationen helfen kann: Der Daily Lama. Das Lama ist ein echter Entspannungsexperte und hat Sam im letzten Jahr schon Tricks für Entspannung und Achtsamkeit im Alltag gezeigt. Jetzt wartet auf die beiden ein neues Abenteuer, denn Sam besucht den Daily Lama in Peru!

In „Der Daily Lama – Wie Sam den Spuren der Inka folgte“ schickt Autorin Sarah Rondot die Freunde auf eine außergewöhnliche Reise: Ein handfestes Abenteuer beginnt, als Sam, der Daily Lama und das peruanische Mädchen Tamia sich auf die Suche nach dem verschwundenen Sonnenstein der Inka begeben. Sam lernt diesmal, was es heißt, an einer Sache dranzubleiben und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren – und das ganz ohne Smartphone!

Am Machu Picchu geht die Jagd auf den Stein los, danach reisen sie zu dunklen Ruinen, erloschenen Vulkanen und erkunden den wilden Amazonas. Die Kinder lernen, mit wenigen Dingen viel anzustellen, ihre Kräfte zu sammeln und dass es auch mal hilft, über ein Problem zu schlafen. Die drei Freunde folgen den Spuren der Inka, deren Weisheiten sie auf die richtige Fährte führen.

Bebildert wird das Abenteuer von Illustratorin Saskia Gaymann, die den Figuren mit witzigem Strich Leben einhaucht. Sie zeichnet die Landschaft Perus so eindrücklich, dass die Leser*innen sofort selbst Lust bekommen, mit Sam und seinen Freunden auf die Reise zu gehen. Im Anhang des Buches zeigt Psychotherapeutin Dr. Barbara Steinhilber Übungen, wie Konzentration im Alltag gelingen kann. Weil die Tipps und Tricks zu den Geschichten passen, können Eltern und Kinder ganz spielerisch gemeinsam mit dem Daily Lama Konzentration üben.

Werden Sam, Tamia und der Daily Lama das Geheimnis um den Sonnenstein lüften? Die jungen Leser*innen können miträtseln und werden dabei selbst zu Konzentrationsprofis.

Pressetext und Leseprobe

 

Welttag des Buches im medhochzwei Verlag

Mops Mampfred und der Daily Lama helfen Kindern bei Angst, Streit und Entspannung


23.04.2020

Heute ist „Welttag des Buches“. Von der UNESCO wurde dieser Tag zum Feiertag für das Lesen, für Bücher und für die Rechte der Autor*innen ernannt. Gerade in Zeiten von Covid-19, in denen der Blick in die Zeitung oft ein unangenehmes Gefühl mit sich bringt, sind Bücher die Tür in eine andere Welt. Wir können in Geschichten eintauchen und uns verzaubern lassen. Noch besser ist es, wenn die Geschichten dann sogar im Alltag helfen: Das Kinderbuchprogramm des medhochzwei Verlags bietet hierfür ein vielseitiges Angebot.

Gerade ist die Angst vor der aktuellen Lage und der ungewissen Zukunft in unseren Köpfen präsent, das spüren auch unsere Kinder. In „Wer hat Stella & Tom die Angst gemopst?“ von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Dr. Christian Lüdke geht es um Kinderängste: Was, wenn die Eltern arbeitslos werden? Oder wenn das Kind vor Sorge um die Oma nicht schlafen kann? Der gefräßige Mops Mampfred hilft Stella & Tom, stärker zu sein als die Angst. Liebevoll illustriert von Saskia Gaymann, bringen die Geschichten, die Kinder stark machen, auch Eltern zum Schmunzeln. Durch die veränderte Arbeitssituation geht es zu Hause gerade oft drunter und drüber, fast nie verbringen wir so intensiv Zeit mit der Familie wie jetzt. Da können schon mal die Fetzen fliegen. Genau wie im zweiten Band: „Bei Stella & Tom fliegen die Fetzen“, in dem es um das Streiten und – viel wichtiger – das Vertragen geht. Hier hilft Mops Mampfred, bis zum Abendessen den Frieden wiederherzustellen.

Dadurch, dass ein Großteil der Eltern von zu Hause arbeiten müssen, nimmt die Bildschirmzeit der Erwachsenen, aber auch der Kinder zu. Daddeln, Fernsehen und chatten können Kinder beschäftigen, doch wie viel Bildschirmzeit ist angemessen? In der Minibuch-Serie der Auerbach Stiftung überlegen sich „Paula & Max“ Handyregeln für die ganze Familie.

Gerade jetzt fällt es Kindern und Erwachsenen schwerer, einfach mal abzuschalten. Dabei kann der „Daily Lama“ ein wertvoller Begleiter sein. Das borstige Lama mit den schiefen Zähnen ist Entspannungsexperte und zeigt dem kleinen Sam in „Der Daily Lama – Wie Sam Freundschaft mit einem Lama schloss – Von Yogasitzen, Lamakötteln und großen Träumen“ Entspannungstricks für den Alltag. Die jungen Leser*innen üben gemeinsam mit Sam, Wut herauszulassen, sich auszupowern, aber auch mal die Seele baumeln zu lassen. Im Anhang führt Dr. Barbara Steinhilber durch kleine Übungen, die Eltern und Kinder gemeinsam machen können. Der zweite Teil um den tierisch guten Mentor erscheint Ende Mai (im medhochzwei Verlag). In „Der Daily Lama – Wie Sam den Spuren der Inka folgte – Von bunten Ponchos, Lamaspucke & großen Abenteuern“ nimmt Autorin Sarah Rondot die Leser*innen mit auf eine Abenteuerreise nach Peru. Hier kommen die Freunde nicht nur dem Geheimnis der Inka, sondern auch der Kunst der Konzentration auf die Spur. Illustratorin Saskia Gaymann erweckt die Helden mit ihrem witzigen Strich zum Leben. Im Anhang gibt es Konzentrations-Tricks, die gerade jetzt, wo die Schule zu Hause stattfindet, entlasten können.

Nehmen Sie Ihre Kinder mit in die Bücherwelt von medhochzwei und tauchen sie gestärkt für den Alltag wieder auf.
 

Demenz-Podcast Sonderfolge: Corona-Krise und Menschen mit Demenz


20.04.2020

„Warum kuscheln meine Enkelkinder nicht mehr mit mir?“, fragt sich die demente Großmutter. „Wie betreuen wir Opa, der sonst in die Tagespflege geht?“, fragen sich Familien. Und die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen wundern sich: „Warum kommt mich keiner mehr besuchen?“ Tagespflegeeinrichtungen haben geschlossen, in stationären Einrichtungen ist Besuch untersagt und dazu gelten strenge Abstandsgebote. Die Corona-Krise schafft viele außergewöhnliche Situationen, die für uns alle, aber vor allem für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen eine besondere Herausforderung sind.

Die Hörfunkautorin Christine Schön widmet sich in der aktuellen Sonderfolge des Demenz-Podcasts der Covid-19-Krise. In der Folge „Corona-Virus und Demenz“ versorgt sie uns mit fundierten Informationen zum Umgang mit Menschen mit Demenz und hilft mit Impulse und Ideen, die uns helfen die aktuelle Situation besser zu überstehen. Dafür spricht sie mit Helga Schneider-Schelte von der deutschen Alzheimer-Gesellschaft, Roland Engehausen, Vorstand der IKK Südwest, der Leiterin einer Tagespflege Sarah Hoffmann und dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung Andreas Westerfellhaus.

Helga Schneider-Schelte beschreibt die großen Auswirkungen der Pandemie für Menschen mit Demenz. Sie plädiert dafür, in einfachen und liebevollen Worten auch ihnen die Krise zu erklären. Ein Beispiel dafür gibt sie im Podcast. Christine Schön erläutert mit Sarah Hoffmann weitere Fragen zur häuslichen Pflege, wenn das Programm der Tagespflege wegfällt: Was mache ich mit meinem Angehörigen mit Demenz, wie bringe ich Struktur in den Tag? Hoffmann betont die Wichtigkeit von Routine und Bewegung, aber auch von kleinen besonderen Erlebnissen im Alltag. Auch Erholungsmomente für Pflegende seien wichtig. Auch wie ein geregelter Tagesablauf mit Verschnaufpausen gelingen kann, besprechen Helga Schneider-Schelte und Sarah Hoffmann mit Christine Schön. Roland Engehausen legt den Fokus auf die Situation der Menschen in Pflegeheimen, denn „viele haben Angst, dass die Lieben weggesperrt werden.“ Er hofft, dass innerhalb der Pflegeheime weniger isoliert und dafür mehr Gemeinschaft der Bewohner realisiert wird. Außerdem zeigt er im Podcast Möglichkeiten auf, wie Angehörige Pflegeheime kontaktieren und sich für eine bessere technische Ausstattung dort einsetzen können. Auch der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Andreas Westerfellhaus möchte das Leid der Einsamkeit in Pflegeheimen soweit wie möglich lindern. Im Podcast überlegt er gemeinsam mit Moderatorin Christine Schön, unter welchen Umständen Besuchsverbote in Zukunft gelockert werden können.

Im Anschluss an die Podcast-Folge widmet sich Christine Schön Fragen, die Angehörige von Menschen mit Demenz beschäftigen, zum Beispiel: Was passiert mit meinem Angehörigen, wenn ich selbst erkranke? Zudem behandelt sie bürokratische Themen wie den Entlastungsbeitrag oder Anträge auf Höherstufung in Zeiten von Corona.

„Corona-Virus und Demenz“ ist eine Sonderfolge des monatlich erscheinenden Demenz-Podcasts des medhochzwei Verlags. Hören Sie rein und fühlen sie sich begleitet, informiert und unterstützt – in Zeiten von Corona und darüber hinaus.


Weitere Informationen zum Demenz-Podcast erhalten Sie hier.

 

Ab 22. April 2020 – Interdisziplinäre digitale Ringvorlesung:
#Corona – Facetten, Implikationen und Auswirkungen einer Pandemie

Welche gesundheitlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen einer Pandemie sind zu erwarten?


15.04.2020

Die Corona-Pandemie bestimmt unser Leben in diesen Zeiten wie kein zweites Ereignis in den letzten Jahrzehnten. Aus diesem Anlass startet am 22. April die zehnteilige digitalen Ringvorlesung, bei der die medizinischen Facetten dieser Pandemie beleuchtet, die gesellschaftlichen, politischen und juristischen Implikationen dargestellt sowie die ökonomischen, sozialen und psychologischen Auswirkungen skizziert werden sollen.

Zehn namhafte Professoren und Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen von verschiedenen Hochschulen und Instituten vermitteln ihr spezifisches Hintergrundwissen zu folgenden Themen:

  1. Prof. Dr. Andreas Beivers – Hochschule Fresenius München:
    Priorisierung in Zeiten von Corona? Eine gesundheitsökonomische Einschätzung

  2. Prof. Dr. Uwe Bettig – Alice Salomon Hochschule Berlin:
    Pflegemanagement: Lehren aus der Krise

  3. Referent wird noch bekannt gegeben:
    Virologie und Epidemiologie

  4. Priv.-Doz. Dr. Claus Wolff-Menzler – Universitätsmedizin Göttigen:
    Abstand mit Herz – was macht Corona psychisch mit uns?

  5. Prof. Dr. Bernd Halbe – Kanzlei DR. HALBE RECHTSANWÄLTE Köln/Berlin:
    Corona und Recht – Auswirkungen auf das Gesundheitswesen

  6. Prof. Dr. Friedrich Heinemann – zew Mannheim:
    Die ökonomischen Folgen der Pandemie

  7. Prof. Dr. Björn Maier – Dualen Hochschule Baden-Württemberg:
    Krankenhausfinanzierung in der Pandemie

  8. Prof. Dr. Roland Döhrn – RWI Leibniz-Institut:
    Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Konjunktur und Wachstum

  9. Prof. Dr. Axel Olaf Kern – Hochschule Ravensburg-Weingarten:
    Struktur Gesundheitsversorgung

  10. Prof. Dr. David Matusiewicz – FOM Hochschule:
    New Work & Gesundheit
     

Anschließend stehen die Referenten im Live-Chat für weitere Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Die Ringvorlesung startet am Mittwoch, den 22. April 2020, und wird vom medhochzwei Verlag unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Björn Maier veranstaltet, der zudem als Moderator an der Vorlesungsreihe beteiligt sein wird.

Alle Live-Webinare können sowohl als Einzelveranstaltungen als auch im Gesamtpaket und für eine größere Teilnehmergruppe gebucht werden.

In unserem kostenlosen Podcast #Corona – Facetten, Implikationen, Auswirkungen bereitet wir Sie im Gespräch mit dem jeweiligen Referenten eine Woche im Voraus auf die kommenden Vorlesungsthemen vor. Die erste Folge zum Thema „Priorisierung in Zeiten von Corona? Eine gesundheitsökonomische Einschätzung“ mit Prof. Dr. Andreas Beivers ist ab sofort über sämtliche Podcast-Plattformen oder online hier verfügbar.

Weitere Informationen zu den einzelnen Vorlesungen können Sie dem Flyer entnehmen.

 

Mehr Modernisierung statt Regulierung

„Zukunft braucht Mut“ kann als Wegweiser dienen


08.04.2020

Das Gesundheitssystem gleicht aktuell einem Dickicht aus Regulierungen, durch das die wenigsten noch durchblicken können. Gesundheitsunternehmer und Autor Dr. Heinz Lohmann findet, dass ein starker Staat die Rahmenbedingungen und Spielregeln für das Gesundheitssystem festsetzen sollte. Die Umsetzung kann dann aber nur durch marktwirtschaftliche Anreize, Qualität, soziale Gerechtigkeit, Fairness und Wirtschaftlichkeit gewährleistet werden. In seinem gerade erschienenen Buch „Zukunft braucht Mut – Kolumnen zu Chancen Sozialer Gesundheitswirtschaft“ fordert Lohmann weniger Regulierung und mehr Modernisierung.

In 22 Kolumnen beleuchtet er möglichen Wege, die das Gesundheitssystem einschlagen kann, wenn mutig gehandelt wird. Er blickt jetzt schon über den Tellerrand hinaus: „Es gilt, nach der Corona-Krise nicht zur Normalität zurückzukehren, sondern die künftige Modernität zu gestalten.“ In „Digitalisierungsinitiative statt Gießkanne“ will er die „Digitalisierungsdinos“ unter den Klinikverantwortlichen zu mehr Schnittstellen und Vernetzung motivieren, trotzdem soll der Patient im Vordergrund stehen. Obwohl wir selbst gerade nicht reisen können, zeigt Lohmann, wie das Gesundheitssystem „vom Flughafen lernen“ kann: Damit ein Flugzeug, dass auf einem Flughafen gelandet ist, möglichst schnell wieder starten kann, wird intelligente Software eingesetzt. Diese kann die Vorausplanung an den realen Betrieb zeitgleich anpassen. Solche Techniken könnten auch zur Steuerung von Prozessen im OP eingesetzt werden. „Ganz im Zentrum stehen bei LOHMANN Konzept von Anfang an die Patienten“, sagt Lohmann. Dieser rote Faden zieht sich durch alle Kolumnen, egal ob es um Pflege, Management oder Diagnosen geht. Denn obwohl viele Patienten heute selbstbewusst auftreten, wirklich souverän sind sie im aktuellen Gesundheitssystem noch nicht.

Doch Dr. Heinz Lohmann möchte kein Mahner, sondern ein Mutmacher der Politik sein. Denn obwohl die Veränderungen im Gesundheitssystem schleppend vorangehen, langsam öffnen Kliniken die Tür für Ideenschmiede und kreative Innovationen. „Zukunft braucht Mut“ kann als Wegweiser in Richtung einer Zukunft verstanden werden, in der mehr effizient verändert und weniger umständlich verkompliziert wird.

Pressetext

 

Entspannte Ostertage mit dem Daily Lama und Stella & Tom

 
03.04.2020

Endlich zeigt der lang ersehnte Frühling Tag für Tag mehr von seiner Pracht und mit ihm naht auch schon das nächste Osterfest.

Da das diesjährige Fest durch die aktuelle Corona-Krise ganz anders sein wird und die Ostereiersuche nicht mit allen Familienmitgliedern gemeinsam stattfinden kann, sondern nur im engsten Kreis, im heimischen Garten, dem Balkon oder der Wohnung, ist es umso wichtiger ein schönes, passendes Geschenk zu finden, das dabei hilft, die momentanen Sorgen abzuschütteln.

Da sind Bücher die optimale Lösung! – Sie sind klein, eignen sich daher auch super zum Verstecken und bringen uns direkt von zu Hause in ganz neue Welten.
Das Kinderbuch „Wer hat Stella & Tom die Angst gemopst?" von TV-Experte und Kinder- und Jugendlichentherapeut Dr. Christian Lüdke liefert viele Alltagstipps für den richtigen Umgang mit einer momentan sehr präsenten, aber durchaus wichtigen Emotion: der Angst. Das Buch erzählt lebhafte Geschichten von den Freunden Stella & Tom, die zusammen mit dem Mops Mampfred ihre Ängste bewältigen.

Außerdem ist es vor allem für unsere Kinder gerade in Krisenzeiten schwierig, ausgeglichen zu sein und einen kühlen Kopf zu bewahren. Dabei hilft der Entspannungsexperte Daily Lama mit Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen. Im Buch taucht er eines Tages bei dem 9-jährigen Sam im Wohnzimmer auf und bringt seine Welt ein Stück weit durcheinander. Für Sam ist der Daily Lama ein mysteriöses Wesen, dessen Geheimnisse er liebend gern aufdecken würde – in Wirklichkeit ist das Lama ein Experte für Entspannung und bringt Kindern und Eltern das Thema mit einem Augenzwinkern näher.

Gemeinsam mit dem Daily Lama sowie Stella & Tom gelingt in diesen verrückten Zeiten, ein schönes und entspanntes Osterfest.

Weitere Informationen zu den Kinderbüchern finden Sie hier.

 

Einsam durch die Corona-Krise: Beschäftigung für Menschen mit Demenz

Mit O-Tönen der ehemaligen MTV-Moderatorin Sophie Rosentreter zu Filmen und Begleitmaterialien von „Ilses weite Welt“


31.03.2020

Seit Beginn der Corona-Pandemie erreichen uns Tag für Tag neue Nachrichten und wir alle sind aktuell persönlichen Einschränkungen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es trotz alle dem den einzelnen Menschen mit seinen Bedürfnissen nicht aus dem Blick zu verlieren. Besonders für Menschen mit Demenz, die die aktuelle Situation nicht verstehen und nachvollziehen können, sind die Auswirkungen der Pandemie häufig noch belastender. Besuche in Pflegeeinrichtungen oder zu Hause sind aktuell nicht möglich, umarmende Begrüßungen finden nicht mehr statt, Menschen, die einem vertraut sind, gehen auf Abstand. Demenzbetroffene fühlen, dass ihnen etwas fehlt, sie fühlen sich allein.

Eine Herzensangelegenheit des medhochzwei Verlags ist der wertschätzende Umgang mit Menschen mit Demenz – unser vielfältiges Programm weist ein, informiert, berät und unterstützt den Menschen im System und ist so aktuell und wichtig wie nie. Gerade Menschen mit Demenz brauchen in dieser turbulenten Zeit dringend Unterhaltung und schöne Augenblicke. Unsere Filme und Begleitmaterialien für Menschen mit Demenz bringen die weite Welt zu den Betroffenen und halten Erinnerung an gute Zeiten wach – ein Effekt, der uns derzeit wohl allen guttut.

Die Demenzbotschafterin und ehemalige MTV-Moderatorin Sophie Rosentreter beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Demenz. Jahrelang pflegte sie ihre betroffene Großmutter und suchte nach Möglichkeiten, den Alltag von Menschen mit Demenz menschlicher zu machen und einen Zugang zu ihnen zu finden. 2010 gründete sie die Firma „Ilses weite Welt“ und produziert seitdem Filme und Beschäftigungsmaterialien speziell für Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige. Unterstützung erhält sie dabei von Experten aus verschiedenen Bereichen wie z. B. vom Musiktherapeuten Jan Sonntag, von Dr. Jens Bruder, Gründungsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, und vom Liedermacher Rolf Zuckowski.

Themen wie Märchen, Hunde, Gartenarbeit oder Tierpark laden ein, schöne Momente miteinander zu teilen. Gute Gefühle stehen im Vordergrund, denn wenn Menschen mit Demenz Glücksgefühle empfinden, geht es auch den Angehörigen besser. Ihr Wissen gibt Sophie Rosentreter zudem in Vorträgen und Demenzschulungen deutschlandweit weiter, ganz im Sinne ihrer Philosophie: „Im Leben ist es nicht wichtig, was man erreicht, sondern wen man erreicht.“

Einen ersten Einblick in die Filme erhalten Sie unter www.ilsesweitewelt.de

In den angehängten O-Tönen von Demenzbotschafterin Sophie Rosentreter finden Sie ihre Erfahrungsberichte sowie tiefergehende Informationen zu den Filmen und Begleitmaterialien. Gerne dürfen Sie diese in Ihre Sendungen einbauen oder für einen Artikel verwenden.

Sophie Rosentreter steht auch für weitere Interviews gerne zur Verfügung.

O-Ton 1: Sophie Rosentreter über eine bewegende Erfahrung durch ihre Filme

O-Ton 2: Sophie Rosentreter über die Filme von „Ilses weite Welt“

 

Isolation und Einsamkeit in Zeiten der Corona-Krise – Beschäftigung für Menschen mit Demenz

Mit O-Tönen der Hörfunkautorin Christine Schön zum Demenz-Podcast und dem Radiomagazin „Hörzeit“


26.03.2020

Zwischen Quarantäne und Pflegenotstand jagt eine Eilmeldung die nächste – uns allen ist bewusstgeworden, dass wir uns in turbulenten Zeiten befinden. Doch sollten wir hinter all der derzeitigen Planung und Umstrukturierung unserer Gesundheits- und Versorgungssysteme nicht den Menschen und seine Bedürfnisse aus den Augen verlieren.

Eine Herzensangelegenheit des medhochzwei Verlags ist der wertschätzende Umgang mit Menschen mit Demenz – unser vielfältiges Programm weist ein, informiert, berät und unterstützt den Menschen im System. Das alles ist so aktuell und wichtig wie nie, denn die derzeitige Corona-Krise trifft die ältere Generation besonders hart. Die Erhaltung der Gesundheit wird mit Isolation und Einsamkeit bezahlt. Gerade Menschen mit Demenz brauchen in dieser Zeit dringend Unterhaltung und schöne Augenblicke. Unsere Audiomagazine der Reihe „Hörzeit – Radio wie früher für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“ bringen die weite Welt zu den Betroffenen und halten Erinnerung an gute Zeiten wach – ein Effekt, der uns derzeit wohl allen guttut.

Hörfunkautorin Christine Schön, deren Vater selbst von Demenz betroffen ist, erweckt mit der CD-Edition Hörzeit, die auch als Download zur Verfügung steht, das Radio der 50er Jahre wieder zum Leben. Im Mittelpunkt steht dabei eine emotionale Aktivierung durch bekannte Musikstücke, die Verwendung von Sprichworten und Abzählreimen.

Die Magazine vermitteln nicht zu viele Informationen, sind bewusst langsam produziert und verzichten auf schnelle Schnitte. So geben sie ihren Zuhörern Zeit zum Erfassen und die Möglichkeit z. B. Kindererzählungen und dem Lachen von Kindern zu lauschen.

Jedes Magazin ist etwa 45 Minuten lang. Ihm schließt sich ein ca. 20 Minuten langer Teil für Angehörige an: Dort werden Bücher und Spiele, Hilfsangebote und Veranstaltungen, Institutionen und Menschen vorgestellt.

Sie brauchen Hilfe und Unterstützung bei wichtigen Fragestellungen im Alltag mit einem lieben Angehörigen mit Demenz?

Unser Demenz-Podcast liefert wertvolle Tipps und Hinweise für den Alltag. Informieren Sie sich einfach bequem von zu Hause jeden Monat kostenlos zu relevanten Themen und Fragen. Hören Sie rein unter: www.demenz-podcast.de

In den angehängten O-Tönen von Hörfunkautorin Christine Schön finden Sie tiefergehende Informationen zum Demenz-Podcast. Gerne dürfen Sie diese in Ihre Sendungen einbauen oder für einen Artikel verwenden.

Christine Schön steht auch für weitere Interviews gerne zur Verfügung.

O-Ton 1: Christine Schön zum Demenz-Podcast
O-Ton 2: Christine Schön über ihre Beweggründe für einen Demenz-Podcast


 

Aktuelle Ausgabe der „Klinik Markt inside“ zur Corona-Krise – jetzt kostenlos lesen

Themen: Forderungen an die Politik, Rettungsschirm für Krankenhäuser, RWI Positionspapier zur Corona Krise, Kodierung von Covid-19

 

20.03.2020

„Klinik Markt inside“, der aktuelle Branchendienst mit den Top-Informationen zum Krankenhaus- und Gesundheitsmarkt, befasst sich in seiner aktuell erschienenen Ausgabe mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf das Gesundheitssystem und den Herausforderungen für die Krankenhäuser. COVID-19 stellt Gesundheitswesen und den Bund auf die Probe.

In der aktuellen Ausgabe 06/2020 der KMi wird neben der Berichterstattung zur aktuellen Corona-Krise die Frage diskutiert, ob die DRG bis zum Jahresende ausgesetzt werden und welche Auswirkungen die Einnahmeausfälle in anderen Bereichen durch die notwendige Aufstockung der intensivmedizinischen Beatmungsplätzen in den Krankenhäusern haben wird?

Zudem wird über das aktuell veröffentlichte Positionspapier des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung zum Thema Corona-Krisenmanagement mit Fokus auf das Gesundheitswesen berichtet. Darin geben die Autoren Prof. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI, und Prof. Boris Augurzky, Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheit am RWI, sieben Empfehlungen für den Umgang mit der momentanen Krisensituation.

Dr. med. Markus Thalheimer erklärt in der aktuellen KMi die Kodierung des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Sars-CoV-2 bezeichneten Coronavirus. Das DIMDI hat dazu einen Zusatzcode bereitgestellt.

Neben diesem hochpräsenten Themenspektrum zum Coronavirus berichtet die aktuelle KMi unter anderem auch über die „Generalanfrage“, die die Gerichte aktuelle beschäftigt: Wofür gilt die Ausschlussfrist zur Einreichung der Unterlagen beim MDK?

„Klinik Markt inside“, das Entscheidermagazin für Krankenhäuser, berichtet alle zwei Wochen über die wichtigsten Trends und Ereignisse auf dem Krankenhausmarkt und über Entwicklungen in der Gesundheitspolitik und den angrenzenden Bereichen des Gesundheitssystems, die für Klinikmanagement von Bedeutung sind. Außerdem werden erfolgreiche, neue Ideen und Projekte aus den Kliniken und ihrem Umfeld vorgestellt – mit Hintergründen, Einschätzungen und Bewertungen!

Abonnieren Sie jetzt „Klinik Markt inside“ und bleiben Sie informiert über das aktuelle Geschehen auf dem Krankenhausmarkt.

Die aktuelle Ausgabe der KMi können Sie hier kostenlos lesen.

 

Zum Tag des Hörens:
Die Vortragsreihe „Hören und Demenz“


03.03.2020

5,8 Millionen Erwachsene in Deutschland leben mit einem beeinträchtigenden Hörverlust, aber nur jeder Dritte unternimmt etwas dagegen. Sie nehmen das Risiko sozialer Isolation und zum Teil schwerwiegender Folgeerkrankungen in Kauf. Weltweit stellen Studien mittlerweile einen Zusammenhang zwischen Hörverlust und Demenz her, welche mit circa 1,4 Millionen

Betroffenen eine der am stärksten verbreiteten Erkrankungen in Deutschland ist. Wie genau sieht dieser Zusammenhang aus? Was bedeutet das für die Betroffenen und was können Angehörige, mit der Pflege Betraute sowie jeder, der Betroffene begleitet, tun?

Bereits 2019 startete Christine Schön erfolgreich die Vortragsreihe „Hören und Demenz“, die nun in diesem Jahr fortgeführt wird. Unterstützt wird sie dabei von der Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha). Die Hörfunkautorin besucht – teilweise in Begleitung von professionellen HörakustikerInnen – verschiedene Einrichtungen und klärt in ihrem 45-minütigen Vortrag Pflegekräfte und Angehörige über häufig gestellte Fragen auf. Christine Schön erläutert die Auswirkungen einer Hörstörung bei Menschen mit Demenz, zeigt wie man sie frühzeitig erkennen kann und stellt mit Hörbeispielen Projekte vor, die in Pflegeheimen und auch zu Hause eingesetzt werden können.


„Ich bin sehr glücklich darüber, dass die Vortragsreihe „Hören und Demenz“ mit Unterstützung der biha weitergeführt wird. Denn gemeinsames Hören bringt Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen und Pflegekräfte auf Augenhöhe zusammen - Klänge führen direkt in eine Emotion und emotional erreicht man Menschen mit Demenz am besten. Dafür ist gutes Hören natürlich Grundlage. Ich freue mich auf viele weitere interessante Begegnungen mit Pflegekräften und Angehörigen – den Stützen unserer Gesellschaft, denen wir gar nicht genug danken können.“
 – Christine Schön

„Unversorgte Schwerhörigkeit ist ein Risikofaktor für Altersdemenz und Altersdepression. Das Gehirn wird weniger trainiert, Nervenverbindungen werden abgebaut. Eine Hörsystemversorgung kann aktive Demenzprävention für Schwerhörige sein. Wir raten daher zu regelmäßigen Hörtests. Wir freuen uns sehr über die Vortragsreihe ‚Hören und Demenz‘ und unterstützen sie gerne."
– Marianne Frickel, Präsidentin der biha und Hörakustiker-Meisterin

Ein Teil der Gesellschaft zu sein und Erlebnisse sowie Erinnerungen austauschen zu können, ist essenziell für Demenzbetroffene. Auch wenn Menschen mit Demenz alltäglichen Handlungen mitunter ratlos gegenüberstehen, haben sie oftmals lebhafte Erinnerungen an Schlagerlieder, Gedichte oder Ereignisse der 50er oder 60er Jahre. Die Erinnerung wird bei Menschen mit Demenz nicht mehr über kognitive, sondern emotionale Reize aktiviert, deshalb ist gerade das Hören so wichtig.

Und genau hier setzt Christine Schön, Hörfunkjournalistin und Kulturpädagogin, an. Sie hat neben ihrer Vortragsreihe die Audiomagazin-Reihe „Hörzeit – Radio wie früher“ für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen entwickelt, die von Radiosendungen der 50er und 60er Jahre inspiriert ist. Über bekannte Lieder, Sprichwörter und Reime wollen Christine Schön und Co-Moderatoren Frank Kaspar und René Träder Menschen mit Demenz erreichen. Zudem stellt sie, gemeinsam mit dem medhochzwei Verlag, monatlich den Demenz-Podcast kostenfrei für Angehörige und Pflegekräfte zur Verfügung und liefert damit wertvolle Anreize für die Pflege von Menschen mit Demenz. Auch hier mit Unterstützung der biha.

Weitere Informationen zu Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

 

Capitation statt DRG:

Finanzierung durch regionale Budgets kann Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung verbessern
 

24.02.2020

Die Studie der Stiftung Münch analysiert Capitation-Modelle in verschiedenen Ländern und leitet daraus Implikationen für Deutschland ab.

Internationale Analysen und operative Erfahrungen zeigen, dass Capitation-Modelle Sektorengrenzen überwinden, die Koordination der Patientenversorgung verbessern und zu einer spürbaren Kostenreduktion führen können. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren der von der Stiftung Münch beauftragten Studie „Prospektive regionale Gesundheitsbudgets: Internationale Erfahrungen und Implikationen für Deutschland“. Für die Studie wurden verschiedene Capitation-Modelle in Spanien, der Schweiz, den USA und Peru untersucht. Zwar kann keines der Modelle als „die“ Ideallösung direkt auf Deutschland übertragen werden, dennoch zeichnen sich daraus Lehren ab, die als Vorlage zur Implementierung geeignet sind.

Als wesentliche Erfolgsfaktoren für die Etablierung von regionalen Gesundheitsbudgets in Deutschland sehen die Autoren eine schrittweise Einführung anhand von Pilotprojekten, die Steuerung über Qualität, die Einbeziehung regionaler Stakeholder, passende ökonomische Anreize, einen adäquaten Umgang mit ökonomischen Risiken und eine individuell ausgehandelte vertragliche Umsetzung. Von besonderer Bedeutung ist eine transparente Darstellung der Ziele und Ergebnisse von Regionalbudgets, die unabhängig evaluiert werden müssen. Zudem sei eine digitale Infrastruktur zur Koordination notwendig.

Boris Augurzky, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Münch: „Die Studie zeigt, dass Capitation-Modelle eine gute Alternative sein können, um Gesundheitsversorgung effizienter zu gestalten, ohne dass dabei die Versorgungsqualität leidet. Damit das gelingt, ist Mut gefordert, neue Dinge auszuprobieren, statt nur bestehende Systeme in kleinen Schritten hier und da ein wenig zu verändern. Diesen Mut sehen wir in den untersuchten Ländern.“

Die Studie ist als Buch mit dem Titel „Prospektive regionale Gesundheitsbudgets“ im medhochzwei Verlag erschienen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Pressetext

 

Kodierung und Medizincontrolling:

Die Kodierleitfäden und -hilfen 2020 – Kompakt, praxisnah und leicht verständlich


24.02.2020

Die Neuauflagen der bewährten Kodierleitfaden aus dem Bereich Kardiologie, Angiologie, Viszeralchirurgie sowie Hämatologie/Onkologie sind mit sämtlichen Veränderungen für das Jahr 2020, erschienen. In den kommenden Wochen folgen die Kodierleitfäden aus den Bereichen Intensivmedizin (erscheint Ende Februar), Psychiatrie und Psychosomatik (erscheint im April), sowie Pneumologie (erscheint im April).

Die bewährten Autoren bieten erneut ausführliche Zusammenstellungen der möglichen Kodiervarianten und zahlreiche Hinweise zur korrekten Kodierung als auch zur richtigen Verschlüsselung medizinischer Fälle. Als ideale Ergänzung sind die „Kodierhilfe Kadiologie 2020“ und die „Kodierhilfe Intensivmedizin 2020“ erschienen. Die praxisnahen Kodierhilfen für den Alltag im Bereich Kardiologie und Intensivmedizin enthalten die häufig verwendeten Diagnosen und Prozeduren nach ICD-10 und OPS, sortiert nach Themengebieten inklusive aller Neuerungen für 2020.

Das Praxiswissen für die Abrechnung und Kodierung wird ergänzt von der Neuauflage „DRG-Basiswissen: von der Fallpauschale zum Budget“, welche sich sowohl für Neueinsteiger in das DRG-System als auch für erfahrene DRG-Verantwortliche zum Nachschlagen konkreter Punkte eignet.

Flyer

 

Die neuen Kinderbücher mit Geschichten vom Streiten und Vertragen sowie Entspannung mit einem Lama


11.02.2020

Der Alltag in der Schule und zu Hause kann für viele Kinder herausfordernd sein: Streit mit
Freunden, neue Situationen, die Angst machen, Leistungsdruck und vieles mehr.
In „Der Daily Lama. Wie Sam Freundschaft mit einem Lama schloss – Von Yogasitzen, Lamakötteln und großen Träumen“ erzählen die Autorinnen Saskia Gaymann und Sarah Rondot vom kleinen Sam, der in seinem turbulenten Alltag selten zur Ruhe kommt. Doch dann steht eines Tages der Daily Lama vor der Tür. Ein wuscheliges Lama, das behauptet, Experte für Entspannung zu sein! Auch wenn Sam es erst nicht glauben kann, mit Hilfe des Daily Lama schafft er es, auch im Alltag abzuschalten und sich zu entspannen.

Saskia Gaymanns liebevolle und urkomische Illustrationen zeigen, wie Sam und das Lama in ein tierisches spannendes Abenteuer eintauchen. Gemeinsam mit den Protagonisten lernt der Leser, dass der Weg hin zu einem selbstbewussten, starken und ausgeglichenen Selbst über Achtsamkeit, Gorilla-Schreie und ein bisschen Lama-Spucke führen kann.

Im Anhang des Buches finden Kinder, Eltern, Pädagogen und Therapeuten kleine Hilfestellungen und Meditationsübungen für den Alltag. Die Körperpsychotherapeutin Dr. Barbara Steinhilber erklärt hier, was Meditation mit einer wilden Affenbande zu tun hat und warum eine Wärmflasche Wunder wirken kann.

In den Kinderbüchern des Kinder- und Jugendlichentherapeuten Dr. Christian Lüdke treffen die Leser auf den lustigen Mops Mampfred, der gemeinsam mit den Freunden Stella & Tom immer Rat weiß, wenn es um Ängste, Streitereien und das Versöhnen geht.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Abstimmung im Bundestag über die Neuregelung der Organspende

Heiko Burrack, Autor des Organspende-Sachbuchs „Leben hoch zwei“ plädiert für Widerspruchslösung

13.01.2020

Am kommenden Donnerstag, 16. Januar, will der Bundestag abschließend über die Neuregelung der Organspende in Deutschland beraten und über verschiedene fraktionsübergreifende Gesetzesentwürfe abstimmen.

Zur Debatte stehen der von Abgeordneten rund um Bundesgesundheitsminister Spahn und dem SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach eingebrachten Gesetzentwurf für eine doppelte Widerspruchslösung. Demnach gilt jeder Bürger als potenzieller Organspender, der zu Lebzeiten keinen Widerspruch erklärt hat.

Der zweite zur Debatte stehende Entwurf der Abgeordnetengruppe um die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock strebt eine Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende an. Auch hier soll den Bürgern über ein Online-Register die Möglichkeit gegeben werden, ihre Entscheidung einfach zu dokumentieren, zu ändern und zu widerrufen.

Heiko Burrack, Autor des Buches „Leben hoch zwei – Fragen und Antworten zu Organspende und Transplantation“ wurde selbst vor über 24 Jahren eine Niere gespendet.

Persönlich befürwortet er die Widerspruchslösung: „Ich setze mich entschieden für die Widerspruchslösung ein. Wir haben es zugelassen, dass die Organspenden systematisch nach unten gehen und deswegen Menschen sterben müssen, die weiterleben könnten. Genau deswegen brauchen wir einen Systemwechsel.“ Den Gesetzentwurf von Annalena Baerbock sieht Burrack als einen „Versuch, ein totes Pferd zu reiten. Man versucht einen nicht funktionierenden Ansatz am Leben zu halten, indem man weitere Kontaktpunkte einführt; das kann und wird nicht gelingen. Warum müssen wir in Deutschland immer eigene Systeme entwickeln? In anderen Ländern gibt es funktionierende Modelle; die Widerspruchslösung ist ein solches.“

Auch zur aktuellen Entscheidungslösung nimmt Burrack Stellung: „Die jetzige Entscheidungslösung und alle Weiterentwicklungen sind für mich eine Entsolidarisierung der Gesellschaft. Es ist für mich purer Egoismus, wenn man über seine Organe nach seinem Tod bestimmen will. Es darf nicht sein, dass genau deswegen Menschen sterben.“

Das Buch von Herrn Burrack schafft mit Hintergrundwissen und Informationen aus zahlreichen Experteninterviews eine Basis, um eine fundierte Entscheidung für oder gegen eine Organspende treffen zu können.

Eine Leseprobe finden Sie hier


 

„Ich habe mir mit Alexa Kekse bestellt“

Digital (über)leben – Erkenntnisse aus der digitalen Welt


19.12.2019

Die Digitalisierung berührt all unsere Lebensbereiche. Wie wir leben, arbeiten, empfinden, kommunizieren, informieren und optimieren – alles hängt mit der Digitalisierung zusammen. Manchmal scheint es, als würden die E-Mails, WhatsApps und Instagram-Posts einen Überlebenskampf um unsere Aufmerksamkeit führen. Für manche Menschen erscheint das World Wide Web wie eine riesige Chance, ein Ozean von Möglichkeiten. Für andere stellt es eine Bedrohung dar, die eher einer Welle gleicht, die alles überrollt.
Das Buch „Digital (über)leben – Erkenntnisse aus der digitalen Welt“ will einen Zwischenweg finden. Denn die Digitalisierung ist so vielseitig, dass es keine einfachen Fragen und Antworten gibt.
 

Besser als Schwarz-Weiß-Denken ist Optimismus mit einer Prise Skepsis. Es gilt, die Möglichkeiten, die durch die Digitalisierung entstehen, auszuleuchten, aber auch kritische Fragen zu stellen: Formen wir Menschen die Digitalisierung oder formt die Digitalisierung schon uns Menschen? Und ist es uns überhaupt noch möglich, die neu gewonnenen Freiheiten zu nutzen oder sind wir zu sehr von der dauerhaften digitalen Ablenkung beansprucht?

Im Buch suchen die Autoren Antworten, wie man die Chancen, Herausforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung abwägen kann. Sie betrachten unser Leben im Spannungsfeld zwischen Web und Welt. Für die Herausgeber Prof. Dr. Gerald Lembke, Dennis Lademann und Nicola-André Hagmann ist das Wichtigste, sich den Ängsten, die durch die Digitalisierung entstehen, zu stellen und so selbst frei entscheiden zu können, inwieweit wir unser Leben digital gestalten wollen. Die Artikel im Essay-Stil sind Denkanstöße, die den Leser ermutigen, selbst zu staunen und die Perspektive zu wechseln. Die Anekdoten handeln von virtuellen Geliebten, Kindern, die mit Alexa Kekse bestellen, und einer Aussicht, wie unsere Arbeitswelt in Zukunft aussehen kann.

Pressetext


 

3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung 2020: „Gesundheit und Pflege im Spiegel der Reformen – alles auf einem guten Weg?“ am 14.02.2020

Vorträge und Diskussionen u. a. mit Andreas Westerfellhaus, Manne Lucha und Andreas Storm


17.12.2019

Das MDK-Reformgesetz, das Digitale-Versorgung-Gesetz oder die dringend anstehende Pflegeversicherungs-Reform – Jens Spahn bringt viele Veränderungen auf den Weg. Aber werden diese Reformen dem Bedarf an Digitalisierung, Schnelligkeit, Qualität und Sicherheit gerecht und sind sie finanzierbar?

Das 3. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung am 14. Februar 2020 greift all das auf, um im Austausch der verschiedenen Beteiligten eine Zwischenbilanz „im Spiegel der Reformen“ zu ziehen und zu hinterfragen, ob die Weichen richtig gestellt sind und wie die Umsetzung gelingen kann.

Mit namhaften Repräsentanten und Akteuren aus dem Gesundheitswesen, der Politik und der Wissenschaft wie Dr. Hans Unterhuber, (Vorstandsvorsitzender Siemens BKK (SBK)), Dr. Gerald Gaß (Präsident der DKG), Ulrich Weigeldt (Bundesvorsitzender Deutscher Hausärzteverband), Dr. Dietrich Munz (Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer), Prof. Dr. Elisabeth Pott (G-BA), Andreas Storm (Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit), Andreas Westerfellhaus (Staatssekretär, Pflegebeauftragter der Bundesregierung), Markus Nass (Director Market Access, Abbott), Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher (Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung), Hedwig François-Kettner (Aktionsbündnis Patientensicherheit), Birgit Fischer (Gesundheitsministerin NRW a. D.), Bettina am Orde (Erste Direktorin Knappschaft-Bahn-See), Dr. Bernadette Klapper (Bereichsleiterin Gesundheit, Robert Bosch Stiftung), Dr. Peter Pick (Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen), Prof. Dr. Bernd Halbe (Prof. Dr. Halbe & Partner mbB) und Dr. Johannes Bruns (Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft), werden wir die Auswirkungen der aktuellen und anstehenden Reformen diskutieren.
Den Abschlussvortrag wird Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, halten.

Programminformationen finden Sie auf dem Veranstaltungsflyer oder unter www.heidelberger-forum-gesundheitsversorgung.de

Ein Interview mit dem Moderator Rolf Stuppardt finden Sie hier.

 

Wie steht es um die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland?

DAK Kinder- und Jugendreport 2019 mit dem Schwerpunktthema Ängste und Depressionen bei Schulkindern erschienen!


21.11.2019

Ängste und Depressionen bei Kindern im Schulalter stehen im Mittelpunkt des zweiten Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit, obwohl sie nicht die häufigsten psychischen Auffälligkeiten im Kindesalter sind. Aber viele der betroffenen Kinder und Jugendlichen sind ernsthaft in verschiedenen Lebensbereichen beeinträchtigt und tragen ein hohes Gesundheitsrisiko für ihre weitere Entwicklung.

Drei bis fünf Prozent aller Schulkinder sind von ärztlich behandelten sozialen Ängsten oder Zwangsstörungen betroffen, bereits knapp ein Prozent aller Schulkinder leidet unter ärztlich behandelten depressiven Episoden, so das Ergebnis des heute erschienenen Kinder- und Jugendreports 2019  mit dem Schwerpunktthema „Ängste und Depressionen bei Schulkindern“ der DAK-Gesundheit.

Die Ergebnisse dieses Kinder- und Jugendreports zeigen: Sowohl Bildung und Einkommen als auch psychische Vorerkrankungen der Eltern haben einen bedeutenden Einfluss auf das Risiko, Ängste und Depressionen im Kindesalter zu entwickeln. In diesem Zusammenhang geht der Report auch der Frage nach, wo und auf welche Art und Weise Kinder mit psychischen Auffälligkeiten versorgt werden.

Für die vorliegenden Analysen wurden Daten von rund 800.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von null bis 17 Jahren ausgewertet, die in den Jahren 2016 und 2017 bei der DAK-Gesundheit versichert waren – darunter Abrechnungsdaten von Kliniken und Ärzten, Arznei- und Hilfsmittelverordnungen sowie weitere Routinedaten.

Durch den begonnenen Aufbau einer Zeitreihe ist der Report nicht nur eine der bislang umfangreichsten Untersuchungen zur Kinder- und Jugendgesundheit in Deutschland. Die Studie bietet nun auch die Möglichkeit, zeitliche Entwicklungen abzubilden. Ziel des zweiten Bandes der Report-Reihe ist es, Ansatzpunkte zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit zu erkennen und sachgerechte, zielgerichtete Strategien zu diskutieren.

Pressetext

 

Pflegeheim Rating Report 2020: Deutschen Pflegeheimen geht es trotz großer Herausforderungen noch relativ gut


06.11.2019

Die wirtschaftliche Lage deutscher Pflegeheime hat sich zwischen 2015 und 2017 zwar leicht verschlechtert, es geht ihnen aber noch relativ gut. Knapp 4 Prozent lagen 2017 im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr, 24 Prozent schrieben einen Jahresverlust. Die Trends zur Ambulantisierung und Privatisierung hielten an, die Personalknappheit ist gestiegen. Durch die Alterung der Gesellschaft ist bis 2030 in Deutschland mit 4,4 Millionen Pflegebe-dürftigen zu rechnen, das entspricht gegenüber dem Jahr 2017 einer Steigerung von 26 Pro-zent. Damit verbunden ist ein steigender Bedarf an Pflegepersonal und Kapital. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt der „Pflegeheim Rating Report 2020“. Er wurde gemeinsam vom RWI und der hcb GmbH in Kooperation mit HIMSS und Curacon sowie mit Unterstützung der Terranus GmbH erstellt.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Status quo

•    Die wirtschaftliche Lage deutscher Pflegeheime ist weiterhin relativ gut, hat sich zwischen 2015 und 2017 aber leicht verschlechtert. Im Jahr 2017 befanden sich knapp 4 Prozent im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr, 77 Prozent im „grünen Bereich“ mit geringer Insolvenzgefahr und 18 Prozent dazwischen im „gelben Bereich“. Ihre durchschnittliche Insolvenzwahrscheinlichkeit lag mit 0,61 Prozent deutlich niedriger als bei Krankenhäusern. Verschlechtert hat sich auch die Ertragslage: Schrieben 2015 noch 14 Prozent der Pflegeheime einen Jahresverlust, waren es im Jahr 2017 bereits 24 Prozent.

•    Die wirtschaftliche Situation der Heime war in Sachsen-Anhalt/Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen am besten und in Rheinland-Pfalz/Saarland, Schleswig-Holstein/Hamburg und Bayern am schlechtesten. Heime in Kreisen mit hoher Auslastung schnitten etwas besser ab als in anderen Kreisen. Gleiches gilt für Kreise, in denen es viele Bewohner mit Pflegegrad 4 oder 5 gibt. Andere lokale Umgebungsvariablen spielten dagegen keine große Rolle.  

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Angehörige nicht allein lassen – der Demenz-Podcast von Christine Schön


05.11.2019

Der große Durchbruch bei der medikamentösen Behandlung von Demenz lässt bislang auf sich warten. Deswegen ist die menschliche Unterstützung das wichtigste „Medikament“ zur Behandlung von Demenz. Der größte Teil der Pflege wird von Angehörigen übernommen.
Sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen ist Demenz eine aufwühlende Diagnose.
Viele ungewohnte Situationen entstehen: „Wie reagiere ich, wenn Opa sich plötzlich ganz anders verhält als früher?“ Doch wichtig ist: Die Gefühle und die Persönlichkeit der Betroffenen bleiben, wir müssen nur einen anderen Zugang zu ihnen finden.

Um Angehörige zu informieren und ihnen die Unsicherheit im Umgang mit Demenz zu nehmen, hat die Hörfunkautorin und Klangkünstlerin Christine Schön den Demenz-Podcast entwickelt. Die Moderatorin des Podcasts widmet schon seit sechs Jahren ihre Recherchen dem Thema Demenz und ist dabei oft mit Pflegenden und Angehörigen in Kontakt gekommen. Ihr Audioformat „Hörzeit – Radio wie früher“ richtet sich vor allem an Betroffene, im Demenz-Podcast möchte sie die Angehörigen ansprechen. Am Anfang jeden Monats erscheint eine neue etwa halbstündige Folge des Podcasts. Pro Sendung steht ein Aspekt im Mittelpunkt: Wie wird eine Demenz festgestellt? Wie kommuniziere ich am besten mit Menschen mit Demenz oder wie kann der Alltag gestaltet werden? Der Podcast lichtet den Demokratie-Dschungel: Stichworte wie Vorsorgevollmacht, rechtliche Betreuung und Pflegegrad sind danach kein Rätsel mehr. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage durch den Podcast, wie sowohl für Angehörige als auch Betroffene ein erfülltes und glückliches Leben trotz Demenz möglich ist.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Zehn Jahre medhochzwei Verlag – Medienvielfalt für das Gesundheitswesen


23.10.2019

Vor zehn Jahren bezog Julia Rondot mit drei Mitarbeiterinnen die Büroräume im Stadtteil Bergheim in Heidelberg und gründete den medhochzwei Verlag, einen Verlag für Medien im Gesundheitswesen. Zehn Jahre, in denen medhochzwei kontinuierlich und organisch gewachsen und mit seinen Fach- und Sachinformationen zu einer etablierten und geschätzten Marke in der Gesundheitsbranche geworden ist. Inzwischen beherbergen die Heidelberger Verlagsräume 15 Kolleginnen und Kollegen. 

Interdisziplinär und vernetzt
Die Herausgeber und Autoren des Verlages – das Netzwerk umfasst mittlerweile um die 1.300 Experten – kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesundheitsbranche: Ob Ärzte, Rechtsanwälte, Psychotherapeuten, Krankenhausmanager oder Wissenschaftler – sie alle bringen ihre fachliche Expertise ein und stehen für die Aktualität und Qualität des Verlagsprogramms. Zu Besprechungen kommen sie gerne in das schöne Heidelberg, aber auch zu dem alljährlichen Verlagsempfang für Herausgeber und Autoren in Berlin oder zu den zahlreichen Kongressen, auf denen der Verlag mit seinem Programm vertreten ist. Das Verlagsprogramm umfasst inzwischen über 180 lieferbare Titel, darunter Bücher, Zeitschriften, Aktualisierungslieferungen, Kalender, Audioformate und Filme.

„Gestartet sind wir als Management-Buy-out mit Managementliteratur für die Entscheider- und Führungsebene im Gesundheitswesen. Dieses Programm haben wir in den letzten Jahren Stück für Stück ausgebaut und dabei vor allem einen interdisziplinären Ansatz verfolgt, sowohl was die Themen angeht als auch im Hinblick auf die Zielgruppen, die wir ansprechen. Wir wenden uns mit unseren Fachinformationen inzwischen an Ärzte, Psychotherapeuten, die verschiedenen Heilberufsgruppen, Krankenkassen, Institutionen sowie Verbände und die Gesundheitspolitik“, führt Julia Rondot aus.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Pflegereport 2019: 25 Jahre Pflegeversicherung:
Kosten der Pflege – Bilanz und Reformbedarf


18.10.2019

25 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung werden grundlegende Reformen diskutiert, denn das Ziel der Pflegeversicherung, die Abhängigkeit Pflegebedürftiger von Sozialhilfe zu verringern und die Quote in der stationären Pflege bei maximal 20 Prozent zu halten, ist anfangs gelungen, mittlerweile steckt jedoch jeder dritte Pflegeheimbewohner in der Fürsorgefalle.

Für die Reformen wird vor allem nach einem neuen Finanzmodell gesucht. Aktuell liegen verschiedene Vorschläge vor. Das gemeinsame Ziel ist eine Entlastung der Betroffenen, die aufgrund steigender Eigenanteile für die Pflegeheimkosten und zu erwartender weiterer Beitragssteigerungen an ihre finanziellen Grenzen stoßen.

Der Pflegereport 2019 von der DAK-Gesundheit möchte die Debatte voranbringen. Er analysiert und bilanziert die Kosten der Pflege – für die Pflegeversicherung und die Sozialhilfe, aus der Sicht der Betroffenen und der Bevölkerung. Er skizziert die Optionen, mit denen die Pflegeversicherung zukunftsfest gemacht werden kann. Die wichtigsten Reformvorschläge werden anhand von Modellrechnungen tiefer analysiert.

Die Ergebnisse des aktuellen Pflegereports untermauern die Dringlichkeit grundlegender Reformen: Denn die Pflegeversicherung, die als Erfolgsmodell gestartet ist, verliert angesichts der finanziellen Belastung des Einzelnen in ihrer jetzigen Form an Akzeptanz und Zukunftsfähigkeit.

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Neue Folge des Demenz-Podcasts behandelt rechtliche und organisatorische Fragen


10.10.2019

Anfang Oktober erschien die bereits sechste Folge unseres Demenz-Podcasts, der im April dieses Jahres startete. Die neue Folge behandelt ein eher sperriges, aber nichtsdestotrotz immens wichtiges Thema – rechtliche und organisatorische Fragen. Dazu hat die Autorin und Moderatorin Christine Schön gleich drei Experten aus einer Pflegekasse, einem Pflegestützpunkt und der Alzheimer Gesellschaft als Interviewpartner eingeladen.
Nach der Diagnose Demenz gibt es einige Dinge zu klären – eine Situation, in der sich Angehörige oft überfordert und alleingelassen fühlen in diesem organisatorischen Dschungel. Die aktuelle Folge versucht mit Hilfe der Experten ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Der Podcast will den Betroffenen außerdem verdeutlichen, dass es die Situation für alle Beteiligten einfacher macht, wenn Bedürfnisse, Abneigungen und persönliche Interessen klar kommuniziert werden. Je mehr die unterstützenden Personen über den Menschen mit Demenz wissen, desto besser können sie auch auf individuelle Besonderheiten eingehen. An die Sendung schließt sich ein ausführliches Interview mit dem Geschäftsführer der IKK Südwest, Roland Engehausen, an, der wichtige Begriffe aus der Pflegekasse definiert und erläutert. Hören Sie rein und teilen Sie uns Ihr Feedback unter demenzpodcast@medhochzwei-verlag.de mit.

Der Podcast behandelt jeden Monat ein neues Thema, bisher waren dies: Beginn und Diagnose, Kommunikation, Selbstfürsorge, Alltag sowie Demenz und Hören. Unser Ziel ist es, Angehörigen ein kostenloses und dennoch verlässliches und hochwertiges Informationsangebot zur Verfügung zu stellen. Christine Schön hat viel Erfahrung im Bereich Radio und Audioproduktion und ist zudem Initiatorin von „Hörzeit – Radio wie früher“, einem Audiomagazin speziell für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Der Podcast kann auf allen gängigen Podcatchern und unter www.demenz-podcast.de angehört werden.

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Ein Arbeitsvorschlag aus der Praxis zur Pflegedokumentation in der außerklinischen Intensivpflege


26.09.2019

In der pflegerischen Arbeit ist die Pflegedokumentation ein zentraler und unverzichtbarer Bestandteil der Qualitätssicherung. Die Dokumentation wird gesetzlich gefordert, soll jedoch entbürokratisiert werden. Dies bedeutet, dass die Pflegenden nur Veränderungen der geplanten täglichen Pflege bzw. Veränderungen des Gesundheitszustandes des/r Klient/in erfassen sollen. Dadurch wird eine Verschlankung der Pflegedokumentation erhofft. Ob diese eintrifft, wird erst die Praxis der kommenden Jahre zeigen können, denn die Pflegedokumentation muss zum einen den Ansprüchen der Kostenträger entsprechen, aber auch in der Praxis funktionieren. Um beiden Ansprüchen gerecht werden zu können, muss eine sehr genaue Beschreibung des Gesundheitszustandes, der Fähigkeiten und Wünschen des/r Klient/in sowie des Umfeldes erfasst werden. Aus dieser kann dann ein Tagesplan mit Pflegezielen erarbeitet werden.

Die Neuerscheinung „Pflegedokumentation in der außerklinischen Intensivpflege“ von Klaus-Dieter Neander, der bereits in vielen verschiedenen Bereichen der Pflege tätig war und ist, stellt ein erprobtes Dokumentationssystem vor, das bestimmte Ausprägungen pflegerelevanter Items beschreibt und Pflegende dazu anhält, konkrete Pflegeziele zu formulieren. Formulare mit Ankreuzfeldern ermöglichen es den Pflegekräften, kompakt und trotzdem detailreich zu dokumentieren. Das vorgestellte Dokumentationssystem ist umfassend und hilft, auch die vom MDK geforderten Problemfelder sicher zu bearbeiten und adäquat in die Praxis umzusetzen.

Das neuartige Konzept der Pflegedokumentation wurde bereits in der Praxis erprobt, mittlerweile weiterentwickelt und zur Diskussion gestellt.

Die Formulare der Pflegedokumentation gibt es zusätzlich zum Buch online als Downloadmaterial (Downloadcode im Buch vorhanden). So kann das benötigte Material selbst ausdruckt und kopiert werden.

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„Bei Stella & Tom fliegen die Fetzen“ – Das neue Kinderbuch von Christian Lüdke mit Geschichten vom Streiten und Vertragen


24.09.2019

Stella und Tom stürzen sich ins nächste Abenteuer! Nur leider sind sie dieses Mal nicht immer einer Meinung. Im neuen Buch „Bei Stella & Tom fliegen die Fetzen – Geschichten vom Streiten und Vertragen“ von Therapeut und TV-Experte Dr. Christian Lüdke und Illustratorin Saskia Gaymann liegen sich die beiden Freunde ziemlich in den Haaren. Begleitet vom gefräßigen Mops Mampfred, der einen kleinen, streitsüchtigen Floh im Gepäck hat, erleben sie ein turbulentes Schuljahr. Stella und Tom bemerken: Manche Streitigkeiten lösen sich in Luft auf, andere werden immer größer und machen einen großen Knoten im Magen. Trotzdem ist Streit wichtig: Kinder wachsen daran und lernen, sich selbst besser einzuschätzen.
Wer richtig streiten kann, lernt auch, seine Meinung vor anderen zu vertreten, um sich gegen Mobbing zu wehren. Das Schönste am Streiten ist aber das Vertragen und dabei hilft der gefräßige Mops Stella und Tom in diesem Schuljahr. Zusammen erleben sie verschiedene Streitfälle: Es geht um verpasste Verabredungen, Fußballspiele und gemeine Sprüche im Chat. Streitereien, die durch Leistungsdruck, Mobbing oder Neid entstehen – also Situationen, die jedes Kind kennt. Gemeinsam mit den beiden Freunden lernen die Leser, in Streitsituationen souverän zu reagieren, sich nicht so leicht ärgern oder aus der Ruhe bringen zu lassen. Mit praktischen Streitregeln und Tipps werden Eltern und Kinder, Erzieher und Lehrer zu echten Profis im Streiten und Vertragen, wenn mal wieder die Fetzen fliegen.

Pressetext

 

Gesund und sicher in der digitalen Welt – für Klein und Groß

 

Auerbach Stiftung verteilt kostenlos Medienpakete an Kitas, Kindergärten und Schulen für eine gesunde Mediennutzung


13.09.2019

Wann schläft eigentlich das Handy? Ist es ok, während der Hausaufgaben mit seinem Kumpel zu chatten? Und warum braucht man überhaupt Handyregeln? Diese Fragen sind ein Dauerbrenner an Schulen und auch zu Hause.

Die Auerbach Stiftung möchte bei diesen und weiteren Fragen rund um den gesunden Umgang mit digitalen Medien Hilfestellung bieten. Und so hat die Stiftung gemeinsam mit dem medhochzwei Verlag 5.000 Grund- und weiterführende Schulen sowie 5.000 Kitas und Kindergärten angeschrieben und ihr Medienpaket vorgestellt, das gemeinnützige Einrichtungen kostenlos bei der Stiftung bestellen können, um Erzieher und Lehrer bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Aktion ist im August erst angelaufen, freut sich aber dennoch bereits großer Beliebtheit – wöchentlich werden tausende Medienpakete bei der Stiftung angefordert – und die Resonanz ist durchweg positiv.

Was befindet sich in einem Medienpaket? Die Minibuchreihe von Paula & Max ist in jeder Box enthalten – jeweils abgestimmt auf das Alter der Kindergarten- oder Schulkinder. Gemeinsam mit Paula & Max können Eltern, Kinder, Lehrer und Erzieher den gesunden Umgang mit Medien üben. Paula fragt: „Papa, wann schläft dein Handy?“ Und zusammen mit den kleinen Helden werden Handyregeln für die ganze Familie entwickelt.

Steffen Heil, Vorstand der Auerbach Stiftung, liegt bei der Handynutzung besonders die Vorbildfunktion der Eltern am Herzen: „Kinder kommen zu Hause schon sehr früh mit digitaler Technik in Berührung. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass sie einen maßvollen oder sinnvollen Umgang damit erlernen. Daher brauchen Kinder unbedingt erwachsene Vorbilder, die ihnen eine gesunde und reflektierte Mediennutzung vorleben. Mit unserer Stiftungsarbeit unterstützen wir Eltern und Erziehungsbeauftragte dabei, ihrer Vorbildrolle leichter gerecht zu werden.“

Dabei soll auch das Handybett helfen. In jedem Paket befinden sich Bastelbögen, aus denen die Kinder im Handumdrehen einen Ruheplatz für ein Handy basteln können. Liegt das Handy erstmal im Handybett, ist abschalten angesagt, für das Smartphone und für die Familie. „Besonders stolz sind wir, dass das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg unsere Produkte einsetzt und sie für die pädagogische Praxis empfiehlt. Darüber hinaus hat das LMZ gar ein Lehrmodul zum Einsatz des Handybetts entwickelt“, so Heil.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Entspannung ist langweilig? Nicht mit dem Daily Lama!

Von Yogasitzen, Lamakötteln und großen Träumen


04.09.2019

Schule, Handballtraining, ein fieser Klassenkamerad und eine gestresste Mutter. Dann klingelt plötzlich noch ein Lama mit schiefen Zähnen und buntem Poncho an der Tür. „Das kann ja nur noch mehr Stress bedeuten – oder etwa nicht?“, denkt der kleine Sam …

In „Der Daily Lama. Wie Sam Freundschaft mit einem Lama schloss – Von Yogasitzen, Lamakötteln und großen Träumen“ erzählen die Autorinnen Saskia Gaymann und Sarah Rondot vom kleinen Sam, der in seinem turbulenten Alltag selten zur Ruhe kommt.
Doch dann steht eines Tages der Daily Lama vor der Tür. Ein wuscheliges Lama, das behauptet, Experte für Entspannung zu sein! Auch wenn Sam es erst nicht glauben kann, mit Hilfe des Daily Lama schafft er es, auch im Alltag abzuschalten und sich zu entspannen.
Saskia Gaymanns liebevolle und urkomische Illustrationen zeigen, wie Sam und das Lama in ein tierisches Abenteuer eintauchen. Ein Abenteuer, das von Yogasitzen, Lamakötteln und großen Träumen erzählt. Vom Geheimagententreffen im Zoo bis hin zu Kirschkernweitspucken mit Oma und aufregenden Handballwettkämpfen – das Lama bleibt cool und Sam lernt es auch.

Durch unzählige Hobbys, virtuelle und reale Freunde oder Leistungsdruck in der Schule kann es Kindern schwerfallen, abzuschalten und dem Terminstress zu entkommen. Gemeinsam mit dem Daily Lama lernt der Leser, dass der Weg hin zu einem selbstbewussten, starken und ausgeglichenen Selbst über Achtsamkeit, Gorilla-Schreie und ein bisschen Lama-Spucke führen kann. Auf spielerische Art lernen Kinder gemeinsam mit ihm Meditation, Achtsamkeit und Entspannung kennen. Im Anhang des Buches finden Kinder, Eltern, Pädagogen und Therapeuten kleine Hilfestellungen und Meditationsübungen für den Alltag. Die Körperpsychotherapeutin Dr. Barbara Steinhilber erklärt hier, was Meditation mit einer wilden Affenbande zu tun hat und warum eine Wärmflasche Wunder wirken kann. Am Ende der Geschichte können Sam und die kleinen Leser in stressigen Situationen, bei Prüfungen, Wettkämpfen und fiesen Klassenkameraden gelassen bleiben.

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Cartoonkalender 2020 „AusZeit… einfach mal abschalten!“ – Für mehr Balance zwischen analogem und digitalem Alltag


29.08.2019

Ist es sinnvoll, den Nachwuchs als Belohnung für die Mathehausaufgaben online Zombies töten zu lassen? Ist das Kind wirklich sicherer, wenn es über GPS auf dem Weg zur Schule überwacht wird? Und wie wirksam ist eine App zum Spanisch lernen? Der AusZeit-Kalender 2020 von Prof. Dr. Gerald Lembke und Dr. Christian Lüdke befasst sich mit Themen, die zurzeit auf jedem Schulhof und in Familien präsent sind. Illustriert mit Cartoons von Christiane Pfohlmann dreht sich alles um den wichtigsten Begleiter der Generation Google: das Smartphone.

Angesprochen sind alle, die täglich mit digitalen Medien konfrontiert werden: Eltern, die auch ihr eigenes Handyverhalten überprüfen wollen, Großeltern, die ihre Enkel beim Zocken beobachten, Kinder, die zwischen echten und virtuellen Freunden unterscheiden müssen, und Lehrer, die über den Einsatz von Tablets im Unterricht nachdenken. Die Autoren, der klinische Hypnotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Christian Lüdke, und Gerald Lembke, Professor für Digitale Medien und Medienmanagement, verknüpfen Fachwissen mit Humor. Die Kalenderblätter sind jeweils wie eine Schulstunde gestaltet. Pro Monat gibt es Fakten, Tipps in Form von Hausaufgaben und Raum für eigene Gedanken. So geht es in der Chemie-Stunde für den Monat März zum Beispiel um den Unterschied zwischen virtuellen und echten Freunden, in der Religionsstunde dreht sich alles um „heilige“ Apps und auf dem Kalenderblatt für Gemeinschaftskunde lernen Kinder, Schleichwerbung der Influencer zu durchschauen.

Mit Witz und Leichtigkeit hilft der AusZeit-Kalender, die Balance zwischen analogen und digitalen Welten zu finden – in der Schule und im Familienleben.

Auch für jüngere Kinder ist die Handynutzung mittlerweile ein Thema. Da können beim Abendessen Fragen aufkommen wie „Papa, wann schläft dein Handy?“, „Mama, wann bekomme ich ein Handy?" oder „Wie verhalte ich mich mit dem Handy im Straßenverkehr?“. Zusammen mit der Minibuchreihe „Paula und Max“, herausgegeben von der Auerbach Stiftung, können Eltern und Kinder ihren Alltag mit Smartphones gestalten. Gemeinsam werden „einfache Handyregeln“ ausgemacht, denn nicht nur Kinder müssen vor ungesunder Mediennutzung geschützt werden, wie uns Paula und Max zeigen.

Ungefähr 150 Mal am Tag greifen wir zu unserem Handy und setzen dabei auch für kleinere Kinder kein gutes Signal. Manchmal fällt es schwer, das Smartphone auszuschalten oder wegzulegen. Aber vielleicht sollte das Handy auch mal schlafen? Das Handybett, das mit der ganzen Familie zusammengesteckt werden kann, hilft, digitalen Dauerstress zu vermeiden. Abends können Eltern und Kinder ihre Handys gemeinsam ins Bett bringen und so das Abschalten erleichtern. Das Ergebnis: mehr analoge Freizeit für die ganze Familie.

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Lachend durch das Jahr 2020 mit Peter Gaymanns „Cartoons von der Couch“


23.08.2019

Im Cartoonkalender 2020 greift Peter Gaymann zwischenmenschliche und therapeutische Situationen in seinem einzigartigen Stil humorvoll auf. Die zwölf liebevoll und feinsinnig gezeichneten Monatsblätter begleiten Sie so durch das Jahr 2020 und sorgen auch bei Freunden und Verwandten für Schmunzler, wenn sie als Postkarte verschickt werden.

Peter Gaymann, geb. 1950 in Freiburg im Breisgau, gehört zu den berühmtesten Cartoonisten in Deutschland. Nach anfänglicher Arbeit als Sozialpädagoge und Kunsterzieher beschloss er, seiner Leidenschaft nachzugehen und machte sich 1976 als Cartoonist und Zeichner selbstständig. Seitdem wurden von und mit ihm 100 Bücher – darunter einige Bestseller – veröffentlicht. Bekannt wurde er vor allem durch humoristisch gezeichnete Hühner, die mit dem Kürzel „P. GAY“ in vielen Zeitungen und Zeitschriften sowie auf Postkarten, Kalendern, Postern und Radierungen erschienen. Heute sind die Hühner sein Markenzeichen und verzieren mittlerweile auch verschiedene Produkte, von Espressotässchen bis hin zu Uhren, Textilien oder Weinetiketten.

Der Cartoonkalender „Cartoons von der Couch“ erscheint inzwischen im vierten Jahr bei medhochzwei. Kürzlich erschienen ist auch der „Demensch“-Kalender – ebenfalls mit lustigen Illustrationen von Peter Gaymann –, der erneut aufzeigt, wie man stilvoll und mit Humor dem Thema Demenz begegnen kann.

In seinem persönlichen Blog gewährt Peter Gaymann einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen und lässt so treue Fans an seinem spannenden Leben als Cartoonist teilhaben.

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Praktische Tipps zur Umsetzung von Case Management in Humandiensten


20.08.2019

Was ist für eine erfolgreiche Anwendung von Case Management nach den Leitlinien der DGCC erforderlich? Welche Hindernisse ergeben sich bei den Implementierungsprozessen in Organisationen? Wie können diese Hindernisse überwunden werden? Die Beantwortung dieser Fragen ist zentral, um Case Management erfolgreich in unterschiedlichen Handlungsfeldern umzusetzen. Ziel der Neuerscheinung „Implementierung und Entwicklung von Case Management“ ist es, genaue Antworten auf diese Fragen zu finden und konkrete Implementierungsbeispiele aus der Praxis zu geben.

Mithilfe von Erfahrungsberichten aus der steirischen Kinder- und Jugendhilfe, einem Berliner Akutkrankenhaus, dem Universitätsklinikum Münster und von einem ambulanten Pflegedienst aus Berlin mit zusätzlichem Fachbereich der Eingliederungshilfe wird ausführlich und verständlich die Implementierung von Case Management in verschiedenen Einrichtungen erläutert.
Die Beiträge enthalten außerdem detaillierte Angaben zu den organisationsspezifischen Gründen und Zielen, die mit der Einführung von Case Management verbunden waren, der exakten Vorgehensweise im Zuge der Implementierungsvorbereitung sowie zur konkreten Anwendung des Handlungskonzepts Case Management im jeweiligen Kontext. Ferner werden anschaulich Anregungen für den individuellen Transfer in die eigene berufliche Praxis der LeserInnen gegeben.

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DEMENSCH-Postkartenkalender 2020:
Karikaturen über Demenz von Peter Gaymann


13.08.2019

Wenn der Opa mit dem Regenschirm duschen geht oder die eigenen Kinder an der Tür für Flüchtlinge gehalten werden – Situationen, die beim Umgang mit Menschen mit Demenz nicht ungewöhnlich sind und zunächst verwundern, wenn nicht sogar bedrücken.
Manchmal verlangt ein ernstes Thema wie Demenz etwas Humor, der die Schwere der Situation nehmen kann. Der DEMENSCH-Kalender 2020 zeigt erneut, wie ein humorvoller Umgang mit schwierigen Situationen durch Kreativität gelingen kann.

Der inzwischen achte Kalender, den der Cartoonist Peter Gaymann und Prof. Dr. Thomas Klie gemeinsam gestaltet haben, versteht sich als Einladung zu einem kreativen, menschenfreundlichen Umgang mit all dem, was an einem Leben mit Demenz herausfordernd ist.

Der DEMENSCH-Kalender 2020 enthält wieder zwölf respekt- und humorvolle Cartoons zum Thema Demenz, die die Symptome von Demenz nicht kaschieren, den Blickwinkel aber ändern möchten. Peter Gaymanns Karikaturen stellen Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt – wo sie auch hingehören.

++ Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. Helfen Sie mit, einander offen zu begegnen. ++

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Erster Band der neuen Schriftenreihe „Gesundheitsökonomie für die Versorgungspraxis – Gesundheit und Pflege“ erschienen


09.08.2019

Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sind die Versorgungsziele des Gesundheitssystems – diesen und anderen Themen widmet sich auch „Medizinprodukte: Ökonomie der Regulatorik“, der erste Band der neuen Schriftenreihe „Gesundheitsökonomie für die Versorgungspraxis – Gesundheit und Pflege“. Einführend stellt er die ordnungsökonomischen Zusammenhänge bei regulierten Gesundheitsmärkten dar. Die Autoren der einzelnen Beiträge analysieren die neuen Regulierungsansätze aus unterschiedlichen Perspektiven – der Perspektive des Systems, der Perspektive der heterogenen Teilmärkte, der methodischen Bewertungsfragen, der Industrie, Kostenträger und Beschaffungsorganisationen und nicht zuletzt der Perspektive der Patientensicherheit.

Die Gesundheitsökonomie in Deutschland kann mittlerweile auf einen mehr als 30-jährigen Erfahrungshintergrund verweisen. Das Fach hat ein hochdifferenziertes Netzwerk von Sub-Spezialitäten aufgebaut und durchdringt in einer Vielzahl von Einzelanalysen alle Sektoren und alle differenzierten Fragestellungen des Gesundheitswesens.

Das Anliegen der neuen Schriftreihe „Gesundheitsökonomie für die Versorgungspraxis – Gesundheit und Pflege“ ist es, die Translation der gesundheitsökonomischen Erkenntnisse für die Versorgungspraxis aufzubereiten und verfügbar zu machen. Die Schriftenreihe wird herausgegeben von Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, Dr. Jasmina Stoebel und Prof. Dr. Jürgen Zerth.

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Jahrbuch Pflegemanagement: Chancen des Pflegeberufegesetzes und Auswirkungen auf die Profession Pflege


01.08.2019

Der Pflegenotstand ist kein neues Thema – aber ein Thema, das ständig neue Lösungen fordert und im politischen Tagesgeschehen von großer Relevanz ist. Einzelne Lösungen allein sind aber nicht zielführend, sondern alle relevanten Akteure müssen gemeinsam daran arbeiten, die Pflegeberufe attraktiver zu gestalten und Nachwuchs dafür zu gewinnen bzw. Mitarbeiter zu halten.
Die Ringvorlesung „Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen“ an der Alice Salomon Hochschule Berlin beleuchtete unter verschiedenen Gesichtspunkten die (Weiter-)Entwicklung der Pflege. Einige der Beiträge finden sich in der Neuerscheinung „Chancen des Pflegeberufegesetzes und Auswirkungen auf die Profession Pflege“ wieder.
Der vorliegende Band behandelt u. a. die Chancen der Akademisierung der Pflege – aber auch deren Risiken –, die Überschneidung von Kompetenzen und Aufgabenprofilen, die hohen Erwartungen an die Pflegekammern und den Bildungs-Gap. Aber auch ein Blick ins Ausland kann helfen: So können am Beispiel Schweden wertvolle Hinweise für das deutsche Pflegesystem abgeleitet werden.
Ergänzt wird der Band durch Praxisbeispiele vom Kuratorium Wohnen im Alter und der RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm gGmbH, die gemeinsam mit den anderen Beiträgen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen sollen.

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Gemeinsam für die Pflege - PflegeWert

03.07.2019

Professionalität, Wertschätzung, Anerkennung und Stolz sind Ressourcen für gute und motivierte Mitarbeiter - das gilt auch im Bereich der Pflege. Die Wertschätzung von Pflegekräften führt nicht nur zu einer hohen Arbeitszufriedenheit und zu Arbeitsstolz bei den Mitarbeitern, sie dient gleichzeitig einer neuen Kundenorientierung und einer qualitativ hochwertigen Pflege.
Dies hat auch das Dachgremium „Konzertierte Aktion Pflege“ erkannt und Anfang Juni die von Bund, Ländern und den relevanten Akteuren in der Pflege verbindlich vereinbarten Ziele und konkreten Maßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Diese sollen den Arbeitsalltag und die Arbeitsbedingungen von beruflich Pflegenden spürbar verbessern, sie entlasten und die Ausbildung in der Pflege stärken. Dieses Maßnahmenpaket der Dachgremiums von unter anderem dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege umfasst zahlreiche Aspekte. Hierzu gehören die Steigerung der Ausbildungszahlen, höhere Löhne für beruflich Pflegende, eine verbesserte und am Bedarf ausgerichtete Personalausstattung in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, mehr qualifizierte Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland, mehr Gesundheitsförderung, mehr Entlastung durch Digitalisierung und mehr Verantwortung für Pflegefachpersonen. All diese Maßnahmen sollen zeigen, dass alle Beteiligten bereit sind, Verantwortung für eine bessere Pflege in Deutschland zu übernehmen.
Diese Thematik hat auch die zweite durchgesehenen Auflage von PflegeWert – eine Verbesserung für die Wertschätzung der Arbeit der Pflegekräfte in Deutschland. Für das Projekt „PflegeWert“ wurden die Kernelemente eines wertschätzenden Arbeitsumfeldes analysiert und die Ergebnisse zu sieben zentralen Handlungsanleitungen zusammengefasst.
„Das Buch gibt sinnvolle und praktikable Hinweise, wie Pflegende wertgeschätzt werden können. Die Ergebnisse des Buches basieren auf einer Untersuchung im ambulanten und teil-/vollstationären Pflegesektor und sind dennoch auf viele andere Bereiche der Pflege übertragbar wie z. B. Akutkrankenhäuser. Für den Managementbereich sollte es Pflichtlektüre sein.“ (Unbekannter Rezensent).

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Digitalisierung und Alter: Segen oder Fluch?


Die aktuellen technologischen Entwicklungen verändern die Gesellschaft auf vielfältige Weise und in unterschiedlichen Bereichen. Auch ältere Menschen sind in ihrem Alltag zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen mit dem Digitalisierungsprozess konfrontiert. Der Einsatz bestimmter technischer Produkte und Anwendungen spielt eine immer stärkere Rolle. Diskutiert wird in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins ProAlter unter anderem wie die Digitalisierung in alle Lebensbereiche einzieht und was dies bedeutet. Wird die Digitalisierung in der häuslichen Pflege von Menschen mit Demenz zukünftig zum Alltag gehören? Zudem wird die Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ vorgestellt, die alle Möglichkeiten der Digitalisierung für die Pflege ausschöpft, um diese gemeinsam mit Wissenschaftlern, Vertretern pflegebedürftiger Menschen und Fachpersonal auszuwerten und konkrete Maßnahmen daraus abzuleiten. Des Weiteren enthält das Magazin einen Überblick über aktuelle Anwendungsbereiche digitaler Pflegetechnologien und stellt mögliche Perspektiven für die Nutzer vor.

Weitere Themen der Ausgabe sind unter anderem das Konzept des betreuten Seniorenwohnens sowie therapeutische Empfehlungen, wie die Teilhabe am Leben für Menschen mit Demenz gelingen kann. Weitere Themen können Sie im Inhaltsverzeichnis und Editorial einsehen.

Das einzigartige Fachmagazin ProAlter informiert viermal im Jahr mit Berichten, Reportagen, Interviews und Kommentaren über die wichtigsten und aktuellsten Fragen rund ums Alter und Älterwerden. Allen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen des Älterwerdens beschäftigen, gibt ProAlter wertvolle Anregungen und Impulse für ihre Arbeit. Das Spektrum umfasst dabei alle Bereiche der Altenhilfe und Seniorenarbeit, von der Pflege bis hin zur kommunalen Altenhilfeplanung und bürgerschaftlichem Engagement.

Weitere Informationen zum Fachmagazin finden Sie hier.

 

AMNOG-Report 2019 – Nutzenbewertung von Arzneimitteln in Deutschland

07.06.2019

Bleiben neue, hochpreisige Arzneimittel auch zukünftig im solidarisch finanzierten System der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlbar? Wie belastbar ist das GKV-System im Hinblick auf den inzwischen häufig auch in Mehrfachkombination erfolgende Einsatz neuer Onkologika oder die zuletzt deutlich gestiegene Anzahl neu zugelassener Wirkstoffe mit überdurchschnittlich hohen Jahrestherapiekosten?
Der fünfte AMNOG-Report der DAK-Gesundheit widmet sich dieser und weiterer Fragestellungen.

Zudem geht er der Thematik nach, wie zukünftig die Finanzierung von teuren Arzneimitteln gewährleistet wird und welche besonderen Anforderungen die Versichertengemeinschaft an diese Arzneimittel stellt. In Form von Analysen der von G-BA und IQWiG abgeschlossenen Nutzenbewertungsverfahren, Versorgungsanalysen auf Basis der Abrechnungsdaten der DAK-Gesundheit sowie durch Gastbeiträge vieler, am Nutzenbewertungsverfahren beteiligten Parteien leistet der AMNOG-Report 2019 einen objektivierenden und wissenschaftlich fundierten Beitrag zu den fortlaufenden Diskussionen sowie zur Weiterentwicklung der Nutzenbewertung in Deutschland.

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Neu erschienen: „Börsengang für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens“


05.06.2019

Die Einrichtungen des Gesundheitssystems werden mit der Finanzierung von Wachstum und dem Bestehen im sich massiv verschärfenden Wettbewerb konfrontiert und vor neue Herausforderungen gestellt. Ein Börsengang stellt eine Möglichkeit der benötigten (Eigen-)Kapitalbeschaffung dar, die in der schwierigen Situation, in der sich vor allem kleinere und mittlere Krankenhäuser häufig befinden, von großer Hilfe sein kann. Inwieweit dieser für Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen sinnvoll und durchführbar ist, analysiert das neu erschienene Buch „Börsengang für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens“.

Das Buch dient als praxisorientierter Leitfaden mit wertvollen Tipps allen Entscheidern im Krankenhaus und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, die sich zum ersten Mal mit der Überlegung, an die Börse zu gehen, beschäftigen. Ein Fokus des Buches liegt auf der Problematik um die Gemeinnützigkeit von Krankenhäusern bzw. dem Verzicht auf dieselbe im Falle eines Börsenganges. Ziel des Buches ist es, eine bisher wenig genutzte Möglichkeit der (Eigen-)Kapitalbeschaffung für Krankenhäuser, Klinikverbünde und andere Einrichtungen des Gesundheitssystems vorzustellen und den Entscheidungsträgern eine interessante Handlungsalternative näher zu bringen.
Der Autor, Dr. Stefan Terkatz, hat in seiner Tätigkeit als Finanzierungs- und Sanierungsberater im Gesundheitswesen schon für einige Krankenhausverbünde die Möglichkeit eines Börsenganges geprüft und konzipiert. Seine umfassende berufliche Erfahrung kommt zum Tragen bei der Interpretation und Auswertung zahlreicher grundlegender Analysen sowie konkreter Fallbeispiele

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Krankenhaus Rating Report 2019:
Deutschen Krankenhäusern geht es wieder schlechter


22.05.2019

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser war im Jahr 2017 schlechter als im Vorjahr. 12 Prozent lagen im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Auch ihre Ertragslage hat sich verschlechtert, wohl auch aufgrund der erstmals gesunkenen Anzahl stationärer Fälle. Der damit zusammenhängende Handlungsdruck dürfte im nächsten Jahrzehnt weiter steigen. Es ist an der Zeit, statt der bestehenden ambulanten und stationären Vergütungssysteme ganzheitliche Vergütungsmodelle anzustreben.    

Der eingeschlagene Weg in die Selbstkostendeckung ist allerdings ein Irrweg. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die fünfzehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des „Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2019“ in Berlin heute der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er wurde gemeinsam vom RWI, der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit Deloitte und der HIMSS erstellt.
 
Die wichtigsten Ergebnisse:
Status quo
Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich im Jahr 2017 verschlechtert. 12 Prozent der Krankenhäuser befanden sich im „roten Bereich“ erhöhter Insolvenzgefahr, 81 Prozent im „grünen Bereich“. Im Jahr zuvor lagen noch 7 Prozent im „roten Bereich“ und 84 Prozent im „grünen Bereich“. Die Ertragslage hat sich 2017 ebenfalls verschlechtert: 28 Prozent der Krankenhäuser schrieben auf Konzernebene einen Jahresverlust, 2016 waren es nur 13 Prozent.  
Ausschlaggebend für die schlechtere wirtschaftliche Lage dürfte u. a. der Rückgang der stationären Fallzahl im Jahr 2017 um 0,5 Prozent gewesen sein. Gründe hierfür sind wohl u. a. die zunehmende Ambulantisierung, der Personalmangel, ein bereits hoher Sättigungsgrad bei u. a. kardiologischen und orthopädischen Leistungen und intensivere MDK-Prüfungen.
Große Krankenhäuser haben typischerweise ein besseres Rating als kleine, auch ein hoher Grad an Spezialisierung beeinflusst das Rating positiv. Kliniken in freigemeinnütziger und privater Trägerschaft schneiden besser ab als öffentlich-rechtliche Kliniken.
Die Krankenhausstrukturen sind nach wie vor in vielen Regionen ungünstig, insbesondere durch hohe Standortdichte, viele kleine Einheiten und eine geringe Spezialisierung. Am schlechtesten fällt das Rating in Niedersachsen/Bremen, Bayern, Hessen und Baden-Württemberg aus, signifikant besser in Ost-Deutschland.

Wenn Sie über den Krankenhaus Rating Report berichten, würden wir uns freuen, wenn Sie folgende bibliografische Angaben nennen:

Augurzky/Krolop/Mensen/Pilny/Schmidt/Wuckel: Krankenhaus Rating Report 2019. Das Ende des Wachstums? ISBN: 978-3-86216-555-1. medhochzwei Verlag.

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Demenz – im Fokus der Öffentlichkeit? Sophie Rosentreters neue Märchen-DVDs sind da


Annette & Caroline Frier, Björn Harras, Hilly Martinek, Jana Raile, Jochen Schropp, Bettina Tietjen, Christine Westermann und Anna Wilken – sie alle verbindet etwas. Jeder von ihnen hat im näheren Umfeld Erfahrungen mit dem Thema Demenz gemacht.
Auf den neu im medhochzwei Verlag erschienenen DVDs „Prominente lesen Märchen 1“ und „Prominente lesen Märchen 2“ versetzen sie gemeinsam mit Demenz-Botschafterin und Ilses weite Welt-Gründerin Sophie Rosentreter den Zuschauer zurück in die Kindheit. Mit großem Engagement lesen sie einige der schönsten und bekanntesten Märchen vor und sprechen auch über ihre eigenen Erfahrungen mit Demenz. Denn: Vorlesen hat etwas Magisches – besonders wenn es um Märchen geht. Es erinnert uns an kostbare Augenblicke, in denen alles gut war, in denen wir uns im Kreis von Familie oder Freunden aufgehoben und sicher fühlten. Mit Rumpelstilzchen um das Feuer zu tanzen, am Haar von Rapunzel den Turm hinaufzusteigen oder im Sterntaler nach dem Gold des Himmels zu greifen – das sind Momente, die fest in unserem Gedächtnis verankert liegen und uns im Laufe des Älterwerdens immer wieder begegnen. Aus diesem Grund eignen sich Märchen besonders gut, um wieder einen Zugang zu Menschen mit Demenz zu finden. „Prominente lesen Märchen“ Teil 1 und 2 zeigen: Das Thema Demenz geht uns alle an und rückt verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Immer mehr Personen des öffentlichen Lebens setzen sich für einen offenen Umgang mit dem Thema ein. Doch noch immer muss viel getan werden, um Menschen mit Demenz in die Mitte unserer Gesellschaft zu rücken.

Die neuen DVDs haben wie alle Produkte von Ilses weite Welt den Anspruch, im oftmals anstrengenden Alltag wieder gute Gefühle zu wecken und den Umgang mit der Diagnose zu erleichtern. Von den Brüdern Grimm über Hans Christian Andersen bis hin zu althergebrachten russischen Märchen – sie alle wecken Erinnerungen und schenken Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen wieder schöne gemeinsame Augenblicke. Einen Einblick in die Märchen-DVDs erhalten Sie hier.
Genießen Sie die Reise in die Vergangenheit und lassen Sie sich von der Magie der Märchen verzaubern.

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Der neue Demenz-Podcast – für Angehörige von Menschen mit Demenz

 

„Er ist nicht mehr er selbst“, „Ich dringe einfach nicht mehr zu ihr durch“, „Ich habe mich selbst zu sehr vernachlässigt“ – diese Sätze kennen Angehörige von Menschen mit Demenz nur zu gut. Die Diagnose Demenz kann emotional aufwühlend und beängstigend sein. Das heißt aber noch lange nicht, dass das Leben mit Demenz weniger lebenswert ist. Denn: Die Gefühle und die Persönlichkeit der Betroffenen bleiben, wir müssen nur wieder einen Zugang zu ihnen finden.

Ein wichtiger Aspekt hierbei ist ein Sicherheitsnetz aus Hilfe und Unterstützung – und die Bereitschaft, diese auch anzunehmen. Der kostenlose Demenz-Podcast von medhochzwei ist eine Möglichkeit für An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz, Halt im neuen Lebensabschnitt zu finden. Gefördert wird der Podcast von der Veronika-Stiftung. Autorin und Moderatorin des Demenz-Podcasts ist Christine Schön, seit 20 Jahren Hörfunkautorin mit Schwerpunkt Altern und Demenz und Redakteurin der Sendungsreihe „Hörzeit – Radio wie früher für Menschen mit Demenz“.

Der Podcast erscheint monatlich mit Informationen für alle, die sich mit Demenz befassen. Jede Sendung behandelt ein Thema und dauert etwa 30 Minuten. Er bietet ganz konkrete Unterstützung bei vielen Fragen von An- und Zugehörigen: Wie kann man sinnvoll gemeinsam die Freizeit gestalten oder mit der Demenz des/der Angehörigen in der Öffentlichkeit umgehen? Die Hörer erfahren wertvolle Tipps, wie man angemessen reagieren kann, wenn sich ein Mensch mit Demenz verändert, wenn er oder sie zum Beispiel aggressiv, ängstlich, anhänglich oder misstrauisch wird. Auch rechtliche Aspekte werden angesprochen: Wie ist das mit Vollmachten, mit dem Schwerbehindertenausweis, mit der rechtlichen Betreuung bei Geschäftsunfähigkeit und wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit den Betroffenen selbst rechtliche Fragen zu klären und im Fall der Fälle im Sinne dieser zu handeln? Auf www.demenz-podcast.de finden die Hörer hierzu hilfreiche Tipps, Anlaufstellen und Interviews.

In der ersten Folge des Demenz-Podcasts widmet sich Christine Schön dem Thema Beginn einer Demenz und Diagnose: Was ist überhaupt eine Demenz? Ist eine Diagnose wichtig oder nicht, an wen wendet man sich beim Verdacht auf eine Demenz und was passiert beim sogenannten Gedächtnistest?

Thema der Reihe wird aber auch immer wieder sein, wie sowohl Angehörige als auch Betroffene weiterhin ein erfülltes und glückliches Leben führen können, ohne sich aufzugeben. Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, aber auch Angehörige kommen dabei zu Wort und vermitteln verständlich und nachvollziehbar Hintergründe und einen gesunden Umgang mit dem oft schwer greifbaren Thema Demenz – für ein offenes, ehrliches Miteinander.

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Adieu Handy- und Computersucht: Kreative Ideen für eine gesunde Mediennutzung

 

Digitale Medien bestimmen unseren Alltag mehr denn je – vor allem den von Kindern und Jugendlichen. Die Zeit, die sie vor Bildschirmen verbringen, nimmt immer weiter zu und die gesundheitlichen Folgen von übermäßigem digitalen Konsum sind inzwischen durch zahlreiche Studien belegt.

So geht zum Beispiel aus dem Präventionsradar 2018 der DAK-Gesundheit hervor, dass jeder dritte Schüler unter Schlafstörungen leidet. Der Hauptgrund hierfür ist der stark erhöhte Bildschirmkonsum. Mittlerweile ist es sogar üblich, dass Kinder täglich im Schnitt mehr als vier Stunden mit dem Smartphone oder vor dem PC verbringen. Mit den Produkten zur gesunden Mediennutzung, die wir gemeinsam mit der Auerbach-Stiftung entwickeln, treten wir diesem Trend entgegen.

So erleben Paula & Max im dritten und vierten Band der Minibuch-Serie in „Papa, wann schläft dein Handy?“ und „Mama, wann bekomme ich ein Handy?“ neue spannende Abenteuer. Auf einfache und spaßige Art zeigen die Minibücher sowohl Kindern als auch Erwachsenen auf, wie wichtig es für das Familienleben ist, das Handy auch mal zur Seite zu legen.

Passend dazu bietet sich das präventive Handybett an. Gemeinsame Rituale, wie das Handy vor den Hausaufgaben oder dem Abendessen ins „Bett“ zu legen, lassen sich so spielerisch leicht einführen. Es hilft Eltern vor allem dabei, ihren Kindern zu vermitteln, dass regelmäßige Auszeiten von der digitalen Welt gesund sind und es noch eine spannende Welt außerhalb von Smartphone & Co. gibt.

Auch der im Juli 2019 erscheinende Cartoonkalender 2020 „AusZeit… einfach mal abschalten!“ vermittelt diese Botschaft. Die Cartoons auf der Vorderseite greifen typische Situationen im digitalen Alltag humorvoll auf und laden zum Schmunzeln und zur Selbstreflexion ein. Auf der Kalenderrückseite finden sich leicht umzusetzende Vorschläge für eine handyfreie Zeit zu Hause und in der Schule. Der Kalender gibt außerdem wertvolle Tipps, wie man sich vor Gefahren im Netz wie etwa Cybermobbing schützen kann.
So kann jeder sich selbst und seine Liebsten vor einem übermäßigen Medienkonsum bewahren – damit die schönen kleinen Momente des wirklichen Lebens im Alltag wieder an erster Stelle stehen. 

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Patient & Sicherheit

 

Die Patientenversorgung in Deutschland ist heute besser als jemals zuvor. Krankheiten wie manche Formen von Krebs, aber auch Infektionskrankheiten und chronische Krankheiten wie Diabetes Mellitus sind inzwischen gut behandelbar, wenn nicht heilbar. Mit dem Erfolg der Medizin ist die Patientenversorgung jedoch auch wesentlich komplexer und anspruchsvoller geworden als früher.

Patient & Sicherheit“ zeigt die Herausforderungen an die Gestaltung der Sicherheit der Patientenversorgung verständlich auf – und liefert innovative Lösungsansätze für ebenjene Herausforderungen.
Patientenversorgung ist mehr und mehr Teamarbeit, zum Teil mit hohem technischen oder medikamentösen Aufwand. Gleichzeitig unterliegt sie einem erheblichen finanziellen Druck. Aus einer jahrzehntelangen Sparpolitik hat sich eine flächendeckende weiche Rationierung entwickelt. Wir haben in Deutschland zu wenig Krankenpflegekräfte, zu wenig Hausärzte, es gibt Probleme, zeitnah einen Termin bei Fachärzten zu bekommen und bewährte Medikamente stehen nicht mehr ohne Weiteres zur Verfügung. Sich diesen Herausforderungen zu stellen, ist eine der Anforderungen für alle Gesundheitsberufe, aber auch für die Gesundheitspolitik und – nicht zuletzt – für die Patientinnen und die Patienten.

Im ersten Teil des Buches werden die Grundlagen erschlossen, u. a. Instrumente des Risikomanagements, Patientenwahrnehmung, Fehlerquellen sowie das Krankenhaus als Hotspot der Kommunikation zwischen Patienten und Behandlern. Der zweite Teil stellt innovative Konzepte vor, bei denen Patienten erfolgreich aktiviert und involviert werden, z. B. als Beobachter, als Ko-Forscher oder mithilfe von Lotsen in der Onkologie. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Kompetenzerwerb und der Befähigung von Patienten, etwa im Rahmen der Patientenuniversität oder durch Informationsmedien und Gesprächsangebote im Krankenhaus.

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Sterben in Verbundenheit

 

Zuhause sterben oder im Krankenhaus? Immer noch herrscht in Deutschland ein deutliches Auseinanderklaffen zwischen dem Wunsch nach einem Sterben im Kreis der Familie und der tatsächlichen Realität, nämlich im Krankenhaus zu sterben. „Sterben in Verbundenheit“ geht dieser ethischen Grundsatzfrage auf den Grund und versammelt aktuelle Studien, Kommentare, Einsichten und Perspektiven zur palliativen Versorgung und Begleitung in Deutschland.

Das Besondere an diesem Buch: Es vereint empirische und theoretische Zugänge zu den Themen Tod und Sterben, die ansonsten selten miteinander verbunden werden. Patientenrechtlich gilt es, die Selbstbestimmung des Menschen am Lebensende zu sichern und ihn vor paternalistischer Fremdbestimmung zu bewahren.

Medizinethisch stellen sich in existenziellen Entscheidungssituationen immer wieder schwerwiegende Legitimationsfragen. Mit den Instrumenten der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht sind die Bürger*innen aufgefordert, sich aktiv mit ihren Vorstellungen über notwendige Entscheidungen am Lebensende auseinanderzusetzen. Ihnen wird auf der einen Seite die Möglichkeit geboten, ihren Willen für die Zukunft zu definieren. Andererseits wird ihnen auch zugemutet, Festlegungen zu treffen, zu denen sich viele Menschen nicht in der Lage sehen.

Empirische Daten werden mit Einblicken in die Wirklichkeit des Sterbens in Haushalten und einer Good Practice verbunden, aus der für hoffentlich viele Next Practice wird, wenn sie die Ideen aufgreifen: Kommunen, Pflegedienste, Hausärzte und Krankenkassen.

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Betreutes Seniorenwohnen

 

Die Wohn- und Versorgungslandschaft für Ältere und Pflegebedürftige hat sich in den vergangenen 30 Jahren sehr verändert. Neben der Weiterentwicklung der Wohn- und Versorgungsangebote zu Hause hat sich für ältere Menschen mittlerweile ein breites Spektrum an Sonderwohnformen auf dem Markt etabliert. Eine von diesen Wohnformen ist das Betreute Seniorenwohnen, das in der gleichnamigen Broschüre näher beleuchtet wird.

Quantitativ hat sich das Betreute Seniorenwohnen neben der vollstationären Pflege zur bedeutendsten Sonderwohnform für Senioren und Seniorinnen entwickelt.
Es liegen jedoch aktuell wenige Informationen vor, welche Strukturen und Entwicklungen diese Angebote aufweisen und wie die Betreiber betreuter Wohnanlagen für die zukünftigen Herausforderungen aufgestellt sind. Auch über die qualitativen Entwicklungen, denen sich Anbieter des Betreuten Seniorenwohnens aktuell stellen müssen, ist wenig bekannt.
Um Investoren und Anbietern betreuter Wohnanlagen mehr Orientierung dahingehend zu geben, wie die aktuellen Entwicklungen verlaufen und mit welchen Herausforderungen die Akteure vor Ort bei der Umsetzung konfrontiert sind, haben das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und die BFS Service GmbH eine Umfrage unter Anbietern betreuter Wohnanlagen durchgeführt und die Ergebnisse in dieser Broschüre zusammengefasst.

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Was Ärzte über die Digitalisierung des Gesundheitswesens denken

 

Im Mittelpunkt des aktuellen Digitalisierungsreports „Was Ärzte über die Digitalisierung des Gesundheitswesens denken“ steht eine gemeinsame Befragung der DAK-Gesundheit und der Ärzte Zeitung von 2300 Ärztinnen und Ärzten. Befragt wurden sie unter anderem zur aktuellen Verbreitung sowie zur Nutzenbewertung digitaler Versorgungslösungen. Außerdem bewerteten sie konkrete Versorgungsszenarien.

Fest steht, dass die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens sich wie ein roter Faden durch die versorgungs- und gesundheitspolitische Debatte der kommenden Jahre ziehen wird. Wer digitale Lösungen heute nicht mitdenkt, macht einen Fehler. Egal, ob es um neue Ansätze im Bereich der Prävention geht, die Weiterentwicklung der Altenpflege oder die Frage, wie wir die ambulante und die stationäre Versorgung besser vernetzen können: Die Digitalisierung ist eine Chance, neue Wege zu gehen und neue Perspektiven für alle Beteiligten im deutschen Gesundheitswesen zu eröffnen.

Durchgeführt wurde die Studie von Dr. Alexander Schachinger (EPatient RSD GmbH).

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Leben hoch zwei – Das aktuelle Buch mit Fragen und Antworten zu Organspende und Transplantation

 

Vergangene Woche wurde im Bundestag ein neues Transplantationsgesetz beschlossen. Das von Gesundheitsminister Spahn eingebrachte Gesetz soll künftig dafür sorgen, dass Krankenhäuser mehr Zeit und Geld bekommen, um geeignete Spender zu finden.

Bei ca. 10.000 Menschen, die oft seit Jahren auf ein Organ warten – trotz steigenden Spenderzahlen und trotz neuem Transplantationsgesetz –, müssen jedoch weitere wichtige Schritte unternommen werden, um die derzeit desaströse Lage in Deutschland merklich zu verbessern.

Mitverantwortlich für die besorgniserregende Situation sind vor allem große Wissenslücken und hartnäckige Vorurteile. So ergab eine aktuelle Umfrage von infratest dimap, dass jeder dritte Bundesbürger (32 Prozent) nicht weiß, dass in Deutschland der Hirntod zwingende Voraussetzung für eine Organspende ist. Sie waren der Meinung, dass die Organe entnommen werden, während das Hirn noch arbeitet und das Herz nicht mehr schlägt. Zudem gaben 21 Prozent der Befragten ohne Organspendeausweis an, dass sie sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben.

Das möchte Heiko Burrack mit seinem Buch „Leben hoch zwei – Fragen und Antworten zu Organspende und Transplantation“ ändern. Die Leser sollen durch das Buch eine informierte und vorurteilsfreie Entscheidung für oder gegen die Organspende treffen können.
Ihm wurde selbst vor über 24 Jahren eine Niere von einem Hirntoten gespendet, was sein großes Interesse an dem Thema entfachte und es ihm auch ermöglicht, im Buch von seinen eigenen Erfahrungen mit einer Spenderniere zu berichten.

Burrack kombiniert in seinem Buch umfangreiches Wissen zu Organspende und Transplantation mit zahlreichen Experteninterviews wie zum Beispiel mit Dr. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation, und Dr. Georg Nüsslein, Stellv. Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion. In seinem Buch kommen aber nicht nur Experten zu Wort, sondern auch Organempfänger und Angehörige von Organspendern.

Burrack geht in seinem Buch auf die aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung der Spenderquote ein. Er belegt das große Potenzial, das gerade in den Kliniken liegt, und diskutiert die Vor- und Nachteile von Widerspruchs- und Entscheidungslösung und geht auch auf die Non-Heart-Beating-Donor-Problematik ein.
All diese Fragen werden verständlich und klar erläutert, sodass sich das Buch für jeden eignet, der sich umfassend mit dem Thema Organspende befassen will.

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2. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung: Türen durch die Sektoren-Mauern


Das Thema gehört zu den Dauerbaustellen des deutschen Gesundheitswesens: Wie lassen sich die Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, zwischen Prävention, Kuration, Reha und Pflege überwinden? Darüber diskutierten auf Einladung des medhochzwei Verlages renommierte Experten auf dem 2. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung.

„Vernetzung und Kooperation im Gesundheitswesen – auf dem Weg in eine sektorübergreifende Versorgung?“ lautete der Titel der Veranstaltung in der Heidelberger Print Media Academy, zu der medhochzwei-Geschäftsführerin Julia Rondot gemeinsam mit Rolf Stuppardt, Herausgeber der „Welt der Krankenversicherung“, und Co-Moderatorin Dr. Annette Mehler rund 90 Gäste begrüßen durfte. Und obwohl das Thema ein „Dauerbrenner“ ist (O-Ton Rondot) – Rolf Stuppardt befasste sich bereits in den 1970er Jahren beruflich damit – hat die Überwindung der Sektorengrenzen bis heute nichts von seiner Aktualität und Bedeutung verloren – im Gegenteil.
Denn wie Dr. Monika Vierheilig vom Stuttgarter Sozialministerium in ihrer Keynote zu Beginn der Veranstaltung am Freitag deutlich machte, ist das Überwinden der „Mauern“ zwischen dem ambulanten und stationären Bereich aus gutem Grund ein „zentrales Anliegen“ der baden-württembergischen Landesregierung. Vor allem ältere, multimorbide und chronisch kranke Patienten drohten trotz aller Bemühungen nach wie vor „im System unterzugehen“. Gerade bei dieser Patientengruppe stocke vielfach der Informationsfluss zwischen Kassen, Ärzten, Kliniken und anderen Leistungserbringen. Die Folge seien unnötige Doppeluntersuchungen oder nicht aufeinander abgestimmte Behandlungsansätze.
Aufhorchen ließ in Heidelberg ein Vorschlag von DAK-Vorstandschef Andreas Storm, um die in seinen Augen „festungsartige Verbunkerung“ der Sektoren aufzubrechen. Der Kassenmanager plädierte dafür, circa zehn Prozent der sektorspezifischen Leistungsausgaben in ein sektorübergreifendes Budget zu überführen und dieses Geld bis 2025 gezielt in den Aufbau integrierter Versorgungsstrukturen in zwei bis drei Modellregionen zu investieren – entsprechende Einsparungen an anderer Stelle, etwa durch eine Reform der Notfallversorgung, vorausgesetzt.
Dass die Digitalisierung ein „Game-Changer“ bei der Überwindung der Sektorengrenzen sein kann, wie TK-Vorstandsvize Thomas Ballast es ausdrückte, machte Silver Mikk vom estnischen Startup-Unternehmen „Dermtest“ deutlich. Die kleine baltische Republik mit circa 1,3 Millionen Einwohnern hat seit der Unabhängigkeit von Russland konsequent auf die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und des Gesundheitswesens gesetzt. Ob Arbeitsverträge, Steuererklärung oder Führerscheinanträge – von wenigen Ausnahmen abgesehen können Esten alle Unterschriften mit ihrem elektronischen Personalausweis leisten.
Seit etwa 15 Jahren verfolgen die Esten darüber hinaus eine konsequente E-Health-Strategie im Gesundheitswesen. So verfügen alle Einwohner über eine elektronische Patientenakte, lösen Arzneimittelrezepte nur noch elektronisch ein und können im Notfall sicher sein, dass in den mit Tablet-Computern ausgestatteten Rettungswagen der persönliche Notfall-Datensatz in digitaler Form vorliegt.
Doch die Esten sind ehrgeizig. „Wir wollen eine Seamless Society werden“, stellte Mikk fest. Eine solche „nahtlose Gesellschaft“ wartet in Gestalt des Staates nicht mehr darauf, bis junge Eltern das Kindergeld beantragt haben. Vielmehr meldet sich künftig die öffentliche Verwaltung aufgrund der proaktiven Haltung des Staates von sich aus bei den Erzeugern des jungen Erdenbürgers, gratuliert zur Geburt und überweist das Kindergeld.
Erfolgreich über Sektorengrenzen hinweg etabliert hat sich ebenso die Uniklinik Heidelberg, die mit zahlreichen kleineren Häusern und Arztpraxen in der Region kooperiert und sich so auf die Behandlung medizinisch anspruchsvoller Fälle konzentrieren kann, wie die stellvertretende Vorstandschefin Irmtraut Gürkan erläuterte.
Während Dr. Christopher Hermann von der AOK Baden-Württemberg („Zentralistische Vorgaben aus Berlin helfen den Akteuren vor Ort nicht weiter“), Biggi Bender von den Ersatzkassen („Manchmal fehlen schlicht die Rechtsgrundlagen“), Dr. Norbert Metke von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg („Ich bin ein großer Fan von Patientensteuerung“) und Patientenvertreter Dr. Martin Danner („Mit dem Innovationsfonds evaluieren wir Versorgungskonzepte“) unter der Leitung von Prof. Dr. Herbert Rebscher engagiert über Möglichkeiten diskutierten, wie sich die Sektorengrenzen zumindest etwas durchlässiger gestalten lassen, brach Andreas Westerfellhaus auf dem Heidelberger Forum eine Lanze für die Pflege. Wer Sektorengrenzen überwinden wolle, komme an der größten Berufsgruppe im Gesundheitswesen nicht vorbei, stellte der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung klar. Die Pflege könne und wolle mehr Verantwortung in der Versorgung von Patienten übernehmen. Konkurrenz brauche die Ärzteschaft angesichts des gravierenden Personalmangels dabei nicht zu fürchten, so Westerfellhaus.


Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

Was wir in der Pflege vom Ausland lernen können

30.01.2019

Zu Beginn der Woche präsentierte die Bundesregierung die ersten Ergebnisse der Debatte „Konzertierte Aktion Pflege“. Im Vergleich zu anderen Ländern liegt Deutschland in der Pflege mit Blick auf Themen wie die Akademisierung, die Verantwortung bei der Patientenversorgung oder das Thema Ausbildung zurück. Das hat die Studie „Pflege in anderen Ländern: Vom Ausland lernen?“ ergeben, die im Auftrag der Stiftung Münch durchgeführt wurde.

Bei der Suche nach Lösungswegen für eine Verbesserung, kann ein Blick in andere Länder helfen: So geschehen in der aktuellen Studie der Stiftung Münch.
Wie ist die Pflege in anderen Ländern organisiert und wie wird dort auf den steigenden Bedarf an pflegerischen Versorgungsleistungen reagiert?
Wie sind Aufgaben und Verantwortlichkeiten zwischen den verschiedenen Gesundheitsberufen verteilt und welche Aus- und Weiterbildungswege gibt es?
Welche innovativen Konzepte zur Berufstätigkeit in der Pflege und zur Sicherung der pflegerischen Versorgung in den verschiedenen Settings sind erkennbar?
Werden moderne Technologien, Digitalisierung und Robotik genutzt, um Pflege zu unterstützen?

Diesen und ähnlichen Fragen geht die Studie „Pflege in anderen Ländern: Vom Ausland lernen?“ der Stiftung Münch nach, die am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin durchgeführt wurde. Sie analysiert die Situation in Großbritannien, Schweden, den Niederlanden und Kanada und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Deutschland ab. Die Studie wurde gestern in Berlin vorgestellt.

Alle betrachteten Länder haben mit Deutschland vergleichbare Probleme bei der Rekrutierung von Fachkräften und bei der Sicherung der pflegerischen Versorgung bei zugleich wachsendem Bedarf in allen Versorgungsbereichen. Anders als in Deutschland finden sich als Lösungsansätze mehr Investitionen in die hochschulische Aus- und Weiterbildung von Pflegefachpersonen, Maßnahmen zur Stärkung der Selbstorganisation und Selbstverantwortung der Pflege sowie die Erweiterung pflegerischer Aufgaben- und Verantwortungsbereiche. „Wir sind uns in Deutschland alle einig, dass wir den Pflegeberuf attraktiver machen müssen, nur so können wir Personal binden und finden. Ein Weg dahin ist es, Pflege hochwertigere Aufgaben erledigen zu lassen. Damit einher geht aber auch mehr Verantwortung, das ist vielen Diskussionsteilnehmern in der Pflegebranche noch nicht hinreichend klar. Die Politik verhält sich widersprüchlich: Sie will einerseits auch die Pflege aufwerten, setzt aber mit neuen Regulierungen, u. a. der Herauslösung der Pflege aus dem DRG Vergütungssystem, den wirtschaftlichen Anreiz, dass Pflegefachkräfte demnächst wieder zur Essensausgabe und zur Zimmerreinigung mit eingesetzt werden“, so Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Münch.

Die diversen Initiativen sowie sozialen und technischen Innovationen zur Zukunftssicherung der pflegerischen Versorgung in den untersuchten Ländern dienen stets einer doppelten Zielsetzung: Sie fördern die Attraktivität der Pflege als zukunftsfähiger Gesundheitsberuf und sichern zugleich eine hochwertige und innovative gesundheitliche und pflegerische Versorgung der Bevölkerung.

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Neuauflage des Praxiskommentars zum Pflegeberufegesetz inklusive PflAPrV und PflAFinV erschienen

21.01.2019

Das Gesetz über die Pflegeberufe (Pflegeberufegesetz – PflBG) wird bis auf einige wenige Vorschriften am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Am 10. Oktober 2018 sind die zu diesem Gesetz gehörenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung – PflAPrV) sowie die Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV) im Bundesgesetzblatt verkündet worden.

Zeitnah legt nun Prof. Dr. Gerhard Igl die 2. Auflage „Gesetz über die Pflegeberufe (Pflegeberufegesetz – PflBG)“ vor, die eine überarbeitete Kommentierung zum Pflegeberufegesetz (PflBG) enthält. Das Werk beinhaltet zudem die neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV) und eine Erstkommentierung dazu. Die Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV) mit Erläuterungen sowie ein alle Texte umfassendes Stichwortverzeichnis komplettieren das Werk.


Prof. Dr. Gerhard Igl kommentiert praxisorientiert und verständlich. Das Buch bietet einen fundierten Einstieg in das PflBG, die PflAPrV, die PflAFinV und die damit zusammenhängenden Rechtsfragen.

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Überraschende Perspektiven im Umgang mit Krisen

09.01.2019

Das Leben besteht aus Veränderungen, die zu Krisen führen können. Zum Leben gehören Krisen dazu: Stress am Arbeitsplatz, in der Beziehung oder Freundschaften, Schwierigkeiten bei der Selbstfindung, Glaubens- und Sinnkrisen – wir alle kennen solche Situationen, doch daran muss man nicht zwangsläufig zerbrechen. Schaffen wir es, trotz der Krise positiv zu denken und aus der jeweiligen Situation das Beste zu machen, können wir unsere Befindlichkeit und Gesundheit maßgeblich steuern.

Der Psychotherapeut und Traumaexperte Dr. Christian Lüdke – bekannt aus Radio und TV – bezeichnet in der Neuauflage „Wenn die Seele brennt“ eine Krise als eine Phase der Entwicklung, Wandlung und Veränderung, deren Bewertung von einem selbst abhängt. Gemeinsam mit Dr. Kerstin Lüdke, Polizeibeamtin und Systemische Coachin, zeigt Christian Lüdke, wie man belastende Situationen überlegt angeht und meistert. Die Autoren unterstreichen dafür die Vorgänge, auf die wir Einfluss nehmen können: unser Denken und unsere Haltung zur Welt. Das Buch hilft dabei, die eigenen Gedanken so zu wandeln, dass sie zum Heilmittel werden.

Das Motto ist: Was wir uns vorstellen können, können wir erreichen. Wenn wir das Leben in seinen Höhen und Tiefen annehmen, können wir nur dazugewinnen. Dazu gehört auch, auf seine eigenen Gefühle zu hören und Vertrauen zu sich selbst aufzubauen. So geht man am Ende gestärkt aus Krisen hervor und begreift, wie diese uns tatsächlich in unserem Leben weiterbringen und sogar ganz wichtig für unsere persönliche Entwicklung sind.

Das Buch liefert neue und überraschende Perspektiven und Ideen für den Umgang mit Krisen, die den Lesern helfen, eigene Wege aus schwierigen Situationen heraus einzuschlagen.

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2. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung: „Vernetzung und Kooperation im Gesundheitswesen – auf dem Weg in eine sektorübergreifende Versorgung“ am 8.2.2019


Vernetzung und Kooperation ist ein zentrales gesundheitspolitisches Anliegen – nicht nur im Koalitionsvertrag, sondern mit Blick auf eine effektivere und effizientere Gesundheitsversorgung ganz sicher auch aus Sicht der Patienten.

In der Praxis gibt es immer mehr Bestrebungen, Projekte und Verträge, die dem Anliegen nach mehr Vernetzung und Kooperation Rechnung tragen. Die Rahmenbedingungen dafür sind gut. Inzwischen ist eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Sektorübergreifende Versorgung“ eingerichtet worden. Diese soll bis zum Jahr 2020 Vorschläge für die Weiterentwicklung zu einer sektorübergreifenden Versorgung des stationären und ambulanten Systems vorlegen. Und: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will 2019 die sektorübergreifende Versorgung in den Fokus der Gesundheitspolitik stellen.

Das 2. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung greift dieses Zukunftsthema auf, um zwischen den Beteiligten Brücken zu schlagen für mehr Kooperation und Vernetzung. Maßgebliche Akteure und Verantwortliche aus der Branche diskutieren mit uns über ihre Perspektiven, über das, was auf den Weg gebracht wurde und was noch benötigt wird. So sprechen u. a. Thomas Ballast, Prof. Dr. med. Elisabeth Pott, Andreas Storm, Irmtraut Gürkan und Andreas Westerfellhaus über Kooperation und Vernetzung in einer künftigen Versorgungslandschaft. Ein besonderes Programmhighlight wird der Punkt „Internationale, nationale und regionale Sichtweisen und Beispiele von Vernetzung und Kooperation“ sein. Silver Mikk spricht über Strategie und Praxis der Digitalisierung Estlands und Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG, stellt das Projekt „HealthLab MRN 2025“  zur Integrierten Versorgung in der Metropolregion Rhein-Neckar vor.

Weiterführende Informationen finden Sie auf dem ausführlichen Programmflyer oder unter www.heidelberger-forum-gesundheitsversorgung.de

 

„Ilses weite Welt“ von Sophie Rosentreter nun im Verlagsprogramm von medhochzwei

13.12.2018

Ab sofort verlegt der medhochzwei Verlag die Filme für Menschen mit Demenz und das Begleitmaterial von der Demenzbotschafterin Sophie Rosentreter und „Ilses weite Welt“.
Am kommenden Samstag, den 15. Dezember, widmet sich Sophie Rosentreter gemeinsam mit dem VOX-Hundeprofi Martin Rütter in einer Reportage dem Thema Demenz. In verschiedenen Stationen setzen sie sich mit Demenz auseinander, unter anderem auch damit, wie speziell geschulte Hunde in Kontakt mit demenziell veränderten Menschen treten können.
Bereits das Betrachten vom besten Freund des Menschen ist oft Balsam für die Seele der Betroffenen. So kann der Film „Hunde – unsere treuen Freunde" von „Ilses weite Welt" ein sanfter Türöffner in die Welt von Menschen mit Demenz sein.
Die ehemalige MTV-Moderatorin Sophie Rosentreter beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Demenz. Jahrelang pflegte sie ihre betroffene Großmutter und suchte nach Möglichkeiten, den Alltag von Menschen mit Demenz menschlicher zu machen und einen Zugang zu ihnen zu finden. Geeignete Medien für die Kommunikation auf Augenhöhe fand sie kaum. Deshalb gründete sie im Jahr 2010 die Firma „Ilses weite Welt“ und produziert seitdem Filme und Beschäftigungsmaterialien speziell für Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige. Unterstützung erhält sie dabei von Experten aus verschiedenen Bereichen wie z. B. vom Musiktherapeuten Jan Sonntag, von Dr. Jens Bruder, Gründungsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, und vom Liedermacher Rolf Zuckowski.
Themen wie Haushalt, Hunde, Gartenarbeit oder Tierpark laden ein, schöne Momente miteinander zu teilen. Gute Gefühle stehen im Vordergrund, denn wenn Menschen mit Demenz Glücksgefühle empfinden, geht es auch den Angehörigen besser. Ihr Wissen gibt Sophie Rosentreter in Vorträgen und Demenzschulungen deutschlandweit weiter, ganz im Sinne ihrer Philosophie: „Im Leben ist es nicht wichtig, was man erreicht, sondern wen man erreicht.“

Sophie Rosentreter hat sich mit dem medhochzwei Verlag zusammengetan, weil es beiden Parteien eine Herzensangelegenheit ist, Menschen mit Demenz in die Mitte unserer Gesellschaft zu rücken.
„Unser Ziel ist es, ansprechende Medien für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu veröffentlichen. Deshalb freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit Sophie Rosentreter“, so Julia Rondot, Geschäftsführerin des medhochzwei Verlages.
Mit den Produkten von „Ilses weite Welt“ erweitert der medhochzwei Verlag sein Programm im Bereich „Altern und Demenz" nun auch um Filme, Fotokarten und Begleitbücher – und wird mit Sophie Rosentreter um eine weitere namhafte Autorin und Kennerin der Szene bereichert. In der Zusammenarbeit werden viele neue Angebote entstehen, die den Menschen mit Demenz Ablenkung und Freude und den Angehörigen einen besseren und „leichteren“ Umgang mit der Diagnose Demenz verschaffen sollen.
Das Programm „Altern und Demenz" besteht derzeit aus der Audiomagazinreihe „Hörzeit – Radio wie früher für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“, dem „Demensch“-Kalender und -Buch, Frank Hildebrandts Buch „Demenz verstehen in Farbe", Helga Rohras Mutmach-Buch „Ja zum Leben trotz Demenz!“ sowie dem Buchprogramm des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, das Bücher, Ratgeber und die Zeitschrift „ProAlter“ umfasst.

Weitere Informationen zu „Ilses weite Welt" können Sie der Homepage entnehmen.



 

Advent – Zeit für eine digitale Verschnaufpause

12.12.2018

Es sind nur noch wenige Kalendertürchen bis Weihnachten. Die Tage sind kürzer und die Nächte länger. Gerade in der dunklen Jahreszeit verbringen wir und auch unsere Kinder mehr Zeit mit Bildschirmmedien. Diese Gewohnheit wieder abzulegen und sich anderen spannenden Spielen zu widmen, fällt schwer.
Die gesundheitlichen Folgen von übermäßigem digitalem Konsum bei Kindern und Jugendlichen sind inzwischen durch zahlreiche Studien belegt. So kommt die BLIKK-Medien-Studie von 2017 zu dem Ergebnis, dass es einen Zusammenhang zwischen einer intensiven Mediennutzung und Entwicklungsstörungen bei Kindern gibt. Diese reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis hin zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter. Die an der Studie beteiligten Ärzte und Forscher plädieren dafür, die Medienkompetenz von Eltern und Kindern zu stärken.
Genau an dieser Stelle setzen die vom medhochzwei Verlag gemeinsam mit der Auerbach Stiftung entwickelten Präventionsprodukte an:
► Das präventive Handybett hilft Eltern dabei, gemeinsam mit ihren Kindern Rituale für digitale Auszeiten zu entwickeln – beispielsweise indem sie das Smartphone vor dem Abendessen zusammen ins Handybett legen oder Eltern und Kinder vereinbaren, das Handy zu bestimmten Zeitpunkten oder Aktivitäten wie den Hausaufgaben ausgeschaltet ins Handybett schlafen zu legen.
► Der Tisch-Kalender „AusZeit… einfach mal abschalten!“ enthält neben witzigen Cartoons zu aktuellen digitalen Themen leicht umsetzbare Tipps und Ideen für einen gesunden Umgang mit Handy & Co.
► Die beiden Mini-Bücher „Paula & Max: Einfache Handyregeln – auch für Mama und Papa“ und „Paula & Max: Mit dem Handy im Straßenverkehr“ unterstützen Eltern, Erzieher und Lehrer dabei, das Thema „gesunde Mediennutzung“ spielerisch mit den Kindern bewusst werden zu lassen. Außerdem stärken sie – durch das gemeinsame Lesen – die Bindung zwischen Kind und Eltern.
Bereits viele Kindertageseinrichtungen und Grundschulen haben die präventiven Produkte in ihren Einrichtungen eingesetzt und ihre Erfahrungen insbesondere mit den Mini-Büchern "Paula & Max" und dem Handybett mit uns geteilt.

„Ich gratuliere Ihnen zu dem schönen kleinen Buch! Wir werden es bereits im Kindergarten an die Eltern austeilen, denn wir erleben immer wieder, dass das Handy im Alltag der Familien eine sehr große Rolle spielt! Macht weiter so!“
Kinderhaus aus Bayern

„Ich empfinde es als ein sehr wichtiges und immer aktuelleres Thema. Eltern kommen mit Handy in die Kita, schauen oftmals noch nicht einmal mehr hoch und auch die Verabschiedung von den Kindern wird mit Handy am Ohr oder vor den Augen getätigt.“
Kita aus Nordrhein-Westfalen

(Handybett Bestellung): „Als ich Ihre Post geöffnet habe, war ich sofort total begeistert. Es ist eine so einfache aber effektive Idee. Großartig!"
Kindertagesstädte aus Nordrhein-Westfalen

Mit unseren Präventionsprodukten können Sie nicht nur die Adventszeit gemeinsam mit Ihrer Familie genießen, sondern auch medienfreie Zeiten in Ihren Alltag einbauen.






 

Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung.
25. Band „Regionale Pflegekompetenzzentren"
erschienen!

28.11.2018

Die Versorgung älterer auf Pflege angewiesener Menschen ist eine der großen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Der Anteil von älteren Menschen in der Gesamtbevölkerung Deutschlands ist hoch und steigt tendenziell weiter an. Um den absehbaren Versorgungsproblemen angemessen zu begegnen und die Vernetzung vor Ort zu optimieren bringt die DAK-Gesundheit ein neues Konzept der Regionalen Pflegekompetenzzentren in die aktuelle Diskussion um bessere Pflege mit ein.
Der neu erschienene 25. Band der Reihe „Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung“ zeigt, dass durch regionale Pflegekompetenzzentren die Zusammenarbeit aller Akteure unterstützt werden kann und damit vorhandene Ressourcen besser nutzbar gemacht werden.
Gerade in ländlichen Regionen ist es wichtig, dass die vielen Akteure der Pflege, von der Beratung über Pflegedienste bis hin zur stationären Versorgung, reibungslos ineinandergreifen. Oftmals konkurrieren die Pflegeangebote miteinander, anstatt sich aufeinander abzustimmen. Dadurch, dass die Leistungssysteme nicht miteinander agieren, bewirkt die starre Trennung der stationären und ambulanten Angebote Effizienz- und Qualitätsverluste.
Das Ziel des Konzeptes eines Pflegekompetenzzentrums ist es, einen wesentlichen Beitrag zu einer integrierten und bedarfsgerechten Infrastruktur zu leisten und somit die Situation von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen unter Einbezug der besonderen Situation des Einzelnen zu verbessern.

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„Zukunftsmanagement in Gesundheitssystemen“ – zehnter und letzter DSGG-Band erschienen

23.11.2018

Die bisher erschienenen neun Bände der Schriftenreihe der Deutsch-Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspolitik befassten sich mit klar umrissenen Einzelthemen des Gesundheitssystems. Der zehnte und letzte Band der Reihe widmet sich nun ganz den Themen der Zukunft der Gesundheitssysteme. In Bezug darauf richtet sich der Blick auf die erwartbaren Strukturen und Prozesse der kommenden 10 – 15 Jahre.
Außer Acht gelassen wird dabei nicht, dass bei einzelnen Bereichen ein Reformbedarf besteht. Möglichkeiten des zukünftigen Gesundheitssystems und die dafür notwendigen Entwicklungsschritte werden dafür skizziert.
Neue technische Möglichkeiten verändern die Zusammenarbeit der Akteure, die Digitalisierung überwindet Raum und Zeit, Kommunikationsbeziehungen verändern sich gleitend, Versicherungen entwickeln sich zu Insurtech-Unternehmen, die Differenziertheit von Diagnostik und Therapie wächst stetig, Angebotsstrukturen und Märkte verändern sich zu Plattformen und Netzwerken, für die wir neue Steuerungs- und Regulierungsideen brauchen.
„Zukunftsmanagement in Gesundheitssystemen“ greift diese Szenarien auf, versucht eine Systematisierung und diskutiert Nutzen, Risiken und Grenzen dieser Entwicklung.

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Rollt ein „Diabetes -Tsunami“ über Deutschland hinweg?

19.11.2018

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine medizinische Intervention und wie müsste diese aussehen, um möglichst viele Menschen vor Diabetes zu bewahren oder eine Verschlimmerung abzumildern? Auf diese Fragen liefert der „Versorgungsreport Diabetes Mellitus“ der DAK-Gesundheit Antworten, denn die Erkrankungshäufigkeit von Diabetes erreicht jährlich neue Höchststände. Lag vor 70 Jahren die Häufigkeit für Typ-2-Diabetes noch bei unter einem Prozent, erreicht sie heute in einigen Regionen Deutschlands 15 Prozent und mehr.
Dabei lässt sich bei rechtzeitiger Intervention die Ausbildung eines Typ-2-Diabetes – im Gegensatz zum Typ 1 – in vielen Fällen vermeiden.
Deutschland gehört trotz flächendeckender und qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung zu den wenigen Industrieländern, die noch keinen Nationalen Diabetes-Plan formuliert oder umgesetzt haben. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass sich andere Länder bereits nationale Diabetes-Strategien als auch entsprechende Handlungsprogramme zur Prävention des Typ-2-Diabetes aufgelegt haben und damit deutlich weiter sind als wir.
Die Ergebnisse des vierten DAK-Versorgungsreports unterstreichen, welches Potenzial ein Nationaler Diabetes-Plan für Deutschland haben könnte. Zudem verdeutlicht er, dass neben Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährung und des Bewegungsverhaltens der gesamten Bevölkerung gezielte Programme für Menschen angeboten werden sollten, die ein besonders hohes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes haben, damit die Häufigkeit an Erkrankungen nicht weiter steigt.

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Neueste Kolumnen über Kommunikation, Führung und Changemanagement

07.11.2018

Der Wandel ist ein ständiger Begleiter im Gesundheitswesen und in den Strukturen von Kliniken. Führung, Kommunikation und Changemanagement ist in Zeiten des digitalen Wandels und der vielen disruptiven, aktuellen Entwicklungen wichtiger denn je. Dass Führung ein Dauerthema im Gesundheitswesen ist, zeigt die Veröffentlichung des dritten Kolumnenbandes „Führen im Wandel (3)“. Die Kolumnen erscheinen seit vielen Jahren regelmäßig als Serie in dem renommierten Branchennewsletter „Klinik Markt inside". Die Autoren Dipl. Vw. Pia Drauschke und Dr. med. Stefan Drauschke haben bereits in den vergangenen Jahren in den Kolumnenbänden „Führen im Wandel (1)" und „Führen im Wandel (2)“ ihre Kolumnen veröffentlicht.

Eine starke und zugleich agile Führung hält Mitarbeiter zusammen, gibt ihnen eine Vorstellung von dem, wofür sie sich einsetzen, welche Ziele sie verfolgen und schafft den notwendigen Raum für Entfaltung. Wie man diese am besten anpackt und durchsetzt, zeigt der inzwischen dritte Kolumnenband in dieser Reihe. Im aktuellen Band werden Titel wie „Die Führungskraft 4.0 und das Generationenproblem“, „Gesund Führen – sich selbst und andere“, „Die goldenen 7 Kommunikationsregeln für Chefs – oder die es werden wollen“ in praxisnahen und interessanten Beiträgen sowie die verschiedenen Aspekte von Führung und Selbstführung behandelt. Die Autoren sind selbst Unternehmer und erfahrene Berater und Coaches im Bereich Führung und Changemanagement. Sie bearbeiten und leben diesen Themenkomplex bereits seit vielen Jahren. Dabei greifen sie auf eine systemische Denk- und Herangehensweise zurück, mithilfe derer Interaktionen in komplexen Systemen beschrieben und nutzbar gemacht werden können.

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Qualität, Patientensicherheit und Wirtschaftlichkeit:  Beschaffungsmanagement im digitalen Zeitalter

18.10.2018

Das Beschaffungsmanagement nimmt in Einrichtungen des Gesundheitswesens einen immer größeren Stellenwert ein. Außerdem ist eine wachsende Zahl von gesetzlichen Vorschriften zu berücksichtigen. Beschaffung muss folglich geplant und systematisch sowie effizient organisiert sein. Sie bestimmt heute die Qualität und die Ergebnisse der erbrachten Leistungen wesentlich mit und trägt entscheidend zur Prozesssicherheit und Risikominimierung und damit vor allem zur Patientensicherheit bei.

Das Buch „Modernes Beschaffungsmanagement im Gesundheitswesen“ vermittelt anhand von zahlreichen Beiträgen versierter Fachexperten Erkenntnisse und Empfehlungen zu verschiedenen Aspekten der Beschaffung in und für Gesundheitseinrichtungen, die ein modernes Beschaffungsmanagement aktuell kennzeichnen und erfüllen muss.

Das Buch wendet sich an alle Beteiligten und Ebenen, die für ein modernes Beschaffungsmanagement in den Gesundheitseinrichtungen der Krankenversorgung, Pflege und Rehabilitation Verantwortung tragen.

Ein Video-Interview mit den beiden Herausgebern können Sie sich hier ansehen.

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Welche Rechte gibt es für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in den Gesundheitsberufen?

05.10.2018

Die rechtlichen Themenfelder in der Pflege sind vielschichtig und meist komplex. Die Fachliteratur in diesem Bereich bearbeitet daher meist nur einen Themenbereich. Deshalb haben die Autoren des neu erschienenen „Praxishandbuch Pflegerecht“ den Anspruch, den in der Pflege tätigen Personen schnell einen ersten Überblick in den typischen juristischen Fragen im Pflegealltag zu verschaffen.

Stehen Pflegekräfte permanent mit einem Bein im Gefängnis? Diese provokante Frage, basierend auf ihrer gleichnamigen Vortragsreihe thematisieren die Autoren Thorsten Müller und Jan P. Schabbeck in ihrem Buch. Das Praxishandbuch orientiert sich an den Fragen, die immer wieder in den Seminaren und Beratungsgesprächen der Autoren aufkamen. Daher ist es ein hilfreiches Nachschlagewerk für Studierende im Gesundheitswesen, aber auch für diejenigen, die bereits in der Pflege oder anderen Gesundheitsberufen tätig sind.
Das Buch widmet sich allen rechtlichen Feldern in der Pflege, wie z. B. Arbeitsrecht, Haftung, Delegation, Strafrecht, Medizinproduktgesetz, Arzneimittelrecht und Betäubungsmittelgesetz. Aber auch Themen wie Auseinandersetzungen mit den Kostenträgern, Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Kooperationen im Gesundheitswesen, Pflegekammern, Versicherungen und Datenschutz werden praxisorientiert beantwortet.

All diese Themen, die die Pflegekräfte in ihrem Alltag beschäftigen, beantwortet das „Praxishandbuch Pflegerecht“.

Thorsten Müller und Jan P. Schabbeck stellen in diesem Video ihr Buch vor.

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Digitalisierung und Gesundheit eng verknüpft

02.10.2018

Berufsbilder werden sich dramatisch ändern, Berufe werden verschwinden und neue werden kreiert. In den Medien kommt die Angst vor einer großen, technologisch bedingten Arbeitslosigkeit zur Sprache. Die Mehrheit der Wirtschafts- und Arbeitsforscher sieht das anders. Zwar wird mit tiefgreifenden Umbrüchen gerechnet, gleichzeitig wird aber auch auf einen drohenden, qualifikationsbezogenen Fach- und Arbeitskräftemangel hingewiesen. Mitarbeiter sind die zentrale Unternehmensressource, deren Gesundheit es zu fördern und zu erhalten gilt. Die Gesundheit der Menschen hat Einfluss auf die Arbeitsleistung und umgekehrt.

Hier setzt „Gesundheit und Arbeit 4.0 – Wenn Digitalisierung auf Mitarbeitergesundheit trifft“ an, denn die Digitalisierung ist eng mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement verknüpft. Das Werk, herausgegeben von Dr. Stephanie Nobis, Prof. Dr. David Matusiewicz und Prof. Dr. Volker Nürnberg, führt die Leser in die Zukunftsbaustellen des betrieblichen Gesundheitsmanagements und orientiert sich an innovativen Ansätzen. Beiträge versierter Autoren aus unterschiedlichen Branchen behandeln praxisnah die Möglichkeiten und Grenzen der neuen Arbeitswelt. Punkte wie Arbeitszeitmodelle, Personalmanagement sowie Gesundheit und die Digitalisierung im Zusammenhang mit der psychischen und körperlichen Gesundheit am Arbeitsplatz werden lösungsorientiert herausgearbeitet.

Die Latte liegt hoch – Arbeitsplätze müssen in Zukunft produktiver und attraktiver sein. Es gilt, gesundheitsbedingte Fehlzeiten auf ein Minimum zu reduzieren. „Gesundheit und Arbeit 4.0“ informiert auch über technisch gestützte Ansätze, die die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen.

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Demenz verstehen in Farbe: Demenz anschaulich erklärt

27.09.2018

Demenz ist eine unheilbare Krankheit, die Wissenschaftler noch immer vor große Rätsel stellt. Folglich ist die Angst, im Alter selbst Demenz zu haben, in unserer Gesellschaft groß. Wir flüchten deshalb vor dem Thema Demenz und haben Berührungsängste, weil wir diese komplexe Erkrankung nicht richtig verstehen und im Umgang mit Menschen mit Demenz oft überfragt sind.

An dieser Stelle kommt Kommunikationsdesigner Frank Hildebrandt ins Spiel – und bringt mit seinem Buch „Demenz verstehen in Farbe“ auf kreative und anschauliche Art Licht ins Dunkel: Im Buch ist zwar auch nicht die Lösung zum großen Rätsel Demenz enthalten, aber dafür gewinnt der Leser einen verständlichen und tiefgehenden Einblick zu diesem Tabuthema. 

Frank Hildebrandts Ziel ist es vor allem, die Kommunikation mit Menschen mit Demenz in unserer Gesellschaft zu stärken und für ein verständnisvolles Miteinander zu sorgen. Ihm gelingt das, indem er zunächst im ersten Teil das Thema Demenz anschaulich mit bunten Grafiken und bildhafter Sprache erklärt und auch, wie wir als Gesellschaft die ‚Schneekugel‘ Demenz zwar nicht stoppen, aber wichtige ‚Winterdienste‘ entwickeln können.

Der zweite Teil des Buches steht Kopf. Drehen die Leser das Buch, so finden sie Designregeln zur Gestaltung des Lebensraumes von Menschen mit Demenz. Hildebrandt zeigt mit Praxisbeispielen auf, wie Pflegeeinrichtungen mit Orientierungssystemen arbeiten können. Bewohner werden mit einbezogen in die Gestaltung der Räume. Praktische und liebevolle Anregungen, die sofort umgesetzt werden können, runden das Werk ab.

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Demenz ganz unverkrampft: Cartoons schaffen neuen Blickwinkel auf Demenz

21.09.2018

Lachen ist bekanntlich die beste Medizin. Doch sollte man auch über Demenz lachen können? Im Fall von Peter Gaymanns und Thomas Klies „Demensch“-Postkartenkalender ist diese Frage eindeutig wieder mit „ja“ zu beantworten.

Seit einigen Jahren bringen der deutschlandweit bekannte Cartoonist und der Gerontologe nun schon gemeinsam den „Demensch“-Postkartenkalender heraus – und beweisen in der Ausgabe 2019 erneut, dass man Demenz auch mit Humor nehmen kann. 

Dabei wollen sie sich überhaupt nicht über das Thema lustig machen, sondern es geht viel eher darum, mit Komik das angespannte Stimmungsbild zu Demenz in der Gesellschaft aufzulockern.

So sorgt der Kalender am Ende mit 12 humor- und liebevoll gezeichneten Illustrationen sowie flapsigen Sprüchen nicht nur für Lacher, sondern auch dafür, dass man ein so ernstes Thema wie Demenz aus einer anderen und positiveren Perspektive wahrnimmt.

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Eine „Hörzeit“ über einen ganz besonderen Tag

Radio wie früher – ein Audiomagazin im Stil der 1950er Jahre

13.09.2018

Kaffee kochen, Schuhe binden oder anderen alltäglichen Handlungen stehen Menschen mit Demenz mitunter ratlos gegenüber, doch viele können sich an die Schlagertexte aus den 50er und 60er Jahren erinnern. Auch die Traumhochzeit von Queen Elisabeth ist oft in ihren Köpfen präsent. Christine Schön möchte diese Erinnerung durch die CD-Edition „Hörzeit – Radio wie früher für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“ unterstützen, das von den 1950er Jahren inspiriert ist. Menschen mit Demenz reagieren nicht mehr über kognitive, sondern über emotionale Reize. Über bekannte Schlager, Sprichwörter und Reime wollen Christine Schön und Co-Moderator René Träder Menschen mit Demenz erreichen. Sie moderieren bewusst langsam und begegnen Menschen mit Demenz mit großer Wertschätzung.

In der fünften „Hörzeit“-Ausgabe „Traumhochzeiten“ dreht sich alles um das Thema Hochzeit. Das Hochzeitsfoto mag vergilbt auf dem Fensterbrett stehen, doch die Erinnerung im Kopf ist frisch. Bewusst langsam wird über Traumhochzeiten wie die von Königin Elisabeth oder Fürst Rainier gesprochen. Im Mittelpunkt steht auch bei dieser Ausgabe eine emotionale Aktivierung durch bekannte Musikstücke wie „Eine schöne Hochzeitskutsche“. Das Magazin ist etwa 45 Minuten lang. Ihm schließt sich ein etwa 20 minütiger Teil für Angehörige und Pflegende an: Darin wird das Thema der Sendung mit Expertinnen und Experten, darunter auch Menschen mit Demenz, vertieft. Prominente Unterstützung erhält das Magazin von Sophie Rosentreter (Moderatorin, Demenzaktivistin und Gründerin von „Ilses weite Welt“).

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Auszeiten finden im digitalen (Schul-)Alltag

10.09.2018

Nach sechs Wochen Ferien heißt es nun auch in Baden-Württemberg wieder: früher aufstehen. Noch vor Müsli und Nutellabrot drückt der Daumen den Home-Button des Smartphones. Schon am Morgen werden wir überflutet: mit WhatsApp-Mitteilungen, Nachrichten aus aller Welt und Snapchat-Fotos. Viele Schüler und Eltern widmen sich erst danach ihrem Frühstück. Bis zu sieben Stunden sitzen Kinder und Jugendliche täglich vor Bildschirmen.

Während viele immer noch um Medienkompetenz von Kindern streiten, bietet der „AusZeit“-Kalender von medhochzwei praktische Tipps, in einer Welt der Digitalisierung den gesunden Umgang mit Smartphone und Co. zu finden. Cartoons von Christiane Pfohlmann nehmen ohne erhobenen Zeigfinger und dafür mit Humor absurde Situationen aus dem digitalen Alltag aufs Korn. Die Mutter rammt ihrem Baby den Löffel mit Brei ins Auge, während sie ein Youtube-Video schaut. Im Klassenzimmer fragen sich die Schüler, wozu früher die Lehrer da waren, bevor sie mit Landkarten die Bildschirme beschatteten. Gerne können wir Ihnen diesen Cartoon zum Abdruck zur Verfügung stellen.

Gerald Lembke, Professor für Digitale Medien und Medienmanagement, und Christian Lüdke, Psychotherapeut und Traumaexperte, geben auf den Rückseiten der Kalenderblätter praktisch direkt anwendbare Tipps. Wie kann der Alltag analoger gestaltet werden? Ein Digital-Tagebuch führen, sich nach der Schule im Wald statt vor der Wii austoben oder gemeinsam alte Familienfotos einkleben. Regelmäßige Auszeiten machen den Kopf frei und fördern die geistige und seelische Entwicklung. Ohne Smartphone auf dem Schreibtisch sind die Hausaufgaben doppelt so schnell erledigt.

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Postkartenkalender "Cartoons von der Couch 2019" von Peter Gaymann

03.08.2018

Peter Gaymanns Cartoons von der Couch begleiten durch das Jahr 2019

„Machen Sie auch Hausbesuche?“ fragt die Frau in Wollsocken ihren Psychotherapeuten, „wir haben hier auch ne Couch“. In „Cartoons von der Couch“, dem Tisch- und Postkartenkalender von mehochzwei, nimmt der Cartoonist Peter Gaymann Situationen aus zwischenmenschlichen Beziehungen aufs Korn.

Liebevoll zeichnet er Familien, die mit ihrer Therapeutin nach fast geglückter Familientherapie ein Selfie machen oder Kindergärtnerinnen, die fragen: „Na Tim, willst du das morgen deiner Therapeutin erzählen?“ Die Cartoons begleiten Sie durch das Jahr 2019 und sorgen für Schmunzeln, wenn Sie sie als Postkarten an Freunde und Verwandte verschicken.

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Digital Detox Day am 3. August: Der "AusZeit"-Kalender hilft beim gesunden Umgang mit digitalen Medien

01.08.2018

Digital Detox Day: Am 3. August bleiben die Handy-Bildschirme schwarz

Der "AusZeit"-Kalender – ein Begleiter durch den digitalen Alltag – hilft dabei!
 
Digital Detox – die Entgiftung vom Digitalen. Es vergeht kaum eine Minute, ohne dass wir digitale Medien benutzen. Ob im Büro, in der Schule oder auf dem Esstisch. Das Handy ist in vielen deutschen Haushalten zum Familienmitglied geworden. Die Digitalisierung macht das Leben einfacher und bequemer. Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass eine Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht immer persönlicher ist als ein Chat. Eine Stunde in der Hängematte ist erholsamer, als den Nachmittag mit dem Smartphone zu verbringen. Um kleine Auszeiten im digitalen Alltag zu schaffen, hat die Auerbach Stiftung gemeinsam mit dem medhochzwei Verlag den Digital Detox Day ins Leben gerufen. Am 3. August bleiben die Handy-Bildschirme schwarz. Wie gestalten Sie Ihren handyfreien Tag? Ein Ausflug an den See mit der ganzen Familie und ohne Smartphone, eine Wanderung, bei der die Fotos mit der alten Digitalkamera geknipst werden oder die große Herausforderung: Ein Urlaub ohne Smartphone?

Der "AusZeit"-Kalender von medhochzwei hilft das ganze Jahr über, „Auszeiten“ zu finden, in denen der Alltag ohne digitalen Filter erlebt wird. Der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Dr. Christian Lüdke und Prof. Dr. Gerald Lembke, Professor für Digitale Medien und Medienmanagement, geben Tipps für den gesunden Umgang mit Smartphone und Co. Zahlreiche Ideen und kreative Anregungen wie ein Dosentelefon basteln, richtige Postkarten aus dem Urlaub schreiben oder einer Märchenstunde mit Oma und Opa gibt es für jeden Monat. Die Cartoons von Christiane Pfohlmann halten mit einem Augenzwinkern den Spiegel vor, wenn es um das eigene digitale Konsumverhalten geht.

Ein Vorbild zu sein ist im Zeitalter der Digitalisierung nicht einfach. Die Minibuch-Reihe „Paula und Max“ der Auerbach Stiftung bringt das Thema kindgerecht auf den Tisch. Lesen Sie gemeinsam „Einfache Handyregeln – auch für Mama und Papa“ oder begleiten Sie Paula und Max, wenn sie ihrer Cousine im Buch „Mit dem Handy im Straßenverkehr“ beibringen, dass man das Handy im Straßenverkehr lieber in der Tasche lässt.

Da manchmal nur ganz abschalten hilft, gibt es jetzt das Handybett. Einfach mit den Kindern aufbauen und gemeinsam das Handy schlafen legen. Das ist die Garantie für mehr Familienzeit.

 

 

2. Auflage "Praxishandbuch Psychotherapie-Richtlinie und Psychotherapie-Vereinbarung"

26.07.2018

Die Akzeptanz der Psychotherapie in Deutschland ist gestiegen: Die Bereitschaft der Bevölkerung, professionelle Hilfe anzunehmen, ist heutzutage höher als früher. Daraus folgen aber auch neue Ansprüche an die Psychotherapie. Der Bedarf an frühzeitiger und niederschwelliger Behandlung steigt. So muss sich das historisch gewachsene und sozialrechtlich fixierte Leistungsangebot der Psychotherapie-Richtlinie und Psychotherapie-Vereinbarung dem Wandel stellen und immer wieder entsprechend angepasst werden. Die 2. Auflage von „Praxishandbuch Psychotherapie-Richtlinie und Psychotherapie-Vereinbarung“ greift die aktuellen Änderungen und Fragestellungen auf.

Unter anderem stehen die Flexibilisierung des Therapieangebotes, die Einrichtung psychotherapeutischer Sprechstunden, die Förderung von Gruppentherapien und die frühzeitige diagnostische Abklärung im Fokus. Die neu eingefügten Übersichten in den jeweiligen Kapiteln vor den Erläuterungen enthalten leserfreundlich das Wichtigste in Kürze.

Doch nicht nur in der Theorie hilft das Praxishandbuch weiter. Der Anspruch des Buches ist es, fundierte Handlungsanweisungen für die praktische Arbeit behandelnder Therapeuten und Mitarbeitern der Krankenkassen an die Hand zu geben. Die Regelwerke werden durch Beispiele zur Leistungserbringung und Abrechnung ergänzt. Das Praxishandbuch ist für alle gedacht, die sich beruflich mit den neuen Regeln befassen. Es ist ein Wegbegleiter und dient als Hilfestellung im Psychotherapeuten Alltag.

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"Case Management Grundlagen" - das Standardwerk jetzt in 2. Auflage!

19.06.2018

Case Management ist ein hochaktuelles Konzept, das in immer mehr Handlungsfeldern eingesetzt wird. Case Management im Krankenhaus hat sich zur Individualisierung von Prozessen genauso fest etabliert wie im Entlassmanagement, das verstärkt auf das Methodenset des Handlungskonzepts setzt. Als neues Arbeitsfeld nutzt das Integrationsmanagement für geflüchtete Menschen Case Management als Ansatzpunkt für eine Systematisierung der Unterstützung auf der Fall- und Systemebene. Auch die Beschäftigungsförderung in den Jobcentern benötigt ein individualisierendes Verfahren in Zeiten geringer Arbeitslosigkeit, um Menschen zu unterstützen, die nicht ohne weiteres auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln sind.

Case Management Grundlagen“ gibt einen systematischen Überblick über das Konzept Case Management, seine Methoden und Instrumente. Es baut auf den bekannten Elementen des Case Managements auf und vertieft diese, indem es aus dem Blick der umsetzenden Organisationen und MitarbeiterInnen, die handlungsrelevanten Möglichkeiten durchdenkt, strukturiert und ausführt. Dabei werden unterschiedliche Arbeitshintergründe mitbedacht und weitere Konzepte, wie z. B. das Qualitäts- und Wissensmanagement, einbezogen.    

Michael Monzer lehrt Case Management seit 2003 an verschiedenen Instituten in Deutschland. Mit „Case Management Grundlagen“ legt er nun in 2. Auflage ein Grundlagenbuch für alle vor, die sich mit Case Management beschäftigen.

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Der Ball ist rund! Neue „Hörzeit“-Ausgabe zum Thema Fußball – für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

13.06.2018

 „Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen. Rahn schießt...“ Sie hören sicherlich in Ihrem inneren Ohr, wie es weitergeht. Der Torjubel des Reporters Herbert Zimmermann ist in Deutschlands kollektives Gedächtnis eingegangen, die Reportage des Weltmeisterschaftsendspiels von 1954 aus dem Berner Wankdorfstadion ist eine gemeinsame akustische Erinnerung ganzer Generationen.

„Hörzeit – Radio wie früher“, das Audiomagazin für Menschen mit Demenz, greift diese Reportage in der neuen Ausgabe „Der Ball ist rund!“ auf. Menschen mit Demenz werden vor allem durch emotionale Reize erreicht, und was ist emotionaler als Fußball? Menschen, die sich niemals vorher gesehen haben, liegen sich in den Armen, wenn das entscheidende Tor fällt. Männer weinen nicht? Das gilt nicht, wenn ihr Verein ab- oder aufsteigt.

Deshalb gibt es kaum ein Thema, das geeigneter ist, um mit Menschen mit Demenz ins Gespräch zu kommen. Gemeinsames Mitfiebern vor dem Radio oder dem Fernseher, spannende Tore, seltsame Schiedsrichterentscheidungen – das sind Erinnerungen, die bleiben.
Christine Schön, Redakteurin, Moderatorin und Regisseurin von „Hörzeit“, wünscht sich, dass Angehörige und Pflegekräfte bei der WM im Sommer gemeinsam mit den ihnen anvertrauten Menschen mit Demenz Fußball schauen oder hören. Auch draußen. Denn: Menschen mit Demenz gehören in die Mitte der Gesellschaft! Und vielleicht entsteht dieses Jahr ja eine neue kollektive Erinnerung – „Aus dem Hintergrund müsste Brandt schießen. Brandt schießt....“

Die CD wird von der IKK Südwest unterstützt: „Fußball verbindet ja bekanntlich Generationen: Passend zur WM in diesem Sommer unterstützen wir dieses Unterhaltungsangebot für Menschen mit Demenz, um damit ein Stück Freude und Lebensqualität in den Alltag betroffener Familien zu bringen“, so der Vorstand Roland Engehausen.

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Krankenhaus Rating Report 2018 - Wachsende Personalknappheit gefährdet schon bald Versorgung

05.06.2018

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser war im Jahr 2016 besser als im Vorjahr. Nur 7 Prozent lagen im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Trotz guter Ertragslage bleibt die Kapitalausstattung der Krankenhäuser jedoch weiterhin unzureichend. Eine noch größere Herausforderung stellt die abnehmende Zahl verfügbarer Fachkräfte dar, die zu einer Rationierung von Leistungen führen könnte. Unter anderem Innovationen im Bereich der Digitalisierung und Robotik könnten helfen, dem entgegenzuwirken. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die vierzehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des „Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2018“ heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er wurde gemeinsam vom RWI und der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit Deloitte erstellt.

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Neuerscheinung "Arbeitsplatz Langzeitpflege"

30.04.2018

In der Koalitionsvereinbarung der GroKo werden 8.000 neue Stellen in der Langzeitpflege versprochen – immerhin verbunden mit der Rückverlagerung der Behandlungspflege in die GKV. Das Versprechen wirkt trotzdem sehr symbolisch – bei 20.000 offenen Stellen, die schwer bis gar nicht besetzt werden können.

Das Zukunftsthema (Langzeit-) Pflege ist in einer wichtigen Facette Thema des Buches Arbeitsplatz Langzeitpflege, das vor allem die (professionell) Pflegenden in der Langzeitpflege in den Fokus nimmt. Bei einem Symposium von KWA Kuratorium Wohnen im Alter, das im Frühjahr 2017 in München unter dem Titel „CareKarriere“ stattfand, tauschten sich Fachleute nicht nur darüber aus, wie sich der Personalmarkt in der Langzeitpflege aktuell präsentiert, sondern auch darüber, was geschehen kann und muss, um nachhaltig Talente für die Langzeitpflege zu gewinnen und zu binden. Unter anderem wurde erörtert, welche neuen Berufsgruppenmodelle, welche Qualifikationen und Verantwortlichkeiten es braucht, um die deutsche Langzeitpflege – auch mit Blick auf internationale Entwicklungen – tragend für die Zukunft weiterzuentwickeln. Die Referenten des Symposiums haben ihre Vorträge für die Veröffentlichung in Buchform aktualisiert und ergänzt.

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