Mit Demenz umgehen

Schulungsreihe für Angehörige und Pflegekräfte

Artikelnummer: 441442443444-VID-441-VID-442-VID-443-VID-444

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Artikelbeschreibung

Teil 1: Was ist Demenz?
Es gibt Unterschiede zwischen normalem kognitivem Abbau im Alter und einer Demenz. Aber welche sind das? Die häufigsten Ursachen für eine Demenz sind die Alzheimer-Erkrankung, die frontotemporale Demenz, die vaskuläre Demenz und die Lewy-Body-Demenz. Wie häufig sind diese? Was sind deren typischen Symptome? 
Zur Diagnose einer Demenz ist vor allem die Anamnese, das Gespräch mit dem Betroffenen und den Angehörigen wichtig, aber auch neuropsychologische Tests, eine Bildgebung vom Gehirn und eine Blutabnahme sind notwendig. Es gibt heute gute Beweise dafür, dass nicht-medikamentöse Behandlungen empfohlen werden können. Aber auch einige Medikamente helfen, den Verlauf zu verzögern. 

Die Schulung vermittelt praxisnah und kompakt Informationen zu Krankheitsbild, Symptomen, Verlauf und Behandlung einer Demenz. 

Referentin Dr. Katharina Geschke führt durch das Thema und stellt kleine Einspieler vor, in denen realistische Situationen nachempfunden werden. So bekommen sie als Teilnehmer einen authentischen Einblick in schwierige Situationen und Ideen, welche Lösungsstrategien man anwenden kann. 

Teil 2: Kommunikation mit Menschen mit Demenz
Wenn wir mit Menschen mit Demenz sprechen, sollten wir sie nicht korrigieren und mit Fehlern konfrontieren, sondern dass, was sie uns sagen, annehmen.

Wie spreche ich mit Menschen mit Demenz? Wie kann ich gut Gespräche führen, die meinen Angehörigen nicht frustrieren? Wie kann ich Reaktionen und Handlungen deuten und wie bei herausfordernden Verhaltensweisen gegensteuern? Wie kann ich mir und dem Menschen mit Demenz mit guter Kommunikation den (Pflege-)Alltag erleichtern?

Die Referentinnen Dr. Katharina Geschke und Dr. Alexandra Wuttke-Linnemann beantworten diese Fragen und stellen kleine Einspieler vor, in denen realistische Situationen nachempfunden werden. So bekommen Sie als Teilnehmer einen authentischen Einblick in schwierige Situationen und Ideen dazu, welche Lösungsstrategien Sie im Umgang mit Menschen mit Demenz anwenden können.

Teil 3: Hören, Schwerhörigkeit und Demenz
Die große Bedeutung des Hörens für die Demenzentwicklung ist erst seit wenigen Jahren bekannt: (Alters-)Schwerhörigkeit ist ein bedeutsamer Risikofaktor für eine spätere Demenzentwicklung. Die bereits eingeschränkte geistige Leistungsfähigkeit wird bei Demenz durch die gestörte Hörfunktion weiter beeinträchtigt, die Kommunikation und der Umgang verkompliziert, ein ungünstiger sozialer Rückzug verstärkt. Auf der anderen Seite können Wohlbefinden und Lebensqualität von Menschen mit Demenz durch Musizieren oder das Hören angenehmer Musik deutlich gesteigert werden. 
Umso wichtiger ist es daher im Umgang mit Menschen mit Demenz für das Thema Hören sensibel zu sein, und die Hörfunktion nicht aus dem Blick zu verlieren.
Prof. Dr. Andreas Fellgiebel vermittelt Ihnen in dieser Schulung praxisnah und kompakt den aktuellen Wissensstand über (schlecht) Hören und Demenz. Zudem werden praktische Möglichkeiten der Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit, der Kommunikation und des Wohlbefindens aufgezeigt.

Teil 4: Selbstfürsorge für pflegende Angehörige
Angehörige stellen in der Pflegesituation ihre eigenen Bedürfnisse erstmal nach hinten. Dabei sind sie einem hohen pflegebezogenen Stresspegel ausgesetzt. Damit Angehörige nicht selbst krank werden, sollten sie auch gut auf sich und ihre eigene geistige und körperliche Gesundheit zu achten. 
Warum ist es wichtig, auf sich selbst zu achten und nicht den ganzen Alltag auf den Menschen mit Demenz abzustimmen? Wo kann man sich Hilfe holen und wie kann man sich seinen Alltag erleichtern? Was ist ein gutes Stressmanagement? Welche Angebote gibt es und wie kann man sich selbst entlasten? Wo können professionell Pflegende ansetzen, um pflegende Angehörige mit in ihren Fokus zu nehmen?

Referentin Dr. Alexandra Wuttke-Linnemann beantwortet diese Fragen und stellt kleine Einspieler vor, in denen realistische Situationen nachempfunden werden. So bekommen Sie als Teilnehmer einen authentischen Einblick in schwierige Situationen und Ideen dazu, welche Lösungsstrategien Sie für sich anwenden können um mit dieser großen Herausforderung zurecht zu kommen. 

Details

Allgemeine Informationen

Produktform:
Online-Schulung
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei
Bezugsinformationen:
Bitte beachten Sie: Die Zugangsdaten für die medhochzwei-Online-Akademie und Mediathek entsprechen den Zugangsdaten für den medhochzwei-Shop. Zugriff auf Ihre gekaufte Schulung erhalten Sie unter http:/www.medhochzwei-online-akademie.de
Preisinformationen:
Bei weiteren Teilnehmern aus der gleichen Einrichtung bieten wir einen Preis von 198,- € inkl. Mehrwertsteuer an. Kontaktieren Sie uns gerne unter info@medhochzwei-verlag.de
productdetail.techcastSkus:
VID-441,VID-442,VID-443,VID-444

Mit Demenz umgehen (Teil 3) – Hören, Schwerhörigkeit und Demenz

Produktform:
Online-Schulung
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei

Mit Demenz umgehen (Teil 1) – Was ist Demenz?

Produktform:
Online-Schulung
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei

Mit Demenz umgehen (Teil 2) – Kommunikation mit Menschen mit Demenz

Produktform:
Online-Schulung
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei

Mit Demenz umgehen (Teil 4) – Selbstfürsorge für pflegende Angehörige

Produktform:
Online-Schulung
Sprache:
Deutsch
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medhochzwei

Autoren

Mit Demenz umgehen (Teil 3) – Hören, Schwerhörigkeit und Demenz

Mit Demenz umgehen (Teil 1) – Was ist Demenz?

Mit Demenz umgehen (Teil 2) – Kommunikation mit Menschen mit Demenz

Mit Demenz umgehen (Teil 4) – Selbstfürsorge für pflegende Angehörige

Biografie

Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel ist Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Er ist Leiter des Zentrums für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) in Mainz sowie seit 2019 Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT in Darmstadt. Zuvor war er Chefarzt der Gerontopsychiatrie an der Rheinhessen-Fachklinik Alzey und wissenschaftlicher Leiter der Gedächtnisambulanz an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz. 2004 erhielt er den Innovationspreis „sozial aktiv“ des Sozialministeriums Rheinland-Pfalz für die Etablierung einer verhaltenstherapeutisch orientierten Gruppentherapie für Patienten mit leichter Demenz und deren Angehörige; 2006 den Steinberg-Krupp Alzheimer Preis der Hirnliga e.V. für wissenschaftliche Arbeiten zur Diffusions-Tensor Bildgebung (DTI) bei Patienten mit MCI und Alzheimer-Demenz. Seine aktuellen Forschungsthemen sind Resilienz und Prävention vor psychischen Störungen im Alter; Resilienz und Stressbelastung pflegender Angehöriger: Mechanismen, Erfassung und Modulation; Aufbau von teilhabe- und Versorgungsnetzwerken für Menschen mit Demenz; frühe Therapie bei demenzieller Entwicklung; zerebrale Netzwerke als Surrogate für Resilienz gegenüber kognitivem Abbau und Demenz im Alter

Dr. Katharina Geschke ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachkunde Geriatrie, Oberärztin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsmedizin Mainz sowie Stellvertretende Projektleitung und Projektkoordination DemStepCare am Zentrum für psychische Gesundheit im Alter.

Dr. Alexandra Wuttke-Linnemann ist psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Leiterin Zentrum für psychische Gesundheit im Alter und wissenschaftliche Mitarbeiterin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsmedizin Mainz.

 

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