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16.06.2017

Krankenversicherung, Politik & Wirtschaft

Das familiäre Risiko der 25- bis 50Jährigen bei Darmkrebserkrankungen adressiert ein innovatives Projekt zur Darmkrebsprävention in Bayern

Das vom Innovationsfonds geförderte Projekt FARKOR fokussiert das familiäre und erblich bedingte Risiko für Neuerkrankungen an Darmkrebs für die 25 bis 50 jährigen Menschen. FARKOR steht für „Vorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karziom“. 10 Prozent der jährlichen Neuerkrankungen bei Darmkrebs betreffen Menschen in dieser Altersgruppe, deren Risiko aufgrund der familiären und erblich bedingten Konstellationen erhöht ist.   

Ziel ist es, wissenschaftlich strukturierte anamnestische Maßnahmen zu entwickeln, um die Risikogruppe der Menschen unter 50 Jahren mit nahen Verwandten, die eine Darmkrebserkrankung erlitten haben, fachübergreifend zu erkennen und mit den notwendigen Vorsorgemaßnahmen zu erreichen, dies Bayernweit zu evaluieren und bei erfolgreichem Abschluss Grundlagen für eine Übernahme in die Regelversorgung geschaffen zu haben.

Damit erhalten erstmals Risikogruppen unter 50 Jahren den Zugang zu diesen Untersuchungen. Auch werden bereits an Darmkrebs erkrankte Patienten über das erhöhte Erkrankungsrisiko ihrer nahen Verwandten und die notwendigen Vorsorgemaßnahmen informiert. Die Felix Burda Stiftung hat als maßgebliche Initiatorin gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns als Konsortialführer und fast allen gesetzlichen Krankenkassen in Bayern dieses innovative Projekt auf den Weg gebracht.

Dr. Monika Sinha, Welt der Krankenversicherung

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