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07.07.2017

Krankenversicherung, Politik & Wirtschaft, Management

TK: Pläne für Klinikinvestitionen nicht ausreichend, neuer Finanzierungsvorschlag

Den Vorstoß der Gesundheitsministerkonferenz für ein Investitionsprogramm von Bund und Ländern zugunsten der Krankenhäuser sieht die Techniker Krankenkasse (TK) als hoffnungsvollen Ansatz,  wobei die Aussicht gestellten 500 Millionen Euro von Bund und Ländern angesichts des Investitionsbedarfs nicht ausreichen würden, meinte der Vorstandsvorsitzende Jens Baas. Das RWI gehe in seinen aktuellen Krankenhausreport von einem Investitionsbedarf von 5,5 Mrd aus, von dem die Länder nur etwa die Hälfte zur Verfügung stellten. Daher setzt sich die TK für ein neues Finanzierungskonzept ein, wonach z.B. die Investitionsfinanzierung der bisherigen sogenannten pauschalen Fördermittel nach bundesweit einheitlichen Regeln durch die Krankenkassen erfolgen sollten. Zur Realisierung sollen zukünftig die vom Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) jährlich zu kalkulierenden Investitions-Bewertungsrelationen genutzt werden. Für eine solche teilmonistische Finanzierung müssten die Länder im Gegenzug den Krankenkassen ein Recht zur Mitgestaltung bei der Krankenhausplanung einräumen.

Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung

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