ProAlter Ausgabe 1/2015

Betreuungs- und Entlastungsangebote: Ressourcen für den Hilfemix und der neue Markt

Artikelnummer: pa0115

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Artikelbeschreibung

Der erste Schritt des neuen Pflegestärkungsgesetzes ist getan. Im Zentrum steht der individuelle Unterstützungsbedarf jedes Einzelnen. Mit dem Gesetz sollen die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ausgeweitet und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht werden. Was das für die Betreuungs- und Entlastungsdienste und für die Ressourcen des Hilfemixes bedeutet, diskutieren die Autoren dieses Schwerpunktes.

Der Bedarf an niedrigschwelligen Entlastungsdiensten ist groß, sagt Reinhard Pohlmann, Leiter des Fachdienstes für Senioren der Stadt Dortmund. Noch größer sei der Bedarf an Beratung. Viele Betroffene und ihre Angehörigen seien nur unzureichend über die Angebote informiert. "Das muss sich mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz endlich ändern", fordert Pohlmann.

Flexibilisierung und Vernetzung unserer Leistungssysteme, das sei die Zauberformel, sagt Alexander Künzel, Sprecher des Netzwerks "Soziales neu gestalten" (SONG) und Kurator des KDA. Professionelles und zivilgesellschaftliches Engagement müssten besser miteinander verknüpft werden. Das gilt nicht nur für die Pflege, sondern auch für die Teilhabe älterer Menschen mit Unterstützungsbedarf.

Schwerpunkt

Betreuungs- und Entlastungsangebote
Ressourcen für den Hilfemix und der neue Markt

Flexibler Pflegemix
Herausforderungen der Betreuungs- und Entlastungsdienste für die Praxis nach dem ersten Schritt des Pflegestärkungsgesetzes

Individuelle Teilhabe durch Beratung
Der Bedarf an niedrigschwelligen Entlastungsdiensten ist groß, noch größer ist der Bedarf an Beratung

Lebendige Netzwerke
Eine neue Angebotsvielfalt ist nötig. Professionelles und zivilgesellschaftliches Engagement müssen besser miteinander verknüpft werden

Der Qualifikationsmix
Ohne eine Gesamtstrategie bleiben die neuen Entlastungsdienste im ambulanten Bereich nur Flickwerk. Eine Aufteilung von Betreuungs- und Pflegeangeboten ist widersinnig

Partner im Pflegemix
Die Vielfalt des freiwilligen Engagements in der Pflege wird größer. Die Qualität darf darunter nicht leiden

Leben

Die Chemie muss stimmen
Menschen mit Demenz können in Gastfamilien ein neues Zuhause finden

Menschen

Der konstruktive Pflegekritiker
Interview mit Werner Schell

Management

Zuhause im Quartier
Quartiersentwicklung durch wohnungswirtschaftliche Investitionen

Wohnen mit Zukunft
"Mitalternde Wohnung" heißt ein Konzept des Verbands Sächsischer Wohnungsgenossenschaften

Bildung

Intergenerative Gesundheitsförderung für Jung und Alt
Chancen und Barrieren der Kompetenzvermittlung zwischen den Generationen

Forschung

Gießener Studien über Sterbeorte in Deutschland
Teil 2: Das Pflegeheim

Details

Allgemeine Informationen

Produktform:
Zeitschrift
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei

ProAlter Ausgabe 1/2015 (pdf-Download)

Produktform:
PDF
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei
ISSN:
1430-1911
Umfang:
64 Seiten
Jahrgang:
47. Jahrgang
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