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07.07.2017

Krankenversicherung, Politik & Wirtschaft

IKK Südwest: Transparenz bei Kundenbeschwerden und Widersprüchen

Die IKK Südwest hat den Vorstoß des ehemaligen Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, begrüßt, die Krankenkassen zu einer Veröffentlichung ihrer Leistungsbewilligungen und  -ablehnungen zu verpflichten. Die Kasse nahm dies zum Anlass, eigene Zahlen zu Kundenbeschwerden, Widersprüchen und Sozialgerichtsverfahren vorzulegen. Im Jahr 2016 wurden insgesamt 1.389 Sachverhalte in den sechs Widerspruchsausschüssen der IKK Südwest behandelt. Häufige Ursachen waren dabei die Unzufriedenheit mit Entscheidungen im Rahmen der Pflege oder des Krankengeldes. Bei Fragen rund um Versicherungsthemen und bei kosmetischen Operationen ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr zu erkennen. Die Widerspruchsausschüsse der IKK betätigte im Jahr 2016 nach Wiedersprüchen von Versicherten 96 Prozent der Leistungsentscheidungen der Kasse. Den Sozialgerichtsweg beschritten 198 Versicherte. Mit welchen Ergebnissen, blieb in der Meldung offen. Bei den Beschwerden über Leistungs- und Servicequalität ging die Kasse 2.133 Hinweisen nach.

Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung

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