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Heidelberg 08.09.2026: Das Pflegesystem in Deutschland steht vor großen Herausforderungen – Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst schneller als erwartet und wird voraussichtlich bis 2050 auf über 7 Millionen steigen. Die Zahl der Pflegekräfte hingegen schrumpft deutlich, ebenso wie die Mittel der Pflegekassen. Bereits im Oktober diesen Jahres werden die Einnahmen nicht mehr reichen, um die Pflegeleistungen zu finanzieren. Die Last tragen Pflegekräfte und Angehörige.
Die Last, die die immer weniger werdenden professionell Pflegenden sowie die Angehörigen tragen müssen, ist somit enorm und viele werden sich früher oder später fragen Wer pflegt meine Mama?
Genau dieser Frage geht das neue Buch „Wer pflegt meine Mama? Wahre Geschichten über Würde, Zeit und die digitale Zukunft der Pflege“ von Sascha Platen, Digitalisierungsexperte im Pflegemarkt, nach, welches am 5.November bei medhochzwei erscheinen wird.
Wir freuen uns über eine Berichterstattung. Für weitere Informationen oder Interviewanfragen steht Ihnen der medhochzwei Verlag gern zur Verfügung.
E-Mail: presse@medhochzwei-verlag.de
Eine Leseprobe ist hier verfügbar.
![]() Das Buch erscheint am 05.11.2026 |
Wer pflegt meine Mama?Wahre Geschichten über Würde, Zeit und die digitale Zukunft der PflegeDas Buch richtet sich an pflegende Angehörige sowie an Fach- und Führungskräfte in der Pflege und an Entscheider der Branche. Taschenbuch | 2026 | 189 Seiten | 24,00 € ISBN: 978-3-98800-249-5 |
In seinem Buch erzählt Sascha Platen von seinen Erfahrungen während seiner 20-jährigen Berufslaufbahn in der Pflege: Von einer alleinerziehenden Mutter, die durch kluge Dienstplanung Beruf und Familie vereint, einer Pflegekraft, die mehr Zeit mit Bürokratie verbringen muss als mit Menschen, einer 94-jährigen Unternehmerin, die mit einem Sensor ihre Würde bewahrt, und einem Sohn, der keinen Abend mehr ohne Schuldgefühle verbringt.
Dabei zeigt der Autor, was moderne Technologie leisten kann, um Pflegende zu entlasten und mehr Raum für eine würdevolle Versorgung zu schaffen – und wo sie bei schlechter Einführung scheitert.
Am Ende liefert das Buch zudem fundierte Zahlen, konkrete Hinweise und Hilfestellungen, z. B. für die Suche nach einer Pflegeeinrichtung oder für die Einführung von digitalen Lösungen, sowie eine gesundheits- und gesellschaftspolitische Einordnung zum Thema.
| „Die Pflege ist nicht nur ein soziales Thema, sie ist einer der größten Wirtschaftsbereiche dieses Landes: mit weit über einer Million Beschäftigten, Tendenz zwingend steigend, mit Milliardenumsätzen und mit einer volkswirtschaftlichen Bedeutung, die weit über die Branche hinausreicht. Denn hinter jedem schlecht versorgten Pflegefall stehen Angehörige, die ihre Erwerbsarbeit reduzieren oder aufgeben. Wer die Pflege stabilisiert, stabilisiert den Arbeitsmarkt gleich doppelt. Es ist deshalb kein Widerspruch, mit Herz über Margot zu schreiben und mit spitzem Bleistift über Strukturen. Es ist die einzige Haltung, die der Sache angemessen ist. Mitleid hat in dieser Branche noch nie eine Schicht besetzt. Gute Strukturen schon.“ |
| Sascha Platen, Autor des Buches |
![]() Hier geht es zu seinem Medienprofil. |
Sascha Platen kennt die Pflege aus fast jeder Perspektive: als Gründer, als Manager und als Angehöriger. Vor knapp zwanzig Jahren baute er mit „Wohnen im Alter“ den größten Online-Marktplatz für Seniorenpflege im deutschsprachigen Raum auf. Seitdem hat er Pflegeunternehmen geführt, Software für Pflegeeinrichtungen verantwortet und zahlreiche Unternehmensverkäufe im Pflegemarkt begleitet. Heute berät er Träger, Investoren und Einrichtungen bei der Frage, wie gute Pflege trotz Personalmangels gelingen kann. Platen hat an der Universität St. Gallen studiert, ist Mitgründer der Gesundheitsinitiative health4ukraine und lebt mit seiner Familie in Potsdam. Alle Autorenerlöse aus seinem neuen Buch spendet er an den Deutschen Pflegerat. |