Pressemeldungen

 


 

Krisenresilienz –
Wie Corona das Krisenmanagement des Gesundheitssystems verändert  

22.07.2022


 

Die Pandemielage der letzten Jahre hat auch in Deutschland eine ganz neue Art des Managements gefordert. Die Qualität dieses Krisenmanagements wird aber unterschiedlich beurteilt. Auf der einen Seite wird die Meinung konstatiert, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern glimpflich durch die Krise gekommen ist, wenn es um die Zahl der Verstorbenen, die Robustheit des Gesundheitssystems und die Entfaltung der Wirtschaftskraft geht. Die andere Meinung attestiert jedoch ein Corona-Management geprägt von Lieferengpässen bei persönlicher Schutzausrüstung, Impfstoffknappheit, überlasteten Pflegekräften und weiteren Pleiten und Pannen.

Dies ist der Ausgangspunkt des Buches „Krisenresilienz – Wie Corona das Krisenmanagement des Gesundheitssystems verändert“. Mit dem Sammelband wollen die Autoren den Versuch eines konstruktiven Aufarbeitens unterschiedlicher Krisenerfahrungen unternehmen und somit über die Fehler und Versäumnisse im Pandemiemanagement reflektieren und konstruktive Wege finden, diese in Zukunft zu vermeiden.

Der Band ist in fünf Teile gegliedert, die sich jeweils auf ein anderes Thema fokussieren.

Der erste Teil widmet sich Fragen rund um das Thema Gesundheitssystemgestaltung. Es wird hier vor allem auf die Strukturen, Anreizen und Organisationskriterien eingegangen, die Resilienz fördern.  

Der zweite Teil stellt die Wichtigkeit des „Erfolgsfaktors: Kommunikation“ in den Fokus und stellt mit dem Leitsatz „Sachlich und ehrlich informieren ohne zu verunsichern“ eine Empfehlung an Krisenmanager auf.

Im dritten Teil werden die Führungs- und Managementherausforderungen adressiert. Dabei werden Themen von der strategischen Neuausrichtung der Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft, über die Bedeutung von Einkauf und Logistik für die Arbeitsfähigkeit des Gesundheitssystems, die Personalführung in stationären und pflegerischen Einrichtungen bis hin zu einer Neubewertung des Führungsverständnisses behandelt.

Der vierte Teil geht über die deutschen Grenzen hinaus und bezieht die Erfahrungen der Nachbarländer Österreich und Schweiz in Sachen Pandemiemanagement in den Diskurs mit ein.

Der fünfte Teil fasst die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Pandemiegeschehen zusammen und benennt konkrete Maßnahmen, die zu einer höheren Krisenresilienz führen.

Schauen Sie sich hier ein Video-Interview zum Buch mit dem Herausgeber Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff an: www.medhochzwei-verlag.de/Video

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

Was muss ich tun, wenn ein Kind sich die Hand verbrannt hat? Wie reagiere ich, wenn ein Baby plötzlich Luftnot bekommt? Diesen und weiteren Notfallszenarien mit Kind begegnen Erwachsene im Ernstfall häufig unvorbereitet. Dabei ist es wichtig, Notfallsituationen richtig einzuschätzen und Ruhe zu bewahren.

29.06.2022



Verletzungen, Unfälle und Krankheiten gehören zu jedem Kinderalltag dazu und als Elternteil oder Erzieher sind Sie häufig die erste Hilfe während eines Notfalls. Aber wie reagiert man richtig in einer kritischen Situation? Und wann sollte man den Notarzt rufen?

Mit diesen und vielen anderen Themen beschäftigt sich die Autorin, Kinderfachärztin, Intensivmedizinerin und Notärztin Dr. med. Katharina Rieth in ihrem gerade erschienenen Buch "Fit für den Kindernotfall".

Mit über zehn Jahren Erfahrung im In- und Ausland setzt sie sich auf mehreren Wegen für die Sicherheit und Gesundheit der kleinsten Patienten ein. Neben ihrem Fulltime-Job als Ärztin, PALS- und ACLS-Instruktorin, Simulationstrainerin und Dozentin an Landesrettungsdienstschulen engagiert sie sich für die Präventionsarbeit im Bereich der Kindergesundheit und der allgemeinen Verbesserung der präklinischen Kindernotfallmedizin.

Mit ihrem neuen Buch "Fit für den Kindernotfall" möchte Sie auf verschiedene medizinische Notfälle vorbereiten und einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit leisten. In 20 Kapiteln „von Fieber bis zur Reanimation“ beleuchtet sie die häufigsten Notfälle mit präzisen Anleitungen zum Handeln und Verhalten. Zahlreiche detaillierte Illustrationen und anschauliche Beispiele machen die Handlungsanweisungen und Griffe leicht verständlich und schnell umsetzbar.

Zusätzlich gibt die Autorin auch Antworten auf die häufigsten Fragen, die im Elternalltag auftauchen könnten. So werden zum Beispiel Stresssituationen wie das Verabreichen von Medikamenten oder der Arztbesuch angesprochen, aber auch Fragen nach dem Inhalt der Haus- und Reiseapotheke geklärt.

"Fit für den Kindernotfall" ist ein unverzichtbarer Ratgeber für Eltern, Großeltern und alle, die mit Kindern leben und arbeiten!

Werfen Sie hier einen Blick in die Lesenprobe.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wollen Sie noch mehr über das Buch und die Hintergründe erfahren? Dann lernen Sie hier die Autorin Dr. Katharina Rieth in einem Video-Interview zu ihrem Buch kennen: www.medhochzwei-verlag.de

 

Praxishandbuch zum Medizinprodukterecht für Betreiber und Anwender mit einem Kommentar der MPBetreibV für den Praxisalltag

30.05.2022



Seit dem Beginn der Technisierung des Krankenhauses in den 1970er-Jahren hat sich die Nutzung von technischen Geräten in Pflegeeinrichtungen stetig weiterentwickelt. Außerdem hat die fortschreitende Digitalisierung zusätzlich zur Folge, dass Gesundheitseinrichtungen immer mehr zu Hightech-Einrichtungen werden. Diese Veränderungen führten zu dem ersten Versuch der Regelung eines Medizintechnikrechts im Jahr 1984.

Die Gesetzlage hat sich über die Jahre immer wieder an die neuen Veränderungen und Ansprüche angepasst und die seit dem 26. Mai 2021 geltende Medizinprodukte-Verordnung (MP-VO) gilt aktuell als das wichtigste Regelwerk im europäischen Medizinprodukterecht.
Das Praxishandbuch Medizinprodukterecht für Betreiber und Anwender vermittelt nicht nur die Grundlagen des neuen Rechts, sondern geht auch auf die praxisrelevanten Regelungen der MP-VO ein.

Dabei fokussiert sich das Buch zum einen auf die praxisnahe Kommentierung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) und geht in einem zweiten Schwerpunkt auch auf die zunehmende Digitalisierung im Gesundheitswesen ein. In diesem Zusammenhang wird das Thema Software als Medizinprodukt ausführlich beleuchtet und ein Exkurs am Ende des Buches stellt zusätzlich Rechtsfragen der Telemedizin dar. Auch die ab dem 26.05.2022 verpflichtende Europäische Verordnung für In-vitro-Diagnostika (IVDR) wird miteinbezogen.

Die Themen werden anhand von zahlreichen Übersichten und praxisorientiert aufbereiteten Fällen veranschaulicht und bieten, gebündelt in diesem Buch, eine gute Orientierungshilfe für Hersteller, Lieferanten, Medizintechniker, Verantwortliche in Gesundheitseinrichtungen in der Betreiber- und/oder Anwenderrolle sowie für Einkäufer, Juristen, Verbände, Hochschulen und Studierende.

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Budgetverhandlung und Finanzierung von Psych-Einrichtungen

Aufbau und Bestandteile einer Budgetverhandlung, erfolgreiche Verhandlungsstrategien, Schiedsstellenverfahren und viele Themen mehr finden sich im neuen Praxishandbuch zu PPP-RL

18.05.2022

Die PPP-RL wirkt sich nicht nur auf die Personaleinsatzplanung in den Psych-Einrichtungen aus, sondern erfordert auch eine Anpassung des Budgets an die zahlreichen neuen und verbindlichen Regelungsinhalte und die veränderte Systematik.

Der Druck auf die Einrichtungen steigt mit der sanktionsbewährt einzuhaltenden Richtlinie und es wird immer wichtiger, schnell die notwendige Personalausstattung zu ermitteln und diese korrekt in die Budgetverhandlungen einzubringen.

In dem Praxishandbuch Budgetverhandlung und Finanzierung von Psych-Einrichtungen – Praxishandbuch zur Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie (PPP-RL) werden die relevanten Inhalte und Hilfestellungen zur Budgetverhandlung und Finanzierung von Psych-Einrichtungen praxisorientiert zusammengestellt. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf den theoretischen Grundlagen über beispielsweise den Aufbau und die Bestandteile einer Budgetforderung, sondern auch auf praxisorientierten Lösungsvorschlägen. So werden unter anderem praxiserprobte Verhandlungs- und Eignungsstrategien thematisiert und vermittelt, aber auch zum Beispiel der nicht auszuschließende Fall eines Schiedsstellenverfahrens bei Scheitern der Verhandlungen.

Das Buch beleuchtet außerdem übergeordnete Zusammenhänge zwischen der neuen Budgetlogik, dem Abrechnungssystem PEPP und den Personalvorgaben nach PPP-RL und beantwortet dabei die Frage danach, ob die Systeme überhaupt noch miteinander kompatibel sind.

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Der DAK Gesundheitsreport 2022 – Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten
Risiko Psyche: Wie Depressionen, Ängste und Stress das Herz belasten


06.05.2022

Der Herzinfarkt, die koronare Herzkrankheit und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache bei Erwachsenen. Da sich diese Art von Krankheit erst über viele Jahre entwickelt und stark von den individuellen Risiken abhängig ist, trägt das Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Prävention dieser schon bei den jüngeren Altersgruppen eine hohe Relevanz.  

Die Mehrheit der Erwerbstätigen sind von mindestens einem der klassischen Risikofaktoren betroffen, wie  Rauchen, Bewegungsmangel, Bluthochdruck oder Übergewicht. Doch auch psychische Risikofaktoren wie Depressionen oder Angst- und Panikstörungen finden immer hier immer mehr Beachtung. Vor allem in einer Arbeitswelt, die sich fortlaufend wandelt, mit der sich ständig entwickelnden Digitalisierung und unter Pandemiebedingungen ist der negative Arbeitsstress zu einem wichtigen Thema geworden. Ein Fünftel der Beschäftigten in Deutschland zeigt Anzeichen für mindestens einen psychischen Risikofaktor auf, der einen großen Einfluss auf die Gesundheit des Herzens hat. Durch das frühzeitige Erkennen und Bekämpfen dieser Risiken kann aber viel für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen getan werden. 

Der DAK Gesundheitsreport 2022 wendet sich somit den psychischen Risikofaktoren stärker zu und analysiert eine besondere Form des negativen Arbeitsstresses – die Gratifikationskrise (Ungleichgewicht zwischen Leistung und Entlohnung). Außerdem wird anhand einer umfassenden Befragung von Beschäftigten untersucht, wie es um den Zugang und die Teilnahme an präventiven Maßnahmen aus den drei Bereichen Gesundheitsuntersuchungen, betriebliches Gesundheitsmanagement und Angebote von Krankenkassen zur Primärprävention bestellt ist.

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Das Management-Handbuch Augenheilkunde – Erfolgreiches Führungsmanagement für Kliniken, MVZ und Praxen

04.04.2022



Seit Jahren entwickelt sich die Augenheilkunde in Deutschland immer weiter und in den Bereichen der Forschung, OP-Verfahren, Medizintechnik und Pharmakologie werden in schnellem Tempo neue Fortschritte erzielt. Da ist es keine Überraschung, dass sich auch das Management der Gesundheitsanbieter und die Optimierung ihrer Prozesse an die Veränderungen anpassen müssen.

Die Dienstleistungskette, die sich von den konservativen Einzelpraxen über Berufsübungsgemeinschaften, Medizinische Versorgungszentren (MVZ) bis zur universitären Spitzenforschung hinstreckt, arbeitet jeden Tag daran, die Augenheilkunde für alle Patienten zugänglich zu machen. Damit das gelingt, ist die richtige Organisation das A und O.

Das Management-Handbuch Augenheilkunde bietet das notwendige Rüstzeug für das Management einer Einrichtung. Die Autoren greifen dabei unter anderem Entwicklungen der ophthalmologischen und ophthalmochirurgischen Prozesse auf, gehen aber auch auf Themen wie Abrechnung, Personalmanagement, Digitalisierung, Umweltmanagement oder Hygienemanagement ein. In über 20 Beiträgen werden so zahlreiche Themenbereiche von ausgewiesenen Fachexperten beleuchtet.

Sie finden in dem Handbuch außerdem Beiträge zu den häufigsten Prozeduren und Trends der Augenheilkunde und Experten-Interviews zu verschiedenen Versorgungsmodellen. Für den Anwender wird die optimale Umsetzung der Tipps und Methoden durch Best Practice-Beispiele und Checklisten möglich.  

Somit eignet sich das Handbuch besonders gut für Ärztinnen und Ärzte, kaufmännische und medizinische Leitungen der Gesundheitseinrichtungen, Berater und Finanzinvestoren im Bereich der Augenheilkunde.

Sie können hier mehr über das Buch und die Hintergründe in einem Video-Interview mit den beiden Herausgebern Dr. Thomas Haupt, kaufmännischer Leiter der Augenklinik Dardenne, und Dr. Martin Zeitz, Gründer Partner und Geschäftsführer der Unternehmensberatung optimed, erfahren.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie außerdem hier.
 

Kodierung und Medizincontrolling

03.03.2022



Ab sofort liegen die neuen Kodierleitfäden aus den Bereichen Intensivmedizin, Hämatologie/Onkologie, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Neuromodulation sowie Psychiatrie und Psychosomatik für das Jahr 2022 vor. Somit sind alle Neuauflagen unserer Kodierleitäden ab sofort lieferbar.

Auch in diesem Jahr vermitteln die Autoren ihr kompetentes Fachwissen rund um das Thema Kodierung in einer kompakten und praxisnahen Form. Im Bereich Intensivmedizin natürlich auch mit der Kodierung von COVID-19-Fällen.

Neben den zahlreichen Kodiervarianten, die die Leitfäden bieten, eignen sich die neuerschienenen „Kodierhilfe Kardiologie 2022“ und „Kodierhilfe Intensivmedizin 2022“ als perfekte Ergänzung. Mit zahlreichen Diagnosen und Prozeduren nach ICD-10 und OPS und den Neuerungen 2022 bieten sie eine schnelle Unterstützung beim alltäglichen Kodieren.

Weitere Informationen zur medhochzwei-Reihe „Praxiswissen Abrechnung“ finden Sie hier.
 

AMNOG-Report 2022

02.03.2022



Seit 2011 wird die Nutzungsbewertung von Arzneimitteln, die sich an die Zulassung anschließt, in Deutschland durch das Arzneimittelneuordnungsgesetz, kurz AMNOG geregelt. Diese Nutzungsbewertung hat einen großen Einfluss auf den Preis, der durch die gesetzlichen Krankenkassen für ein neues Arzneimittel bezahlt wird, da sie als Grundlage für Verhandlungen mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen dient. 28% dieser neuzugelassenen Arzneimittel sind Orphan Drugs. Sie ermöglichen die Behandlung seltener Erkrankungen und bieten somit, häufig zum ersten Mal, die Möglichkeit zu einer zielgerechten Behandlung. Für die Betroffenen bedeutet das in vielen Fällen eine Chance auf Heilung oder zumindest dauerhafte Linderung. Jedoch stellen die hohen Preise dieser Therapien das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen.

Die Kostenentwicklung von Orphan Drugs setzt sich ungebremst fort. Ist eine faire Preisbildung für Orphan Drugs und Gentherapien noch möglich?

Der kürzlich erschienene AMNOG-Report 2022 zeigt auf, dass die Therapiekosten der neu eingeführten Orphan Drugs seit 2011 auf mehr als das fünffache gestiegen sind. Angesichts dieser jährlich steigenden Kosten beantwortet der AMNOG-Report 2022 unter anderem Fragen nach der Angemessenheit der hohen Preise und nach geeigneten Erstattungsmodellen für die hochpreisigen Arzneimittel mit sehr kleinen Patientengruppen.

Der Report diskutiert außerdem, ob es zur Preisfindung neuer Orphan Drugs und Gentherapien kurzfristig an Korrekturen am AMNOG bedarf und welche Konsequenzen diese für die Preisbildung mit sich bringen könnten.

Zusammen mit den Gastbeiträgen vieler am Nutzenbewertungsverfahren beteiligter Parteien leistet der Report einen objektivierenden und wissenschaftlich fundierten Beitrag zu den fortlaufenden Diskussionen sowie zur möglichen Weiterentwicklung der Nutzenbewertung in Deutschland. Erneut geht der Report dabei verschiedenen „AMNOG-Mythen“ nach und fragt beispielsweise, ob eine Rückwirkung des Erstattungsbeitrages nachhaltige Einsparungen für die gesetzlichen Krankenversicherungen mit sich bringen würde.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.
 

"Unser Handbuch hat zuvorderst den Zweck, dass Sie das durch STROKE OWL erzeugte Wissen benutzen, um auch in Ihrer Region Schlaganfall-Lotsen auf den Weg zu bringen." – Dr. Michael Brinkmeier, Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

22.12.2021


 

In Deutschland und in den westlichen Industrienationen zählt der Schlaganfall zu den häufigsten Erkrankungen und steht an dritter Stelle der Todesursachen. Bis heute fehlen im Gesundheitswesen fallbezogene Ansprechpartner, die Patienten und Angehörige nach dem Schlaganfall begleiten sowie beratend und koordinierend zur Seite stehen.

In dem vom Innovationsfonds geförderten großen Schlaganfall-Lotsen-Projekt STROKE OWL hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ein neues Versorgungsmodell für Schlaganfall-Patienten entwickelt. Die Schlaganfall-Lotsen arbeiten nach einem strukturierten Care und Case Management-Prozess und sind verlässliche Ansprechpersonen für die Betroffenen.

Das Handbuch Schlaganfall-Lotsen fasst erstmals die vielfältigen Erfahrungen, die in der vierjährigen Laufzeit des STROKE OWL-Projekts gesammelt wurden, in kompakter Form zusammen. Die Arbeitsweise der Lotsen, ihre Aufgaben und Qualifikation werden darin ausführlich beschrieben. 

"Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat ein klares Zeil: Bis zum Ende des Jahrzehnts hat jede und jeder von einem Schlaganfall Betroffene Zugang zu einem Schlaganfall-Lotsen. Das werden wir schaffen. Helfen Sie mit, dieses Ziel noch schneller zu erreichen!" – Dr. Michael Brinkmeier, Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
 

Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Die neuen Reporte der DAK: 
 

Gesundheitsreport 2021 
(Schwerpunkt: Coronakrise und Digitalisierung)

Kinder- und Jugendreport 2021
(Schwerpunkt: Suchterkrankungen)

17.12.2021


Gesundheitsreport 2021

Der jährlich erscheinende Gesundheitsreport analysiert die Daten zur Arbeitsunfähigkeit aller bei der DAK-Gesundheit versicherten Berufstätigen. Er bietet damit einen verlässlichen Überblick über das Krankheitsgeschehen in der Arbeitswelt. Regelmäßig stellt die DAK-Gesundheit dar, welche Krankheiten die größte Rolle gespielt haben, und untersucht geschlechts-, alters-, branchen- und regionalspezifische Besonderheiten.

Schwerpunkt: Coronakrise und Digitalisierung

In der Pandemie stand auch die ambulante ärztliche Versorgung vor großen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund haben viele Akteure des Gesundheitssystems verstärkt Erfahrungen mit telematischer und digitaler Versorgung gesammelt. Während ärztliche Leistungen deutlich weniger in Anspruch genommen wurden, stieg für moderne Elemente der gesundheitlichen Versorgung die Nachfrage an.

Was können wir aus der Coronakrise für das Gesundheitswesen lernen und dauerhaft in das System übernehmen? Wie werden die neuen Wege der ambulanten medizinischen Versorgung von den Beschäftigten bewertet, etwa die während der Krise eingeführte telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen? Welche Innovationen der Coronakrise führen bei den Erwerbstätigen zu Erleichterungen bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen?

Mit dem Gesundheitsreport 2021 möchten wir diese Fragen aus der Erfahrungswelt und Perspektive der Berufstätigen beschreiben. Dazu wurden mehr als 7.000 Beschäftigte im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt und Einschätzungen von Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitssystem eingeholt.

Kinder- und Jugendreport 2021

Der regelhaft erscheinende Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit analysiert die Daten aller bei der Krankenkasse versicherten Kinder bis 17 Jahren. Die Studie dokumentiert, welche Krankheiten im Kindesalter besonders häufig diagnostiziert bzw. behandelt werden und untersucht geschlechts-, alters- und versorgungsspezifische Besonderheiten. Die Analysen greifen dabei auf Daten von rund 800.000 Kindern und Jugendlichen aus den Jahren 2018 bis 2020 zurück und bieten damit einer der bislang umfangreichsten Untersuchungen zur Kindes- und Jugendgesundheit in Deutschland.

Schwerpunkt: Suchterkrankungen

Die COVID-19-Pandemie ist das nicht nur gesundheits-, sondern auch gesellschaftspolitisch alles bestimmende Thema der Jahre 2020 und 2021. Das Wissen über die Häufigkeit von COVID-19-Fällen und deren Verbreitung auch unter bzw. durch Kinder und Jugendliche steigt kontinuierlich. Bislang ist noch wenig darüber bekannt, wie sich die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen unabhängig der vergleichsweise wenigen COVID-19-Fälle entwickelt hat. Haben Kinder und Jugendliche während der Pandemie häufiger oder seltener einen Arzt aufgesucht? Wurden auf erforderliche Gesundheitsuntersuchungen oder Impfungen aus Angst vor einer Ansteckung in der Arztpraxis verzichtet oder wurden entsprechende Arztbesuche verschoben? Und welche Auswirkungen hat die Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen? Fragen, auf die der Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit Antworten liefert.

Neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie stehen Suchterkrankungen im Mittelpunkt des vierten DAK Kinder- und Jugendreportes. Der Report zeigt, dass neben einer Adipositas insbesondere Reaktionen auf psychische Belastungen während der Pandemie häufiger als in den Vorjahren Grund für einen Arztbesuch waren. Entwicklungsverzögerungen wie Sprach- und Sprechstörungen, aber auch diagnostizierte Depressionen haben in 2020 zugenommen. Depressionen im Kindes- und Jugendalter stellen wiederum einen größeren Risikofaktor dar, als an einer Alkohol- oder Tabakabhängigkeit zu leiden.

Abgabe, Kauf und Bewertung psychotherapeutischer Praxen

23.11.2021


 

Der Prozess der Praxisübergabe einer vertragspsychotherapeutischen Praxis ist ein komplexes Unterfangen.

Bei Verkauf und Kauf sind die Fragen dieselben:

  • Wie kann und sollte der Übergabeprozess gestaltet werden?
  • Welche Handlungsalternativen gibt es?
  • Wie läuft das Verfahren vor dem Zulassungsausschuss?
  • Besteht die Gefahr, dass der Vertragsarztsitz verloren geht?
  • Müssen Interessent und Abgeber einen Kaufvertrag abschließen und welche Regelungen sollte ein solcher enthalten?
  • Wie lässt sich der Wert einer Praxis ermitteln?
  • Welche steuerrechtlichen Auswirkungen hat der Verkauf bzw. der Kauf einer Praxis?
 

Die Neuerscheinung "Abgabe, Kauf und Bewertung psychotherapeutischer Praxen" richtet sich nicht nur an Verkäufer und Käufer psychotherapeutischer Praxen. Praxisinhaber erfahren, wie sie den Wert ihrer Praxis steigern können und verschaffen sich durch frühzeitiges Herangehen an das Thema mehr Chancen und Handlungsspielraum beim Verkauf.

Die vollständig überarbeitete Zweitauflage berücksichtigt selbstverständlich die Gesetzesänderungen der letzten Jahre sowie die aktuelle Rechtsprechung.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

DAK Pflegereport 2021
Junge Menschen und Pflege – Einstellungen und Erfahrungen nachkommender Generationen


05.11.2021

„Pflegende Angehörige wurden bei der jüngsten Pflegereform der Bundesregierung zu wenig berücksichtigt und das, obwohl ihr Einsatz gerade in der Pandemie unverzichtbar war. Die Politik sollte sich nach der Bundestagswahl stärker den Bedürfnissen der jungen Pflegenden und der großen Zahl der pflegenden Angehörigen widmen“, sagt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.



Von den mehr als vier Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden über die Hälfte zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Dabei wird kaum gesehen, dass auch viele junge Menschen bei der Pflege von Geschwistern, Eltern oder Großeltern zu Hause unterstützen. Der Pflegereport 2021 der DAK-Gesundheit rückt diese Generation der jungen Pflegenden in den Mittelpunkt und will an der Stelle auch politische Impulse setzen. Denn pflegende Angehörige wurden von der Bundesregierung auch bei der jüngsten Pflegereform zu wenig berücksichtigt. Dabei hat gerade die Corona-Pandemie diesen jungen Menschen bei der Pflege ihrer Angehörigen sehr viel abverlangt. Der DAK-Pflegereport 2021 skizziert in qualifizierten Einzelinterviews die vielfältigen Pflegeaufgaben der nachkommenden Generationen, deren Einstellungen und Erfahrungen.

Ergänzend dazu ist erneut eine Bevölkerungsbefragung Teil dieses Pflegereports. Die Ergebnisse zeigen eine große Bereitschaft in der jungen Bevölkerung, Aufgaben der Pflege von Angehörigen zu übernehmen und zwar unabhängig von Alter und Einkommen. 83 Prozent der Befragten geben an, positive Erfahrungen im Zusammenhang mit der Übernahme von Sorge- und Pflegeaufgaben gemacht zu haben – Frauen noch häufiger als Männer. Zudem verdichtet sich die Online-Befragungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DAK-Pflegestützpunkte zu einem Appell an die Politik: Den Themen Pflege und junge Pflegende sollte ein höherer Stellenwert eingeräumt werden!

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.
 

„Es geht nicht ohne Frauen in einer zukunftsfesten Medizin und das soll auch so sein. Wir wollen mit diesem Herausgeberband die unterschiedlichen Akzente der Debatte um Frauen in der Medizin bündeln und damit ein sichtbares Zeichen setzten“, erläutert Prof. Dr. Sylvia Thun, Mitherausgeberin des Buches „Frauen in der digitalen Zukunft der Medizin und Gesundheitswirtschaft“.

14.10.2021



Wir laden Sie herzlich zu unserer digitalen Buchvorstellung am 28.10.2021 von 10:00 Uhr – 10:45 Uhr ein!

Das Herausgeberteam, Prof. Dr. Sylvia Thun, Prof. Dr. Stefan Heinemann und Jana Aulenkamp, stellt die Inhalte und Erkenntnisse der Neuerscheinung „Frauen in der digitalen Zukunft der Medizin und Gesundheitswirtschaft – Karrieregerechtigkeit, Gendermedizin, (She) Health, Diversity“ vor und diskutiert live mit Mitautoren, Presse und anderen Zuhörern.

In dem Buch setzen sich über 60 Autorinnen und Autoren aus den unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens mit strukturellen wie anwendungsnahen Fragestellungen aus diesem facettenreichen Themenfeld instruktiv und kritisch auseinander. Mit diesem Werk wird im deutschsprachigen Raum ein in dieser Breite bisher einmaliges Kompendium vorgelegt, welches sich mutig und lösungsorientiert dem Thema annimmt und dabei auf die Vielzahl von Perspektiven und wissenschaftlichen Disziplinen setzt. Zu den thematischen Facetten zählen unter anderem: Frauen in der gegenwärtigen Medizin und Gesundheitswirtschaft, Ethik der Geschlechtergerechtigkeit, Frauen und eHealth und Frauen in der Gesundheitspolitik.

Weitere Informationen zur kostenlosen Live-Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: www.medhochzwei-online-akademie.de
 

Vom preisgekrönten Medienexperten Thomas Feibel für 
starke und medienbewusste Kinder zwischen 8 und 13 Jahren.


29.09.2021


 

In den Mitratekrimis rund um die berühmten YouTube-Zwillinge Hilda & Hulda ermitteln die beiden als Internetdetektivinnen, wenn es um Fälle von Cybermobbing, Fake News, Fotos im Netz oder Abzocke geht. Denn auch in der Welt der YouTube-Stars ist nicht alles Gold, was glänzt. Die Bücher steigern spielerisch mit kleinen Rätseln und Aufgaben die Medienkompetenz, fördern die Konzentration sowie die Lesefähigkeit und machen noch dazu Spaß – idealer Lesestoff für zu Hause und für den Schulunterricht. Für den Einsatz in der Schule gibt es außerdem passendes, professionelles und praxiserprobtes Begleitmaterial zum Downloaden

Mobbing im Internet? Das geht gar nicht, finden Hilda und Hulda. Als berühmte YouTube-Stars wissen sie, welche spannenden und abwechslungsreichen Facetten Soziale Netzwerke mitbringen, aber genauso kennen sie auch die Gefahren. In ihrem ersten Abenteuer gehen die beiden dem Thema "Cybermobbing" auf den Grund.
Eine Leseprobe finden Sie hier.

Speisen aus der Gerüchteküche kennen die Zwillinge nur zu gut. Daraus kann schnell mehr werden, wissen die zwei Spürnasen. Wenn das World Wide Web ins Spiel kommt, werden die „falschen Wahrheiten“ rasend schnell vielen Menschen vermittelt und sind nur noch schwer aus der Welt zu schaffen. In ihrem zweiten Abenteuer ermitteln sie in Sachen "Fake News".
 

Hier geht's zum Video-Interview mit dem Autor Thomas Feibel!

Weitere Informationen finden Sie im Flyer oder unter www.medhochzweiverlag.de/mitratekrimis

 

Digitale Buchvorstellung und Diskussion zur Neuerscheinung „Zukunft Gesundheit – regional, vernetzt, patientenorientiert“ mit Birgit Fischer, Dr. Hans-Albert Gehle, Rolf Stuppardt und Dr. Helmut Hildebrandt.

Am 1. September 2021, 14 – 14:45 Uhr. Hier kostenlos anmelden.

 

 

Seit langer Zeit orientiert sich die gesundheitliche Versorgung an einzelnen Sektoren. Gesundheit konstituiert sich jedoch darüber, dass die gesundheitlichen Herausforderungen bewältigt werden und die Unterstützung in den verschiedenen Regionen jeweils gut organisiert ist und ineinandergreift.

Es wird in Zukunft darauf ankommen, hier einen konsequenten Schulterschluss all derjenigen regelhaft zu organisieren, die sich regional vernetzen und patientenorientiert um Gesundheit und Krankheit kümmern. Als neues Ordnungselement entstehen so Gesundheitsregionen, die Prävention, Kuration, Rehabilitation und Pflege integrativ steuern.

Der Herausgeberband „Zukunft Gesundheit“ bündelt die Diskussion um die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Namhafte Autorinnen und Autoren steuern ihre Expertise und Perspektive bei und geben u. a. Antworten auf die Fragen:
 

  •     Warum ist die regionale Orientierung für Strukturen, Prozesse und Versorgung wichtig?
  •     Welche Perspektiven ergeben sich für die in Prävention, Kuration, Rehabilitation und Pflege professionell Beteiligten sowie für den öffentlichen Gesundheitsdienst?
  •     Was bedeutet die neue Ausrichtung für Versicherte, Patientinnen und Patienten, für die Bürgerinnen und Bürger in den Regionen?
  •     Was lernen wir aus internationalen Erfahrungen für die regionale, vernetzte und patientenorientierte Ausrichtung?
  •     Welche Erfordernisse ergeben sich für Finanzierung und Kapitalbedarf?
  •     Welche Rolle könnten die Gebietskörperschaften einnehmen?
  •     Was kann der Steuerungsbeitrag der Krankenkassen in einem solchen Konzept sein?
  •     Wie wird der Erfolg gemessen und kann er differenziert honoriert werden?
  •     Tragen Digitalisierung und E-Health zu einem Gelingen der neuen konzeptionellen Ausrichtung bei?


Kooperation und Vernetzung, integrative und interprofessionelle Patientenorientierung gewinnen schon jetzt in der Praxis an Bedeutung und die gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen wie auch die technisch-logistischen Infrastrukturen lassen vieles bereits zu. Es fehlt jedoch an einigen Stellschrauben, um die Beteiligten regelhaft auf den Weg einer Neuausrichtung des deutschen Gesundheitssystems zu bringen.

Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck vom Buch und diskutieren Sie mit Birgit Fischer, Dr. Hans-Albert Gehle, Rolf Stuppardt und Dr. Helmut Hildebrandt über die Zukunft der Gesundheit.

Am 1. September 2021, 14 – 14:45 Uhr. Hier kostenlos anmelden.


Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

Digitalisierung in der Pflege

Auswahl und Einsatz innovativer Pflegetechnologien in der geriatrischen Praxis


12.08.2021

Die Digitalisierung der Pflege schreitet immer weiter voran. Dieses Buch stellt spezielle digitale, sensorgestützte Lösungen für Settings der geriatrischen Pflege vor. Dabei sind vor allem Lösungen im Blick, die Pflegeprozesse zu Diabetes, Demenz, Mobilität, Vitalzeichen, Harnkontinenz und Dekubitus betreffen.

Herausforderungen bei der Auswahl der Technologien sowie die Auswirkungen digitaler Assistenzsysteme auf Kernprozesse der Pflege werden beleuchtet. Es findet eine Bewertung dieser digitalen Systeme in ökonomischer und fachlicher Hinsicht statt. Auch ein ethisches Reflexionsmodell sowie mögliche Geschäftsmodelle werden vorgestellt. Da durch Einsatz digitaler Technik viele neue Daten gewonnen und ausgewertet werden können, werden zudem Anforderungen an und Möglichkeiten für die Einbettung dieser in elektronische Pflegekurven innerhalb der bestehenden Informationssysteme vorgestellt.

Bettig, Frommelt, Maucher, Schmidt, Thiele (Hrsg.):
Digitalisierung in der Pflege
Auswahl und Einsatz innovativer Pflegetechnologien in der geriatrischen Praxis
Softcover | 1. Auflage | IX, 156 Seiten | ISBN 978-3-86216-826-2 | 44,99 €


Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Das eJournal für Entscheider zu Rechtsfragen im Gesundheitswesen
Mit Demenz umgehen – Grundlagen, Kommunikation, Hören, Selbstfürsorge

18.06.2021

Das eJournal erscheint sechsmal im Jahr (Januar, März, Mai, Juli, September, November) und behandelt rechtliche Fragestellungen aus den verschiedenen Rechtsgebieten, wie Arbeitsrecht, Haftungsrecht, Krankenhausrecht, Pflegerecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Verwaltungsrecht, Strafrecht, Datenschutzrecht, IT-Recht und Zivilrecht, die für das Gesundheitswesen und insbesondere Krankenhäuser und den weiteren Pflegeeinrichtungen relevant sind.

Nachdem die Juristische Fachinformation Pflege- & Krankenhausrecht (PKR) nach 24 erfolgreichen Jahren im Januar 2021 mit Heft 1/24. Jahrgang eingestellt wurde, wollten die Autoren und Schriftleiter neue Wege mit einem neuen Verlag gehen.

Entstanden ist daraus ein neues Konzept mit einem echten Mehrwehrt für die Leser: Das eJournal mit seiner Verbindung aus digitaler Zeitschrift, einem zusätzlichen Newsletter, einer umfassenden aktuellen Rechtsnormensammlung und ergänzenden Video- und Podcastbeiträgen.

Die wichtigsten Vorteile:

Das eJournal

  •     kann schnell auf aktuelle Themen reagieren,
  •     kommt durch kurze, gut strukturierte und lesbare Beiträge schnell auf den Punkt,
  •     leistet den Transfer von Wissenschaft und Theorie in die Praxis und ist
  •     überall mobil verfügbar.


Kurzzusammenfassungen, zusätzliche Keywords, Zwischenüberschriften und Grafiken sorgen für eine gute Lesbarkeit und Verständlichkeit der Beiträge.

Neben wissenschaftlich fundierten, aber für die Praxis aufbereiteten Beiträgen, beinhaltet das eJournal aktuelle Neuerungen, eine umfassende Rechtssprechungssammlung mit Leitsätzen und Fundstellen, Fragen aus der Praxis, die kurz und prägnant beantwortet werden, und aktuelle Buchbesprechungen.

Healthcare & Hospital Law wendet sich an die Managementebene in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Daneben richtet sich das eJournal an Rechtsanwälte und Berater, an Hochschulen für Studiengänge im KH-Management, Pflegemanagement, Healthcare etc., an Fachschulen und Ausbildungsstätten, an Verbände und Institutionen sowie Gerichte, Krankenkassen und Krankenversicherungen.

Erscheinungsweise: 6 Mal im Jahr

Die erste Ausgabe können Sie hier kostenlos lesen!

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Kostenlose Online-Seminare für Angehörige und Pflegende

Mit Demenz umgehen – Grundlagen, Kommunikation, Hören, Selbstfürsorge


17.06.2021

In den von der Veronika-Stiftung geförderten Online-Seminaren werden wichtige Grundlagenthemen umfassend und leicht verständlich von Expertinnen und Experten für Angehörige von Menschen mit Demenz oder professionell Pflegende aufgearbeitet. Die Referenten führen 60 Minuten durch ihren jeweiligen Themenbereich und stellen Videosequenzen vor, die realistischen Alltagssituationen nachempfunden sind, um so anhand authentischer Beispiele mögliche Lösungsstrategien zu erläutern und hilfreiche Anregungen zu geben. Alle Referenten stehen nach ihrem Vortrag noch für Fragen bereit.

Die Termine:

22. Juli 2021, 15:30 Uhr
Hören, Schwerhörigkeit und Demenz:
Hören bestimmt die Teilhabefähigkeit von Menschen mit Demenz. Ist die Hörfähigkeit eingeschränkt, dann wird der Mensch aus Gesprächen und gemeinsamen Unternehmungen ausgeschlossen. Doch man kann das Hören auch therapeutisch anwenden und z. B. über das Hören bekannter Musikstücke den Menschen mit Demenz ein Stückweit aktivieren. Prof. Dr. Andreas Fellgiebel vermittelt allgemeinverständlich den aktuellen Wissenstand über (schlecht) Hören und Demenz.

27. Juli 2021, 15:30 Uhr
Was ist Demenz?:
Die Unterschiede des normalen kognitiven Abbaus im Alter und einer Demenz erläutert Dr. Katharina Geschke und sie vermittelt Informationen zum Krankheitsbild Demenz. Wie läuft die Diagnostik demenzieller Erkrankungen ab? Was sind die Symptome einer Demenz? Wie ist der Verlauf einer Demenz? Was können Angehörige tun? Was sind medikamentöse und psychosoziale Behandlungsstrategien?

29. Juli 2021, 15:30 Uhr
Kommunikation mit Menschen mit Demenz:
Im Umgang mit Menschen mit Demenz empfiehlt es sich zu validieren anstatt zu korrigieren und konfrontieren – dies veranschaulichen Dr. Katharina Geschke und Dr. Alexandra Wuttke-Linnemann. Wie kann ich gut Gespräche führen, die meinen Angehörigen nicht frustrieren? Wie kann ich bei herausfordernden Verhaltensweisen gegensteuern? Wie kann ich mir mit guter Kommunikation den (Pflege-)Alltag erleichtern?

3. August 2021, 15:30 Uhr
Selbstfürsorge für pflegende Angehörige:
Pflegende Angehörige und Pflegekräfte sind hohem pflegebezogenem Stress ausgesetzt. Dr. Alexandra Wuttke-Linnemann erläutert, dass und wie man gut auf sich und die eigene geistige und körperliche Gesundheit achten kann. Wo kann man sich Hilfe holen und wie kann man sich seinen Alltag erleichtern? Was ist ein gutes Stressmanagement? Welche Angebote gibt es und wie kann man sich selbst entlasten?

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Online-Seminare werden anschließend in unserer medhochzwei Online-Akademie hochgeladen und stehen für Sie bis zum 30.09.2021 kostenfrei und ab dem 01.10.2021 kostenpflichtig bereit.

 

Alles anders – wie leben mit Demenz?

Der neue Film von und mit Sophie Rosentreter


02.06.2021

Demenz stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch An- und Zugehörige werden im alltäglichen Leben immer wieder mit unbekannten, ungewohnten und ungeahnten Situationen konfrontiert. Wie kann ich mich als Angehörige/r auf die Zukunft vorbereiten, was muss ich wissen und wohin kann die Reise führen?



„Demenz ist noch immer ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Die Diagnose Demenz stigmatisiert und verunsichert. Die DVD von Sophie Rosentreter Alles anders – wie Leben mit Demenz widmet sich in emphatischen Filmen diesem Thema und gibt Anregungen, Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Familien. Aufklärung über Demenzerkrankungen und die Sensibilisierung der Gesellschaft sind nach wie vor wichtig, um der Stigmatisierung zu begegnen.
 Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz und ihre Mitgliedsgesellschaften unterstützen dies und leisten ihrerseits mit der Initiative Demenz Partner einen wichtigen Beitrag.“

– Monika Kaus, Vorsitzende Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.


Betroffene sehen sich zusätzlich zum persönlichen, emotionalen Prozess mit zahlreichen organisatorischen Hürden und Problemen konfrontriert, die im Krankheitsverlauf früher oder später auftreten können. Arztbesuche werden häufiger und müssen geplant werden, der Pflegegrad muss beantragt werden, Leistungsansprüche müssen mit der Krankenkasse abgeklärt werden und vieles mehr.

Der Aufklärungs- und Unterstützungsfilm Alles anders – wie leben mit Demenz? widmet sich in sieben Kapiteln sämtlichen Fragen, die bei An- und Zugehörigen im Verlauf auftreten können. Von den ersten drängenden Fragen zu Beginn über die richtige Kommunikation mit Menschen mit Demenz, die Rolle von Bewegung und Ernährung, die Bedeutung des Glaubens bis hin zur Selbstfürsorge für Angehörige und auch zur zentralen Frage danach, was passiert, wenn die Demenz ein fortgeschrittenes Stadium erreicht. Er liefert umfassende Informationen schnell und unkompliziert auf den Punkt gebracht. Demenzbotschafterin Sophie Rosentreter trifft Experten, Pflegende und Menschen mit Demenz in ihren Wirkstätten, begleitet sie im Alltag und gibt so einen Einblick in verschiedene Betreuungssituationen.

„Der Film Alles anders – wie leben mit Demenz mit Sophie Rosentreter beschreibt in klaren Botschaften und empathischen Bildern, dass Menschen mit Demenz in die Mitte unserer Gesellschaft gehören. Die einzelnen Kapitel zeigen sehr anschaulich, dass ein offener Umgang mit dem Thema und fundierte Aufklärung wichtig sind, um Betroffene und ihre An- und Zugehörigen zu stärken. Die DVD wird ganz sicher dazu beitragen, viele Menschen über die Möglichkeiten der frühen Beratung, der auch kreativen Begleitung und individuellen Unterstützung zu informieren.
Für das KDA ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern und ihnen ein Leben in Würde und in Gemeinschaft zu ermöglichen.“

– Ingeborg Germann, Leiterin Kommunikation des Kuratoriums Deutsche Altershilfe


Im Laufe des Films begegnet Sophie Rosentreter Regina Petri von der Alzheimer Gesellschaft in Wiesbaden, Dr. Dipl.-Psych. Alexandra Wuttke-Linnemann, der Leiterin des Zentrums für psychische Gesundheit im Alter, dem bekannten Experten in allen Fragen rund um das Alter Erich Schützendorf, Swen Staack, dem Vorstand der Deutschen Alzheimergesellschaft, Ralf Oberle, der selbst einmal ein Heim leitete und eine Cateringfirma für Pflegeheime betrieb, Katja Badstöber & Pfarrer Hermann von ADELE (Anlaufstelle für Demenz und Lebensqualität) und dem Fotografen Michael Hagedorn. Sie alle geben Hilfestellungen, klären auf, eröffnen neue Blickwinkel und schenken Hoffnung – sei es für Freunde, den Lebenspartner oder die Kinder. Auch für professionell Pflegende ist der Film hilfreich, da er wertvolle Hinweise gibt, wie man den Pflegealltag erleichtern, aber auch mit neuen Ideen bereichern kann.

„Der Film ist sehr gelungen, liebevoll gemacht, allgemeinverständlich. Er lässt sowohl ausgewiesene, sehr erfahrene Praxisexperten als auch von Demenz Betroffene und ihre Unterstützer zu Wort kommen.
 Ich wünsche dem Film eine große Verbreitung, nicht nur bei Menschen mit Demenz und ihren Unterstützern, sondern im Grunde in allen öffentlichen Institutionen. Auch und vor allem in den Schulen. Denn der richtige Umgang mit Demenz erwächst aus einer Haltung, die möglichst früh im Entwicklungsprozess vermittelt werden sollte.“

– Andreas Fellgiebel, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter des Zentrums für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) in Mainz, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT in Darmstadt.


Die DVD Alles anders – wie leben mit Demenz? – Orientierung und Hilfen für Partner, Familie und Freunde wird gefördert von der Veronika-Stiftung und ist ab dem 8. Juni 2021 beim medhochzwei Verlag erhältlich. Schauen Sie sich gerne hier den Trailer an.

 

Krankenhaus Rating Report 2021

Wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich erneut verschlechtert


02.06.2021// Sperrfrist: 16.06.2021, 10:45 Uhr

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich im Jahr 2019 weiter verschlechtert. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die siebzehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des „Hauptstadtkongress 2021 – Medizin und Gesundheit“ der Öffentlichkeit vorgestellt wird (hier kostenlos anmelden). Er wurde gemeinsam vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit der Bank im Bistum Essen (BIB) und der HIMSS erstellt.

Neben der Analyse wird im „Krankenhaus Rating Report 2021“ ein Zielbild einer modernen Gesundheitsversorgung erarbeitet, das als Richtschnur für die 2020er-Jahre dienen kann. In diesem Zielbild wird die Gesundheitsversorgung ganzheitlich gedacht, von präventiven bis zu kurativen Angeboten und von sehr einfachen bis zu hochkomplexen Spezialangeboten.

Datengrundlage des „Krankenhaus Rating Report 2021“ sind 550 Jahresabschlüsse von Krankenhäusern aus dem Jahr 2018 und 547 aus dem Jahr 2019. Sie umfassen insgesamt 951 Krankenhäuser. Für das Jahr 2020 lagen noch keine Jahresabschlüsse in ausreichender Zahl vor. Der Report wird gemeinsam vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit der Bank im Bistum Essen (BIB) und der HIMSS erstellt.

Dieser Pressemitteilung liegt die Studie "Krankenhaus Rating Report 2021: Mit Wucht in die Zukunft katapultiert" zugrunde. Sie enthält unter anderem zahlreiche grafisch aufbereitete Darstellungen und Krankenhausbenchmarks. Die Studie kann für 349,99 Euro inkl. 7% MwSt. hier bestellt werden (Buch inklusive eBook, ISBN 978-3-86216-830-9; als Jahresband im Abonnement für 324,99 Euro). Sie ist auch als reines eBook erhältlich (297,99 Euro, ISBN 978-3-86216-831-6). Sämtliche Grafiken und Tabellen sind auch separat als Download verfügbar (898,00 Euro, Bestell-Nr. 386216040).

 

So setzen Sie die neue PPP-RL richtig um!


27.05.2021

Das umfangreiche Angebot zur leichten und korrekten Umsetzung der PPP-Richtlinie: Das Praxishandbuch zur Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie (PPP-RL), die On demand-Schulung "PPP-RL – Praxisorientierter Überblick und Nachweisführung" und das praktische Excel-Tool "PPP-RL – Steuerungs-, Planungs- und Nachweissystem" (mit passender Anwendungsschulung).



In den vergangenen Jahrzehnten bestimmte sich die Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik anhand der Psychiatrie-Personalverordnung (Psych-PV). Dieses Instrument wurde zum 1.1.2020 durch die Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie (PPP-RL) abgelöst. Anstelle einer Personalbemessung legt die Richtlinie Mindestpersonalvorgaben fest, deren Einhaltung sanktionsbehaftet nachzuweisen ist. Auch wenn die PPP-RL auf den ersten Blick der Psych-PV ähnelt, sehen sich die Krankenhäuser doch mit einer Vielzahl neuer Regelungsinhalte und einer noch nie dagewesenen Nachweistiefe konfrontiert. Die Richtlinie ist für die Zukunft der Krankenhauslandschaft von größter Bedeutung, denn sie bestimmt die personelle, finanzielle und inhaltliche Weiterentwicklung der Versorgung psychisch erkrankter Menschen maßgeblich.

Dies haben die Herausgeber zum Anlass genommen, die wesentlichen Inhalte und Neuerungen praxisrelevant in einem Handbuch und einer Schulung zusammenzufassen. Die Autoren verfügen über breite und langjährige Erfahrung in ihren Tätigkeitsbereichen und schildern ihre Erfahrungen mit der Richtlinie aus ärztlich-psychologischer, pflegerisch-fachtherapeutischer, ökonomischer und versorgungspolitischer Sicht. Sie vermitteln neben den theoretischen Grundlagen und Rahmenbedingungen der Richtlinie auch konkrete Hilfestellungen und Lösungsvorschläge im Umgang mit dem Regelwerk.
 

Zur korrekten praktischen Umsetzung und erleichterten Planung, Steuerung und Nachweisführung haben die beiden Herausgeber Stefan Günther und Ramon Krüger ein eigenes darauf zugeschnittenes Excel-Tool entwickelt, das zur Berechnung der Mindestpersonalvorgaben, zur detaillierten Datenanalyse und -simulation, zur Kalkulation möglicher Sanktionsmaßnahmen (ab 2022) und zur quartalsweisen Datenermittlung zur Übernahme in die Servicedokumente des IQTIG dient. Zudem umfasst das Excel-Tool verschiedene Planungsfunktionen und Hilfstabellen.

 

Mit dem Daily Lama gestärkt durch Krisen: Resilienz für Kinder


06.05.2021

Besonders Kindern macht die aktuelle Situation rund um Homeschooling, Kontaktbeschränkungen und mangelnde Bewegung immer mehr zu schaffen. Frust, Traurigkeit und Angst machen sich in den Köpfen breit und viele Eltern fühlen sich hilflos und überfordert.

Sarah Rondot ist als Studentin und große Schwester selbst in vergleichbarer Situation von der Corona-Krise betroffen und verpackt in ihrem neuen Buch eine ganze Menge Tipps, wie man mit Krisen umgehen kann. Die neue Abenteuergeschichte des Daily Lama soll Kinder besonders in schwierigen Zeiten unterstützen, sie mit auf eine bunte Fantasiereise nehmen und ihnen so eine Ausflucht bieten. Gleichzeitig hat sie hilfreiche Alltagstipps für Entspannung, Konzentration und Resilienz im Gepäck.

Jetzt zur kostenlosen Buchvorstellung am 26. Mai anmelden – für Eltern, PädagogInnen, PressevertreterInnen und natürlich alle jungen Lama-Fans!



Stark durch Krisen mit dem Daily Lama: Band 3 der Kinderbuch-Reihe handelt davon, "wie Sam sich auf die Bühne traute – von Lampenfieber, Lamachaos und waschechten Wikingern".

„Lass den Kopf nicht hängen“, bekommen Kinder oft von Erwachsenen zu hören. Leichter gesagt als getan! Was tun, wenn man sich schon wochenlang nur zu Hause aufhalten muss, die Schule ausfällt und man seine Freunde nur noch online sieht? Wenn auch die Erwachsenen nicht so richtig wissen, wie man mit einer ungewohnten Situation umgehen kann, die Angst oder Kummer bereitet? Der Daily Lama gibt Antworten ...

... Sam hat eine Rolle im Theaterstück seiner Schule ergattert. Das ist aufregend, denn das heißt, dass er vor vielen Leuten auf der Bühne stehen muss – und das im Wikingerkostüm! Allein beim Gedanken daran schlottern ihm die Knie. Nur gut, dass es den Daily Lama gibt: ein sprechendes Lama, das spezialisiert ist auf alles, was mit Entspannung und Meditation zu tun hat. Sams tiefenentspannter Freund ist zufälligerweise auch der Regisseur des Stücks und mitgebracht hat er gleich eine ganze Bande von Lamas, die Sam und den anderen Kindern der Theater-AG mit Kostümen, Ratschlägen, guter Laune und Pausensnacks zur Seite stehen.

In einer aufregenden Freizeitwoche geht Sams Theater-AG durch zahlreiche kleine und große Krisen und erforscht dabei die Wikinger-Siedlung Haithabu. Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler schöpfen Mut aus ihren Erfolgen und Misserfolgen; sie lernen, sich mehr zu trauen, über ihren Schatten zu springen und stellen am Ende schließlich ein tolles Theaterstück auf die Beine.

Das Buch ist für alle Kinder zwischen 5 und 12 Jahren gedacht, die in schwierigen Situationen Rat brauchen und sich nicht entmutigen lassen wollen: Was hält mich davon ab, nach dem Hinfallen wieder aufzustehen und es noch einmal zu versuchen? Das Zauberwort heißt Resilienz – das kann man sich wie einen seelischen Schutzschild gegen Wind und Wetter vorstellen. Und für diesen Schutzschild können wir einiges tun: Manchmal hilft eine Prise Mut, manchmal ein guter Ratschlag oder aufmunternde Worte – nur aufgeben darf man nicht, das sagt zumindest der Daily Lama.

Auf eine spannende Abenteuergeschichte folgt ein Anhang mit kindgerechten Tipps, Hinweisen und Übungen zum Thema Resilienz von Dr. Barbara Steinhilber. Illustriert ist das gesamte Buch von Saskia Gaymann.

Weitere Details zum Buch finden Sie hier. Oder werfen Sie schon einmal einen Blick in die Leseprobe.

Sie sind außerdem herzlich zur kostenlosen digitalen Buchvorstellung am 26.05.2021 eingeladen. Melden Sie sich direkt unverbindlich an unter: www.medhochzwei-online-akademie.de

 

medhochzwei begrüßt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft als neue Mitherausgeberin des Demenz-Podcasts


05.05.2021
 

„Wir freuen uns, dass die Deutsche Alzheimer Gesellschaft künftig als Herausgeberin mitwirken wird. Dieser schon bewährte Podcast bereitet viele Themen rund um das Thema Demenz mit Kompetenz und Empathie auf.“
 – Sabine Jansen, Geschäftsführerin Deutsche Alzheimer Gesellschaft


Seit 2019 informiert der Demenz-Podcast monatlich über sämtliche Themenfelder rund um Demenz und bietet so ganz konkrete Unterstützung für An- und Zugehörige und Pflegekräfte von Menschen mit Demenz. In jeder Folge widmet sich die Autorin und Moderatorin Christine Schön mit gleich mehreren Expertinnen und Experten in etwa 30 Minuten einem Schwerpunktthema: z. B. Beginn & Diagnose, Kommunikation, Selbstfürsorge, Rechtliches, Sinn & Sinnlichkeit, Wechsel ins Pflegeheim, mit Demenz im Krankenhaus, Literatur, Kunst- und Musiktherapie.

"Als ich vor einigen Jahren den Demenz-Podcast konzipierte, hoffte ich, damit möglichst viele Menschen zu erreichen und auf starke Partner an meiner Seite. Beides ist wahr geworden: Die Rückmeldungen der Hörerinnen und Hörer berühren mich sehr und dass nun eine so wichtige Institution wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Mitherausgeberin ist, erfüllt mich mit Stolz und Freude."
– Christine Schön, Hörfunkautorin und Redakteurin des Demenz-Podcasts.


Christine Schön bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung als Hörfunkautorin zum Schwerpunkt Alter und Demenz mit ein und erreicht mit ihrer ruhigen, kompetenten und verständnisvollen Art mit dem Demenz-Podcast mittlerweile schon mehr als 10.000 Abonnentinnen und Abonnenten. Seit dem 1. Mai 2021 ist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Mitherausgeberin des Podcast. Unter ihrem Namen engagieren sich im gemeinsamen Bundesverband 137 Selbsthilfeorganisationen für ein besseres Leben mit Demenz, indem sie Unterstützung und Beratung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anbieten.

„Vor zwei Jahren sind wir als Verlag mit dem Format 'Demenz-Podcast' neue Wege gegangen. Von Anfang an waren wir begeistert von Christine Schöns Idee, Angehörigen und Pflegenden von Menschen mit Demenz in Form eines Podcasts Rat und Hilfestellung zu geben. Dass der Demenz-Podcast den 2. Preis beim Open Innovation Wettbewerb von digiDEM Bayern gewonnen hat, ist eine schöne Bestätigung unseres gemeinsamen Tuns.“
– Julia Rondot, Geschäftsführerin medhochzwei Verlag.


Den Demenz-Podcast finden Sie auf allen gängigen Plattformen oder unter
www.demenz-podcast.de

 

DiGA – Rechtliche Grundlagen, innovative Technologien und smarte Köpfe


28.04.2021

Durch das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) und die Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) in die Versorgung zu integrieren. Mit dem DVG wurde bereits die Grundlage für den Leistungsanspruch der Versicherten auf Versorgung mit digitalen Gesundheitsanwendungen geschaffen. Und mit der DiGAV und dem Leitfaden des Bundesinstituts für Arzneimittel werden nun weitere Bausteine gelegt, damit die „App auf Rezept“ zügig Bestandteil der Versorgung werden kann.

Das Buch "Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) – Rechtliche Grundlagen, innovative Technologien und smarte Köpfe" gibt erstmalig einen systematischen Überblick über das Themenfeld Digitale Gesundheitsanwendungen und zeigt neben den Technologien vor allem auch die smarten Köpfe hinter den Technologien auf. Nach einer Einführung in das Themenfeld werden die rechtlichen Rahmenbedingungen in kurzer Form zusammengefasst. Das Bewertungsverfahren, die Themen Datenschutz und Datensicherheit werden beschrieben und es wird ein Ausblick auf die Versorgungsrealität gegeben. Im zweiten Teil des Buches werden die Perspektiven der einzelnen Akteure näher betrachtet – insbesondere die der Krankenversicherung als Kostenträger, der Ärzteschaft, der pharmazeutischen Industrie sowie von einschlägigen Spitzenverbänden. Im letzten Teil des Buches geht es schließlich um die Köpfe hinter den Technologien, die in Form von Interviews Einblicke in ihre digitalen Gesundheitsanwendungen geben.

Das Herausgeberwerk von Prof. Dr. Alexandra Jorzig und Prof. Dr. David Matusiewicz ist unter Mitarbeit und durch die gesammelte Expertise zahlreicher Autorinnen und Autoren entstanden und wendet sich daher wegen seiner für die gesamte Gesundheitsbranche zukunftsrelevanten Thematik an einen breiten Leserkreis: u. a. an Gründer, Entrepreneure und Investoren in der Digital Health Branche, an Entscheider, Führungskräfte und Fachexperten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, an Hochschulen und Studierende sowie an die Gesundheitspolitik und Institutionen.

Weitere Informationen finden Sie auch im Flyer.

 

„Sonja Marschall gelingt es mit 'Mateo und die Körperpolizei', das Thema Allergien für Kinder verständlich zu vermitteln und zugleich Mut für einen zuversichtlichen Umgang mit allergischen Erkrankungen zu machen.“ 
– Prof. Dr. Christian Vogelberg von der Universitätsklinik Carl Gustav Carus in Dresden, der bei dem Projekt als wissenschaftlicher Fachbeirat mitgewirkt hat.

Kinder sind aufgrund ihres schwächeren Immunsystems sensibler für sogenannte Fremdstoffe und deshalb anfälliger für allergische Erkrankungen. Häufige Auslöser sind auch in dieser Altersgruppe Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, Pollen, Tierallergene und Insektengift. Den Ergebnissen einer Studie des Robert-Koch-Institus zufolge lag der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die mit Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen diagnostiziert wurden, bei 24 %. Somit gehören Allergien zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Heranwachsenden. Typisch für Allergien in dieser Altergruppe ist es, dass sich die Ausprägung und Verläufe noch stark verändern oder sogar ganz zurückbilden, so Prof. Dr. Christian Vogelberg, Universitätsklinik Carl Gustav Carus, Dresden.

Die Zwillinge Mateo und Sofia wachen morgens ganz gespannt auf, denn heute ist ihr erster Schultag. Doch als Mateo während des gemeinsamen Frühstücks mit der Klasse plötzlich merkt, dass er kaum noch Luft bekommt, muss die Lehrerin einen Rettungswagen rufen, der Mateo in ein Krankenhaus bringt. Was ist los?

Mateo wird von einer Ärztin untersucht, die feststellt, dass der Grund für seine Luftnot eine Allergie gegen Erdnüsse ist. Nach einigen weiteren Untersuchungen versteht Mateo nach und nach immer besser, was eine Allergie überhaupt ist und und welche Rolle seine Körperpolizei dabei spielt. Später lernt er Luisa kennen, die – wie er selbst – Allergien hat. Mateo erfährt von ihr, dass es verschiedene Formen gibt und was in unterschiedlichen Fällen hilft. Am Ende wird ihm auch klar: Niemand kann etwas für seine Allergie.

Das Buch „Mateo und die Körperpolizei“ thematisiert viele Fragen und Sorgen, die Kindern im Umgang mit langen, chronischen Erkrankungen, wie beispielsweise Allergien, begegnen.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie auch im Flyer. Eine Leseprobe finden Sie hier.

 

Kostenlose digitale Buchvorstellung und Podiumsdiskussion
zum Buch „Rethink Healthcare – Krise als Chance!“


19.04.2021
 
Wir laden Sie herzlich zur Vorstellung unserer Neuerscheinung am 21.04.2021 um 15 Uhr durch die beiden Herausgeber ein.

Prof. Dr. Stefan Heinemann, Prof. für Wirtschaftsethik an der FOM Hochschule u. Sprecher der Ethik Ellipse Smart Hospital der Universitätsmedizin Essen.
Prof. Dr. David Matusiewicz, Prof. für Medizinmanagement und Dekan für den Hochschulbereich Gesundheit & Soziales an der FOM Hochschule.

In einer neuen Gesundheitswelt wollen wir alle krisenfest und mit verfügbarer, bezahlbarer, sicherer und emphatischer Spitzenmedizin gemeinsam durch ein würdiges Leben gehen – Doch wie kann das gelingen?

„Rethink Healthcare – Krise als Chance!“ bietet eine multiperspektivische Reflexion auf ein durch die Corona-Krise einschneidendes Jahr 2020 und die resultierenden Chancen für die Welt der Gesundheit im 21. Jahrhundert.

Welche Strukturen sind angemessen, welche Strategien erfolgversprechend, wie lässt sich Akzeptanz erzeugen und Geschwindigkeit halten, eine ausgewogene Finanzierung sichern und Menschenleben, Gesellschaft und Wirtschaft schützen? Welche Rolle können und sollen digitale Technologien dabei spielen und wie wird die bereits laufende digitale Transformation des Gesundheitswesens durch die Coronakrise geprägt? Wie sind die aktuellen und erwartbaren Krisen vor dem Hintergrund ihres Veränderungspotenzials für die Gesundheitswirtschaft einzuordnen?

Renommierte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medizin und Gesundheitswirtschaft haben Ihre Erkenntnisse in anregenden Beiträgen verarbeitet und im diesem Band zusammengetragen.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

In der anschließenden Diskussion hören wir folgende Statements:
Patricia Beck, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FOM Hochschule
Prof. Dr. Jan P. Ehlers, Vizepräsident der Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen
Prof. Dr. Ulrike Hellert, Prof. für Arbeitspsychologie an der FOM Hochschule
Prof. Dr. Gerald Lux, Prof. für Gesundheits- und Sozialmanagement an der FOM- Hochschule
PD Dr. med. Thomas Zeiler, Ärztlicher Geschäftsführer des DRK Blutspendedienstes West

Hier kostenlos anmelden!

 

Kodierung und Medizincontrolling: Die Kodierleitfäden und Kodierhilfen 2021


24.03.2021

Kompakt, praxisnah und leicht verständlich – So geht Kodierung!

Die Neuauflagen der bewährten Kodierleitfäden aus dem Bereich Pneumologie, Viszeralchirurgie, Intensivmedizin, Gastroenterologie, Neuromodulation, Kardiologie, Angiologie, Hämatologie/Onkologie sowie Psychiatrie und Psychosomatik stellen sämtliche Änderungen für das Jahr 2021 dar. Erstmalig in der Buchreihe sind die beiden Kodierleitfäden zur Gastroenterologie und zur Neuromodulation erschienen.

Bewährte Autoren bieten als ausgewiesene Experten erneut ausführliche Zusammenstellungen der möglichen Kodiervarianten und zahlreiche Hinweise zur korrekten Kodierung als auch zur richtigen Verschlüsselung medizinischer Fälle. Als ideale Ergänzung sind die Kodierhilfe Kardiologie 2021 und die Kodierhilfe Intensivmedizin 2021 erschienen. Die praxisnahen Kodierhilfen für den Alltag im Bereich Kardiologie und Intensivmedizin enthalten die häufig verwendeten Diagnosen und Prozeduren nach ICD-10 und OPS, sortiert nach Themengebieten inklusive aller Neuerungen für 2021.

Umfangreiches Praxiswissen bieten auch die medhochzwei Online-Seminare zum DRG- & PEPP-System 2021. Eignen Sie sich ganz einfach und umfassend alle Skills zur Kodierung mit unseren Schulungen zum Kodieren in der Intensivmedizin, Hämatologie/Onkologie, Kardiologie und Angiologie sowie Psychiatrie und Psychosomatik an. Die Experten Dr. med. Markus Thalheimer, Dr. med. Kristina Siam, Prof. Dr. med. Lutz Frankenstein und Dr. med. Tobias Täger bringen Sie auf den neusten Stand und geben Ihnen ein Update für 2021.

 

Komplett überarbeitete Neuauflage:

Praxiskommentar von Prof. Dr. Gerhard Igl zum Pflegeberufegesetz


05.03.2021

Gerhard Igl:
Gesetz über die Pflegeberufe (Pflegeberufegesetz – PflBG). Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung (PflAPrV) Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV). Praxiskommentar.

3., neu bearbeitete Aufl. XVIII, 756 Seiten. Softcover. 84,99 €.
ISBN 978-3-86216-817-0.


Das Gesetz über die Pflegeberufe und die dazugehörige Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung sowie die Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung traten am 1. Januar 2020 in Kraft. Das Gesetz und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sind an einigen Stellen bereits geändert worden.

In der 3. Auflage werden diese Änderungen berücksichtigt. Weiter werden die Kommentierungen in verschiedenen Punkten ergänzt und vertieft und Hinweise aus der Praxis eingearbeitet. Prof. Dr. Gerhard Igl kommentiert praxisorientiert und verständlich und bietet einen schnellen und fundierten Einstieg in das PflBG, die PflAPrV, die PflAFinV und die damit zusammenhängenden Rechtsfragen.

Auch erhältlich als epub oder in der medhochzwei Online-Bibliothek.

 

4. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung

Anders als patientenzentriert und integrativ zu behandeln, darf sich nicht lohnen – Dazu bedarf es zielgerichteter, handfester Anreize


03.03.2021

Allseits anerkannt ist es, dass im Gesundheitswesen keine Erkenntnisprobleme vorlägen, sondern erhebliche Umsetzungsprobleme mit Fehlanreizen. Anders als patientenzentriert und integrativ zu behandeln, dürfe sich nicht mehr lohnen – so eine zentrale Aussage des hoch kompetent und gemischt besetzten vierten Heidelberger Forums Gesundheitsversorgung, das am 25. Februar 2021 erstmals als reine Digitalveranstaltung unter der Moderation von Rolf Stuppardt, Herausgeber der Welt der Krankenversicherung, und Dr. Annette Mehler, Senior Manager Institutional Affairs bei Abbott GmbH & Co. KG, stattfand.

Unter der Überschrift Gesundheit und Pflege nachhaltig neu gestalten wurde eine Debatte aufgegriffen, die seit Mitte letzten Jahres intensiv und offen in WELT DER KRANKENVERSICHERUNG geführt wird. Wie kann eine vernetzte, integrierte, durchlässige und letztlich konsequent patientenorientierte Versorgung mehr zur Regel werden als bisher?

Da viele Behandlungsanlässe in Deutschland mit dem Gang zum Haus- oder Facharzt erledigt zu sein scheinen, bedürfe es eines stringenten Rahmens mit handfesten Anreizen, um überhaupt ein Stück weit Bewegung in ein interessenbesetztes Gesundheitswesen zu bringen, das seit gefühlten Ewigkeiten preis- und institutionenfixiert sei, aber eben nicht regional patientenzentriert und auf der grünen Wiese nicht neu gebaut werden könne.

Die Zukunft von Gesundheit und Pflege müsse regional vernetzt und konsequent patientenorientiert aufgestellt werden, so das Fazit des 4. Heidelberger Gesundheitsforums. Die Diskussion wird weitergehen. Für den Sommer kündigt der medhochzwei Verlag die Herausgabe eines Buches zu dieser Thematik an.

Lesen Sie in der vollständigen Pressemitteilung weitere Details zu den einzelnen Vorträgen.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung wird ab dem 9. März 2021 in der medhochzwei Online-Akademie verfügbar sein.

 

Demenz- Podcast gewinnt beim Open Innovation Wettbewerb von digiDEM Bayern


01.03.2021

Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern hatte im Rahmen eines Open Innovation Wettbewerbs dazu aufgerufen, sich mit digitalen Lösungen für Menschen mit Demenz, pflegende Angehörige, interessierte Bürger*innen und ehrenamtliche Helfer*innen zu bewerben. Eine Experten-Jury hat nun die Gewinner ausgewählt.
 

Den zweiten Platz gewann der Demenz-Podcast. Der monatlich erscheinende, kostenlose Podcast des medhochzwei Verlags versorgt Angehörige und Pflegende mit vielfältigen Informationen rund um das Thema Demenz. Jede Sendung behandelt einen Schwerpunkt und dauert etwa 30 Minuten.

Die neue Folge: Kunst ist Lebenselixier und Inspiration, bringt Farbe, Freiheit und Offenheit ins Leben.

Heute erscheint die neue Folge mit dem Titel „Kunst und Demenz“. Christine Schön informiert in dieser zweiteiligen Folge über Angebote für Menschen mit Demenz in Museen und anderen Institutionen. Sie spricht mit Jacqueline Hoffmann-Neira von der Gemäldegalerie in Berlin, die dort Führungen für Menschen mit Demenz anbietet und zeigt, wie schön es sein kann, Kunst gemeinsam zu genießen. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit dem Kunsttherapeuten und Gerontologen Michael Ganß.

Ab sofort überall, wo es Podcasts gibt, oder unter www.demenz-podcast.de

Dort finden Sie außerdem alle bisher erschienenen Folgen zu zahlreichen alltagsnahen Themen informativ und ansprechend aufgearbeitet, wie beispielsweise Beginn & Diagnose, Kommunikation, Selbstfürsorge, Hören, Rechtliches, Sinn & Sinnliches, Wechsel ins Pflegeheim, Coronavirus, Literatur, Sport, Krankenhaus und vieles mehr.

 

Jetzt neu erschienen:

DAK Kinder- und Jugendreport 2020

Schwerpunkt Corona-Pandemie: Folgen für die Krankenhausversorgung von Kindern und Jugendlichen

26.02.2021

Greiner/Batram/Hasemann/Witte
116 Seiten. Softcover. € 19,99. ISBN 978-3-86216-741-8


Der jährlich erscheinende Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit analysiert die Daten aller bei der Krankenkasse versicherten Kinder bis 17 Jahren. Die Studie dokumentiert, welche Krankheiten im Kindesalter besonders häufig diagnostiziert bzw. behandelt werden und untersucht geschlechts-, alters- und versorgungsspezifische Besonderheiten.
Der Report ist damit die bislang umfangreichste Untersuchung zur Kindesgesundheit auf Basis von Sozialdaten der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Analysen greifen dabei auf Daten von rund 800.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahren aus den Jahren 2015 bis 2018 zurück.

Mit dem dritten Kinder- und Jugendreport setzt die DAK-Gesundheit den begonnenen Aufbau einer Zeitreihe zur Beschreibung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sowie deren gesundheitlicher Versorgung fort. Für die vorliegende Ausgabe soll auch die aktuell sehr herausfordernde Versorgungssituation von Kindern und Jugendlichen in Folge der COVID-19-Pandemie in einem Sonderthema aufgearbeitet werden. In gesonderten Analysen wird deshalb auf aktuelle bundesweite Versorgungsdaten der DAK-Gesundheit sowie regionalen Versorgungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zurückgegriffen, um zu untersuchen, welchen Einfluss die COVID-19-Pandemie auf die Anzahl von Krankenhausbesuchen, Operationen, Arztbesuchen und Arzneimittel- sowie Heilmittelverordnungen hat.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Jetzt neu erschienen:

Anwerbung internationaler Fachkräfte in der Pflege – Arbeitsmarktpolitische Antworten für Gesundheitseinrichtungen?


18.02.2021

Bettig/Frommelt/Maucher/Schmidt/Thiele (Hrsg.)
IX, 201 Seiten. Softcover. 44,99 €. ISBN 978-3-86216-720-3.


Der Arbeitskräftemangel in der Pflege stellt gegenwärtig ein massives Problem dar. Mit dieser hochaktuellen gesellschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Thematik setzen sich die siebzehn Autor*innen dieses Bandes in zehn Beiträgen intensiv auseinander, stellen wichtige Fragen und diskutieren Lösungsansätze.

In der Neuerscheinung „Anwerbung internationaler Fachkräfte in der Pflege“ werden vor allem Anwerbung und Einsatz ausländischer Pflegekräfte im deutschen Gesundheitssystem betrachtet. Dabei folgen nach einer statistischen Einordnung und einer arbeitsmarktpolitischen Betrachtung mehrere Praxisbeispiele. In diesen wird aufgezeigt, wie der Einsatz ausländischer Pflegekräfte in den Einrichtungen zum Erfolg führen und dem Fachkräftemangel effektiv entgegenwirken kann.

Die Autor*innen stellen unterschiedliche Modelle und Projekte zur erfolgreichen Gewinnung von Pflegekräften aus dem Ausland vor. Dabei wird u. a. detailliert erläutert, welche Schritte gegangen werden müssen, damit die Integration dieser Arbeitskräfte in den Arbeitsprozess gelingt.

Außerdem werden auch kritische Fragen gestellt und beleuchtet: Was bedeutet die Abwerbung für die Herkunftsländer? Welche Schwierigkeiten ergeben sich für die Pflegekräfte, die neu nach Deutschland kommen? Welche Auswirkungen hat dieses Instrument auf die Ausbildung und Akademisierung in der Pflege?

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Lino, Maja und die Löwenherzen –
Ein Kinderbuch über Herzfehler


15.02.2021

In Deutschland kamen nach Angaben der Deutschen Herzstiftung im Jahr 2018 schätzungsweise 1,1% der Kinder (das entspricht einer Zahl von etwa 8.600) mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Diese Gruppe stellt innerhalb der Herzmedizin somit zwar eine kleine, aber komplexe Gruppe dar, betont Prof. Dr. Nikolaus Haas (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e. V.), denn hier kommt es besonders auf einen interdisziplinär abgestimmten Versorgungsprozess an. Einer hohen Früherkennungsrate und damit spezialisierten Versorgung verdankt man mittlerweile einen drastischen Rückgang der Sterberate innerhalb der Kinderherzchirurgie, berichtet Prof. Dr. Haas.

„Sonja Marschall ist mit diesem Buch gelungen, ein kompliziertes Thema für Kinder in einem sehr schönen Erzählstil und gleichzeitig sehr einfühlsam sachlich korrekt zu erzählen.“ – Professor Dr. med. Nikolaus Haas über das Buch „Lino, Maja und die Löwenherzen“, bei dem er als wissenschaftlicher Fachbeirat mitgewirkt hat.

„Lino, Maja und die Löwenherzen“ thematisiert viele Fragen und Ängste, die Geschwisterkinder von erkrankten Kindern haben und zeigt, dass Zusammenhalt, aber auch Ehrlichkeit und Antworten bei solch einer Diagnose elementar sind.

Als Lino erfährt, dass das kleine Herz seiner ungeborenen Schwester einen Fehler hat, beginnt er sich große Sorgen zu machen. Bei dem Gespräch mit einer Ärztin aus dem Krankenhaus erfährt er, wie ein Herz normalerweise aufgebaut ist und was genau bei seiner Schwester anders ist. Als seine Schwester Maja dann auf die Welt kommt, muss sie direkt operiert werden und länger im Krankenhaus bleiben. Seine Eltern verbringen deshalb viel Zeit dort und Lino geht oft zu seinem Opa. Nach einer langen Zeit im Krankenhaus schaffen es die Ärzte schließlich, Majas Herz soweit zu reparieren, dass sie nach Hause darf. Dort hat Lino eine Überraschung für sie und ist nach dieser erlebnisreichen Zeit nun mehr denn je ein stolzer großer Bruder.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie im vollständigen Pressetext oder Flyer.

 

Am 25. Februar 2021:
4. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung 2021 – Gesundheit und Pflege nachhaltig neu gestalten


26.01.2021

Vorträge und Diskussionen u. a. mit Prof. Dr. Boris Augurzky, Dr. Gertrud Demmler, Sandra Postel und Andreas Storm vor Ort und digital

Nach wie vor bestimmen sektorale Grenzen in akuten wie chronischen Versorgungsfällen das reale Versorgungsgeschehen. Vermeidung, Behandlung, Rehabilitation bei Erkrankungen und Pflege werden wie auch die Unterstützung beim Leben mit der Erkrankung nicht als Prozessqualitätsketten gesehen. PatientInnen sind eher Subjekte dieses Prozesses. Integrative Gestaltung findet nur in Insellösungen und in vereinzelten Verträgen statt. Im Vordergrund stehen kurative und stationäre Versorgung. Prävention, Rehabilitation und Pflege stehen relativ daneben. Was wir brauchen – das lehrt nicht zuletzt auch die Corona-Krise –, ist eine regelhafte integrierte Versorgung, bei der Innovationen und digitale Anwendungen nachhaltig zum Einsatz kommen.

„Gesundheit und Pflege muss zusammen gedacht werden. Sektorenübergreifend ist mehr als ambulant und stationär in Einem.“

Prof. Dr. Boris Augurzky,
Vorstandsvorsitzender der Stiftung Münch, Leiter Kompetenzbereich Gesundheit beim RWI, Mitglied im Expertenbeirat Corona am Bundesministerium für Gesundheit


Wie können wir die sogenannte Regelversorgung praktisch so verändern, dass PatientInnen sie von der Prävention bis zur Pflege als einen durchlässigen, integrativen Prozess erfahren? Wie können sie und ggf. ihre Angehörigen aktiv einbezogen werden? Was ist dabei nützlich und effektiv? Welche Erfahrungen gibt es bereits? Was lehrt uns die Corona-Krise?


„Gesundheit und Pflege nachhaltig zu gestaltet heißt, umfassende Vernetzung, Transparenz und veränderte Rollenwahrnehmung aller Beteiligten. Ich bin überzeugt, dass Krankenkassen künftig eine stärker integrative Rolle spielen werden. Das gelingt unter anderem durch eine umfassende Versorgungsberatung wie heute schon in der Pflegeberatung oder bei Initiativen im Entlassmanagement.“

Dr. Gertrud Demmler,

Vorständin Siemens BKK, München


Beim 4. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung am 25.02.2021 führen die Moderatoren Rolf Stuppardt, Initiator des HFG und Herausgeber der Welt der Krankenversicherung, und Dr. Annette Mehler, Senior Manager Institutional Affairs Market Access der Abbott GmbH & Co. KG, durch das Programm. Im Fokus stehen dabei der umfassende Erfahrungsaustausch von unterschiedlich Beteiligten und die Diskussion von Lösungsansätzen für nachhaltige Versorgungsprozesse.

„Die Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie wichtig die Einbindung der Pflege in die Entscheidungs- und Organisationsprozesse ist. Der Heilberuf Pflege kann hier in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten.“

Sandra Postel,

Vorstandsvorsitzende der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen i. G.


Mit namhaften Repräsentanten und Akteuren aus dem Gesundheitswesen, der Politik und der Wissenschaft wie Prof. Dr. Gerd Glaeske (Universität Bremen), Roland Engehausen (Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft), Prof. Dr. Jana Jünger (Direktorin des IMPP, Mainz), Dr. Bernadette Klapper (Robert-Bosch-Stiftung), Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher (IVG), Andreas Storm (Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit), Michael Weller (Leiter des Stabsbereichs Politik beim GKV-Spitzenverband), Prof. Dr. Boris Augurzky (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Münch und Leiter Kompetenzbereich Gesundheit beim RWI), Prof. Dr. David Matusiewicz (Dekan Gesundheit & Soziales, FOM Hochschule), Dr. Gertrud Demmler (Vorständin der Siemens BKK, München), Istok Kespret (Geschäftsführer der HMM Deutschland GmbH), Sandra Postel (Vorstandsvorsitzende der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen i. G.) und Dr. h.c. Helmut Hildebrandt (Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG), werden wir die Auswirkungen der aktuellen und anstehenden Reformen diskutieren.

„Das Ringen um die richtige Corona-Strategie hat aktuell zurecht oberste Priorität. Wir müssen aus den Erfahrungen der Pandemie aber auch langfristig die richtigen Schlüsse ziehen und Reformbedarfe entschlossen angehen, damit die sozialen Sicherungssysteme weiterhin zukunftsfähig bleiben. Unstrittig dürfte sein, dass an einer grundlegenden Reform der sozialen Pflegeversicherung kein Weg vorbeiführt. Auch in der GKV stehen nach der Bundestagswahl wichtige Weichenstellungen an.“

Andreas Storm,

Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, Hamburg


Weitere Programminformationen finden Sie im Veranstaltungsflyer oder unter www.heidelberger-forum-gesundheitsversorgung.de. Journalistinnen und Journalisten haben die Möglichkeit einer kostenlosen Akkreditierung.

Wir freuen uns über Ihre Ankündigung, Teilnahme und Berichterstattung.
 

Innovationsfonds – Transfer in die Regelversorgung


22.01.2021

Die Projekte aus den ersten Förderwellen laufen aus. In der Neuerscheinung  „Innovationsfonds – Transfer in die Regelversorgung“ wird analysiert, ob und wie der Transfer erfolgreicher Projekte in die Regelversorgung gelingen kann. Dabei geht dieser Herausgeberband noch einen Schritt weiter: Die Innovationskraft des deutschen Gesundheitswesens wird nicht nur im Kontext des Innovationsfonds erörtert. Anhand verschiedener Best-Practice-Beispiele diskutieren die einzelnen Autorinnen und Autoren – welche je nach Hintergrund ganz unterschiedliche Perspektiven auf Innovationsförderung einnehmen – verschiedene Ansätze, wie Innovationen im deutschen Gesundheitswesen gefördert, umgesetzt und implementiert werden können.

Neben Lotsenkonzepten und digitalen Innovationen in der Versorgungspraxis geht es auch um ordnungspolitische und institutionelle Rahmenbedingungen, die maßgeblich für die Stärkung der Innovationskraft sind.

Dieser Herausgeberband hat den Anspruch, durch eine vielschichtige Perspektive auf Potenziale zur Innovationsförderung im deutschen Gesundheitswesen praktikable Handlungsempfehlungen für Politik, Gesundheitssystem und Akteure zu geben.

Denn ein nachhaltig erfolgreicher Innovationstransfer im deutschen Gesundheitswesen kann nur dann gelingen, wenn neben geeigneten Rahmenbedingungen vor allem das Engagement der beteiligten Akteure gefördert wird.

Herausgegeben wird das Buch von Prof. Dr. Stefanie Scholz, Professorin für Sozialwirtschaft an der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth und Bereichsleiterin in Marketing, Vertrieb und Therapiemanagement in der Homecare-Branche, sowie Roland Engehausen, Geschäftsführer der bayerischen Krankenhausgesellschaft.

Weitere Informationen finden Sie hier.
 

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