AMNOG-Report 2020

10 Jahre AMNOG- Rückblick und Ausblick

Artikelnummer: 86216722

Verfügbarkeit: erscheint September 2020

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Artikelbeschreibung

Note „Gut“ für das AMNOG.

Zehn Jahre nach Einführung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes, kurz AMNOG, wurden 265 Arzneimittel in insgesamt 439 Verfahren einer frühen Nutzenbewertung unterzogen. Der AMNOG-Report 2020 zieht anlässlich dieses Jubiläums ein umfassendes Fazit: Was sind die großen Stärken des AMNOG? Wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Und was werden die großen Herausforderungen für die kommenden zehn Jahre sein?
Neben Zahlen, Daten und Fakten beleuchtet der AMNOG-Report verschiedene AMNOG-Mythen und zeigt, dass sich beispielsweise die Befürchtung von Versorgungslücken durch eine Verhandlung der Arzneimittelpreise nicht bewahrheitet hat. Im Gegenteil: Die frühe Nutzenbewertung wird von den am Verfahren beteiligten Parteien als sehr kooperativ und transparent wahrgenommen.


Diesen Transparenzanspruch möchten wir auch mit dem sechsten AMNOG-Report unterstützen, indem wir aktuelle Daten zu den von G-BA und IQWiG abgeschlossenen Nutzenbewertungsverfahren vorlegen. Anhand von Versorgungsdaten der DAK-Gesundheit untersuchen wir darüber hinaus die Effekte der Nutzenbewertung auf das Versorgungsgeschehen.

Zusammen mit den zahlreichen Gastbeiträgen vieler am Nutzenbewertungsverfahren beteiligter Parteien leistet der AMNOG-Report 2020 damit einen objektivierenden und wissenschaftlich fundierten Beitrag zu den fortlaufenden Diskussionen sowie zu möglichen Weiterentwicklung der Nutzenbewertung in Deutschland.

„Das AMNOG hat sich in den letzten zehn Jahren als lernendes System bewährt – das zeigt auch unser diesjähriger Report. Eine große Herausforderung für unser Solidarsystem ist dabei allerdings die Finanzierung fortlaufend neuer, extrem hochpreisiger Therapieoptionen. Unser Anspruch muss es deshalb sein, das AMNOG so weiterzuentwickeln, dass Patienten weiterhin schnellstmöglichen Zugang zur bestmöglichen Versorgung erhalten, ohne das Gesundheitssystem zu überfordern.“ Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.

„Daten sind der wichtigste Rohstoff der Zukunft. Das gilt auch in der Arzneimittelversorgung in Deutschland. Zu Beginn des AMNOG standen noch klinische Daten über den therapeutischen Mehrwert neuer Arzneimittel im Fokus. Frühere Zulassungen, neuartige Gentherapien und damit verbundene Herausforderungen für die Preisbildung und Erstattung verschieben den Bedarf nach Daten jedoch zunehmend in den Versorgungsalltag. Hierzu braucht es neue Modelle, sowohl in der Datengenerierung als auch Verarbeitung. Der neue AMNOG-Report trägt nicht zuletzt auch zur Diskussion um diese drängenden Fragen bei.“ Prof. Dr. Wolfgang Greiner, Julian Witte, Daniel Gensorowsky und Sophie Pauge, Autoren des Reports.

 

Details

Allgemeine Informationen

Produktform:
Softcover
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei
Auflage:
1. Auflage
ISBN:
978-3-86216-722-7
Herstellungsland:
DE
Stand:
2020
Umfang:
ca. 250 Seiten
Format:
17 x 24 cm

Biografie

Prof. Dr. Wolfgang Greiner ist Inhaber des Lehrstuhls Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat für die Neugestaltung des Risikostrukturausgleichs in der gesetzlichen Krankenversicherung und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen.

Julian Witte (M.Sc.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl "Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement" der Universität Bielefeld.

Dennis Gensorowsky (M.Sc.) studierte Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Seit 2016 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement der Universität Bielefeld. Neben arzneimittelpolitischen Fragestellungen setzt sich Daniel Gensorowsky in seiner Forschungsarbeit mit dem Marktzugang und der Evaluation von innovativen Gesundheitstechnologien auseinander. Sein thematischer Schwerpunkt liegt dabei auf der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Andreas Storm, der Reihenherausgeber, ist Vorsitzender des Vorstandes der DAK-Gesundheit.

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